6.000 Euro im Monat für Sozialhilfeempfänger (u.a.)

Hier etwas fürs Wochenende...

Umverteilung: Das soziale Mammut
von Henning Lindhoff
Ein Plädoyer für die Sozialdeindustrialisierung
Roland Baader schrieb in seinem Buch „totgedacht“ auf Seite 143, in Deutschland würden ein Drittel des Sozialproduktes für soziale Hilfen ausgegeben. Würden diese finanziellen Mittel einfach an die bedürftigen Menschen ausgezahlt, hätten diese ein mehr als ausreichendes Einkommen von 300.000 Mark pro Jahr. Roland Baader geht dabei davon aus, dass in der BRD ca. jeder 20. Einwohner bedürftig sei. Die Realität sehe natürlich anders aus. Bevor die Armen Geld und Hilfe sehen, müssten natürlich noch diverse Bürokraten, Sozialarbeiter, Verbandsvertreter etc. versorgt werden. Sie alle stünden in der Schlange und wollten auch versorgt werden.
Diese Aussagen machten mich sehr neugierig und ich begann danach zu forschen, inwieweit sie zutreffen. Bei meinen Recherchen kam ich zu folgenden Erkenntnissen:
Laut Sozialbericht der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 754 Milliarden € von Staat, Ländern und Kommunen für soziale Hilfen und Dienste ausgegeben. 153 Milliarden € gab nur der Bund 2010 für Soziales aus. Das BIP in Deutschland lag 2009 bei 2,39 Billionen €.
Man kann also getrost davon ausgehen, dass jährlich ein knappes Drittel aller erwirtschafteten Geldmittel in die Fürsorge gegenüber den bedürftigen Bürgern fließt. Na gut, vielleicht ist dies auch notwendig. Vielleicht klafft die Schere zwischen Arm und Reich mittlerweile so weit auseinander, dass es wirklich nur noch ein Hopp oder ein Topp gibt.
Doch natürlich gibt es auf der Aktivseite der bundesstaatlichen Bilanz auch Zahlen über die Empfänger dieser Gelder. Laut „Spiegel“ leben 11.500.000 Menschen in Deutschland in Armut. 1.000.000 Menschen leben nach Angaben von Springer Tafel e.V.“ von Hilfen der Lebensmittelausgaben der Tafeln. 510.000 Rentner sind momentan bedürftig und erhalten Zuschüsse der Grundsicherung nach dem SGB XII. Weitere 306.000 nicht erwerbsfähige Menschen erhalten die Grundsicherung nach dem SGB XII. 6.700.000 Menschen erhielten im April 2010 Leistungen nach dem SGB II. 1.069.000 Menschen erhalten zur Zeit Arbeitslosengeld I.
Zunächst fällt auf, dass es anscheinend keinen Journalisten und keinen Vertreter des Staates gibt, der diese Zahlen einmal seriös zusammenrechnen kann. Eine einfache Addition hilft hier nicht weiter, da Bedürftige oft von mehreren Seiten Gelder und soziale Dienstleistungen erhalten (z.B. Grundsicherung nach dem SGB II plus Eingliederungshilfen nach dem SGB XII). Ihre tatsächliche Anzahl veranschlage ich daher niedriger als die plumpe Summe aller oben gelisteten Hilfeempfänger. Jedoch gehe ich von gut 10 Millionen bedürftigen Erwachsenen und Kindern in Deutschland aus.
Nun gut. Es folgt die alles entscheidende Rechenoperation: 754 Milliarden € werden auf 10 Millionen Menschen verteilt. Dies ergibt eine jährliche öffentlich-rechtliche Investition von 75.400 € pro Kopf. Würde man dieses Geld einfach als monatliche Auszahlung an die Hilfeempfänger überweisen, erhielten sie jeweils ein stattliches Monatssalär von 6.200 € – und das natürlich steuer- und abgabenfrei. Meine Zahlen sind nicht so hoch wie die des sehr geschätzten Roland Baader. Aber ich denke, mit 6.200 € pro Monat sollte es sich fürstlich leben lassen. Auch mit zwei Hochschulabschlüssen komme ich nicht im Entferntesten an ein solches Einkommen.
Doch warum zahlt man das Geld nicht auf diesem Wege direkt an die Menschen? Ich bin selbst im sozialen Bereich beruflich engagiert. Daher habe ich auch schon mit Kollegen über dieses hier natürlich sehr brisante Thema gesprochen. Viele sagten, Geld sei nicht alles. Und wenn man jedem Bedürftigen lediglich eine vierstellige Summe im Monat zahlen würde, löse dies noch lange nicht alle Probleme, die viele dieser Menschen haben.
Dies mag in vielen Fällen stimmen. Zahlreiche Fälle, in denen Väter und Mütter schon zu Anfang des Monats die staatlichen Almosen lieber in alkoholhaltige Getränke statt in die Gesundheit und Zukunft ihrer Kinder investieren, sind nicht nur das Geschwätz an Stammtischen.
Gehen wir also einfach mal davon aus, dass jeder Bedürftige auch einen Sozialarbeiter benötigt, damit er seine monatliche Auszahlung sinnvoll investiert und seine Alltagsangelegenheiten bewältigt. Ein solcher Sozialarbeiter müsste natürlich auch vom Staat ernährt werden. Auf Grundlage meiner beruflichen Erfahrung denke ich, dass ein Sozialarbeiter sich sehr gut um 10 Klienten kümmern kann. Nach Adam Riese bedeutet dies, dass neben 10 Millionen Hilfebedürftigen Menschen auch 1 Million Sozialarbeiter finanziert werden müssten. Wir kommen also summa summarum auf 11 Millionen Bezieher von sozial orientierten Geldleistungen des Staates, wodurch sich unsere Rechnung ein wenig ändert:
754 Milliarden € werden auf 11 Millionen Menschen verteilt. Dies ergibt eine jährliche öffentlich-rechtliche Investition von 68.545 € pro Kopf. Würde man dieses Geld einfach als monatliche Auszahlung an die Menschen überweisen, erhielten sie jeweils ein stattliches Monatssalär von 5.700 €. Ich denke, auch mit 5.700 € pro Monat sollte es sich sehr gut Leben lassen.
Aus meinem ganz subjektiven Verständnis heraus denke ich, dass 1.000 € pro Monat und Bürger genügen, um die wichtigsten Grundbedürfnisse zu befriedigen. Wenn ein Sozialarbeiter 2.500 € pro Monat für eine Vollzeitstelle erhält, kann er sich auch nicht beklagen. Geht man von diesen Zahlen aus, könnte man die jährlichen Sozialtransfers von Bund, Ländern und Kommunen auf 150 Milliarden € begrenzen. Dies würde eine Reduzierung der öffentlichen Leistungen um gute 600 Milliarden € bzw. um fast 80 Prozent bedeuten.
Natürlich ist dies nur eine sehr einfache Rechnung. Vielleicht reicht in manchen Fällen nicht ein Sozialarbeiter, um die vielen Facetten individueller Problemlagen zu erfassen und zu bearbeiten. Oft müssen natürlich auch oft noch Pflege, medizinische Hilfen etc. geleistet werden. Vielleicht sind auch betreuende Einrichtungen oder Verbände wirklich nötig.
Auf der anderen Seite könnte man den bedürftigen Menschen aber auch weitaus mehr als 1.000 € auszahlen und sie dadurch befähigen, notwendige soziale, medizinische und ähnliche Dienstleistungen privat einzukaufen. Dadurch würde auch in diesen Bereichen endlich eine wirkliche Wettbewerbssituation entstehen. Preise würden fallen, und der Staat müsste vielleicht auch weniger als 150 Milliarden € pro Jahr für Soziales ausgeben.
Dies alles kann man nicht einschätzen. Keine Volkszählung, kein Zensus, keine Datensammlung der Behörden kann hier verlässliche Daten und Zahlen hervorbringen.
Die entscheidende Frage ist allerdings vielmehr eine ganz andere. Es geht nicht darum, ob 150 Milliarden € pro Jahr wirklich ausreichen, sondern es geht darum, was mit den 600 Milliarden € passiert, die derzeit zu viel bezahlt werden. Wo geht dieses riesige Kuchenstück hin, von dem die Hilfebedürftigen anscheinend keinen Krümel bekommen?
Auch wenn meine Zahlen und Rechenergebnisse andere sind, liegt Roland Baader eindeutig richtig, wenn er die gewaltige Industrialisierung der sozialen Hilfen kritisiert. Hier scheint es einen enormen Rattenschwanz von Angestellten und Beamten zu geben, die auf Kosten der Öffentlichkeit leben, ohne dass sie es schaffen, ihren Auftrag der Reduzierung allgemeiner Hilfebedürftigkeit zu erfüllen.
Verwaltungen in Behörden und sozialen Einrichtungen, zahlreiche Arbeitsbereiche und Unterabteilungen, die natürlich immer auch eigene Bosse, Sekretärinnen, Verwaltungsfachleute et cetera benötigen, diverse zwischengeschaltete Büros und Einrichtungen in karitativen Vereinen und Verbänden, die so rein gar nichts mit praktischer sozialer Arbeit zu tun haben, immer neue Qualitätskriterien, die ellenlange neue Konzepte und Fortbildungsmöglichkeiten provozieren, verschlingen große Summen öffentlicher Gelder, ohne dass ihre praktische Relevanz in Bezug auf das eigentliche Ziel karitativen Engagements nachweisbar wäre. Eine stetige Erweiterung der Sozialgesetzbücher zwingt Sozialarbeiter, sich immer wieder fortzubilden. Mittlerweile entstehen bundesweit zahlreiche Firmen, die sich einzig und allein dem Ziel verschrieben haben, Umsatz durch Fortbildungsangebote zu generieren. Wie in jedem öffentlich finanzierten Lebensbereich wächst hier eine Industrie heran, die vorzüglich von Steuern und Schulden lebt und nicht im entferntesten daran denkt, ihre Pfründe gegen Wettbewerb einzutauschen. Letzten Endes zahlt sowieso alles der Bürger – ob im Hier und Jetzt durch Steuern oder in der Zukunft durch Schuldverschreibungen.
Andere adäquate Erklärungen sehe ich nicht. Ein Hartz-IV-Bezieher erhält de facto nicht mehr als maximal 1.000 € im Monat (inkl. Miete, Heizung etc.). Selbst wenn jeder der 10 Millionen Hilfebedürftigen monatlich 1.000 € bekommen würde, würde dies die öffentliche Hand nur mit 120 Milliarden € im Jahr belasten. 600 Milliarden € werden pro Jahr von einem sozialen Mammut gefressen, das seinen Auftrag anscheinend nicht erfüllt, denn die Zahl der Hilfebedürftigen sinkt keinesfalls.
Es ist also höchste Zeit, das Mammut zu erlegen und den notwendigen Bereich der sozialen Hilfe zu deindustrialisieren. Denn weniger wäre hier sehr viel mehr.

Geschrieben von DEerredux am
Gast

Alle, denen langweilig ist, können sich ja als Diskussionsgrundlage den 352-seitigen Sozialbericht hier durchlesen :-).
http://www.bmas.de/portal/33916/property=pdf/a101-09__sozialbericht__2009.pdf

Jedenfalls sind auch Pensionen inkludiert, das ging vielleicht nicht so aus Berlinerredux Posting hervor.

Einen Beamtanapparat der organisiert und prüft, wird es wohl immer geben müssen. Wahrscheinlich kann man einiges einfacher und effektiver machen, aber dazu etwas Konkretes zu sagen, fehlt mir der Einblick.

Die gewaltige Anzahl von sozialen Vereinen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, und wo kaum jemand weiss, was die eigentlich leisten, stört mich jedoch auch.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Mal kurz innehalten! Das werden ja einfach sinnloses Zahlen zusammengewürfelt. In den 750Mrd. sind alle Ausgaben, die irgendwie als sozial bezeichnet werden enthalten. Zum Beispiel ist dort als ganz fetter Posten die Krankenversicherung drin enthalten. Und zwar von allen Leuten, nicht nur den Bedürftigen. Das macht wohl schon mehr aus als die 150Mrd Bundeshaushalt für Arbeit und Soziales. Die 750Mrd sind ja auch das doppelte des gesammten Bundeshaushalts. Also erstmal nachdenken...

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ sbendel [#3]

"Mal kurz innehalten! Das werden ja einfach sinnlos.. Zahlen zusammengewürfelt"

das war auch mein erster Gedanke

Hartz4 und Armut und die berühmte Schere sind eh schon Themen, die eine so starke emotionale Besetzung haben, dass hier nur schwerlich objektiver Durchblick erreichbar u. objektiver Sollwert bestimmbar sind. Dazu kommen dann noch die verschiedenen politischen Lager.

Spätestens wenn die Armen u. die sogenannten Armen all ihre Ansprüche selber definieren können (weil sie ja immer zahlreicher werden wegen der Scherendynamik), dann kippt das System - eine neue Schere bildet sich von unten her - und das "Gesellschaftsspiel" kann neu beginnen - noch weit bevor bloß nur ein einzelnes Individuum fast 100% des Weltvermögens besitzt.

Persönlich rechne ich mich immer GLOBAL reich
lt. Wikipedia:
-Um zu den reichsten 10 % der Weltbevölkerung zu gehören bedarf es eines Vermögens von 45.780 Euro
-Um sogar zu den reichsten 1 % der Weltbevölkerung zu gehören bedarf es eines Vermögens von 375.250 Euro

irgendwie dazwischen zu liegen ist doch schon was

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Hier ist des Rätsels Lösung für alle kurz Innehaltenden:

Laut Sozialbericht der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 754 Milliarden € von Staat, Ländern und Kommunen für soziale Hilfen und Dienste ausgegeben. 153 Milliarden € gab nur der Bund 2010 für Soziales aus. Das BIP in Deutschland lag 2009 bei 2,39 Billionen €

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Berlinerredux [#5]

>Laut Sozialbericht der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 754 Milliarden € von Staat, Ländern und Kommunen für soziale Hilfen und Dienste ausgegeben.

Das ist vermutlich wieder falsch. Man sollte keine vermurksten Sekundaerquellen (Webseiten oder Zeitungen) zitieren, sondern mal im Original lesen. Ich habe auf die schnelle den jetzt zwar auch nicht gefunden (aber auch nicht wirklich gesucht). Aber wenn man mal alle Verwurschtelungen querliest, dann scheint im Oringal wohl nur zu stehen, dass ca. ein Drittel des BIP fuer Soziales ausgegeben wird. Nicht, dass das alles von Bund, Land und Gemeinde aufgebracht wird. Vermutlich zaehlt auch ne Einzahlung in ne Riesterrente dazu. Soweit ich weiss, haben die Laender und Gemeinden ein wesentlich kleineres Budget als der Bund. Das passt also nicht.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

OK, jetzt habe ich mal in den Originalbericht reingeschaut:

die ca. ein Drittel des BIP fuer soziales setzen sich wie folgt zusammen:
-12% Alters und Hinterbliebenenrenten (wohl inklusive Pensionen)
-11% Krankheit und Invaliditaet (wohl hauptsaechlich Krankenkassen)
-4% Kinder,Ehegatten, Mutterschaft
-2% Arbeitslosigkeit
-1% Wohn und Lebenshilfen

Da steht nicht, dass das staatliche Leistungen sind. Zumindest die Krankenversicherungen sind ja doch mehr oder weniger unabhaengig. Und auch die Rentenzahlungen sind nicht im Bundeshaushalt konsolidiert, oder?

ameier1984
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Der Bericht ist leicht zu finden:
http://www.bmas.de/portal/33912/a101-09__sozialbericht__2009.html
Zitat:
Im Zeitraum 1991 bis 2008 sind die Sozialleistungen15 um rd. 70,3 % auf rd. 721,4 Mrd. Euro
angestiegen (Tabelle 5).

Lenzelott
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

-11% Krankheit und Invaliditaet (wohl hauptsaechlich Krankenkassen)

nuja, der Beamte zahlt ja nix rein in irgend eine Kasse muss aber trotzdem versorgt werden.
Und der Beamte AD will ja auch Ärtzlich verhätschelt werden.

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich zahle seit über 35 jahren Beiträge für meine Alterspension, fast immer den höchst möglichen Beitrag. Meine Pension wird keine "Sozialleistung" des Staates sein, sondern eine teilweise Rückzahlung (hätte ich diese Beträge selbst angelegt, so hätte ich trotz Wirtschaftskrise ein sorgenfreies Leben bis ans Ende meiner Tage).

Ich habe meine drei Kinder erzogen und ihnen eine gute (universitäre) Ausbildung zukommen lassen. Ich habe seit deren Geburt für alle Anschaffungen Mehrwertsteuer bezahlt was sich in Summe auf eine schöne sechsstellige Zahl addiert. Auch sie stützen das System mit ihren Beiträgen.

Ich habe seit ich schaffe in die Systeme für Arbeitslosenversicherung einbezahlt und nie etwas davon erhalten.

Sollte ich vielleicht das unwahrscheinliche Pech haben, dass ich in den letzten Jahren meines Erwerbslebens arbeitslos werde, dann bin ich plötzlich ein "Schmarotzer" darf vielleicht nicht mehr Lotto spielen oder ein Glas Wein trinken? Vielleicht den Hundekot einsammeln, um mich für die "Allgemeinheit" nützlich zu machen? Wer wirft sich denn da zum Richter auf?
Ein paar junge "Macher", grün hinter den Ohren und ein paar Jahre im Erwerbsleben, denen es gerade gut geht? Wie heisst es so schön: "Mit einer vollen Hose kann man leicht stinken!"

Das System wird immer asozialer und ungerechter, der Mensch zum Kalkulationsfaktor.

Es sollte ein Lebenskonto eingerichtet werden, das einmal auflistet, welche Beträge investiert wurden, um sich keine Sorgen machen zu müssen, falls einmal etwas schiefgeht. Da wird der staatliche Teil eines Vertrags nicht mehr eingehalten, oder zumindest Stimmung gemacht, um es nicht zu müssen.

Wir gehen tollen Zeiten entgegen. Dazu passt auch, dass in Europa zwar die Todesstrafe abgeschafft wurde, aber in Art. 2 der europäischen Verfassung ein neuer Zusatz das Töten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit ermöglicht.

Lenzelott
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

Lustige Idee:
"Erbrachte" Historische Steuerzahlungen etc. auf irgendwas anrechnen.

Am besten: hab schon genug zum Volkswohl beigetragen, nu muss ich nicht mehr.

Würde mir entgegen kommen.....

Gast

@ Hannes [#10]

Ich verstehe Deinen allgemeinen Unmut nicht ganz. Du verdienst anscheinend sehr gut, hast überdurchschnittlich viele Kinder, die noch dazu alle die höchstmögliche Ausbildung genießen konnten. Aber Du erweckst den Eindruck, dass Du vom System total benachteiligt wirst.
Freue Dich doch, dass Du nie die Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen musstest!

Bekanntlich ist es ganz normal, dass ein Teil der Menschen an Versicherungen etwas bezahlt, ohne je etwas zurückzubekommen, egal welche Art der Versicherung.

Zum Hundekot-Einsammeln wird es wohl nicht kommen, da die Vermögens-Freigrenze für Hartz IV bei etwa 10.000 Euro für Deine Altesgruppe liegt.

Ich denke, dass eine Art Lebenskonto viel zu verführerisch für viele Leute wäre, die Arbeit vorzeitig hinzuwerfen. Das würde das System sicher gehörig belasten.

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ ladowa [#12]

Muß man persönlich betroffen sein um eine Fehlentwicklung anzuprangern? Das ist eine karakterschwache Einstellung. Und jemand mit Kindern ist immer betroffen. Der Generationenvertrag (Generationenbetrug) ist die schier unerschöpfliche Quelle die Misswirtschaft und Missbrauch erst möglich macht.

Das immer mehr junge Leute randalieren und Pasanten auf Bahnhöfen totschlagen sind die Auswirkungen einer Kausalkette die in der Blütezeit der BRD seinen Ursprung nimmt. Wie alt muß man sein um von der Perspektivlosigkeit der Jugend nicht betroffen zu sein? Selbst wenn man seinen eigenen Kindern eine Perspektive erwirtschaften kann bzw. konnte.

Gast

@ tantan [#13]

Ich hatte schon den Eindruck, dass Hannes sich persönlich betroffen fühlt, vom System benachteiligt zu sein.

Und über die Perspektivlosigkeit der Jugend: einerseits liest man immer wieder, dass in Zukunft starker Mangel an Fachkräften herrschen wird, bzw. teilweise schon herrscht. Andererseits die Perspektivlosigkeit der Jugend? Ja, was denn nun?

Dass sich immer mehr Menschen unzufrieden fühlen, hat meiner Meinung nach ganz andere Gründe, als nur finanzielle!

- Immer mehr Alleinerziehende, schlecht für Elternteil und Kind.
- Immer mehr Bindungsunwillige. Lieber ein paar Affären und das Leben unbeschwert mit Karriere und Freizeitaktivitäten verbringen, anstatt fixe Beziehungen einzugehen. Später wird jedoch doch noch fast panisch nach einem richtigen Partner gesucht.
- Die Anonymität verstärkt sich, da immer mehr in Großstädte ziehen (und dort außerdem verstärkt glauben, sich nicht benehmen zu müssen).
- Das Gefühl der Geborgenheit nimmt immer mehr ab, sowohl im privaten, als auch im beruflichen Bereich.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes [#10]

Das ganze nennt man Solidarprinzip. Der welcher arbeiten kann, hilft mit einem Teil seines erwirtschafteten denen welche das aus welchen Gründen auch immer nicht können.

Wie von iadowa vollkommen richtig angemerkt ist das ganze wie eine Versicherung zu sehen. Man hat sie und man darf glücklich sein sie nie beanspruchen zu müssen.

Wenn etwas asozial und ungerechter wurde, dann die Art und Weise wie mit den Geldern umgegangen wurde. In den 90er Jahren haben damals Weigl und Köhler die Sozial- und Rentenkassen geplündert um die Wiedervereinigung finanzieren zu können.

Die grösste Schweinerei hat aber dann Schröder abgeliefert, das eben Leute die 30 Jahre in die Sozialkassen eingezahlt haben plötzlich mit Leuten gleichgestellt wurden, die noch nie was eingezahlt haben.

Und hier stimme ich Ihnen zu, das es eine Art Lebenskonto geben sollte, das berücksichtigt was man bisher für die Allgemeinheit geleistet hat und zwar in Sinne von Beitragsjahren. Anhand dieser Daten sollten dann auch die Leistungen gezahlt werden.

Aber all die Problematik wurde ja damals angeführt, nur hat es keine Sau interessiert. Für die Menschen wird es immer nur dann zum Problem wenn sie es unmittelbar betrifft, nämlich in Ihrem Geldbeutel.

Die Interessenlosigkeit der Leute in derartigen elementaren Entscheidungen durch die Politik ist auch der Grund das diese Arschlöcher tun und lassen können was sie wollen.

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich verstehe schon ds Solidarprinzip und war und bin auch froh, nichts aus den Sozialtöpfen zu brauchen.

Aber ich habe Angst vor einer 3-Klassen Gesellschaft.

An der Spitze die abgehobenen, die sich vor Nichts fürchten müssen, da sie jederzeit ihren Standort wechseln können.

In der Mitte die halbwegs "gut bestallten".

Unten die Chancenlosen.

Um ihr Schlaraffenleben ungestört geniessen zu können hetzen die "Oberen" die Mittelschicht gegen die Chancenlosen.

Selbst wenn ich im "begüterten" Teil zu Hause bin, möchte ich nicht in einer Gesellschaft leben, in der die Politik ihre Klienten mit taktische Massnahmen freispielt, die Gruppen gegeneinander hetzt.

Der Hinweis von ladowa ist vollkommen richtig:
die Stabilität der Gesellschaft liegt in der Familie. Diese wird aufgelöst - Frauen sollen Steuern zahlen, das geht aber nur, wenn sie nicht mehr von der Erziehung der eigenen Kinder blockiert werden. Früher brachte man den Kindern "Bildung" bei, heute soll es nur mehr "Ausbildung" sein. Die soll der Staat übernehmen, am besten schon wenn das Kind 3-Monate alt ist. Ein Kind das noch nicht sprechen kann, von wechselnden Personen betreuen zu lassen, ist ein Verbrechen. Die Auswirkungen dieser staatlichen Steuerpolitik werden in ein bis zwei Generationen schlimme Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Aber dafür sind dann die Frauen (von der Erziehungsarbeit) befreit. Das hat nichts mit fortschrittlich oder konservativ zu tun, das soll uns nur weisgemacht werden, um die Menschen auseinander zu dividieren. Das Auf(Er-)ziehen von Kindern sollte mit Menschentum, Humanismus zu tun haben.

Gast

@ Hannes [#16]

Den Beitrag kann ich voll unterstreichen.

Mittlerweile sind wir schon soweit, dass eine Frau schief angesehen wird, wenn sie bereits in jungen Jahren (sagen wir 20) ein Kind will. Den Frauen wird stattdessen von allen Seiten Karriere eingeredet. Kein Wunder, dass immer weniger Frauen Kinder bekommen.

Und was das Lernen betrifft, das immer größere Ausmaße annimmt: seien wir ehrlich, wieviel von dem, das wir in der Schule gelernt haben, brauchen wir im Leben, egal ob privat oder im Beruf? Vielleicht 3 %...

Irgendwie geht alles in die falsche Richtung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass irgendwelche Mächte die Stabilität der Gesellschaft zerstören wollen.

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ ladowa [#17]

"Manchmal habe ich den Eindruck, dass irgendwelche Mächte die Stabilität der Gesellschaft zerstören wollen."

Ja natürlich. Wurde aber schon lange beschrieben, z.B. Hier: Friedrich Hayek, 'Der Weg zur Knechtschaft'

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Auch hübsch: Oliver Janich, Das Kapitalismus-Komplett
Fast alle Bücher von Jörg Guido Hülsmann

Gast

@ Berlinerredux [#19]

Danke für die Buchtipps, werde ich mich gleich mal bei Amazon schlau machen.

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Dann möchte ich von Hayek noch auf

"die Verfassung der Freiheit"

hinweisen. Alles gibt es aber wohl nur noch antiquarisch und nicht für kleine Maus. Aber sicher noch in gut sortierten Stadtbibliotheken usw. zum Ausleihen.

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Danke für den zweiten Hayek-Tip.

Hier ein passender Songtext von Xavier Naidoo, den ich ansonsten akustisch eher meide.:

Ihr ward dem Abgrund noch nie so nah
und lauft mit großen Schritten auf ihn zu.
Manche von uns sehen es klar,
wir brauchen gar nichts mehr dazu zu tun. (2x)
---
Wir haben es satt uns anzuhören was Ihr könnt,
denn was Ihr nicht könnt könn\\\' wir jeden Tag sehn\\\'
Ihr könnt ja nicht mal gerade gehn\\\'
Ihr könnt nicht Maß halten und wir sollen euch aushalten?
Wie ne Nutte ihren Alten
Ihr wollt unser Geld verwalten,
in teuren Anstalten und uns am liebsten im Käfig halten?
Ich werde meine Hände falten, mit der Kraft von Urgewalten!
---
Denn wir sind keine Terroristen,
brauchen keine Revolution,
denn unser Mann an der Front,
der regelt alles schon.
Mit der Fernbedienung in der Hand
sehn\\\' wir euren Untergang.
Das Leichentuch ist aufgespannt.
Das ganze Land blickt ganz gebannt
auf die Damen und Herren in Schwarz
und ich sage euch: \\\"Das wars\\\" und jetzt
brauchen wir Ihn auch nicht mehr,
den MdB aus Glas
---
Und jetzt scheiß\\\' ich auf eure Demokratie
ich glaub\\\' so ungerecht wie heutzutage
war sie noch nie
Ich scheiß\\\' auf Diäten mit Jojo-Effekt
Ihr wollt auf\\\'s Volk scheißen
und denkt ihr werdet sauber geleckt
Wem\\\'s schmeckt ...
Ich hab kein Bock auf eure ungerechten Steuern,
genauso gut könnt\\\' ich mein Geld im Backofen verfeuern!
---
Man sieht euch im Fernsehen mit teuren Krawatten
und hört das Geschwafel von Steuerdebatten
ihr wollt Vertrauen das die Leute mal hatten
zurückgewinnen doch das wird heute nicht klappen
Blind vor Gier seht ihr selten die Zeichen
und probiert eure Ziele schnell zu erreichen
ihr manipuliert und stellt hier die Weichen
um uns zu beklauen und euch selbst zu bereichern
wenig sehen diese Krise hier klar
und das obwohl eigentlich schon viels geschah
das eindeutig beweist das ihr Leute bescheißt
und das Motiv nie Liebe war
ihr verfolgt all eure Ziele brutal
denn es geht um Profit und das \\\"wie\\\" ist egal
für viele bedeutet es´ne riesen Gefahr
wenn man nicht ma´mehr weiß wie man Miete bezahlt
wir lassen uns wirklich ne´Menge gefallen
und probieren den Gürtel immer enger zu schnellen
und auch wenn wir fast schon ersticken lassen
wir uns immer noch von diesen Pennern belallen
die finden an ihren Lügen gefallen denn die Wahrheit
kommt bei ihnen grundsätzlich zu kurz
doch sie werden entlarvt und was sie danach
erwartet ist ein babarischer hässlicher Sturz
---
Xavier Naidoo, Abrund

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ ladowa [#17]

Irgendwie geht alles in die falsche Richtung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass irgendwelche Mächte die Stabilität der Gesellschaft zerstören wollen.

Wir leben in einer Gesellschaft in der das Familienleben auf dem Altar des Ehrgeizes und des Profits geopfert wird.

Das stärkste Glied in einer Gesellschaft ist die Familie.

Gast

1000€? Schon knapp je nach dem wo man wohnt. Wenn du das als Soz. Leistung meinst ist es zwar nicht wenig, die Sache ist aber die, dass viele mit einer Vollzeit Stelle dann auch nur 1300€ verdienen. 2500€ ist doch heute schon viel. Je nach Branche und Qualifikationen natürlich.

Gast

Grundsätzlich darf es nicht zu viel Leistung an Sozialempfänger geben, es soll ja eine Motivation bestehen, um zu arbeiten, um mehr zu verdienen.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes [#10]

@ Lenzelott [#11]

@ ladowa [#12]

@ tantan [#13]

Ich wollte nochmal den Beitrag von Hannes kommentieren.
Ich denke ähnlich.
Man hat sein Leben lang gearbeitet, hat drei Kinder, tut und zahlt alles für deren Ausbildung, zahlt eine Menge Steuern (ESt, Abgeltungssteuer, Soli, QuellenSt, LohnSt, MehrwertSt ohnehin), aber im Schadensfalle (Arbeitslosigkeit u. dgl.) wird man nicht bessergestellt als jeder Arbeitsunwillige.
Ich bin erst 35, und sehe es jetzt schon genauso. Allein das ist schon traurig.

Wenn ich die ganzen Arbeitsverweigerer hier herumschleichen sehe, dann wird mir schlecht. Ich habe nichts dagegen, Steuern für Bedürftige zu zahlen.
Aber das sind wohl die Wenigsten.
Das Schlimme ist, sollte man selbst mal betroffen sein, dann steht Einem kaum mehr zu, als dem Durchschnittshartzer.

@Iadowa

"Zum Hundekot-Einsammeln wird es wohl nicht kommen, da die Vermögens-Freigrenze für Hartz IV bei etwa 10.000 Euro für Deine Altesgruppe liegt."

Was genaugenommen bedeutet, daß man sein gesamtes Vermögen bis auf diesen lächerlichen Betrag herunter verbrauchen muß, um Anspruch zu erhalten...
Man hat also sein Leben lang gearbeitet, um dann verarmen zu müssen, um Leistungen zu erhalten?!

Ich bin ebenso für ein Lebenskonto.

@ benedikt54 [#15]

Eine echte Versicherung ist für mich eine Lebens-, oder Unfallversicherung.
Da stehen relativ geringen Beiträgen, hohe Schadenssummen (im Schadensfalle) gegenüber.
Dieses ganzes Arbeitslosenversicherungszeugs ist doch nur Betrug.
Man zahlt theoretisch unbegrenzt ein, bekommt aber nur einen begrenzten Betrag (max. ein Jahr) heraus.
Das ist keine Versicherung.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Um mal auf das Wort oben erwähnte Wort Solidargemeinschaft und das Konzept der Solidarität zu sprechen zu kommen, die immer von unserer Politik so schön bemüht wird. Klar, Solidarität sieht jeder irgendwo ein, aber irgendwie ist da doch ein komisches Gefühl dabei. Warum? Man hat den Begriff nicht richtig reflektiert.

Solidarität ist ein Schutz- und Fürsorgekonzept für Schwächere, weil man Gemeinsamkeiten mit ihnen über alle Differenzen stellt. Der Erfolg der Solidarität liegt in der unspezifischen Forderung nach Gegenleistungen. Denn Solidarität wird von den Empfängern der Leistungen nicht mit Geld oder Gütern bezahlt, sondern in Form einer gewissen Bereitschaft, dem Solidaritätsgeber im Bedarfsfall jede Art von Dienst- und Hilfeleistungen zur Verfügung zu stellen, die er braucht. Deshalb verordnen Machthaber gerne Solidarität, um Popularität zu gewinnen. Soidarität ist die beste Währung, um Gefolgschaft zu erkaufen. Wer Solidarität stiftet kann im Gegenzug verlangen was er will. Solidarität in der Gemeinschaft ist immer Propaganda im Mantel der Wohlfahrt und Fürsorge. Sie ist nie selbstlos.
Ein zentrales Element der Solidarität ist die Freiwilligkeit der Leistungen. Die mit dem Wort solidarisch übermalten Sozialsysteme sind dagegen ausnahmslos auf Zwang aufgebaut. Die Rente ist eine niedrig verzinste Zwangsanleihe der Eltern, die die Kinder zurückzahlen müssen. Das hat mit Solidarität gar nichts mehr zu tun, sondern mit bewusst etablierten Systemzwängen in denen mindestens zwei Generationen aneinander gefesselt werden. Solidarität ist in Deutschland ein missbrauchter Begriff.

Selbst Josef Homeyer, Bischof von Hildesheim schreibt:
"Deshalb müssen wir die grundlegenden Fragen für das Verständnis von Solidarität neu beantworten: Wer braucht die Solidarität der Gemeinschaft wirklich? Wie viel Solidarität können wir von der Gemeinschaft verlangen, und wie viel muss aus Solidarität vom Einzelnen verlangt werden? Haben gut gemeinte soziale Strategien zuweilen unsoziale Folgen? Befähigt der Sozialstaat zur Eigenständigkeit oder entmündigt er?"

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#27]

Würde gern den "Gefällt mir"-Button drücken*g.

Schön, daß man sich hier wieder gehaltvoll austauschen kann, nicht nur über Trivialthreads.
Das Ziel meines Trivialthreads wurde somit partiell erfüllt*g.

Wenn das mit den Tradingthreads genauso klappt, dann holla:-).

Um die Frage des Bischofs zu beantworten: Der Sozialstaat entmündigt.

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