Ausbildung, Qualifizierung, Master und Bachelor
[verschoben aus dem Thema 'Felix Zulauf: Der Euro wird nicht überleben können']
@ benedikt54
Nur um mich kurz abzulenken:
Ich schreibe heute gerade an einer Hausarbeit für den Master.
Zwei der beinhalteten Fragen lauten u.a.:
Diskutieren Sie die "Neue Wachstumstheorie". Vergleichen Sie sie auch mit dem neoklassischen Standardmodell.
Erläutern Sie die vier Hauptmechanismen, die dazu führen, daß Seignioragefinanzierung eine endogene, sich kumulierende Inflations- und Schuldendynamik erzeugt.
Gerade die zweite Frage paßt ja zu Deiner Meinung.
Ich überlege, ob ich mich nicht in der freien Argumentation zu ein paar Kritikpunkten am aktuellen System hinreißen lassen soll*g.
Da ich aber eine hohe Punktzahl anstrebe, wohl eher nicht.
@ scorpion260 [#1]
Auch der Master ist ein Desaster.
Ist doch auch so ein Konstrukt von so neunmalklugen unkündbaren
Elfenbeinturmbewohnern die der Wirtschaft fähiges Arbeitspersonal früher zur Verfügung stellen wollten.
In der Realität will keiner Leute mit Master haben, sondern voll ausgebildete Mitarbeiter die der Qualifikation des vorhergehenen Studiums entsprechen.
Ein gescheiteretes Modell bei dem niemand fähig ist auf den Exit Knopf zu drücken und den alten Modus wieder herzugstellen. Dazu müsste nämlich die Elite welche den Scheiss verbockt hat zugeben das sie sich geirrt hat.
Sowas scheint allerdings nicht möglich zu sein.
@ benedikt54 [#2]
sorry, da habe ich wohl Master mit Bachelor vertauscht.
@ benedikt54 [#3]
Ja, hast Du.
Und deswegen hab ich "mal wieder" umsonst getippt, weil Du den Irrtum selbst schneller bemerkt hast, als ich mit dem Tippen war*g.
De facto ist, zumindest in meinem Studiengang, der Master sowohl stofflich, ala auch abschlußmäßig, erheblich umfangreicher als der entsprechende vorherige Diplomabschluß.
Beim Bachelor muß muß ich dir aber zustimmen, kein Mensch braucht den.
Wenn man sich Stellenausschreibungen anschaut, findet man fast nie die Anforderung eines Bachelors (obwohl dieser inhaltlich oftmals ebenfalls über das reine Vordiplom hinausgeht, die integrierte Mehrleistung somit in keiner Weise gewürdigt wird).
Egal, ich wollte nur kurz die zuerst zitierte Fragestellung anbringen, weil sie so schön paßte*g.
@ scorpion260 [#4]
zumindest in Ing. -Fächern kann ich diese einseitige Abqualifinierung des Bachelor nicht sehen. FH Absolventen mit BA Abschluss finden als Ing. gutbezahlte (40-50k€/a) Stellen und sind gesucht.
Was soll auch an einer Ausbildung so schlecht sein die gegenüber dem alten Dipl.-Ing. (FH) studium gerademal 1 Semester verkürzt ist. Bis in die Mitte der 1970 Jahre hatten wir den Ing.(grad) und der hatte 6 Semester. Hat das der deutschen Wirtschaft damals geschadet?
@ scorpion260 [#1]
Auch der Master ist ein Desaster.
Ist doch auch so ein Konstrukt von so neunmalklugen unkündbaren
Elfenbeinturmbewohnern die der Wirtschaft fähiges Arbeitspersonal früher zur Verfügung stellen wollten.
In der Realität will keiner Leute mit Master haben, sondern voll ausgebildete Mitarbeiter die der Qualifikation des vorhergehenen Studiums entsprechen.
Ein gescheiteretes Modell bei dem niemand fähig ist auf den Exit Knopf zu drücken und den alten Modus wieder herzugstellen. Dazu müsste nämlich die Elite welche den Scheiss verbockt hat zugeben das sie sich geirrt hat.
Sowas scheint allerdings nicht möglich zu sein.
@ rodeonrwdeo
Ich habs oben schon korrigiert. Sorry
Ich meinte Bachelor und nicht Master.
Master bleibt weiter das Nonplusultra.
Nochmals sorry, war mein Fehler
ich sage mal so: Je höher der Anteil an promovierten im jeweiligen Fachbereich, desto größer die Reserviertheit gegenüber den neuen Abschlüssen.
@ rodeonrwdeo
@ benedikt54 [#7]
@ StoxxDude [#8]
Jetzt hab ich wieder ein Thema angestoßen, das ich so gar nicht wollte.
War nur ein Ablenkungsposting, sorry auch meinerseits.