Aktien der South African Reserve Bank (Zentralbank von Südafrika)
Hallo zusammen. Grüss Euch. Wie war Euer langes Wochenende ?
Ich habe wie immer eine grosse Recherchetour im Internet gemacht und habe auf der Seite der Zentralbank Südafrikas etwas interessantes gefunden.
Die Zentralbank Südafrikas ist eine Aktiengesellschaft mit 2.000.000 emittierten Aktien. Die Aktien sind nicht börsennotiert und OTC gehandelt. Die letzten gehandelten Kurse pro Aktie waren 5,- Rand = ca. 0,35 Euro. Damit wäre das Aktienkapital der Südafrikanischen Zentralbank gerade einmal mit 700.000 Euro bewertet (?!).
https://www.resbank.co.za/AboutUs/Shareholding/Pages/Shareholding-Home…
Was haltet ihr von dem Ganzen ?
Zentralbankaktien haben mich schon immer fasziniert und daher mein grosses Rechercheinteresse.
Mir persönlich sind nur noch die Bank of Japan https://www.bloomberg.com/quote/8301:JP Banque Nationale de Belgique https://www.bloomberg.com/quote/BNB:BB und natürlich die Schweizerische Nationalbank https://www.bloomberg.com/quote/SNBN:SW bekannt, von denen Aktien an der Börse gehandelt werden.
Die SNB hat im letzten Jahr einen satten Sprung nach oben gemacht....
Franjo, ich sage es mit einem Lächeln.
Was bringt theoretisieren. Sag dann einfach, wieviele Stücke Du für wieviel Euro gekauft hast.
marktbeobacchter
Also man lernt immer was dazu, also ich zumindest. Ich muss gestehen bis dato nicht gewusst zu haben das es Aktien auf eine Zentralbank gibt.
Als Aktiengesellschaft ist es doch die Aufgabe Profit zu erwirtschaften und somit den Kurs des Unternehmens zu steigern.
Eine Zentralbank hat doch die Aufgabe die Währung und das Inflationsziel zu steuern und nicht den Interessen von Aktionären zu dienen, so zumindest meine Meinung.
Ichhabe mich offen gestanden noch nie mit der Materie Zentralbank als Aktie befasst werde es aber jetzt anhand des Beitrags einmal tun.
Danke Marktbeobachter
Antwort auf marktbeobacchter von benedikt54
@benedikt
Du musst einfach korrupter denken;-))
@Franjo
Was genau hast Du denn vor? Investment in eine OTC-gehandelte Zentralbank?
Gerne benedikt. Kein Thema. Werde -wenn ich meines Erachtens wieder etwas interessantes finde- auch weiterhin posten.
Scorpion, bei mir beschränkt es sich diesbezüglich wie gehabt nur auf den "Beobachterstatus" --- wie Du schon richtig sagtest Theorie.
Ist halt bei mir so....geht gerade nicht anders. Hoffe Du verstehst es....wenn es für den ein oder anderen Leser von Interesse ist, was ich ab und zu schreibe freut es mich.
Scorpion, Zentralbanken habe ich eigentlich seitdem im Blick, als ich vor Jahren von der Abfindungszahlung für die privat gehaltenen Aktien der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel (die sog. Zentralbank der Zentralbanken) im Jahre 2000 gelesen habe. 16.000 CHF waren damals grosszügig pro Aktie angeboten worden.
http://www.bis.org/press/p010108g.htm
Meine Überlegungen gingen danach immer um das Thema eventuelle Squeeze-Outs von Privataktionären der anderen Zentralbanken. Die börsengehandelten sind preislich ziemliche schwere Stücke, aber man sieht am Beispiel SNB, dass auch mal Kursgewinne von 60 - 80 % drin sein können. Die SNB zahlt nur maximal 6 % Dividende bezogen auf den Nennwert (250 CHF) der Aktie, also 15 CHF. Zu Kursen von 1.000 CHF (1,5 % Divi-Rendite) dachte wohl der eine oder andere, dass sich ein Investment in SNB Aktien eher lohnt als in Schweizer Bundesobligationen.
Bei den heutigen Kursen ist das aber auch schon wieder Schnee von gestern.
Wiegesagt, sind alles nur theoretische Überlegungen und Fragen von mir. ....gibt es eventuelle Squeeze-Outs, werden Garantiedividenden erhöht, nicht mehr vom Nominalwert sondern vom Kurswert berechnet etc. ?
Auch die Theorie füllt das Forum mit Postings :o) Euch aktiven Tradern viel Erfolg (...an das TV-Duell heute abend denken....)
Viele Grüsse.
ad Franjo:
deine Beiträge sind immer lesenswert! es gibts auch gute Analysten , die nicht handeln. für mich sind Handelsentscheidungen des einzelnen einer von vielen spannenden Forumseinträgen.
nicht leiden kann ich Charttechniker, die in der Rückbetrachtung 100 Linien und Indikatoren ziehen und dann alles damit erklären können :-)
Grüsse SPOMI
@Franjo
Das ist ja alles sehr interessant, aber was bringt es Dir?
Wenn Du es nicht real umsetzt, dann macht es doch keinen SInn.
Ich habe bis heute nicht verstanden, was die ganzen Papertrader von ihrem Tun haben. Bringt doch nix.
Naja, muss ja jeder wissen und für sich entscheiden. Selbst, wenn man mit seinen Ideen Recht hat, verdient man doch nicht daran, sondern andere, was sollte das bringen?
Wenigstens keine selbstgemalten Charts;-)).
Ich lese mit einem Lächeln hier immer noch mit, aber neue, REALE Ideen kommen hier schon lange nicht mehr.
scorpion
Aber manchmal kann sowas auch einen Denkanstoss bewirken und zwar bei denen die aktiv handeln und auch umsetzen.
Sogesehen ist das nicht schlecht
Hast Du meinen Euro Yen gesehen?
Ja hab ich. Nicht schlecht.
@Franjo
So richtig verstehe ich Dich nicht, generell meine ich.
Ok, Du hattest damals Mist gebaut, Dich selbst überschuldet. Kann passieren im Lebeen. War zwar saudämlich, was Du damals getrieben hattest, aber was solls. Wir waren alle mal jung.
Aber wenn man so überschuldet ist, hebt man die Hände, leistet Offenbarung (Privatinsolvenz), und fängt nach sieben Jahren wieder von vorn an.
Dieser Zeitraum sollte doch schon längst rum sein.
Danach kann man neu beginnen. Das verstehe ich eben an Deiner Story nicht.
Interessieren tuts mich schon, sonst würde ich nicht fragen.
Und dann kommen wir eben zu dem Punkt. In den letzten Jahren gab es so viele Möglichkeiten und Chancen, an Märkten Geld zu verdienen, deswegen verstehe ich nicht, was Theorie und Papertrading einem bringen sollen.
Vielleicht klärt mich da mal einer auf;-).
Generell verstehe ich hier vieles nicht mehr.
Die Sache mit Anleihen zB nicht. Gut, sind in der Rangstellung besser angesiedelt, als Aktien zB, aber ansonsten ganz wenig Rendite, oder wenn eine höhere Verzinsung, dann eben auch mit viel mehr Risiko.
Anleihen haben ja mit "echtem" Handeln nicht viel zu tun, ist ja ein rein passives Investment.
Da könnte ich ja auch sagen, meine Aktien steigen weiter, ich bin erfolgreicher Trader.
Klar bringt es mehr Geld, aber mit Können hat es nichts zu tun, es passiert ja auch so.
Ach, und das mit den wechselnden Nicks, was man hier immer mal wieder "beobachtet", verstehe ich ebenfalls nicht.
Was soll das bringen? Immer neue cameo's kreieren, wozu? Es fällt ja schon vom Schreibstil her auf.
Zusammengefasst, da sehe ich es mittlerweile genauso wie Ebert, ist es meist so:
Neue Gesichter, dann läuft es eine Weile, dann nicht mehr, dann verschwinden einige von der Bildfläche (die hat es wohl ganz hart erwischt), andere (die wohl nicht ganz so hart), machen dann nur noch Anleihen, Festgeld etc.
Von der ersten Gruppe tauchen dann manche wenige wieder mit einem neuen Nick auf, in der Hoffnung, vorerst nicht erkannt zu werden.
So oder so ähnlich ist das hier. So hatte es Ebert auch mal ausgedrückt.
Ich meine, so ehrlich muss man einfach mal sein.
So, alles raus. Gute Nacht!
Guten Morgen Scorpion.
Bei Spielern / Zockern ist es oftmals so, dass solange man am Tisch steht und voll dabei ist, die Konsequenzen eines "eventuellen" Totalverlustes für die persönliche Zukunft "ausgeblendet" werden. Ein Phänomen, das nur schwer erklärbar ist.....
Die Privatinsolvenz war bei mir aus persönlichen Gründen ausgeschlossen. Als Bankkaufmann hätte man damit das berufliche Aus besiegelt, will sagen als Bankkaufmann hätte man keine Anstellung mehr gefunden. Also deshalb den harten Weg bestritten, d.h. Schuldenrückführungsvereinbarung mit der Gläubigerbank ausgearbeitet (alles selbst gemacht, regelmässig mit den Sachbearbeitern kommuniziert und damit auch einen interessanten Einblick in den Bereich gehabt) und die Schuldsumme bis auf dem letzten Cent "zurückgeführt". Stolz ist ein Wort, dass ich selten gebrauche, aber man kann im Vergleich zum "bequemeren" Weg der Privatinsolvenz schon stolz darauf sein, da man seine "selbst verursachten" Schulden auch selbst bezahlt hat.
Wie dem auch sei, blöd ist nur, dass zum realen Trading daher nichts grossartig mehr übrig ist und nur noch der Zaungastplatz bleibt, der sich auf das mitteilen / aufmerksam machen von meines Erachtens interessanten Themen beschränkt. So war das seit meinem TMW Beginn in 2000.....in der schwierige Phase des Verstehens, dass man definitiv blank war, konnte man nur schwer in seiner Freizeit zu Hause bleiben. Also hat man sein bestehendes Fitness-Studio Abo so richtig genutzt, und wirklich jeden Tag trainiert und danach sauniert. Hauptsache rausgehen.... Nahm sehr viel Stress weg.
Zum Thema Anleihen - ich denke bei "Top-Rating" Anleihen ähnlich wie Du. Teuer und langweilig. Bringt meines Erachtens soviel Spannung wie ein Festgeldkonto.
Aber....Anleihen werden mit abnehmendem Rating für mich interessanter. Staaten und Unternehmen bieten da genügend Möglichkeiten. Beispielsweise hat die Heidelberger Druck Anleihe vor ein paar Jahren eine regelrechte Achterbahnfahrt hingelegt. Runter auf 50 % um ein paar Monate später wieder auf 100 % zu stehen (plus laufenden Zinsen).
Bei Anleihen gibt es schon spannende Trading-Möglichkeiten, natürlich mit dem dann jeweils entsprechenden Risiko.
Alles Gute und viele Grüsse.
Ja das stimmt. In welcher Grössenordnung hatte sich denn der Trade damals bewegt, und wie warst Du auf die Idee gekommen?
Ich hatte damals, Ende Dezember 2001, Argentinien-Anleihen gekauft. Im Januar wieder verkauft, mit kleinen Verlusten.
Was von dem Investment in Erinnerung geblieben ist - die statistische Erfassung. Stückzinsen gezahlt, beim Verkauf wurden keine mehr ausgezahlt, KEST, SOLI, ...
Und dann erst die Steuererklärung. Au wei.
Das war mein erster und letzter Ausflug in die Anleihenwelt.
ad scorpion:
wir unterscheiden uns vieleicht um eine Erfahrungstufe. mein zentraler Investment-Ansatz sind long EUR bonds mit Beimischung anderer Währungen. vor 10 Jahren hatte ich auch ein schönes ausdiversifiziertes Portfolio aus DAX Werten. man kann dies in alten Beiträgen sicherlich hier irgendwo nachlesen. in 2007/8 stellte ich VOR der Finanzkrise dann in Tranchen das komplette Portfolio von long DAX auf long EUR cash EUR bonds um. Grund :
die hohe, ansteigende Vola im Index (Wende 2007/8) ist im Vergleich zu den damaligen Renditen in den bonds unter Risikogesichtspunkten grundsätzlich notwendig gewesen. heute schaut die Situation angesicht niedriger realer Zinsen sicher anders aus.
trading ist und war nur ein Teilaspekt im gesamten Portfolio. ansonsten hätte ich wie viele andere die SNB Entscheidung nicht als zu berechnenden GAU sondern Super GAU zu verantworten gehabt.
TraderGruss SPOMI
schon witzig dass unsere aktuelle Diskussion unter dem Titel Aktien von NationalBanken stattfindet.
wenn das kein Zeichen ist .... .-))))) SPOMI
@SPOMI
Ich weiss nicht, ob Du wirklich eine Erfahrungsstufe weiter bist......
Wenn Du 2007/2008 verkauft hast, dann hast Du bei Kursen um die 8000 verkauft.
Ich selbst habe das nicht, sondern nach dem Absturz noch gut dazugemischt.
Jetzt verkaufe ich bei über 12000 immer mal wieder ein paar Stücke, um mein Partyleben zu finanzieren.
Was besser ist, kann ich Dir nicht sagen.
Hohes Risiko über die Jahre, aber es hat sich ausgezahlt.
Das nur als Gedankenanstoss.
Aber das muss jeder für sich selbst wissen.
Wir stehen mittlerweile aber rund 50% höher als 2008.
Man musste nur Buffet's langlaufende Optionswetten verfolgen, um zu wissen, wohin die Reise geht.
Von daher kann ich ladowa schon gut verstehen, aber hohes Risiko mit Weibern, das geht regelmässig schief.
Das durfte ich in den letzten 20 Jahren immer wieder erleben.
Frauen sind einfach eine Sache, die man als Mann nicht versteht, die haben einfach ganz eigene Vorstellungen.
Die schlimmste Gefahr ist es, wenn man denkt, Frauen verstehen zu können, dann geht es meistens grandios schief.
Da kann man letztendlich langfristig nur ein wenig Glück haben, jeder macht sein Ding, wenn das Haus gross genug ist, und geht sich nicht auf den Sack.
In meinem Fall habe ich das Glück, dass man gemeinsam noch ab und zu zusammen ausgehen kann, aber auch das wird in ein paar Jahren versiegen.
Wie gesagt, ich kann hier nur Erfahrungsberichte hergeben, was jeder draus macht, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich teile meine Erfahrungen gern, aber nur, wenn ich auch etwas zurückbekomme.
Was ich/wir sonst so machen, habe ich hier öfters geschildert, das hat alles Vor- und Nachteile.
Nunja, man lebt nur einmal. Richtig glücklich macht das alles nicht, aber man kann wenigstens sagen, man hat etwas erlebt.
Nun, ich habe meine Meinung gesagt.
Schönen Abend.
Spomi,
"in 2007/8 stellte ich VOR der Finanzkrise dann in Tranchen das komplette Portfolio von long DAX auf long EUR cash EUR bonds um. Grund : die hohe, ansteigende Vola im Index (Wende 2007/8) ist im Vergleich zu den damaligen Renditen in den bonds unter Risikogesichtspunkten grundsätzlich notwendig gewesen. "
Das habe ich nicht verstanden, kannst Du das bitte noch mal kurz erläutern!?