Die Charts kennt jeder. Die Presse bemüht sich die aktuelle Situation über Buchstaben täglich deutlicher abzubilden. Da sollten wir langsam die Hände aufhalten:-))))
Natürlich, aber vor einem Jahr war "Wunderland". Das Sentiment hat sich um 180 Grad gedreht. Wie lange dieses anhält werden wir in ein paar Monaten wissen:-)
Warum? Ich hatte vor einem Jahr (bis 03/2007) die Aktienquote auf fast null reduziert. Und nun habe ich begonnen mein erstes Drittel im Aktienmarkt zu investieren. Mir stehen also weitere 2/3 der kalkulierten Summe für den Einstieg zur Verfügung.
Ich denke allgemein noch nicht das dass bereits die "Angstspitze" ist die Medien haben sich jetzt "plötzlich" auf Rezession eingeschwungen ich denke das Thema wird noch eine ganze Weile rumgeistern und dafür sorgen das quer durch alle Branchen die Kurse rutschen. Könnte vielleicht wirklich ein gelungener Einstieg bis zum 31.12.2008 werden wobei ich versuchen werde Übertreibungen auszumachen. Hypo Real Estat mit 32% minus als Daxtitel kommt schon sehr in den Bereich Übertreibung wobei ich aber auch nicht ausschliessen will das sich solche Werte nicht nochmals halbieren.
Ihr dürft meine Prognosegüte gerne verfluchen ;O) aber ich sehe da noch viel Platz nach unten. Wenn mal Dividenden gekürtzt werden dann kommt freude auf.
Geschrieben von pullPUSH am Mi. 16 Jan 2008 - 21:54
Die Abgaben in der Hypo waren mehr als übertrieben. Hier wurde eine Story a la IKB gespielt. Nur das bei der IKB für das Geschäftsjahr ein Verlust von rund 7€ pro Aktie angegeben wird, also sogar mehr als eine Aktie wert ist, bei der Hypo hingegen der Gewinn gesteigert wurde, im Vergleich zum Vorjahr, und auch für 2008 und 2009 die gewinn weiter gesteiegert werden soll. Dumm ist eben nur die eine hohe Abschreibung, und die damit verbundene Dividendenkürzung.
Das hat das Vertrauen gebrochen. Wie gesagt, von der bank hatte ich es am wenigsten erwartet.
Platz nach unten sehe ich ebenfalls. Eine Erholung bis zum Ende des 1.Quartals..wir werden sehen. Bis 7000 kann er locker noch fallen, ohne dass was kaputt geht.
Gruß
Scorpion
Geschrieben von scorpion260 am Do. 17 Jan 2008 - 17:35
Trotz Rezessionsgefahr und hoher Nervosität an den Finanzmärkten hat der Dax seit seinem im Sommer erreichten Rekordhoch erst knapp 8 Prozent verloren. Die Experten von Goldman Sachs rechnen mit einem weiteren Kursrutsch. Vor allem Finanzwerte hätten noch "Luft nach unten".
Von mir?;-))).
Nein aber bis 7000 ist locker Luft, was danach kommt, kann weder GS noch sonst jemand wissen. Bis jetzt ist das Jahr 2008 für mich noch völlig unklar.
Aber da so eine Einstellung ja langweilig, und im Nachhinein ja biegbar und somit nutzlos ist, behaupte ich einfach, mind. 9500 Ende des Jahres*ggg.
So ist es ja jeder von mir gewohnt. Die Richtung ist mir egal, Hauptsache sie zeigt nach oben;-).
Gruß
Scorpion
Geschrieben von scorpion260 am Do. 17 Jan 2008 - 20:18
in manchen Sektoren, in denen die Unternehmen noch vor wenigen Wochen blendende Aussichten gegeben haben und die Aktien auch kaum überteuert waren (z.B. solide aufgestellte Industrieaktien mit globaler Diversifizierung) wurden in den letzten Tagen manche Aktien an den US-Börsen regelrecht abgeschlachtet.
Heute wenigstens auch mal der Momentum-Play Potash Corp. of Saskatchewan, Inc. (POT) drastisch im Minus (-10%). Das Teil und der ganze Agricultural Chemicals/Dünger-Sektor (Mosaic, Monsanto & Co. wurde sonst von den gierigen Trendfolgern jeden Tag weiter ein Stück höhergekauft, ohne Rücksicht auf die inzwischen teure Bewertung.
Glaubt man den Charts bei vielen Industrieaktien, ja, dann müsste es einen drastischen Konjunktureinbruch geben. Anderseits halten die Instis eine überteuerte Volkswagen aber immer noch recht stabil hoch. Was unlogisch ist, denn auch die VW-Autoverkäufe würden bei einem Konjunktureinbruch drastisch zurückgehen.
Es wird also noch mit zweierlei Mass gemessen! Was also nun? Eine Konjunkturabschwächung wird garantiert erfolgen, aber wie schlimm? Ich warte jetzt erstmal mit Spannung die Earnings Season ab, anstatt jetzt NACH bereits ziemlich starken Einbrüchen ohne Sinn und Verstand meine restlichen Aktien zwangszuliquidieren (warum sollte ich sowas tun? ich habe mich ja bewusst für manche Qualitätsunternehmen entschieden und realisiere Gewinne zumeist dann, wenn gierige Momentumspieler im Markt bereit sind, mir die Sachen überteuert abzunehmen).
Ich werde, wie immer, GAR NICHT verkaufen. Eventuell kaufe ich in der Dividendensaison nach. Kommt drauf an was der markt bis dahin macht.
Wirklich verkaufen würde ich nur, wenn "erhebliche" Stimmung in den Markt kommt, echte Euphorie. Aber dazu würde es ja (höchstwahrscheinlich) erstmal wieder einer Erholungsbewegung bedürfen.
Oder, wenn sich fundamental grundlegende Dinge in der Welt ändern sollten.
Wobei ich mir der Bedrohungen der Häusermärkte, der US-Wirtschaft, und der in meinen Augen immer noch kaum zu bändigenden Inflation, voll bewußt bin.
Aber alles das reicht meiner Meinung nach bis jetzt noch nicht aus, um die Aktienmärkte wirklich "brutal einbrechen" zu lassen.
Trotzdem, entweder das war heute der Shakeout, oder es geht auf jeden Fall weiter runter bis 7.000, mindestens.
Geschrieben von scorpion260 am Do. 17 Jan 2008 - 23:12
mal ganz ketzerisch gedacht. In einem Yahoo Message Board habe ich eben folgendes gelesen:
" Market is trying to force the feds hand. Tomorrow would be a good day to screw with the market. "
Unter normalen Umständen (= vergangene Jahre) war es so, dass die grossen Wallstreet-Häuser die Street voll beherrscht und kontrolliert haben. Wenn die gemeinsam wollten, dass gewisse Sektoren/Aktien oben bleiben, dann bleiben die oben.
Bei sowas wie ner China Edu z.B. könnte man auch problemlos tiefere Bewertungen rechtfertigen und trotzdem wird dieser spekulative Rotz noch erstaunlich stabil oben gehalten. (-6% sind doch gar nix) http://finance.yahoo.com/q?s=EDU
Zurück wieder zu den Wallstreet-Häusern. Seit dem Subprime-Mess hat sich die Situation verändert. Grosse Abschreibungen fallen an, einige brauchen kapitalinfusionen, wie etwa die Beteiligung ausl. Staatsfonds (Singapur etc.)-
Verschwörungstheorie: Wie bekommt man günstiger Kapital? Lösung könnte sein "ein wenig für Dramatik im Markt zu sorgen", damit die FED mit Zinssenkungen hilft.
So ganz an Zufall glaub ich bei den Bewegungen im US-Markt somit nie, mal sehen wie's weitergeht.
Wenn ich mir Öl, Euro/Usd und Zinsen ansehe denke ich das im Moment enorm umgeschichtet wird. Einige Gesellschaften wie Allianz Global Investors hatten das bereits im Oktober/November in Ihren Newsletter angeraten. Die sehr großen Portfolios sind im Verhalten nach meiner Einschätzung sehr träge worauf ich immer an den Märkten ein weiteres Stimmungsbild abwarten möchten.
Soweit bestätigt sich die Einschätzung die Zinsen scheinen durch "Sondermassnahmen" stark zu fallen - in wie Weit die Aktienmärkten davon Schaden tragen kann ich nicht Abschätzen.
Im Moment vollzieht sich das was ich für April/März/Mai 2007 eingeschätzt habe -(siehe neben viel Blödsinn im Daytrading Thread).
Gespielt habe ich diese Bewegungen nicht.
Grüße
Geschrieben von pullPUSH am Fr. 18 Jan 2008 - 18:10
Die Herabstufung der Anleiheversicherer wie Ambac und Konsorten, dürfte noch für Kopfzerbrechen sorgen. Der Markt der versicherten Kommunalanleihen ist nach Angaben von Bloomberg 2,4 Billionen Dollar groß. Durch die Herabstufung der von den sog. Monolines besicherten Papiere könnten Verluste bis zu 200 Mrd Dollar entstehen.
Bitte klärt mich mal auf. Wann genau ist die nächste Fed-Sitzung?
Wenn ich darüber nachdenke, gestaltet sich die Situation wie folgt.
- US-Brokerhäuser + Banken wünschen sich Zinssenkungen (um nicht auf teure Kapitalbeschaffung via Staatsfonds (Singapur etc.) angewiesen zu sein. Damit ihr Business nicht zu sehr einbricht usw usw.)
- FED kann nicht im alleingang senken, wg. Dollar-Euro Wechselkurs
- Fazit: EZB muss mitziehen, und das geht wohl nur mit etwas "Dramatik" in Europa
Zufälle an den Märkten gibt es für die ganz Grossen nicht. So ist es beisp. merkwürdig still, was Analysten-Kommentare angeht.
Wahrscheinlich werden morgen, wenn Asien overnight halbwegs stabil ist, ganz böse Käufe einsetzen, und dann haben die großen Häuser doch was sie wollten, nämlich billig einkaufen zu können.
Dann brauchts doch so niedrige Zinsen gar nicht mehr.
Wobei ich mir das selbst noch nicht glaube, sondern erst, wenn ich es sehe.
Geschrieben von scorpion260 am Mo. 21 Jan 2008 - 18:51
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@Select
Die amerikanischen Privatinvestoren sind für die nächsten sechs Monate auch nicht sehr zuversichtlich gestimmt.
http://blog.markt-daten.de/2008/01/16/hoher-pessimismus-unter-den-amerikanischen-privatinvestoren/
Der R-Word Index dagegen ist noch weit davon entfernt, ein Kaufsignal zu generieren!
http://blog.markt-daten.de/2008/01/14/r-word-index-warning-lights/
@ wuelle [#8]
Natürlich, aber vor einem Jahr war "Wunderland". Das Sentiment hat sich um 180 Grad gedreht. Wie lange dieses anhält werden wir in ein paar Monaten wissen:-)
In 3 Monaten werden wird sehen, was die Markteilnehmer an den Märkten vollbracht haben.
@ select [#10]
Bist Du zum Ultrabär mutiert?!
@ scorpion260 [#11]
Warum? Ich hatte vor einem Jahr (bis 03/2007) die Aktienquote auf fast null reduziert. Und nun habe ich begonnen mein erstes Drittel im Aktienmarkt zu investieren. Mir stehen also weitere 2/3 der kalkulierten Summe für den Einstieg zur Verfügung.
@ select [#12]
Die Frage war rhetorisch gemeint;-).
Du hast heute schon die Hand aufgehalten?
@select
Jetzt wird mir ein bißchen Angst. Genau das hatte ich befürchtet.
http://boerse-frankfurt.com/pip/dispatch/de/listcontent/private_investors/aktuelles/sentiment_analysen/Analysis/sentiment_2008/dax_sentiment_080116.htm
@ scorpion260 [#14]
"Jetzt wird mir ein bißchen Angst."
Du also auch:-)
@ select [#15]
Ich denke allgemein noch nicht das dass bereits die "Angstspitze" ist die Medien haben sich jetzt "plötzlich" auf Rezession eingeschwungen ich denke das Thema wird noch eine ganze Weile rumgeistern und dafür sorgen das quer durch alle Branchen die Kurse rutschen. Könnte vielleicht wirklich ein gelungener Einstieg bis zum 31.12.2008 werden wobei ich versuchen werde Übertreibungen auszumachen. Hypo Real Estat mit 32% minus als Daxtitel kommt schon sehr in den Bereich Übertreibung wobei ich aber auch nicht ausschliessen will das sich solche Werte nicht nochmals halbieren.
Ihr dürft meine Prognosegüte gerne verfluchen ;O) aber ich sehe da noch viel Platz nach unten. Wenn mal Dividenden gekürtzt werden dann kommt freude auf.
@ select [#15]
Ja;-).
@ pullPUSH [#16]
Die Abgaben in der Hypo waren mehr als übertrieben. Hier wurde eine Story a la IKB gespielt. Nur das bei der IKB für das Geschäftsjahr ein Verlust von rund 7€ pro Aktie angegeben wird, also sogar mehr als eine Aktie wert ist, bei der Hypo hingegen der Gewinn gesteigert wurde, im Vergleich zum Vorjahr, und auch für 2008 und 2009 die gewinn weiter gesteiegert werden soll. Dumm ist eben nur die eine hohe Abschreibung, und die damit verbundene Dividendenkürzung.
Das hat das Vertrauen gebrochen. Wie gesagt, von der bank hatte ich es am wenigsten erwartet.
Platz nach unten sehe ich ebenfalls. Eine Erholung bis zum Ende des 1.Quartals..wir werden sehen. Bis 7000 kann er locker noch fallen, ohne dass was kaputt geht.
Gruß
Scorpion
@ scorpion260 [#18]
Jetzt schreibt schon.. GOLDMAN SACHS ab..
17.01.2008
"Dax-Fall um 10 Prozent wahrscheinlich"
Trotz Rezessionsgefahr und hoher Nervosität an den Finanzmärkten hat der Dax seit seinem im Sommer erreichten Rekordhoch erst knapp 8 Prozent verloren. Die Experten von Goldman Sachs rechnen mit einem weiteren Kursrutsch. Vor allem Finanzwerte hätten noch "Luft nach unten".
Mehr unter -> http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,529155,00.html
@ pullPUSH [#19]
"Jetzt schreibt schon.. GOLDMAN SACHS ab.. "
Von mir?;-))).
Nein aber bis 7000 ist locker Luft, was danach kommt, kann weder GS noch sonst jemand wissen. Bis jetzt ist das Jahr 2008 für mich noch völlig unklar.
Aber da so eine Einstellung ja langweilig, und im Nachhinein ja biegbar und somit nutzlos ist, behaupte ich einfach, mind. 9500 Ende des Jahres*ggg.
So ist es ja jeder von mir gewohnt. Die Richtung ist mir egal, Hauptsache sie zeigt nach oben;-).
Gruß
Scorpion
@ scorpion260 [#20]
in manchen Sektoren, in denen die Unternehmen noch vor wenigen Wochen blendende Aussichten gegeben haben und die Aktien auch kaum überteuert waren (z.B. solide aufgestellte Industrieaktien mit globaler Diversifizierung) wurden in den letzten Tagen manche Aktien an den US-Börsen regelrecht abgeschlachtet.
Heute wenigstens auch mal der Momentum-Play Potash Corp. of Saskatchewan, Inc. (POT) drastisch im Minus (-10%). Das Teil und der ganze Agricultural Chemicals/Dünger-Sektor (Mosaic, Monsanto & Co. wurde sonst von den gierigen Trendfolgern jeden Tag weiter ein Stück höhergekauft, ohne Rücksicht auf die inzwischen teure Bewertung.
Glaubt man den Charts bei vielen Industrieaktien, ja, dann müsste es einen drastischen Konjunktureinbruch geben. Anderseits halten die Instis eine überteuerte Volkswagen aber immer noch recht stabil hoch. Was unlogisch ist, denn auch die VW-Autoverkäufe würden bei einem Konjunktureinbruch drastisch zurückgehen.
Es wird also noch mit zweierlei Mass gemessen! Was also nun? Eine Konjunkturabschwächung wird garantiert erfolgen, aber wie schlimm? Ich warte jetzt erstmal mit Spannung die Earnings Season ab, anstatt jetzt NACH bereits ziemlich starken Einbrüchen ohne Sinn und Verstand meine restlichen Aktien zwangszuliquidieren (warum sollte ich sowas tun? ich habe mich ja bewusst für manche Qualitätsunternehmen entschieden und realisiere Gewinne zumeist dann, wenn gierige Momentumspieler im Markt bereit sind, mir die Sachen überteuert abzunehmen).
@ IngoM [#21]
Ich werde, wie immer, GAR NICHT verkaufen. Eventuell kaufe ich in der Dividendensaison nach. Kommt drauf an was der markt bis dahin macht.
Wirklich verkaufen würde ich nur, wenn "erhebliche" Stimmung in den Markt kommt, echte Euphorie. Aber dazu würde es ja (höchstwahrscheinlich) erstmal wieder einer Erholungsbewegung bedürfen.
Oder, wenn sich fundamental grundlegende Dinge in der Welt ändern sollten.
Wobei ich mir der Bedrohungen der Häusermärkte, der US-Wirtschaft, und der in meinen Augen immer noch kaum zu bändigenden Inflation, voll bewußt bin.
Aber alles das reicht meiner Meinung nach bis jetzt noch nicht aus, um die Aktienmärkte wirklich "brutal einbrechen" zu lassen.
Trotzdem, entweder das war heute der Shakeout, oder es geht auf jeden Fall weiter runter bis 7.000, mindestens.
@ scorpion260 [#22]
mal ganz ketzerisch gedacht. In einem Yahoo Message Board habe ich eben folgendes gelesen:
" Market is trying to force the feds hand. Tomorrow would be a good day to screw with the market. "
Unter normalen Umständen (= vergangene Jahre) war es so, dass die grossen Wallstreet-Häuser die Street voll beherrscht und kontrolliert haben. Wenn die gemeinsam wollten, dass gewisse Sektoren/Aktien oben bleiben, dann bleiben die oben.
Bei sowas wie ner China Edu z.B. könnte man auch problemlos tiefere Bewertungen rechtfertigen und trotzdem wird dieser spekulative Rotz noch erstaunlich stabil oben gehalten. (-6% sind doch gar nix)
http://finance.yahoo.com/q?s=EDU
Zurück wieder zu den Wallstreet-Häusern. Seit dem Subprime-Mess hat sich die Situation verändert. Grosse Abschreibungen fallen an, einige brauchen kapitalinfusionen, wie etwa die Beteiligung ausl. Staatsfonds (Singapur etc.)-
Verschwörungstheorie: Wie bekommt man günstiger Kapital? Lösung könnte sein "ein wenig für Dramatik im Markt zu sorgen", damit die FED mit Zinssenkungen hilft.
So ganz an Zufall glaub ich bei den Bewegungen im US-Markt somit nie, mal sehen wie's weitergeht.
@ scorpion260 [#22]
Hochachtung das du an deiner Marktmeinung festhälst.
L-Dax bei 7294,also knapp 200 Punkte unterm Tageshoch.
Der shakeout war das noch nicht.
@ scorpion260 [#25]
Wenn ich mir Öl, Euro/Usd und Zinsen ansehe denke ich das im Moment enorm umgeschichtet wird. Einige Gesellschaften wie Allianz Global Investors hatten das bereits im Oktober/November in Ihren Newsletter angeraten. Die sehr großen Portfolios sind im Verhalten nach meiner Einschätzung sehr träge worauf ich immer an den Märkten ein weiteres Stimmungsbild abwarten möchten.
Soweit bestätigt sich die Einschätzung die Zinsen scheinen durch "Sondermassnahmen" stark zu fallen - in wie Weit die Aktienmärkten davon Schaden tragen kann ich nicht Abschätzen.
Im Moment vollzieht sich das was ich für April/März/Mai 2007 eingeschätzt habe -(siehe neben viel Blödsinn im Daytrading Thread).
Gespielt habe ich diese Bewegungen nicht.
Grüße
Alle Verkäufer sind momentan sehr fleißig, damit wir uns noch in Jahren erinnern dürfen.
@ select [#27]
Die Herabstufung der Anleiheversicherer wie Ambac und Konsorten, dürfte noch für Kopfzerbrechen sorgen. Der Markt der versicherten Kommunalanleihen ist nach Angaben von Bloomberg 2,4 Billionen Dollar groß. Durch die Herabstufung der von den sog. Monolines besicherten Papiere könnten Verluste bis zu 200 Mrd Dollar entstehen.
@ IngoM [#23]
An alle:
Bitte klärt mich mal auf. Wann genau ist die nächste Fed-Sitzung?
Wenn ich darüber nachdenke, gestaltet sich die Situation wie folgt.
- US-Brokerhäuser + Banken wünschen sich Zinssenkungen (um nicht auf teure Kapitalbeschaffung via Staatsfonds (Singapur etc.) angewiesen zu sein. Damit ihr Business nicht zu sehr einbricht usw usw.)
- FED kann nicht im alleingang senken, wg. Dollar-Euro Wechselkurs
- Fazit: EZB muss mitziehen, und das geht wohl nur mit etwas "Dramatik" in Europa
Zufälle an den Märkten gibt es für die ganz Grossen nicht. So ist es beisp. merkwürdig still, was Analysten-Kommentare angeht.
@ IngoM [#29]
Wahrscheinlich werden morgen, wenn Asien overnight halbwegs stabil ist, ganz böse Käufe einsetzen, und dann haben die großen Häuser doch was sie wollten, nämlich billig einkaufen zu können.
Dann brauchts doch so niedrige Zinsen gar nicht mehr.
Wobei ich mir das selbst noch nicht glaube, sondern erst, wenn ich es sehe.
Scheint tatsächlich zu "funzen":
Letzter Kurs: EUR to USD (EURUSD=X) 1,4440 $
Wäre der dort auch ohne den Einbruch heute in Europa?
Könnte dann die FED gut senken, wenn EURUSD bei 1,50 wäre?