Agarland als sicheres Investment
Ackerland im Blickfeld von Anlegern
Von Anja Steinbuch
Handelsblatt, Hamburg (26.09.09) - „Back to the roots“ lautet in der Krise das Motto der Investoren. Nach dem Ausflug in die Welt virtueller, hoch komplexer Finanzkonstrukte sind heute wieder bewährte Anlageformen gefragt, die vor allem vor Vermögensverlust durch Inflation schützen sollen. Aus diesem Grund sind in den vergangenen Monaten landwirtschaftliche Flächen wieder verstärkt in den Fokus der Investoren gerückt.
Geldentwertung, so das Argument, kann Ackerland nichts anhaben, denn guter Boden ist knapp und die Nachfrage nach Agrarrohstoffen wird langfristig weltweit steigen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/schrot-und-korn-ackerland-im-blickfeld-von-anlegern/3267440.html)
Es gibt viele Menschen, die versuchen aus der Krise Kapital zu schlagen.
Optimisten wie Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender von Alcoa, kommentieren solche Investments mit einem ungläubigen "Ihr macht Witze?!"
Bei uns in der Stadt gestattet die Volkshochschule einem verzweifeltem Finanztrainer seine Interessen zu vertreten, indem er als Referent ahnunglose Mitbürger in VHS Veranstaltungen verunsichert.
In der Kursbeschreibung heißt es:
Gold und Silber kann man nicht essen, und wenn es - zumindest vorübergehend - zu Engpässen in der Versorgung, allgemeiner Panik, sozialen Unruhen etc. kommen sollte, ist es sehr nützlich, entsprechend vorbereitet zu sein.
...
So empfiehlt z.B. die Bundesregierung eine Vorratshaltung von 14 Tagen, andere Quellen bis zu einem halben Jahr. Was brauche ich an Nahrungsmitteln, Energie, Medikamenten, Hygieneartikeln, nützlichen Utensilien, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die öffentliche Versorgung (vorübergehend) zusammenbricht.
... usw.
Unweit des Kursangebots befindet sich die Anzeige seines Gold und Silber An- und Verkaufs. Bestehende Lebens- und Rentenversicherungen können über den Herrn auch "fachgerecht" abgewickelt werden.
>Gold und Silber kann man nicht essen
Das stimmt doch mal wieder nicht, zumindest beim Gold. In gewissen Kreisen ist es ja durchaus üblich, Essen mit Blattgold zu verzieren. Das ganze hat zwar keinen Nährwert, ist aber auch nicht schädlich (wäre doch mal ne Idee für eine Diät?).
"... zu Engpässen in der Versorgung, allgemeiner Panik, sozialen Unruhen etc. kommen sollte, ist es sehr nützlich, entsprechend vorbereitet zu sein.
...
So empfiehlt z.B. die Bundesregierung eine Vorratshaltung von 14 Tagen, andere Quellen bis zu einem halben Jahr. Was brauche ich an Nahrungsmitteln, Energie, Medikamenten, Hygieneartikeln, nützlichen Utensilien, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die öffentliche Versorgung (vorübergehend) zusammenbricht.
... usw."
Gottseidank sitzen wir ja noch auf den Schweinegrippen-Vorräten!
http://www.schweinegrippe-ratgeber.net/2009/04/schweinegrippe-wie-bereite-ich-mich-vor.html
@ Kobban [#4]
"" .... sitzen wir ja noch auf den Schweinegrippen-Vorräten! ""
ich kenne Deine Neckereinen und bin überzeugt Du meinst "Schweinerippen" - Vorräte.
Grüsse
Marzell
Schweinegrippen-Vorräte = Vorräte die gekauft wurde um im Falle einer Schweinegrippenepedemie nicht auf die Strasse zu müssen (oder weil es dann nichts mehr zu kaufen gibt, wenn die Geschäfte zu sind).