paul
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Schweine: Verbringungsverbot in den Niederlanden

Den Haag (aho) – Da sich auch Schweine mit dem Aviären Influenza-Virus (AIV) infizieren können, hat das Niederländische Agrarministerium ab sofort ein Verbringungsverbot für Schweine und Schweinemist aus den von der Klassischen Geflügelpest betroffenen Gebieten angeordnet. Auch so soll eine weitere Verbreitung der Geflügelpest verhindert werden.

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paul
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Geflügelpest: Experte fordert sofortige Tötung infizierter Schweine! - 19.04.2003

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Den Haag / Rotterdam (aho) – Nachdem bei einzelnen Schweine in den Niederlanden Antikörper gegen das seit knapp zwei Monaten bei Geflügel grassierende Aviäre Influenza-Virus gefunden wurden, fordert Professor Albert Osterhaus von der Erasmus-Universität in Rotterdam, diese Tiere unverzüglich zu töten.

Der Virologe befürchtet, das Virus könne sich mit bei Menschen vorkommenden Influenza-Viren zu einem neuartigen Erreger entwickeln. Schließlich seien Schweine als Träger unterschiedlicher Viren, darunter auch der Grippeviren des Menschen bekannt. Wenn sich aber bei Schweinen das Virus der Geflügelpest mit dem Virus der menschlichen Grippe mische, könnte ein „Monstrum“ entstehen.

„Die Folgen könnten katastrophal sein. Im vorigen Jahrhundert haben drei solcher neuen Viren Millionen Menschen das Leben gekostet“, wird Osterhaus in den Medien zitiert.

Bisher wurden in den Niederlanden auf rund 900 Betrieben mehr als 14,5 Millionen Hühner, Enten und Puten getötet.

Joachim Ruhmann
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Holländischer Veterinär stirbt - Verdacht auf aviäre Fluenza Virus ( Reuters)

Am Donnerstag starb ein 57 Jahre alter holländischer Veterinär in Den Bosch. Zwei Tag zuvor war er auf einem Hof, dessen Geflügel mit aviärer Fluenza infiziert waren, tätig. In seiner Lunge fand man Viren dieser Krankheit. Er hatte sich allerdings nicht gegen diese Influenza medikamentös vorsorglich behandelt.

Wissenschaftler machen sich Sorgen, dass es zu ähnlichen Ausbreitungen, wie bei der SARS, kommen kann. Wohl kam es gelegentlich schon auf den beteffenden Betrieben bei den dortigen Mitarbeiter zu Ansteckungen durch diesen Virus. Dabei entzündeten sich im geringen Maß die Augen. Allerdings hatten alle betreffenden Personen bisher einen glimpflichen Krankheitsverlauf.

Positiv wurde vermerkt,dass auch dato kein Fall bekannt ist, bei dem es zu einer Übertragung dieser Krankheit von Mensch zu Mensch kam. Das im Gegensatz zu SARS.

Trotzdem schöne Osterfeiertage

Joachim Ruhmann

Bonekamp-WTA Brok.
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Die Niederländer haben folgendes festgestellt:

1. Menschen, Schweine und andere Tiere können bei intensiven Kontakt eine Infektion mit dem Virus bekommen. Fast immer verläuft diese Infektion harmlos.

Daher auch die vorbeugende Medikamentenbehandlung der in diesen Betrieben tätigen.

2. Die Übertragungen des Virus ist bisher immer durch Geflügel erfolgt. Ein Übertragungsversuch mit Schweinen war erfolglos.

3. Das Verbringungsverbot für Schweine in den Sperrgebieten bleibt bestehen - die geforderte Tötung der infizierten Schweinebestände ist noch nicht angeordnet. Eine Sperrung aller Schweinebetriebe der Niederlande ist nicht zu erwarten.

MfG. B.Bonekamp

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