Amerika hat einen neuen Präsidenten: Good Luck Mr. President!

Gerade erinnere ich mich an eine Aussage, daß die Welt an dem Tag eine Bessere sein wird, nachdem George Walker Bush aus dem Weissen Haus rausmarschiert ist. Hoffentlich!

Jetzt ist es soweit: Der neue Präsident Barack Hussein Obama kommt zwar bereits beim Amtseid ins Stottern, wofür aber, angesichts der Last, die auf seinen Schultern lastet, sicher jeder Mensch Verständnis aufbringt. :-)

Liebe Amerikaner: Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg unter der neuen Präsidentschaft.

Hört am besten gleich damit auf, den Rest der Welt anzulügen und mit toxischen "Wert"-Papieren zu überschwemmen. Noch habt Ihr eine gewisse Chance, Eure Kreditwürdigkeit in der Welt und Eure Währung zu erhalten.

Geschrieben von wuelle am
benedikt54
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@ wuelle [#1]

Amen

Richard Ebert
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Börsianer enttäuschtWall Street rutscht ab

n-tv (20.01.09) - Die Wall Street liegt am Tag der Amtseinführung Barack Obamas als neuer US-Präsident tief im Minus. Börsianer zeigten sich enttäuscht, da sie von Obama keine weiteren Einzelheiten über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise erfahren hatten. "Ich denke, dass die Leute auf neue Pläne oder Hoffnungen gewartet haben", sagte Joe Saluzzi vom Handelshaus Themis Trading.

Obama betonte in seiner Antrittsrede den amerikanischen Führungsanspruch in der Welt. Die Stimmung am Markt blieb trotz der Feierlichkeiten schlecht. "So glücklich wir über den Regierungswechsel sind (...), so realistisch schauen wir leider auf die Quartalszahlen der US-Konzerne", sagte Arthur Hogan von Jefferies & Co. Es werde aber keine attraktive Berichtssaison geben.

Vor allem Bankentitel gerieten unter Druck, nachdem am Montag die Royal Bank of Scotland den größten Verlust eines Unternehmens in der britischen Wirtschaftsgeschichte bekanntgegeben und die Sorgen um den Zustand der Welt-Finanzbranche verstärkt hatte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verliert 2,3 Prozent auf 8.089 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fällt um 3,2 Prozent auf 822 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gibt 3,7 Prozent auf 1.152 Punkte nach.

(Quelle und weiter lesen: -> http://www.n-tv.de/1088705.html)

Aktuell Dow Jones 8.078 / Dax 4.199

Bild entfernt.

F
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Ich wünsche dem neuen Präsidenten Obama auch alles Gute. Ein sympathischer Mensch. Was die Finanzierbarkeit der ganzen neuen Aufschwungspläne angeht, würde ich ihm gerne noch sagen:

Please have a look on the following documents and discuss these with your advisors.

http://www.gao.gov/new.items/d0944.pdf

http://www.treasurydirect.gov/govt/reports/pd/pdo/pdo_0908.pdf

http://www.treas.gov/press/releases/hp1239.htm

F
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Hier die neuen Fälligkeitsdaten. 2010 hat sich auf 713,3 Milliarden US-$ verschlimmert -davon sind 407 Milliarden in 2008 emittierte kurzlaufenden Papiere-. Meine Meinung bezüglich des Geldwertes: Es sieht düster aus.

Weitere Prognosen. Ganz sicher keine Zinserhöhungen vor Ende 2010. Konjunkturankurbelung rein auf inflationärer Geldschwemme basierend. In Folge dessen auch inflationär bedingter Anstieg der Aktienkurse.

http://www.treasurydirect.gov/govt/reports/pd/pdo/pdo_1208.xls

Ich wiederhole nochmals. Zu den fälligen Papieren kommen noch die Beträge zur Deckung der in den einzelnen Jahren anfallenden Haushaltsdefizite. Ohne inflationäre Geldschwemme = Austrocknen des Kapitalmarktes -was ja offensichtlich nicht der Fall sein wird-. Geht man von 1,2 Billionen US-$ Haushaltsdefizit in 2009 und "vielleicht" 1 Billion US-$ in 2010 aus, reden wir über Grössenordnungen von insgesamt 3,6 Billionen US-$ in den nächsten 2 Jahren -oder über 30 % des US-BIP- die irgendwo herkommen müssen. Woher, wenn nicht aus der Geldpresse ? Natürlich mit einem sehr niedrigen Zins, dank Hilfe der Fed.

limitup
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@ Paljusevic, Franjo [#5]

Hi Franjo,

das das ganze Gedöns irgendwann zur Inflation führt ist irgendwie einleuchtend. Jedoch darf man nicht vergessen, das der gewaltige Kapitalbedarf der Staaten, Banken und Unternehmen (Privathaushalte mal ganz rausgelassen) vroerst deflationäre Wirkung hat, jedenfalls im Moment. Dies wird besonders im Verfall der Vermögenspreise sichtbar.

Erst wenn sich das eingependelt hat wird die Inflation kommen, da bin ich mir auch relativ sicher.

Und wenn wir dann ein Inflationszenario erwarten solten wir dann nicht lieber Industrierohstoffe wie z.b. Öl,Kupfer,Nickel kaufen? Oder Gold?

Welche Aktien würden besonders von einer "Hyperinflation" profitieren?

War es nicht 1923 so das viele Betriebe aufgrund der Inflation pleite gegangen sind? Warum soll das diesmal anders sein?

F
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Ich glaube, dass Deine erste Beschreibung der deflationären Tendenzen klassich für jeden Beginn einer Hyperinflation ist. Im ersten Moment absorbiert die Sogwirkung das freie Kapital, allerdings ist dies kein endgültiger Zustand, da immer weiter frisches Kapital seitens der Zentralbanken in das kapitalhungrige System nachfliesst. Kapitalbedarf seitens öffentlicher und privater Hand herrscht dauernd und die Beträge werden auch nach Ausgleich der aktuellen Krisenspitzen immer noch imens sein. Die Handhabung der dann aufgelaufenen Summen, ohne neue Kreditaufnahme -sprich ungedecktes Notenbankgeld- wird immer mehr zu einem Ding der Unmöglichkeit. Es kann sein, dass vereinzelte Unternehmen Pleite gehen werden, aber die Gesamtwirtschaft wird inflationär am Laufen gehalten und Rohstoffe werden ab dem Zeitpunkt teurer, an dem es Gewissheit wird, dass dies zur staatlichen Praxis wird. Automatisch werden nicht nur die Bilanzen der Unternehmen fetter, die solche Preiserhöhungen auf die Kundschaft abwälzen, sondern auch die Lohnabschlüsse, die -um eventuelle Unruhen bzw. Streiks zu vermeiden- ebenfalls ansteigen werden. Meines Erachtens werden zyklische Aktiengesellschaften, die hohe Buchwerte haben diese Krise -wie auch 1923- überleben. Es geht nicht um die Erhaltung irgendeines nominellen Wertes. Ein Betrag von beispielsweise 100.000 Euro kann binnen weniger Jahre auf einen Bruchteil des heutigen Wertes sinken. Wichtig ist, dass man zu einem späteren Zeitpunkt Sachwerte besitzt, die aufgrund eines Überangebotes an Geld mehr als gefragt sein werden. Der Zeitraum bis dahin wird allerdings stärker als jemals für Möglich gehalten von staatlichen Marktinterventionen geprägt sein, die allerdings letztendlich nichts an der Gesamtproblematik ändern können. Nehmen wir nur die 3,6 Billionen US-$, die ich vorhin erwähnt habe. Gehen wir einmal davon aus, dass der gesamte Betrag wieder kurzfristig (über Neuemission 2-jähriger Staatsanleihen) beschafft wird, so haben wir eine -mit aktuellem Zinssatz berechnete- jährliche Zinsbelastung von cirka 86 Milliarden US-$. Ist es nun so weit an den Haaren herbeigezogen, dass die Federal Reserve genau deswegen die Zinsen auf Null hält bzw. halten muss ? 2-jährige Zinsen zwischen 4 oder 5 % würden die Zinsbelastung auf über 150 Milliarden US-$ anschwellen und den Haushalt dann komplett kollabieren lassen. Vielleicht findet sich noch eine andere Lösung, aber ich sehe sie nicht. Letztendlich ist mit einem gänzlich neuen Finanzsystem bzw. einer neuen Währung schon immer eine Lösung nach einer Wirtschaftskrise gefunden worden. Eben ein Neuanfang, mit dem man wieder ein paar Jahrzehnte durchwurschteln kann. Das ist eben der Lauf der Geschichte.

dhp05
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@ Paljusevic, Franjo [#7]

"Ist es nun so weit an den Haaren herbeigezogen, dass die Federal Reserve genau deswegen die Zinsen auf Null hält bzw. halten muss"

Als Schuldner brauchst schon ein paar Argumente mehr, wenn es dir gelingen soll deinem Gläubiger den Zins zu diktieren, zu dem er sein Geld bei dir abliefern "darf".

Gar nicht an den Haaren herbeigezogen ist, dass die USA ihre Schulden aktuell auch mit niedrigerem Schuldzins verlängert bekommen, während andere Staaten die Zinsen der Papiere anheben müssen, weil der Markt das gestiegene jeweilige nationale Risiko eingepreist sehen will, oder bei

"Wichtig ist, dass man zu einem späteren Zeitpunkt Sachwerte besitzt, die aufgrund eines Überangebotes an Geld mehr als gefragt sein werden."

Diesen späteren Zeitpunkt hast du doch erstmal verpasst! Der war doch gerade erst! Mit bsp. Öl bei 150 , Kupfer bei 8800, Immobilien on top usw. wegen ""Über")Angebotes an Geld.

Wer dann nicht bereit ist Sachwerte manchmal auch in Geldwerte zu changen, der hält sich eben in der aktuellen Situation damit auf, dass over the long run Sachwert trotzdem Geldwert schlägt.(Anti-Fluggerät)

Freak
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Gold wird wohl nicht daran vorbeikommen auf mindestens 1500 zu gehen. Die Frage natürlich ist ob es vorher nochmal nach unten kracht oder nicht, aber sieht nicht danach aus.

Marzell
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@ Paljusevic, Franjo [#4]

ich finde es richtig dass Obamas erste Tat die Schliessung von Guantanamo, - der grössten Schande Amerikas, ist.

Zugleich ist dieser demonstrative Beschluss eine Ohrfeige für die verabschiedete Regierung Bush, die es in ihrer Regierungszeit geschafft hat, die Sympathie der Welt für Amerika auf eine Tieftspunkt zu bringen.

Grüsse
Marzell

Freak
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12 Jahre 9 Monate

@ Marzell [#10]

Wie wahr, wie wahr! Wir können alle nur froh sein dass dieser nichtsnutze Idiot weg ist. Die Welt ist wieder sicherer.

rodeonrwdeo
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12 Jahre 9 Monate

@ wuelle [#1]

"mit toxischen "Wert"-Papieren zu überschwemmen"

Wie geht das mit dem Überschwemmen mit Wertpapieren? Die kommen doch nicht wie eine Flut.da muss man doch als Käufer aktiv werden und kaufen. Es musste doch wohl niemand die Dinger kaufen.

@ Paljusevic, Franjo [#5]

immer wieder dies Überschuldungsdinge:

1) Wie hoch ist die Staats-Verschuldung der USA bezogen auf das BSP?

2) Ist diese Betrachtung der Staatsschuld geeignet den Verschuldungsgrad der gesamten Volkswirtschaft darzustellen?

Ken Fisher hat in seinem Buch: "das zählt an der Börse",Finanzbuchverlag, München 2007 , S. 224, eine intersanten Ansatz:

er stellt die Gesamtbilanz für die USA auf. Er kommt für 2006 auf ein Gesamtvermögen von 111 Billionen $ und Gesamt-Schulden von 50 Billionen $ (Staatsschulden ca. 6,5 Billionen) bei 13 Billionen $ BIP sieht das mit der Verschuldung dann wieder anders aus.

Ich will nicht der ausufernden Staatsverschuldung das Wort reden, finde aber einen solchen Ansatz doch eine interessante Betrachtung.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@

Ich mag die Amis und ihre Politik nicht, das bezieht sich übrigens auf die Politiker und Banker und nicht auf den Normalbürger.

Der Arme Obama wird mit einer Erwartungshaltung konfroniert die er niemals erfüllen kann. Die Politik wird in den Vorstandsetagen der grossen Konglomerate gemacht. Unternehmen deren BSP grösser ist als das mancher Staaten.

Sogesehen hoffe ich nur das ihn der Alttag nicht zu schnell einholt. Viele Arbeiten nicht für ihn, sondern mit ihm.

Das was mir aber ungemein imponiert ist die Tatsache wie sich Amerika, sprich die Menschen weiterentwickelt haben.

Noch vor 140 Jahren gab es Bürgerkrieg um die Sklavenhaltung aufrechtzuerhalten. Der Schwarze war Inbild der untersten Sozialen Schicht.

Noch vor 50 Jahren trieb der Ku Klux Klan in den USA sein Unwesen und hat die Neger als Vieh bezeichnet und behandelt.
Getrennte Schulen, Getrennte öffentliche Verkehrsmittel und vieles mehr.

Heute ist ein Schwarzer Präsident diese Vielvölkerstaates. Dies sehe ich als die grösste Erungenschaft nach dem Mauerfall an.

benedikt54
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12 Jahre 9 Monate

@ rodeonrwdeo [#12]

sie schreiben
Es musste doch wohl niemand die Dinger kaufen.

Sie müssen doch auch keine Milch kaufen, oder kein Brot oder keinen Fernseher. Sie verlassen sich aber auf die staatlichen Richtlinen die für solche Produkte gelten. oder?

Vegiftet einer die Milch, so wie in china, sind die Mütter schuld das die Kinder toxische Milch zu sich genommen haben. Denn keiner hat Sie ja gezwungen die Milch zu kaufen, hätten ja auch Wasser saufen können.

Also so einfach darf man sich die Dinge nun wirklich nicht machen.

F
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12 Jahre 9 Monate

Die Gesamtverschuldung der USA beträgt zum 22.01.2009:

10.618.718.703.374,78 US-$

(10 Billionen 618 Milliarden 718 Millionen 703 Tausend 374,78 US-$)

Das US-BSP beträgt laut BEA gerundet 14.412.000.000.000,- US-$

(14 Billionen 412 Milliarden US-$)

Prozentual betrachtet bedeutet dies einen Verschuldungswert von 73,68 % des US-BSP.

Das allgemeine Problem an der derzeitigen Verschuldung ist meines Erachtens die imense Höhe an fälligen und neu zu emittierenden Schuldscheinen (=Staatsanleihen) in einem relativ kurzen Zeitraum der nächsten zwei Jahre. Wie schon in den vorigen Postings erwähnt geht es um vorsichtig geschätzt ca. 3,6 Billionen US-$ (3.600.000.000.000,- US-$ bzw. 25 - 30 % des US-BSP) das irgendwo herkommen muss.

Was die Betrachtungsweise von Staatsverschuldung zu Volksvermögen angeht, so ist das meiner Meinung nach kein guter Vergleichsmassstab. Fisher geht von den 2006er Zahlen aus. Wie sehen diese heute aus ? Solch ein Vergleich kommt der Marktkapitalisierung einer AG bezogen auf den aktuellen Aktienkurs gleich. Ist das realistisch ? Sicherlich kann in einer Baisse ein Unternehmen nur noch eine Marktkapitalisierung von 1 Milliarde aufweisen, die während einer Hausse noch 10 Milliarden betragen hat.

Präsident Obama wird ohne Zweifel die Wirtschaft in Schwung bringen, allerdings finanziert durch ungedecktes Geld. Und dies ist definitiv Geldwertschädigend, allen Preiskontrollen -die heute anders als früher gehandelt werden- zum Trotz.

Im Jahre 1989 -ziemlich genau vor 20 Jahren- hat die SFR Jugoslawien mit Ante Markovic einen neuen Premierminister bekommen und die Bevölkerung hat ein sehr grosses Vertrauen in ihn gesetzt. Ohne Zweifel waren die grössten Wirtschafts- und Privatisierungsreformen unter seiner Federführung zustandegekommen. Selbst die ausufernde Inflation hatte er mit einem Währungsschnitt und gleichzeitiger voller Konvertibilität des Dinar im Jahre 1990 beseitigt. Unrentable Firmen gingen zwar Pleite, aber der allgemeine Lebensstandard der Bevölkerung begann nach 7 Jahren des fast freien Falls (beginnend 1982) wieder zu steigen.

Alles schön und gut. Nur war die SFRJ 1989 schon faktisch Pleite und all die schönen Reformen resultierten in einem nochmaligen Anstieg der Auslandsverschuldung von -alleine in 1990- 4 Milliarden US-$, was dann eine gesamte Auslandsverschuldung von ca. 24 Milliarden US-$ ausmachte.

Das beste Barometer für den wahren Zustand der SFRJ, war die Bilanz der jugoslawischen Zentralbank bezüglich des Kapitalabflusses aus der SFRJ, die Mitte 1990 einsetzte und zum Jahresende immer grössere Ausmasse annahm. Letztendlich musste die Konvertibilität wieder aufgehoben werden und Kapitalbeschränkungen eingeführt werden um ein Ausbluten der SFRJ Wirtschaft zu verhindern.

Die wirtschaftlich starken Föderationsmitglieder Slowenien und Kroatien sahen letztendlich keine Sinn mehr, einen Grossteil ihrer Wirtschaftsleistung in eine solch marode Volkswirtschaft fliessen zu lassen. Und genau dieser Faktor -nicht die später aus allgemeiner Unzufriedenheit resultierenden und medial geschürten Nationalitätenkonflikte- liessen letztendlich die SFRJ auseinanderbrechen.

Das Beispiel zeigt wie ich denke ganz deutlich, dass es besser ist ein offensichtlich nicht mehr aufrechtzuerhaltendes -altes- Wirtschaftssystem relativ schnell gegen ein neues zu ersetzen. Also eine -Tabula-Rasa-Politik- mit gleichzeitigem Neuanfang.

Ob wir global vor der Einführung eines neuen Wirtschaftssystem stehen, kann jetzt noch niemand sagen, aber wenn es erforderlich wird, wird dies von den USA initiiert ausgehen.

Von Klopfenstein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#15]

Du hast Recht. Beängstigende Relationen. Was wäre, wenn der Dollar nur noch die Hälfte Wert wäre (so wie dies beispielsweise Marc Faber voraussagt)? Dann würden auch die Schulden "nur" noch die Hälfte betragen?

Freak
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12 Jahre 9 Monate

Die Frage dich ich mir hier stelle ist was Asien dann dazu sagt wenn sie irgendwann auf wertlosen Dollaranleihen sitzen oder zumindest auf stark wertgeminderten?

Das interessante ist ja dass wenn Asien und der Rest nicht wollen Amerika ja prinzipiell pleite wäre im Moment. Ist doch nicht übertrieben zu sagen oder Franjo?

ep
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12 Jahre 9 Monate

@ Freak [#17]

Laut dem Film http://www.letsmakemoney.at/ kann man sich entscheiden zwischen Dollar Anleihen und andere Konstrukte oder Krieg.

Die meisten entscheiden sich für Dollar Anleihen.

benedikt54
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12 Jahre 9 Monate

@ ep [#18]

Soweit ich das noch im Kopf habe, war es in den achtziger Jahren so, das knapp die hälfte der amerikanischen Verbindlichkeiten durch Japan finanziert wurden

Da die wirtschaftliche Bedeutung der Japaner im amerikanischen Handel ab der 90er nachgelassen hat, verschob sich die Schere mehr gegen den Nahen Osten.

Mich würde mal interessieren, was den Ölmultis in den USA bereits alles gehört, sprich Immobilien, Schuldverschreibungen usw.

Niemand, aber auch gar niemand auf der Welt will das die AMIS pleite gehen. Denn niemand will sich vorstellen das sein Schuldner Pleite geht.

Freak
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#19]

Ja klar will das niemand. In diesem Zusammenhang ist auch anzumerken dass Schwarzenegger vor ein paar Tagen über die Presse verlauten hat lassen dass Kalifornien innerhalb ein paar Wochen pleite ist wenn nichts getan wird.

Mal schauen was Obama da unternimmt.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Freak [#20]

Sorry, aber die sind doch schon 20 Jahre lang chronisch Pleite. Solange ich von da Kommentare höre sind sie Pleite.

Im übrigen wie auch unsere geliebte Hauptstadt Berlin.

Man ist Pleite und es geht doch immer irgendwie weiter.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/monetary/20090128a.htm

The Committee also is prepared to purchase longer-term Treasury securities if evolving circumstances indicate that such transactions would be particularly effective in improving conditions in private credit markets.

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Braucht es noch mehr an Erklärungen ?

Sie könnten die für die fälligen Staatsanleihen, sowie die zur laufenden Defizitdeckung kommenden gigantischen Summen an neuen Staatsanleihen niemals am Markt unterbringen, ohne damit einen nie dagewesenen Anstieg der Marktzinsen und damit den Kollaps der Weltwirtschaft herbeizuführen. Logisch, dass die Zentralbank dann auf der Nachfrageseite auftritt und die Zinsen damit künstlich unten hält. Dazu kommen noch Stimuluspakete für die private Wirtschaft. Willkommen in der Frühphase des Inflationszyklus.

Aber wir haben schon zur Genüge darüber geredet.

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