Richard Ebert
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Schweine: Deutsche Fleischerzeugung 2008 mit neuem Rekord

Fleischerzeugung erreicht 2008 neuen Spitzenwert

schweine.net (12.02.09) - In Deutschland wurden im Jahr 2008 insgesamt 7,5 Millionen Tonnen Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies erneut ein Spitzenwert, der gut 0,2 Millionen Tonnen (3,3%) über dem im Vorjahr erreichten bisherigen Rekordniveau lag.

Die Schweinefleischerzeugung stellte dabei mit 5,1 Millionen Tonnen den Hauptanteil (67,7%) an der gesamten Fleischproduktion. Die Produktion von Geflügelfleisch fiel im Jahr 2008 mit 1,21 Millionen Tonnen (Anteil von 16,1%) erstmals höher aus als die Erzeugung von Rind- und Kalbfleisch mit 1,19 Millionen Tonnen (Anteil 15,9%). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 54,6 Millionen Schweine, 3,5 Millionen Rinder (ohne Kälber), 310 000 Kälber, 1,1 Millionen Schafe sowie 29 000 Ziegen und Pferde gewerblich geschlachtet.

Die Produktion von Schweinefleisch konnte im Jahr 2008 erstmals die Marke von fünf Millionen Tonnen übersteigen. Dies bedeutete eine Zunahme von 130 000Tonnen (2,6%) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit einem Schlachtaufkommen von 54,6 Millionen Tieren wurden 3,0% mehr Schweine gewerblich geschlachtet als im Vorjahr. Schlachtungen von Schweinen ausländischer Herkunft trugen mit einer überproportionalen Steigerung von 10,9% (+ 0,5 Millionen Tiere) zu diesem Ergebnis bei. Die Zahl der Schlachtungen von Schweinen inländischer Herkunft stieg um eine Million Tiere (+ 2,2%) auf 49,6 Millionen.

(Quelle: http://www.schweine.net/fleischerzeugung_erreicht_2008_neuen_spitzenwert.html)

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Am Terminmarkt in Hannover erhalten sich die Kurse von den gestrigen Jahrestiefständen nur wenig und stiegen im Schnitt gut 1 %. April Schweine zogen zunächst um 2,8 Cent auf 1,40 Euro an und schlossen bei 1,393 Euro.

Am Vormittag gab es große Unsicherheiten bei der Kursfindung nach Gerüchten, dass ein großer Verarbeiter den morgigen V-Preis nicht senken, sondern wider erwarten bei 1,36 Euro belassen wollte. Noch verrücktere Gerüchte waren am Nachmittag zu lesen, dass die Erzeugergemeinschaften angeblich für eine Senkung des V-Preises um 5 Cent auf 1,31 Euro plädieren würden.

Die Umsätze für Schweine blieben anhaltende hoch, der Kontraktbestand für Schweine erhöhte sich um 8 auf 632.

April und Mai Ferkel lagen 1 Euro fester, der Juni Kontrakt gab 2,40 Euro oder fast 5 % nach.

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