Richard Ebert
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CDS: Kann eine Regulierung funktionieren ?

Kann eine Regulierung funktionieren?

Von David Bogoslaw

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (24.11.08) - Der Markt für Credit Default Swaps (CDS) - Kreditderivate, die Inhaber gegen Ausfallrisiken einer Reihe von Schuldtiteln absichern - erhält derzeit große Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden und Akteuren der Finanzbranche.

Gegen Ende des Jahres 2008 streben die amerikanischen Notenbank und andere Regulierungsbehörden die Einrichtung einer oder mehrerer Clearing-Plattformen für den CDS-Handel an. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass ein wesentlicher Teil der Kontraktwerte im Wert von geschätzten 47 Billionen Dollar, die hauptsächlich im außerbörslichen Handel umgesetzt wurden und nicht standardisiert sind, am Ende in eine durchschaubarere Handelsplattform überführt werden können.

Risiken besser kontrollieren

Während frühere Versuche, Kreditderivate an die Börsen zu bringen, gescheitert sind, stehen die Chancen aufgrund der großen Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden und den Turbulenzen an den Finanzmärkten nach Auffassung von Andy Nybo, Senior Analyst bei der TABB Group, einem Unternehmen für Forschung und strategische Beratung mit Schwerpunkt Kapitalmärkte, derzeit besser. Seiner Meinung nach kann nur durch eine behördliche Verfügung sichergestellt werden, dass diese Kontrakte an der Börse gehandelt werden.

Die zentrale Rolle, die Spekulationen am unregulierten CDS-Markt beim Zusammenbruch der Lehman Brothers Holdings und der Regierungsübernahme des Versicherungsriesen American International Group gespielt haben, nötigt die amerikanischen Regulierer, auf eine bessere Kontrolle der Risiken zu drängen.

So fordern die amerikanischen Notenbank in New York und die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC derzeit, dass Informationen über CDS-Kontrakte, die von den Standardbestimmungen abweichen, in einem so genannten „Lagerhaus“ offen gelegt werden müssen, das den Handel mit diesen Kontrakten dokumentiert, berichtete Bloomberg News am 19. November.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: -> http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E940091FBA60D488AA415EF5C0BEAA958~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

Geschrieben von Richard Ebert am
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