Aktives Investmentportfolio-Management
Aktives Investmentportfolio-Management
Dieses Buch hab ich zufällig im Netz endeckt
Kurzbeschreibung des Buches:
Die Entwicklung effektiver, auf die Ziele privater und institutioneller Kunden zugeschnittener Investmentprodukte und -lösungen hat für Investment- und Wealth-Manager besondere Relevanz. Anleger nutzen zunehmend derivative Finanzinstrumente, um die in ihren Investmentportfolios liegenden Risiken abzusichern.
Der Autor zeigt auf, wie komplexe Investmentziele, die die integrale Einbeziehung von Derivaten, derivatebasierten Investmentstrategien und zeitlicher Dynamik in die Investmentportfolio-Optimierung erfordern, intertemporal erreicht werden können. Im Vordergrund stehen die quantitative Modellierung und analytisch-numerische Lösung des genannten Investmentproblems. Am Beispiel der Trend-following-Strategie eines Hedge Fonds entwirft der Autor eine schrittweise Anleitung zur Implementierung dieser Theorie.
Damit können wohl nur berufliche Füchse was mit anfangen.
Gabler | 2006 | 267 pages | PDF | 10,5 MB
https://rapidshare.com/files/239062043/Aktives_Investmentportfolio_Management.rar
oder
http://depositfiles.com/de/files/k4b2jwoqn
@ Kobban [#1]
Der Text der Beschreibung qualmt ja gewaltig mit Fachausdrücken.
Es handelt sich um eine Dissertation. Gibt es irgendwelche Infos über den praktischen Gebrauchswert oder ist es nur etwas "Akademisches"?
@ Archie [#2]
Vermutlich was von den Harvard Jungs.
Sie haben es ausgesprochen, ich mir nur gedacht.
Dampfplauderer und Wichtigmacher.
ich habs doch nur eingestellt, weils kostenlos ist und bei amazon 50 Euro kostet - und unter dem Thema "Aktives Investmentportfolio-Management" sich jetzt od. später auch was sinnvoll-simpleres sagen läßt
http://www.amazon.de/Aktives-Investmentportfolio-Management-Christian-Ohlms/dp/3835002821/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1250588645&sr=1-1
Zudem kann man beim Überfliegeen solcher Texte seinen eigenen Fantasiegenerator auf Elanschwung bringen
@ Benedikt
Du hast ja mit der Zeit eine gewisse Altersweisheit entwickelt deren Erkenntnis darin mündet dass alles einigermassen zufällig verläuft und die meisten Ratschläge, Tipps und auch eigenständigen Bemühungen usw . sowieso nichts bringen. Damit bist Du ähnlich wie früher HE96 und Walter den meisten jungen Greenhorns weit voraus. Allerdings heisst das ja nicht das es nicht Bücher usw gibt die fundiertes Wissen beinhalten. Deswegen finde ich dass man unabhängig vom Gebrauchswert differenzieren sollte. Und vermutlich wissen die Harvard Jungs und der Doktor schon bisschen mehr als der Durchschnittsbörsianer. Ob die Ergebnisse deshalb besser sind steht auf einem anderen Blatt aber darum geht es nicht. Ohne Handwerkszeug ist die Aussicht auf Gewinne noch viel geringer als mit fundiertem Wissen
Grüsse
@ autokor [#5]
Allerdings heisst das ja nicht das es nicht Bücher usw gibt die fundiertes Wissen beinhalten.
Will ich nicht in Abrede stellen. Allerdings habe ich im Laufe der Jahre schon einiges gelesen, aber per Saldo würde ich schätzen das 95% allen geschriebenen Textes zum Thema Börse unbrauchbar ist.
Aus diesem Grund finde ich den Wert dieses Forums als kaum bezahlbar ein.
@ Kobban [#4]
..."eingestellt, weils kostenlos ist und bei amazon 50 Euro kostet"...
!!! das gibt hier Ärger wegen dem Copyright!!!
Rein rechtlich sollte man die Links besser schnellstmöglich entfernen.
@ TimeTrade [#7]
Und warum ist diese Seite nicht verboten??
http://avaxhome.ws/ebooks/economics_finances/Aktives_Investmentportfolio_Management.html
und google-Seiten müssten ja auch verboten werden:
http://www.google.de/#hl=de&q=http%3A%2F%2Frapidshare.com%2Ffiles%2F239062043%2FAktives_Investmentportfolio_Management.rar&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&fp=eb7d8eb6a2f89501
@ Kobban [#8]
ist wahrscheinlich auch nicht ok, aber da ist keine DE Domäne im Spiel, deshalb mag ist für den Betreiber der WebSite nicht so gefährlich.
Google hat kein Problem, aber rapidshare sperrt den Link garantiert, wenn man denen einen Hinweis gibt. Bei RapidShare findet sich so einiges, was nicht ganz ok ist, aber als Betreiber können/müssen die auch erst was dagegen machen, wenn man sie darauf hinweist.
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Nach deutschem Recht haben Autor und der Verlag in das Buch geschrieben, das alle fremden elektronischen Verbreitungen nicht zulässig sind:
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I.Auflage April 2006
Alle Rechte vorbehalten
© Deutscher Universitats-Verlag I GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006
Lektorat: Brigitte Siegel / Stefanie Brich
Der Deutsche Universitats-Verlag ist ein Unternehmen von Springer Science+Business Media,
http://www.d uv.de
Das Werk einschlieBlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschiitzt.
Jede Verwertung auSerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
ist ohne Zustimmung des Verlags unzulassig und strafbar. Das gilt insbe-
sondere fiir Vervielfaltigungen, Ubersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
@ autokor [#5]
Genau. Erst muss man alles wissen, dann erst kann man alles wieder über Bord werfen :)
@scorpi:
Schon wieder ein wilder Spruch. Was is los mit mir?
@ gautama2 [#10]
"Erst muss man alles wissen, dann erst kann man alles wieder über Bord werfen"
Vor 200 Jahren sagte Kleist: Wir müsssen ein zweites mal vom Baum der Erkenntnis essen, um in den Stand der Unschuld zurückzufallen. Allerdings wäre das das letzte Kapitel von der Geschichte der Welt.
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Aus einem Workshop:
"Ich empfehle immer, frisch Angelerntes zuerst mit einem Kundenkonto auszuprobieren, bevor mans am eigenen versucht. Darum heißt es ja schließlich „Praxisʺ, oder nicht? Wenn man einen Kunden verhunzt, kann man ihn irgendwie wieder in Ordnung bringen, indem man ihn mit schönen Worten beruhigt. Wenn man sich selbst verhunzt, ist damit keinem gedient."
@ Gautama
Es ist doch so .
Wenn eine Horde Affen und 4 Superchecker ein Geschicklichkeitsspiel alle gegen alle machen dann wird das Spiel vermutlich durch die Konkurrenz der 4 Checker sehr ausgeglichen. Das heisst keiner der Teilnehmer einschliesslich der Affen hat Vor oder Nachteile in dem Spiel. Das wäre dann ein effizientes Spiel.
Falls die Konkurrenz der Checker aber nicht zu vollkommener Effizienz führt dann würden nur Die Checker eine Chance auf systematische Gewinne haben.
Zusammengefasst kann man also sagen . Ohne Wissen ist die Chance auf unzufällige Gewinne bei Null. Mit fundiertem Wissen besteht immerhin eine Chance..... . wenn auch nur eine Kleine
Grüsse
TimeTrade & Asamt, bitte um Übersetzung des Formelwirrwarrs für uns Anti-Mathematiker.
@ JRM [#13]
Wovon redest Du? Was soll ich übersetzen?
@ Asamat [#14]
Wenn Du Dir die Abhandlung zu Gemüte führst - ich dachte, Du hättest schon reingeschaut - stellst Du fest, das die ganze Sache sehr mathelastig ist. Gewaltige Formelmonstren, die mir die Knie zittern lassen.
Aber es war mehr ironisch gemeint, Du wirst kaum einen Finanzmathematikkurs hier auf TMW abhalten können / wollen.
@ JRM [#15]
OK, ich hab's kurz nachgerechnet, die Formeln stimmen alle.
:-)
Im Ernst: richtig viel Neues hab ich nicht gefunden, das meiste ist einfach Beschreibung der modern portfolio theory (nach Markowitz, 1952) und des CAPM, sowie modernerer Versuche, Preisentwicklungen zu modellieren (z.B. GARCH). Über die Aussage im Vorwort: "Neben einem umfangreichen Theorieteil beinhaltet das Werk einen interessanten empirischen Teil, der insbesondere fur den Praktiker hohe Relevanz hat." mußte ich schmunzeln. Ich nehme mal an, diese Meinung des Professors ist genau der Grund warum LTCM pleite gegangen ist.
Ich jedenfalls habe aus der Modellierung von Preisentwicklungen keinerlei Gewinn für den praktischen Handel ziehen können, geschweige denn aus der Modellierung von Portfolios. Christian nennt auch selbst den Grund, auf S. 190: "Eine der größten Herausforderungen der Investmentportfolio-Optimierung in der Praxis liegt im Schätzen der Eingangsdaten des entworfenen Optimierungsmodells. Denn die zur Optimierung des Modells erforderlichen Daten liegen in der Regel in der Zukunft und sind somit unsicher. Inkorrekte Modelleingangsdaten jedoch führen regelmäßig zu ebenfalls inkorrekten Modellausgangswerten." D.h. man hat ein Modell, aber ist für den praktischen Nutzen grad so schlau als wie zuvor ...
@ Asamat [#16]
Das ist interessant zu wissen. Klar gilt auch hier "Müll rein - Müll raus", aber ich dachte / hoffte, die hochkomplexe Mathematik könnte helfen, den Müllanteil der Eingangsvariablen zu reduzieren.
@ Asamat [#16]
Aus Deiner Bewertung lese ich heraus: Der einzige Vorteil sind die gegenüber amazon eingesparten 50 Euro. Oder ...?
@ JRM [#17]
@ Archie [#18]
Nicht kaufen. Es gibt keine Möglichkeit, daraus einen praktischen Nutzen zu ziehen. (Es sei denn, man hat so viel Wissen darüber, daß man das Buch nicht braucht).
Das ist sehr oft so mit wissenschaftlichen Untersuchungen zum Kapitalmarkt. Die dargestellen Sachen sind als Theorie interessant und diskussionswürdig, wenn man sowas mag (wie ich :-)
Aber der Schritt zur Praxis ist so groß, wie wenn man einem Maurer auf der Baustelle ein astronomisches 4m-Spiegeltelekop gibt, als Hilfsmittel zum bestimmen, wo die Wände hin sollen.
Selbstverständlich bringen einen solche Grundlagen weiter. Aber man kann natürlich auch auf Stur stellen und seine Risiken über % von irgendwas "berechnen" oder Wellen zählen , Mondzyklen beobachten, Fröhlichfaktoren berechnen, Umhüllungsbänder interpretieren oder was es sonst noch alles für Sachen gibt.
Oder man kann erst mal Basiswissen pauken. Das ist alles andere als ein Garant für Profite. Aber ohne Basiswissen gibts eine Garantie keine systematischen Profite zu machen.
Oder man hat die Hoffnung aufgegeben, siehts als lustiges Spiel und spart sich die Arbeit und die Kosten. Meist die bessere Lösung übrigens.
Grüsse
@ autokor [#20]
Ich stimme Deinem mittleren Satz allemal zu. Arbeit und Grundlagenwissen gehören dazu. Wer das möchte, soll z.B. bei van Tharpe anfangen.
Aber das hat nichts mit dem Buch oben zu tun. Das Buch hat - wie gesagt - für 99,99% der normalen Trader garantiert keine praktische Anwendung.
@ Asamat [#21]
Klar die praktische Anwendbarkeit ist nicht gegeben .
Das ganze bezieht sich ja auch weniger auf Traden sondern auf Portfoliooptimierung usw...
Allerdings ist ein guter Trader auch gut beraten wenn er sein Buch optimiert. Ansatzweise versuchen das ja auch viele indem sie sich Regeln geben wie beispielsweise nicht mehr als x % zu riskieren. Also beispielsweise in deinem Trendfolgeansatz über sehr viele Instrumente kann eine solche Optimierung Sinn machen. Um bei möglichst geringem Risiko den Edge des Trendfolgens ausnutzen zu können.
Grüsse
http://www.finance-and-physics.org/Library/articleh.html
hier übrigens noch bisschen abendlektüre....... :-)
@ autokor [#23]
also ich empfehle als Bettlektüre:
http://www.amazon.de/Modern-Spectrum-Analysis-Time-Algorithms/dp/0849324645/ref=sr_1_16?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1250609959&sr=8-16
http://www.amazon.de/Parameter-Estimation-Hypothesis-Stationary-Statistics/dp/0387961410/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1250609959&sr=8-4
@ autokor [#23]
Das ist nur etwas für Trader mit gaaaaanz lanfristigen Ansätzen. Die haben genug Zeit dazu!
@ Archie
Ich habe sehr, sehr kurzfristige Ansätze und optimiere meine Portfolios trotzdem.
Grüsse
@ TimeTrade [#24]
dies hatt ich mal vor einiger Zeit gelesen (http://www.weltderphysik.de/de/1447.php):
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"Ein charakteristisches Anzeichen für chaotisches Verhalten von Systemen ist, dass ihr Zeitablauf nur durch ein Kontinuum von periodischen Bewegungen beschrieben werden kann. Die Bewegungsgleichungen sind rein deterministisch und ohne Zufallselemente, aber eben nichtlinear.
(Wir wissen inzwischen, dass es für viele statistische Phänomene makroskopischer Art unerheblich ist, ob sich die beteiligten Partikel nach quantenmechanischen oder klassischen, nichtlinearen Gesetzen bewegen. Allein die Vielzahl der beteiligten Teilchen bewirkt makroskopisch zufälliges Verhalten, das wir anschaulich als "Rauschen" bezeichnen.)
Wie vor kurzem entdeckt wurde, kann das Rauschen Resonanzschwingungen und gerichtete Bewegung verursachen.
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Anwendungen
Die inzwischen gewonnenen Erkenntnisse zur Analyse von Chaos werden zunehmend auch außerhalb der Physik genutzt, etwa in der Medizin bei der Auswertung von Elektrokardiogrammen und Elektroenzephalogrammen, sowie bei Qualitätskontrollen oder bei der Analyse von Börsenkursen. Deterministisches Chaos wird möglicherweise bei zukünftigen schnellen Computerchips, die mit "ballistischen" Elektronen arbeiten, eine wichtige Rolle spielen."
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Kann man das so stehenlassen? Und wenn sowas Allgemeingut werden würde (geht ja gar nicht!), würde das Rauschen dann nicht nur noch völlig informationslos, also richtig entropisch rauschen?
http://www.finance-and-physics.org/Library/articleh.html
hier übrigens noch bisschen abendlektüre....... :-)
@ autokor [#28]
Ist deine Wiederholung Autokorrelation pur od Wink mitm Zaunpfahl?
@ Kobban+ autocor [#29]
es fällt auf dass die Literaturliste kein neues Jahrtausend kennt.
hast du schon lang nix mehr gelesen oder ist deiner Meinung nach in den letzten 10 Jahren nichts Gescheites mehr publiziert worden.
Grüsse und Schmunzeln SPOMI
@ Kobban [#27]
sorry, solche Fragen nach dem wie&warum sind mir egal.
Von Physik verstehe ich nicht viel. Mir reicht es, wenn ich es mathematisch/statistisch schaffe, das was ich brauche um zusetzen, soll heißen ich versehe selbst vieles von dem was ich mache auch nicht vollständig.