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SIEMENS - Der Siemens-Konzern wird von einem neuen Korruptionsfall erschüttert. Wegen Bestechungsvorwürfen in Kuwait hat die Münchner Staatsanwaltschaft mindestens zwei Siemens-Manager festgenommen, heißt es in Justizkreisen. Die Münchner Ankläger bestätigten dies teilweise: "Es gibt ein neues Ermittlungsverfahren bei Siemens", sagte Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger. "Dabei gab es Haftbefehle und Verhaftungen." Ein Siemens-Sprecher sagte: "Laufende Verfahren können wir nicht kommentieren." (FTD S. 1)
RWE - Der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann hat vor den Folgen des beschleunigten Atomausstiegs gewarnt. So gerate die Branche der Energieerzeuger zunehmend unter Druck. "Der Wertverlust unserer Aktie macht mir Sorge", sagte Großmann. Die Gefahr einer feindlichen Übernahme wachse - zumal der Konsolidierungsdruck in Europa weiter steige. (Süddeutsche Zeitung S. 25)
VOLKWAGEN - VW-Chef Martin Winterkorn verliert einen seiner engsten Vertrauten an Audi. Wendelin Göbel, Generalsekretär des Wolfsburger Automobilkonzerns, soll Einkaufschef der VW-Premiumtochter werden. Die endgültige Entscheidung soll aber noch ausstehen. (FTD S. 2)
FRAPORT - Der Flughafenbetreiber Fraport hat sich trotz "deutlicher Schwankungen gut entwickelt", sagte der Vorstandschef Stefan Schulte. In Frankfurt will das Unternehmen bei Passagieren wie auch bei der Fracht weiter wachsen. Auch international setzt Fraport bei den bestehenden Beteiligungen auf eine weiterhin positive Entwicklung. (Börsen-Zeitung S. 11)
KARSTADT - Karstadts größter Vermieter Highstreet verkauft zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Immobilien des Kaufhauskonzerns. Erstmals seit dem Einstieg des Investors Nicolas Berggruen wechselt dabei auch eine der drei Premium-Kaufhäuser den Besitzer. (FTD S. 7)
WESTLB - Die WestLB hat offiziell damit begonnen, Teile ihres Geschäfts zu verkaufen, und hat erste Angebotsunterlagen an Interessenten verschickt. Letztere müssen in den nächsten Wochen ihr Interesse bekunden. Erst dann erhalten sie schrittweise Einblick in die Bücher. (FTD S. 17)
PEUGEOT - Frankreichs Autokonzern PSA Peugeot Citroën hat die Schließung des Werks Aulnay-sous-Bois vor den Toren von Paris gedanklich durchgespielt. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Frankreichs Gewerkschaft CGT vorgestellt hat. Demnach sei die Schließung für 2014 vorgesehen. In dem Werk arbeiten rund 3.600 Menschen, primär wird dort der Kleinwagen C3 produziert. (Handelsblatt S. 21)
DJG/pi/jhe (END) Dow Jones Newswires
June 10, 2011 00:35 ET (04:35 GMT)
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