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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Andrea Unger Depot - das Weltmeisterdepot

Ich bekomme in regelmässigen Abständen emails von Termintrader als reg. Teilnehmer, so auch über das Weltmeisterdepot von A. Unger. Die AboGebühren für dessen Tips für Futures liegen bei ca. 1000 Euro/Jahr. Bei angegeben 250 Teilnehmern (Limit) macht dies 250.000 Euro/ Jahr für die Mannen von TerminTrader und A. Unger. Da das Marketing und Verkauf sowie Administration etwas kosten und auch der Forenbetreiber Gewinn daraus erzielen will, schätze ich den Reinerlös für A. Unger nicht so hoch. Daher stellt sich mir die Frage: Warum macht Hr. Unger diese Publikation, wo er doch jährlich regelmässig 3stellige prozentuale Zuwächse erzielt? Bei einem angenommenen Depot von nur 100.000 Euro und einer günstigeren Versteuerung der Tradinggewinne ist der Tradinggewinn doch ein mehrfaches der anteiligen Abogebühren. Ein Tradingweltmeister sollte doch wohl mehr als 100.000 Euro verwalten. Vielleicht erklärt mir das jemand.

Geschrieben von SPOMI am
select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ SPOMI [#1]

Vielleicht versucht man etwas darzustellen, was man nicht ist, nicht kann.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Oder die Gewinnprozente beziehen sich auf ein Depot gepreist in ZWD. Habe das umgekehrte Problem, in CHF gerechnet komme ich auf keinen grünen Zweig.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ SPOMI [#1]

Vielleicht ist es für Herrn Unger und die Leute von Termin-Trader einfacher, 250 Abos a 1.000 Euro zu verkaufen, als 25 Millionen Euro zu akquirieren und diese mit 1 Prozent Verwaltungsgebühr zu bewirtschaften.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ sbendel [#3]

Versteh ich nicht.

Allein nur SFR zu haben macht einen doch fast jeden Tag etwas reicher.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#5]

Nur sind meine Anlage nicht alle in CHF, sondern nur zu einem kleinen Teil. Und da müssen dir EUR oder USD Anlagen schon richtig gut performen, damit in CHF gerechnet da was übrig bleibt.

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

Wenn man an einem contest teilnimmt, wird man auffallen wollen. Deshalb mußman aggressiv traden. WennS gut geht, ist das unbezahlbare Werbung. Aber die Verwaltung fremder Gelder ist ebenso wie die Verwaltung des Langfrist- oder Hauptteiles des eigenen Vermögens nur mit vorsichtigeren Strategien möglich. Damit sind 3-stellige %-Zuwächse sehr unwahrscheinlich. Auch die Möglichkeit eines Verlustes ist nach riesigen Strähnen nicht vom Tisch.

Warum soll er sich nicht ein festes Einkommen schaffen, bloß weil er es geschafft hat mit randomness die anderen zu begeistern? (Nassim Taleb würde vielleicht sagen, zu foolen).

Larry Williams hat in contests auch märchenhafte Renditen erzielt. Ich zweifle weder bei LW noch bei AU am Wahrheitsgehalt. Schließlich gibt es Zeugen und Schiedsrichter. Habe auch schon mal bei 10 Tsd Teilnehmern Platz 100 an einem Börsenspiel erreicht. Also oberste 1%. Meine Ergebnisse im normalen Depot sind damit auch nicht so geworden wie bei den upper-class-1%-trader-wizards .

MfG

hw

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ hardworker [#7]

Volle Zustimmung.

Nur wir kennen doch die ganzen Pappenheimer die sich so in der Anlagewelt tummeln.

Bei wem bleibt denn der geneigte Anleger stehen oder liest weiter.

Beim seriösen Anlageberater der was von 5 Prozent per Anno und Risikomanagement faselt, oder beim Schaumschläger der in 3 Monaten Millionär ist?

Der naive Investor liebt solche Geschichten, sie beflügeln sein Interesse und seine Gier.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#8]

Warum also bitte sucht man sich dann ein Geschäftsmodell mit viel Arbeit, hohen Risiko und verhältnismäßig wenig Einkommen wenn man das Risiko betrachtet?
Besser wäre doch die Schaumschlägervariante. Die Kunden Rennen einem die Tür ein und der Erfolg kann auch bei der arbeitsreichen Variante ausbleiben, das Leben war aber nicht so spaßig.

Man kann auch die weniger arbeitsreiche Variante legal betreiben.

Die Frage sei hier ernsthaft gestellt. Warum tut man es sich an seriös Erfolg für den Kunden zu suchen, der am Ende meckert und auf die hohen Renditen der Schaumschläger verweist?

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

Weil man als seriöser Geschäftsmann zwar oft kurzfristig zupacken muß , aber in der Regel langfristig denkt und handelt.

MfG

hw

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#9]

Die Frage sei hier ernsthaft gestellt. Warum tut man es sich an seriös Erfolg für den Kunden zu suchen, der am Ende meckert und auf die hohen Renditen der Schaumschläger verweist?

Dazu fällt mir spontan ein Zitat aus Wall Street erster Teil ein.

Die Jungs mit dem schnellen Dollar kommen und gehen in jeder Hausse, aber die soliden Typen überstehen auch die Baisse.

Das sagt es doch treffen.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#11]

Ja der Lou, eine ehrliche Haut, aber ein Verlierer.

Auch aus Wallstreet ;)

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

11 und 12, wie wahr, gute Sprüche.

"Wo sind die Yachten der Kunden" (Angeblich Ausspruch bei einer Führung am Hafen mit Betrachtung der noblen Yachten der Vermögensverwalter und Banker)

MfG

hw

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Mich würde ernsthaft interessieren, wenn sich einer der vielen Weltmeister Kunden meldet (gerne auch vertrauchlich per Mail) und die tatsächlichen Handelsergebnisse in der realen Welt belegt.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

meerschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#9]

"Die Frage sei hier ernsthaft gestellt. Warum tut man es sich an seriös Erfolg für den Kunden zu suchen, der am Ende meckert und auf die hohen Renditen der Schaumschläger verweist?"

Weil nach meiner Erfahrung die Schaumschläger noch mehr Ärger bekommen und weil dieser Weg der Einzige ist mit dem man sich keinen BaFin-Ärger einhandelt.

Gruß

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

@ meerschwein [#15]

Das ist ebenfalls ein wichtiger Grund.

MfG

hw

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