benedikt54
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Altkanzler Schmid zum Euro und Europa

Grosser SPD Parteitag

Wer glaubt Deutschland müsse nicht für die Schulden anderer bezahlen betreibt Deutschnationalismus.

Anschliessend stehen die Delegierten zu stehenden Ovationen auf.

Das erinnert mich an den Film mit James Dean

Denn Sie wissen nicht was sie tun.

Die Kommentare diverser Delegierter zeigt mir wie armseelig es um unser Land bestellt ist.

Letzten Freitag habe ich anlässich einer VDK Veranstaltung bei der auch der hiesige SPD Bürgermeister anwesend war einmal die wichtigsten Punkte des ESM vorgetragen.

Totenstille und ein noch blöder dreinschauender Bürgermeister.

Sie wollen es einfach nicht glauben, das sie verraten und verkauft werden und das sie einfach nichts dagegen getan haben.

Geschrieben von benedikt54 am
gautama2
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@ benedikt54 [#1]

Ja, mea culpa. Wir sollen unsere Last ewig tragen oder was?
Die sollen es nur nicht übertreiben, es gibt schon genug Terrorismus von Rechts, das wird eher noch schlimmer.
Ich find's auch nicht mehr lustig und ich baue sicher keine Bomben etc., aber irgendwann kocht Volkes Seele über. Die nächste Generation will davon nix mehr wissen, da können auch 1000 Denkmale nix ändern. Außerdem hab ich keinen Bock darauf, dass unsere Steuergelder zur Wiedergutmachung in Bomben auf dem Iran landen.

Ich geb zu ich hab 2 Edelstoff intus, aber trotzdem, das kann ich noch verantworten.

Doringo
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Nichts gegen Schmidt und seine Verdienste aber leider scheint er an Realitätsverlust langsam zu leiden, dem Volk wird immer noch verkauft das der Euro ein großer Erfolg sei und Deutschland es mit dem Euro besser gehe, gleichzeitig muss der Staat aber immer mehr für Sozialleistungen ausgeben, weil es immer mehr Lohnsklaven, Minijobber, Zeitarbeiter, Aufstocker oder Hartzler gibt, in Bildung immer weniger investiert wird, Schulen geschlossen werden und Strassen verkommen, wen kann man das noch vermitteln, wir brauchen den Euro um jeden Preis.

benedikt54
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@ Doringo [#3]

Der Altkanzler, Alter schützt nicht vor dramatischen Fehleinschätzungen.

So sagt er auch das Steinbrück der Mann sei der Kanzler werden kann, ausgerechnet der über den der ehemalige Wirtschaftsminister

Michel Klos gesagt hat und das wortwörtlich:

Dem müsse man auch jeden Satz aufschreiben.

Steinbrück, ausgerechnet der welcher die Deregulierung der Finanzmärkte
vorangetrieben hat und somit die Basis für die Immokrise in Deutschland erst geschaffen hat.

Unglaublich, die Brandstifter erklären uns nun wie man löschen soll.

Keiner traut sich diesen aufgeblasenen Lackaffen einmal ihre Beschlüsse der aktiven Laufzeit vorzulegen. Man braucht sie gar nicht zu beleidigen, sondern nur das vorlesen was sie beschlossen haben.

Das reicht schon.

Doringo
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Montag, 05. Dezember 2011
Lohnschere geht weiter aufDeutsche immer ungleicher
Die Tendenz ist eindeutig: Die Kluft zwischen Spitzenverdienern und Armen wird immer größer. Gründe hierfür sind unter anderem die Flut von Teilzeitjobs und die wachsende Zahl von Alleinerzieher-Haushalten. Die OECD fordert mehr Arbeitsverhältnisse mit Perspektiven und Aufstiegschancen.

http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-immer-ungleicher-article4930276.html

rodeonrwdeo
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Wenn man das hier so liest, beispielhaft:

@ benedikt54 [#4]
1)"Steinbrück, ausgerechnet der welcher die Deregulierung der Finanzmärkte vorangetrieben hat und somit die Basis für die Immokrise in Deutschland erst geschaffen hat."

und

2)das dauernde Gerde von der Verarmung der Massen,(von einigen hier)

könnte man fast glauben, dass sei in TMW Konsens.

Ich wiederhole mich dann auch nochmal:

1)Nicht die Deregulierung stellt das Problem, dar sondern das Geldmenegnwachstum der von Staat abhängigen Notenbanken und das dadurch seite mehr als 10 a zu niedrige Zinsniveau.

2) Harz 4 ist doch wahrlich ein schönes Grundeinkommen, davon hätten fühere Genarationen bis in die 70´iger nur träumen können.

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#6]

Die Krise der HRE, IKB, der Landesbanken ist doch erst entstanden indem man die gesetzliche Basis geschaffen hat das obige Unternehmen so einen Dreck überhaupt erst kaufen durften.

Was heisst, das Geschäftsfeld dieser Banken wurde verändert. Wären die Richtlinien beibehalten worden, so wäre es nie dazu gekommen.

Das KWG regelt sehr genau was Banken dürfen und was nicht.

Es war Programm der Bushregierung das jeder Amerikaner ein haus besitzen soll. Das die Zinsen und Geldmenge dabei das Pulver waren ist unstreitig.

Als man erkannt hat das man den Dreck niemals verkaufen kann hat man die Immos zusammengefasst und gehebelt und mit AAA versehen.

Dazu braucht man dann noch Idioten die das kaufen.

Durch die Gesetzesänderungen wurde in Deutschland dann die BASIS geschaffen das die Idioten eine Spielwiese hatten. Ergebnis bekannt.

Also nochmal

Es war nie die Aufgabe und Geschäftsfeld einer IKB, einer HRE oder einer Landesbank sich an solchen Geschäften zu beteiligen. Die Aufgabe war klar definiert. Wäre man dabei geblieben hätte uns die Immobilienblase in den USA nicht interessiert.

Die grosse Koalition hat mit ihren Gesetzen erst die Basis geschaffen, damit die Steuerzahler richtig abkassiert werden konnten.

Jonny
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@ benedikt54 [#7]

Für solche Entwicklungen gibt es zig Beispiele, quer durch alle Politik-Marionettentheater. Man entscheidet über Dinge von denen man nicht die Spur einer Ahnung hat (muss ja auch nicht sein, denn die Haftung dafür übernimmt ja die Allgemeinheit), kommt sich ein wenig wichtig dabei vor und macht damit das, wofür man gewählt wurde: Repräsentieren.

Es fehlt an Ehrlichkeit, Anstand, Weitsicht und Kompetenz. Erinnert mich irgendwie an Ludwig den Sonnenkönig.

Ich vermute die Mehrheit der Bevölkerung ist damit auch zufrieden, bekommt sie nicht so einen vorgekauten und angedauten Gedanken- und Meinungsbrei serviert, der nur noch runter geschluckt werden muss.

Nur nicht selber nachdenken und sich eine fundierte Meinung bilden, könnt ja das Denkorgan schaden nehmen.

Eine Umfrage zum Zweck, zur Finanzierung und zum Rechtsstatus des ESM unter der deutschen Bevölkerung würde das -glaube ich- untermauern.

Was ich nicht weiß macht micht nicht heiß.

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#6]

In Deutschland leben 20 Prozent der arbeitenden Bevölkerung im Niedriglohnsektor.

1 Mio arbeiten als Leiharbeiter und bekommen 70 Prozent von dem was Ihnen eigentlich zusteht.

1,4 Mio sind Aufstocker, die verdienen so wenig das die Differenz zu harz4 vom Arbeitsamt bezahlt wird.

6 MIO Menschen verdienen weniger als 10000 Euro im Jahr und bezahlen dabei noch Sozialabgaben.

Wie sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt haben muss ich Ihnen wohl nicht vorrechnen, das weis man wenn man Strom, Wasser, Grundnahrungsmittel betrachtet.

Fakt ist das sich die Reallöhne im unteren Einkommensbereich in den letzten 10 Jahren um 15 Prozent reduziert haben.

Ich vermute mal das Sie ihre eigenen persönlichen Erfahrungen mit harz4lern gemacht haben und diese somit alle über einen Kamm scheren.

Ich kenne harzler die ein leben lang fleissig waren und in die sozialkassen eingezahlt haben und nun aufgrund des Alters keinen Job mehr finden und vermittelt bekommen.

Diese Leute tun mir leid das sie mit wirklich faulem Gesinde in einen Topf geworfen werden obwohl sie immer einen Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben.

Ich glaub man bekommt so um die 300 Euro im Monat zum leben. Versuchen Sie mal mit 300 Euro ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Klar, man muss nicht verhungern, aber mit Leben hat das nicht mehr viel gemein, ich meine leben in einer Gesellschaft.

rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#9]

"[I]1 Mio arbeiten als Leiharbeiter und bekommen 70 Prozent von dem was Ihnen eigentlich zusteht"

was steht jemanden zu? das worueber er einen Vertrag hat! dachte ich. Das Leiharbeit das selbe wie Festanstellung ist, sehe ich nicht. Fuer Leiharbeit wird doch sogar von der Firma anden Verleiher mehr gezahlt. die Firma ist dazu bereit weil sie nicht das Kostenrisiko hat, wenn sie keine Arbeit fuer den leiharbeiter hat. Somit sind doch auch unsere ueberbordenden Kuendigungsregeln , mit eine Ursache fuer das Anwachsen des Leiharbeitssektors.

DEerredux
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@ benedikt54 [#7]

"Es war Programm der Bushregierung das jeder Amerikaner ein haus besitzen soll. Das die Zinsen und Geldmenge dabei das Pulver waren ist unstreitig. "

Sorry. Das ist nicht richtig. Ich habe keine Sympathie für Bush Jun oder sen, aber das Drama begann schon 1976 unter dem Demokraten Carter mit dem Community Reinvestment Act, als die Lender unter Androhung von Sanktionen gezwungen wurden, den Armen der US Bevölkerung Kredite zum Hauskauf zur Verfügung zu stellen, ohne übliche Bonitatsnachweise. im Internetboom der 80ger und 90ger wurden die faulen Kredite in den Büchern übersehen bzw waren im Rahmen von Cisco, MS, Apple etc schlicht uninteressant. Erst ab y2k begann die Verbriefung als raffinierter Ausweg. Deutsche Landesbanken haben bekanntermaßen den Amereikanern die Dinger aus den Händen gerissen. Der amerikanischen Handlermentalitat ist kaum jemand gewachsen, schon gar nicht die Provinz-Politikern besetzten Aufsichtsräte deutscher Banken.

DEerredux
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12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#9]

Die Zahlen und die Bewertungen sind alle ziemlich kritikwuerdig. Nur mal dazu:

1 Mio arbeiten als Leiharbeiter und bekommen 70 Prozent von dem was Ihnen eigentlich zusteht."

Fakt ist, das circa 2/3 aller Leiharbeiter innerhalb von 24 Monaten eine Festanstellung finden. Damit füllt die Leiharbeit eine wichtige Funktion aus, nämlich die Wiedereingliederung in die geregelte Arbeitswelt. Das wollen die Gewerkschaften gerne verschleiern.

"1,4 Mio sind Aufstocker, die verdienen so wenig das die Differenz zu harz4 vom Arbeitsamt bezahlt wird."

Es sind konkret 50.000 Vollzeitbeschäftigte, die aufstocken müssen. (sog. Hilfsarbeiter). Die anderen sind Teilzeitbeschäftigte, in der Regel aus eigener Entscheidung oder Alleinerziehende mit Kindergeld.

Es reicht nicht, Gewerkschaftszahlen in den Raum zu stellen. Man muss genauer hinschauen.

Generell haben wir eine Einwanderung in die Sozialsysteme und unteren Lohngruppen, keine Einwanderung in die Facharbeiterschaft und oberen Lohnsegmente. greencard für Inder ist gescheitert. Es ist kein Wunder, dass die Lohnschere auseinandergeht. Die sinkende Geburtenrate unter Bildungswilligen tut ein Übriges. Es ist nicht die Zeit für Sozialromantik und grundeinkommen, wir sind am Ende, es kommt noch schlimmer, nämlich wenn die Lebenshaltungskosten jede mögliche Hartz 4 Anhebung zu nichte machen.

rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#7]

"Die Krise der HRE, IKB, der Landesbanken ist doch erst entstanden indem man die gesetzliche Basis geschaffen hat das obige Unternehmen so einen Dreck überhaupt erst kaufen durften."

wer hat den Dreck gekauft? die sollte man halt dann auch Pleite gehen lassen. Das ist doch das gleiche Problem, wie mit den Staatsanleihen. Wenn die Politik nicht immer was retten wollte gäb es viel Probleme gar nicht, weil die Akteure vom Markt verschwunden währen. Durch eine Pleite verschwinden doch keine Produktionsmittel.
Unabängig davon beleibt natürlich weiter gültig, dass die Politik die Geldmenge und damit die Balsen ermöglicht hat und nicht die Banken!

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#13]

Unabängig davon beleibt natürlich weiter gültig, dass die Politik die Geldmenge und damit die Balsen ermöglicht hat und nicht die Banken!

dazu muss man wissen wie in Deutschland oder generell Gesetze gemacht werden. Die Politik hat null Ahnung, der einzige Politiker der sich durch seien Aussagen in der Vergangenheit mit Kompetenz ausgezeichnet hat war Karl Schiller, der Rest wurde Finanzminister weil sein Parteibuch das hergab und nicht sein Sachverstand.

Fachliche Kompetenz wird von der Politik extern eingeholt, wie es so schön heisst und das geben die Damen und Herren ja offen zu.

Wer berät die Kanzlerin, die Staatssektretäre usw?

Sieht man sich an welche Leute am Tisch hocken, so sind es die Banker der Privatwirtschaft. Diese hingegen werden doch keine Gesetze veranlassen die ihr handeln einschränken, sondern massiv erweitern.

Es sind immer die Banker mit ihren Innovationen welche die Märkte ins Chaos gestürzt haben.

Die Politik ebnet aufgrund ihrer Ignoranz und Inkompetenz nur den Weg und zwar den Weg den ihnen die Banken geraten haben.

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#13]

Hier ein Auszug aus dem Koalitionsvertrag von 2004.

Solche Passagen stammen doch nicht von Leuten aus der Politik, sondern sind von externer Seite, sprich Banken, eingebrachte Vorschläge.

Die Modernisierung des Bilanzrechts und die wechselseitige Anerkennung deutscher, europäischer und amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften sind vordringliche Maßnahmen zur Stärkung des Finanzplatzes eutschlands.

Obiges heisst im Klartext das nicht mehr die Richtilinen des HGB gelten sollen und die Bewertung von Anlagevermögen nach dem Niederstwertprinzip sondern nach den IAS Richtilinen, was heisst nach aktuellen Wert.

rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#15]

es ist doch immer noch so, dass nicht die Banker die Politiker waehlen sondern wir! Die Wirtschaft laesst sich auch nicht auf die Banker reduzieren.
Ausserdem gibt es ja auch noch die Medien,die Einfluss nehmen und Hinweise geben koennten. Die Mainstreammedien in der BRD und sonstwo stehen sicherlichnicht im Verdacht Bankenhoerig zu sein, sind doch eher in der Masse links (links liberal) gestrickt.
Die Bilanzierungsrichtlinien sind doch auch nur ein Nebenaspekt, die Geldmenge ist das hauptproblem und seit dem Euro die fehlende Konkurenz der Waehrung im Euroraum.

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#16]

es ist doch immer noch so, dass nicht die Banker die Politiker waehlen sondern wir

Richtig, aber den Lobbyisten ist es egal wer gewählt wird. Sie haben ganze Stäbe welche sich um die Politiker kümmern und das geben die ja ganz offen zu.

Die Wirtschaft laesst sich auch nicht auf die Banker reduzieren.

Die Wirtschaft lässt sich aber auf Geld reduzieren und somit sehrwohl auf die Banken.

Ausserdem gibt es ja auch noch die Medien,die Einfluss nehmen und Hinweise geben koennten. Die Mainstreammedien in der BRD und sonstwo stehen sicherlichnicht im Verdacht Bankenhoerig zu sein,

Wirkliche Kritik an Banken gibt es im Fernsehen nur von Sendungen welche nicht von der Werbung finaniert werden, sondern durch den Steuerzahler, sprich GEZ.

In privaten Sendern werden Sie nie richtige Kritik hören, das sich diese durch Werbung finanzieren und die grössten Zahler eben die Finanzindurstrie darstellt.

Die Bilanzierungsrichtlinien sind doch auch nur ein Nebenaspekt

Wenn ich die Gesetze und Richtilinen so gestalte das ich frei agieren kann ist das die Basis meines handelns und damit sehr wohl von Bedeutung.

Durch die steigende Geldmenge suchen die Milliarden und Billionen natürlich nach Anlagemöglichkeiten.

Es erklärt oder rechtfertigt nicht das man als Bank jegliche Sorgfaltspflicht ausser Acht lässt und nur auf Renditestreben getrimmt ist.

rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#17]

"nur auf Renditestreben getrimmt ist."

Ihr Verstaendnis von Kapitalismus ist sozialromantisch. Natuerlich ist der Antrieb wirtschaftlichen Handelns das Profitinteresse. Die Konkurrenz und die Insolvenz schafft den Interessenausgleich. Aber wenn die Politik die Insolvenz abschafft gibt es halt Probleme. Aber Sie haben recht, unsere Positionen sind ausgetauscht.

benedikt54
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rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#19]

Ich kann da nicht sonderlich viel Klasse erkennen in diesem Artikel.

Moechte nur auf den Satz im letzten Absatz eingehen:

"Die Banken gehören zu den größten Investoren bei Staatsanleihen, gefolgt von Versicherern und Fonds, jenen Institutionen also, die die Finanzbranche beherrschen."

Warum gehoeren die Banken zu den groessten Glaeubigern? weil die Politik ihnen den Kauf von Staatsanleihen schmackhaft gemacht hat, zum Teil zum Kauf genoetigt hat unteranderm dadurch, dass kein Eigenkapital fuer Staatsanleihen hinterlegt werden muss (te).

In dem Artikel wird wieder auf den jenigen herumgepruegelt, die nicht mehr bereit sind die Schuldenorgien der Politik zu finanzieren. Die "armen" Politiker, sie machen doch nur Schulden um "gutes" zu tun, hauptsaechlich fuer ihre Klase und ihre Wiederwahl.

Den folgenden Artikel habe ich gerade entdeckt und der gefaellt mir nun wiederum sehr gut:

http://www.ortneronline.at/?p=10360

So unterscheiden sich halt unsere Einschaetzungen. Aber das ist ja auch gut so.

markII
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@ rodeonrwdeo [#20]

Die Europäer, behauptete jüngst der schottische Historiker Niall Ferguson, seien heute „die Faulpelze der Welt. Im Durchschnitt arbeiten sie weniger als die Amerikaner und viel weniger als die Asiaten.“ Weltweit wirklich führend, feixt der Professor, seien die Europäer bloß bei der jährlichen Anzahl der durch Streik unproduktiv gemachten Tage; die Zahlen geben Ferguson recht.

Die Meinung des Autors, Christian Ortner, scheint auch von dieser DGB-nahen Quelle bestätigt zu werden (von 2001):

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