Topschwein
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13 years 2 months
Schweine: V-Preis 26.02.10 / Die Sache mit dem Selbstversorgungsgrad
Hallo zusammen,
1,32 € ist der neue Preis (minus 6 cent).
M f G
Submitted by Topschwein
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@Lukas
Deshalb müssen wir noch mehr Schweine erzeugen, damit sich die Stimmung noch mehr aufhellt.
Auf Autos gibt es zur Zeit bis zu 35% Rabat.
Gruß
Fritz
@ fritz44 [#32]
Da wurden vorher auch bis 45 verdient.
@ fritz44 [#32]
Richtig!
@ Lukas [#31]
Du solltest zuerst nachdenken, bevor Du sowas schreibst!
Gruß Bronto
@ fritz44 [#32]
@ Brontosaurus [#34]
Glaubt ihr denn wenn wir einen Selbstversorgunggrad von 50 % bessere Schweinepreise hätten?
Ich nicht, dieses Märchen könnt ihr anderen erzählen.
Bronto Du solltest zuerst nachdenken, bevor Du sowas schreibst!
Fisch12 hat es kapiert.
Gruß
Lukas
@fisch12
Warum werden wohl in der Autobranche so viele Werke geschlossen."Bei 10%Gewinn"??????
Gruß Fritz
@Lukas
Das Wort Selbstversorgungsgrad ist für Dich ein rotes Tuch.
Bei 80% hatten wir bessere Preise.
Gruß
Fritz
Moment mal...
Schweineerzeugung in der EU
Mitgliedsland Selbstversorgung in %
Dänemark 625 %
Deutschland 108 %
Niederlande 238 %
Belgien 226 %
Spanien 127 %
Frankreich 109 %
Zahlen aus 2008
Die Kollegen aus DK müssten also bei eurer Rechnung nichtmal ein sechstel des deutschen Schweinefleischpreises bekommen; also quasi höchstens 0,22 Euro/kg Schlachtgewicht....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@Mühlenbach
Diese Rechnung ist Unfug .
Dazu eine Meldung aus der Agrarzeitung.
Schweinemäster in Dänemark unter Druck.
Die umfangreichen Ferkelexporte nach Deutschland,lassen die Preise für die dänischen Mäster steigen .Dies bringe sie in Schwierigkeiten ....
Gruß
Fritz
Die Diskussion um den Selbstversorgungsgrad ist eigentlich unsinnig, da dieser Faktor nur einen kleinen Einfluß auf den Schweinepreis hat.
Was ist eigentlich der Selbstversorgungsgrad? Bei dessen Berechnung wird lediglich die inländische Erzeugung ins Verhältnis zum Verbrauch gesetzt. Die gesamte Einfuhr lebender Schlachtschweine und die Fleischimporte bleiben unberücksichtigt. Gerade bei einem Land wie Deutschland greift der SVG als Maß viel zu kurz. Rechne ich mal die eingeführten Ferkel mit anschließender Mast der Eigenerzeugung hinzu, dann kommen wir etwa auf eine Eigenerzeugung von 4,78 Mio. t, die einem Verbrauch von 4,42 Mio. t gegenüber steht. Das macht einen SVG von 108 %. Entscheidend ist aber, dass wir noch gut 5 Mio. Schlachtschweine und 1,2 Mio. t Fleisch importieren, so dass letztlich 6,5 Mio. Tonnen Fleisch am Markt den 4,42 Mio. Tonnen inländischem Verbrauch gegenüber stehen. Für mich macht das einen "wahren SVG" von fast 150 %.
Ansonsten gilt: Je höher der SVG, desto stärker hat die Preisentwicklung im Ausland Einfluß auf den heimischen Schweinepreis. Und damit der Wechselkurs, die Konjunkturentwicklung, die Einfuhrregelungen, und und und.
Ansonsten gilt auch: Die Marktstrukturen und der Konzentrationsgrad der aufnehmenden Hand und des LEH`s sind weitaus wichtiger für den Schweinepreis als der Selbstversorgungsgrad.
Gruss
MissPiggy
@ MissPiggy [#40]
Kann ich nur zustimmen.
Gruß
@MissPiggy
Der Selbstversorgungsgrad ist eine Kennzahl für die Marktsättigung .
Da wir in der EU leben,haben wir hier einen SVG von 115%.Das bedeutet
wir müssen auf den Weltmarkt exportieren.Je höher der SVG in der EU,je mehr muss exportiert werden.Fragt sich nur zu welchem Preis .
Wer nicht hören will muss eben fühlen.
Gruß fritz
@ fritz44 [#42]
Genau so sieht es aus! Die Erläuterungen von Miss Piggy sind ebenfalls zutreffend. Wenn mir hier aber einer erzählen will,der SVG hätte keine
Bedeutung, kann ich nur sagen: Keine Ahnung!!
Gruß Bronto
Jein; Bronto.
Denn sosnt müssten die Dänen wirklich bei einem sechstel sein...
Wenn wir in Deutschland eine Selbstversorgung von 2000000% im Maschinenbau haben; heisst das noch lange nicht das dort nichts verdient wird.
Denn in Grönland gibt es als Beispiel höchstens eine SVG von 10%...
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@Mühlenbach
Der Vergleich hingt .
Im Maschienenbau wird auf Bestellung produziert .
Machienenbau sind Investionsgüter.
Schweine sind Lebensmittel.
Gruß
Fritz
@ fisch12 [#33]
Da wurden vorher auch bis 45 verdient.
Sie meinen dass bisher 45 % vom Verkaufserlös von PKW's verdient wurden ? Also ein PK-Verkauf von 20.000 Euro brachte dem Hersteller 9.000 Euro Spanne an Gewinn ?
Ich sehe eine ganz andere Wirklichkeit, nämlich viele Automobilfirmen mit roten Zahlen und viele, die mit Entlassungen und Betriebsstillegungen sowie Staatshilfen reagierten mussten.
Ob die Schweinemäster in Wirklichkeit auch mal 45 % vom Verkaufspreis an Gewinn hatten ? Mir hat das auch bei hohen Preisen noch niemand anvertraut.
@ Spekulatius_Maximus [#23]
Die besten Schweinehalter verdienen auch in Krisenzeiten noch Geld und werden deshalb in Zukunft weiter wachsen.
Andere wachsen, weil sie befürchten, das sie ansonsten keine Erweiterung genehmigt bekommen werden oder weil der Nachbar das auch stemmen kann.
Wenn die niedrigen Schweinepreise wirklich durch viele neue Ställe (auf Kredit, Zinskosten inclusive) erfolgreich mittels erhöhter Massanproduktion bekämpft werden können, nur zu ...
Dann können wir uns bald mit einem V-Preis von 1,20 Euro im Sommer und 90 Cent im Winter beschäftigen.
Was mich wirklich interessieren würde wäre die tatsächliche bundesweite Zahl von Stallbaugenehmigungen oder Stallbaubeginnen. Nach meinen bisherigen Erkundigungen wird diese ermittelt, aber nicht veröffentlicht.
Schöne Grüsse, Richard Ebert