Auf was würdet ihr denn so verzichten?
Lustige Umfrage auf N-tv gesendet
Auf was würde man für 1 Mio Euro verzichten.
7 Prozent würden auf 3 Lebensjahre verzichten. Ok, ist aber schlecht wenn man weis das man nur noch 3 Jahre hat.
Ansonsten
würden 39 Prozent für ein Jahr auf Sex verzichten.
Das ringt mir echt ein schmunzeln ab, da müssten bei mir ja schon die Mios regelmässig fliessen.
ad benedict: du handelst doch recht oft und erfolgreich.... :-))) SPOMI
spomi
Ja, Ja
aber die Kohle muss man sich hart erarbeiten.
1 Mio für ein Jahr ohne Sex. Wo soll da das Opfer sein?
Die Fragestellung auf ntv zeigt doch gut die Präferenzen der Menschen, wenn sie sogar auf Lebenszeit verzichten wollen. offenbar wird die Menschheit auch in D noch immer von Gier getrieben. die Zocker und Glücksritter sterben nicht aus!
ich würde jedenfalls keine Lebensjahre oder Gesundheit für 1 Mio oder mehr opfern, meint SPOMI.
spomi
Die meisten die gefragt wurden haben einfach
Angst vor der Altersarmut
Ich kanns verstehen. Viel trauriger ist doch die Tatsache das wir in Deutschland schon soweit gekommen sind das viele Menschen solche 'Gedankenspiele machen.
Es ist ja auch gut das wir nicht wissen wie lange noch. War mal in einem Altenheim, wo meine Mutter eine Bekannte besucht hat.
Da sah ich Menschen die ans Bett gefesselt waren und gegen die Decke gestarrt haben mit gelegentlichen Schreien in den Raum.
So gesehen wären mir eine Millionen Cash jetzt auch lieber als solch eine Zukunft.
Aber letztendlich kennen wir zum Glück unsere Zukunft nicht.
Dann doch lieber der gute alte Spruch
Lieber gesund und Reich, als Alt und krank
spomi
Is ja grad nicht viel los am Markt, deshalb kann man ja bischen was schreiben.
Stell dir vor Demenz, ist auch eine schöne Zukunft. Da fällt mir folgender Witz ein.
Sitzen zwei schwer Demenzkranke im Hochsommer auf der Parkbank. Sagt der eine, ich hol mir jetzt ein Eis, der andere, oh toll bring mir auch eins mit.
Ich will Vanille und Schoko, aber schreib Dir das auf, Du weist ja warum. Bist Du Blöd, der Eisstand ist 100 Meter entfernt, das brauche ich nicht.
Nach 3 Stunden kommt er zurück mit 2 triefenden fetten Currywürsten.
Da sagt der andere, na, was hab ich Dir gesagt und wo
ist jetzt der Senf.
Antwort auf spomi von benedikt54
"Ich kanns verstehen. Viel trauriger ist doch die Tatsache das wir in Deutschland schon soweit gekommen sind das viele Menschen solche 'Gedankenspiele machen."
glaubst Du wir sind da jetzt erst hingekommen? Die Umfrage wäre vermutlich vor 20 Jahren ähnlich gelaufen....
agroli
Vor 20 Jahren defenitiv nicht, da ich die Entwicklung bereits seit 1989 intensiv verfolge.
Vor 20 Jahren gabs z.B noch keine Suppenküchen,
Die wirklich einschneidenden Veränderungen zu lasten des kleinen Mannes gabs erst seit Rot-Grün an der Macht war.
Wozu benötigen wir in der BRD Suppenküchen? Hier braucht keiner zu freieren und zu hungern, GEZ - Gebühren braucht er auch nicht zu zahlen usw.
Suppenküchen führen doch nur dazu, dass Gutmenschen eine Aufgabe finden, die womöglich noch subventioniert wird aus Steuertöpfen oder ABM-Massnahmen?
Und natürlich wird es immer mehr Leute bei den Suppenküchen /Tafeln geben. Dort spart man Geld, dass man dann für anderes (??) ausgeben kann.
rodeo
Die Frage lässt sich am besten damit beantworten das man mal eine besucht und sich selbst ein Bild macht.
Zu glauben das hier nur asoziale rumlaufen (was halt leider auch der Fall ist) sondern sehr , sehr viele ältere Menschen. Bei Ihnen reicht die Rente nicht mehr um die laufenden Fixkosten zu bezahlen, sprich die Miete, Strom, Wasser, Nebenkosten usw.
Desweiteren trift es viele Kinder, welche nun wirklich nichts für die Situation der Eltern können.
Zum Glück gibt es noch Menschen die sich um andere Menschen kümmern.
Viele Produkte würden sowieso im Müll landen, warum damit nicht Menschen helfen die in Not sind.
Natürlich, und da haben Sie schon Recht, es wird immer Leute geben die das ausnützen, weil Sie einfach keinen Bock haben zu arbeiten.
Nur darf man halt nicht alle in einen Topf werfen.
Habe im übrigen gelesen das in den USA über 40 Mio Menschen "Essensmarken" beziehen.
Darf ich ebenfalls gefragt werden?!
Ich würde den Fragesteller erschiessen.
Auf irgendetwas im Leben, möchte ich nicht verzichten! Alles maximal mitnehmen.
Man lebt nur ein Mal.
Und so sollte es jeder halten! Weshalb sich irgendetwas aufbürden lassen!
Allein die Fragestellung ist schon pervers.
"Nimm alles im Leben mit", denn danach kommt das Nichts.
Egal, wieviel Du hast, letztendlich holt Dich doch der Tod.
Man darf sich nicht in irgendwelche "angeblichen" Entscheidungsmöglichkeiten zwängen lassen.
Solange man entscheiden kann, sollte man entscheiden.
Meine Frau versucht davor wegzulaufen, indem sie in ihrem Job in Scheinallianzen flüchtet.
In Scheinkollegschaften. Und merkt gar nicht, dass da trotzdem jeder anders tickt.
Wer das braucht....
Vielleicht liege ich ja auch falsch, mit meiner Unsozialität.
scorpion
"Nimm alles im Leben mit", denn danach kommt das Nichts.
Nun darum gehts ja in der Frage.
Nur wer Geld hat besitzt auch die Freizügigkeit das zu tun was er will und sich die Dinge leisten zu können die man sich eben ohne Geld nicht leisten kann.
Was ist man dafür bereit zu geben um genau diesen Status zu erreichen. Das ist mit verzicht gemeit.
Am Ende des Lebens bereut man die Dinge die man nicht getan hat.
@scorpion260
Geld schützt nicht vor Armseligkeit!
Eine Rückführung könnte deinem Leben etwas mehr Sinn geben.
was für ein Sinn denn? Ich finde die Sinnfrage im Zusammenhang mit dem Leben nicht hilfreich.
Ist am Leben nicht letztlich am interessantesten, wie es weiter; geht ganz allgemein mit einem selbst, mit den Personen im näheren Umfeld und mit der "Welt" im allgemeinen.
Mit mehr Geld kann man den Lebensweg bequemer gestalten, das ist im allgemeinen angenehem. Aber weniger Geld (bis zu einer individuellen Untergrenze) senkt den Reiz am Leben selbst und das Intresse an der Zukunft doch eigentlich nicht.
Am Ende des Lebens bereut man die Dinge die man nicht getan hat.
Das tue ich doch heute schon ... ist mein Leben jetzt am Ende ? ;)
Andererseits, wenn ich diese Dinge getan hätte, wäre ich heute wohl nicht da wo ich jetzt bin. Und damit bin ich sehr glücklich.
Also, ähnlich wie beim Traden, man muss Fehler machen, damit man lernt wie man weiter kommt.
@benedikt
"Am Ende des Lebens bereut man die Dinge die man nicht getan hat. "
Nun ja, alle Dinge, die man so getan hat, hätte man nicht unbedingt tun müssen.
Vor diesem Hintergrund ist Dein Satz wohl etwas relativierter zu betrachten;-).
Es gibt einige Dinge, vor allem aus meiner unternehmerischen Zeit, auf die ich nicht unbedingt stolz bin, ebenso nicht im privaten Sektor.
Aber vom Grundsatz her hast Du schon Recht.....
@tantan
Ich würde mich nicht unbedingt als "armselig" bezeichnen. Eher nachdenklich.......
Deine Meinung sei aber akzeptiert.
Die Sache mit der Rückführung habe ich nicht wirklich verstanden. Ein paar erläuternde Worte wären da nicht schlecht.
Was sollte es bringen, sich selbst mit Absicht limitieren zu wollen, man lebt nur einmal?!
Einen Spur gesunden Egoismus, dazu bedarf es doch im Leben, oder etwa nicht?!
Die Kunst dabei ist, immer die Grenze zu wahren.
Ich habe bisher auch öfters mal was gespendet. War früher sogar (bis zu der Affäre damals) Unicef-Spendenmitglied.
scoprion
Bei einer Umfrage unter diversen Anlegern möchten gerne einige
mindest 120 Jahre alt werden.
Auf die Frage Warum so alt?
Der einhellige Wunsch war die Telekom Aktie mit 20 Euro abstossen zu können.