PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EURO - Je mehr Kredite die Geberländer im künftigen Europäischen Stabilitätsmechanismus verbürgen, desto erpressbarer sind sie, behauptet der Ökonom Bernd Lucke. Mit jedem Kredit werden die soliden Staaten abhängiger von ihren überschuldeten Partnern. Der Bundestag sollte die Kritik bedenken, bevor er entscheidet, fordert Lucke. (FAZ S. 10)
ATOMAUSSTIEG - Der geplante Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 wird nach Auffassung von Klimaforschern und Ökonomen weder den Ausstoß von Treibhausgasen erhöhen noch die Strompreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung. (Süddeutsche Zeitung S. 27)
IMMOBILIEN - Deutschlands Immobilienmärkte profitieren von der robusten Binnenkonjunktur. Das lockt wieder mehr internationale Großanleger an, heißt es. Mieten und Umsätze auf den Gewerbeimmobilienmärkten steigen. (Handelsblatt S. 36)
SCHWARZGELD - Thomas Eigenthaler, der neue Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, wendet sich gegen eine faktische Amnestie für Schwarzgeld, das in der Schweiz versteckt worden ist. (FAZ S. 11)
KOORDINATION - EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn hat mittelfristig eine noch engere Koordination der Wirtschaftspolitik in der Eurozone gefordert, als sie jetzt gerade begonnen wurde. In der Währungsunion müsse man bereit sein, über eine "politische Koordination nachzudenken, die weit in die Souveränität der einzelnen Staaten eingreift", sagte Rehn. (FTD S. 11)
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June 10, 2011 00:38 ET (04:38 GMT)
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