benedikt54
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12 years 10 months

Franzosen bekommen hohe Löhne, arbeiten aber nur drei Stunden

Allgemeiner Aufschrei und entsetzen über den Brief.

Aber das nennt man in der ökonomischen Übersetzung "Produktivität" und dies ist der Grund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit und dies ist der Grund des französchischen Dilemmas und des Euros.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/us-firmenchef-franzosen-bekommen-hohe-loehne-arbeiten-aber-nur-drei-stunden/7812202.html

Submitted by benedikt54 on
J.Lotte
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12 years 10 months

Mal eine etwas provozierende Frage: Ist das nicht sorgar gut für uns?

Können alle Volkswirtschaften der Welt die gleiche Wettbewerbsfähigkeit haben? Wohl kaum.

Wenn Deutschland wettbewerbsfähiger wird, büßen andere Länder an Wettbewerbsfähigkeit ein und umgekehrt. Wir treiben uns in Europa und auch weltweit, sozusagen selbst voreinander her. Selbst China ist einigen Unternehmen schon "zu teuer" geworden.

benedikt54
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12 years 10 months

@ J.Lotte [#2]

Das wäre überhaupt kein Problem wenn die Länder mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit diese mit einer Abwertung der Währung ausgleichen könnten, so wie das vor dem Euro war.

Jede Volkswirtschaft definiert seine Wettbewerbsfähigkeit durch seine Währung.

Die Konsequenz mangelnder Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich in einer defizitären Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz.

Diese Differenz wird letztendlich durch Fremdfinanzierung gedeckt, sprich Verschuldung.

Auf der anderen Seite wird dadurch in Deutschland ein Überschuss erzielt welcher in Forderungen sich darstellt.

Diese Forderungen sind die Schulden der Länder welche mehr importieren als exportieren. Das sind die Staatsanleihen oder Forderungen gegen Banken.

Letztendlich liefern wir z.b. deutsche Ingenieurskust und Luxusautos und als Gegenwert bleiben uns Dollars oder letztendlich uneinbringliche Forderungen gegen Südländer.

Letztendlich ist Europa wie der Länderfinanzausgleich in Deutschland.
Die Starken finanziern die Schwachen.

Nur Deutschland kann dieses Szenario nicht auf Dauer stemmen und deshalb ist irgendwann Ende im Schacht.

J.Lotte
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12 years 10 months

Das sehe ich auch so. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass ein Auseinanderbrechen der Währungsunion letztenendes mehr Stabilität im Euroraum bringt.

benedikt54
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12 years 10 months

@ J.Lotte [#4]

Ja natürlich,

Die Behauptungen das dann alles zusammenbrechen würde ist doch Propaganda, ebenso wie alle Aussagen die bisher zum Euro getroffen wurden.

Nichts spricht dagegen das man ein gemeinsames Europa bildet an dem dann als Schlusstein eine gemeinsame Währung steht.

Aber noch nie hat eine Währung einen Staat geschaffen, so wie es von den fanatischen Europäern gemacht wurde.

Letztendlich muss man aber wissen das der Euro der Preis für die Wiedervereinigung war. Die Franzosen und auch die Engländer hatten Angst vor einem Deutschland das durch die Wiedervereinigung wirtschaftlich Europa dominiert hätte.

Wie sagten die Franzosen. Wir lieben Deutschland, deshalb hätten wir gern zwei davon.

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