Alan Greenspan warnt vor möglichen zweistelligen Inflationsraten
http://www.theaustralian.com.au/business/story/0,28124,26042538-5018001,00.html
Schlimm, aber es wird kein anderer Weg daran vorbeiführen.
"Tightening under these circumstances is impossible. Or you will risk a super-crash."
Geschrieben von F
am
@ Paljusevic, Franjo [#1]
Zu der Qualität der Einschätzungen des Herrn Greenspan verweise ich u.a. auf meinem Beitrag Nr. 8 vom 23.06.2005 hier im Forum im Thema
"Die interessantesten Märkte im Blick - Situationen, Aussichten, Trends (Teil 2)"
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?F=47&CP=0&ST=11629&full=1
Zitat: Die FDIC widerspricht der unter anderen vom amerikanischen Notenbankpräsidenten Alan Greenspan geäußerten Auffassung, wonach es zwar auf einigen lokalen Immobilienmärkten Übertreibungen gebe, von einer landesweiten Preisblase aber keine Rede sein könne.
@ wuelle [#2]
Ähnliches hatte schon Jim Rogers in Market wizards I zu berichten:
1987 behauptete Alan Greenspan, daß sich die Handelsbilanz gebessert hätte und alles unter Kontrolle war. Zwei Tage später kamen dann die Zahlen heraus, und sie waren die schlimmsten der Weltgeschichte. Entweder war dieser Greenspan ein Dummkopf oder ein Lügner.
In der darauffolgenden Woche kam es zum 87er Aktienmarktcrash.
http://newsfrom1930.blogspot.com/2009/08/favorites-of-week-august-25-august-30.html
Wallstreet-Journal.
schaut Euch mal das vom 28.August an
There's a large amount of money on sidelines waiting for investment opportunities; this should be felt in market when “cheerful sentiment is more firmly intrenched.” Economists point out that banks and insurance companies “never before had so much money lying idle.”
Und dann guckt mal auf die Jahreszahl der Ausgabe....
@ limitup [#4]
Also muss es richtig krachen, damit das idle money wieder was aufbauen kann?
Die Welt lebt von Gegensätzen. Nur wenn es irgendwo wirklich Arme gibt, kann es anderswo richtig Reiche geben.
Im Moment geht es den meisten zu gut.
@ limitup [#4]
Oder in einer US-Regierungserklärung, knapp ein Jahr vor dem Schwarzen Freitag 1929:
Kein Kongress der Vereinigten Staaten hat je bessere Verhältnisse vorgefunden als die heutigen. Im Inland herrschen Ruhe und Zufriedenheit. Hinter uns liegt ein Rekordjahr des Wohlstands. Auch in unseren Nachbarländern herrscht Frieden. Die gesamte Nation kann die Gegenwart mit Genugtuung betrachten und der Zukunft mit Optimismus entgegensehen.
(US-Präsident Coolidge, 4. Dezember 1928)