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09.18
05:54

grain mail

Schwache Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Begrenzt war das Abwärtspotenzial durch den Kälteeinbruch in Teilen Westaustraliens, der die Hoffnung zunichte macht, dass diese Region den dringend benötigten Produktionsschub für Australien liefern könnte. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 406.004 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 350.000 - 500.000 Tonnen. Saudi Arabiens staatlicher Getreideeinkäufer SAGO kaufte gestern 630.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zum Durchschnittspreis von $270,22/Tonne. Ob auch US-Weizen mit einer Teilmenge dabei ist, ist nicht bekannt. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee entziehen und schlossen mit moderaten Aufschlägen. Die russischen Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche aufgrund des festeren Rubels und der Risiken wegen schärferer Qualitätskontrollen an den Exporthäfen. Äyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 1. - 11. November und für den Lieferzeitraum 11. – 20. November ausgeschrieben. 

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