Baumwolle: Überangebot drückt den Preis

Cotton – ein Markt bestimmt nicht für alle von uns, aber es gibt auch mal eine interessante Konstellation, wenn man die Spreads betrachtet. Warum laufen in einem fundamental extrem bearish’em Umfeld die Spreads der gleichen Ernte so weit auseinander? Das Premium im Jul/Dez Spread nimmt innerhalb 3 Tagen um 300 Punkte ab. Entsteht da nun eine Prämie oder ist das nur eine technische Reaktion ?

Fundamental habe ich nichts gefunden, was dies rechtfertigt. Aber vielleicht hat von euch jemand eine Idee. Anbei das Saisonal, was diesen Einbruch gegen Ende Okt zeigt, vielleicht kommt dieser eben dies Jahr etwas früher.

Dennoch falls dies nur eine technische Sache ist, birgt dies eine grosse Chance/Risiko Möglichkeit, falls sich der Spread wieder in die „richtige Richtung“ bewegt.

Aber andererseits kann dies auch ein Zeichen sein, das sich ein Prämienmarkt entwickelt und wir vor einer Baumwollhausse stehen. Hat jemand realistische Daten wie die „carry costs“ zZ für Cotton aussehen?

Comments are welcome.

Geschrieben von Roland am
MZI
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Guten Tag

Die Analysten vom Hartfield report schreiben dazu folgendes:

"...Reports of strong Indian textile exports is expected to fuel increased consumption by that country and that simply joins into the generally bullish wave of interest that seeped into all AG markets on Friday. While some doubt that the cotton market fundamentals justify a significant run up in cotton prices we suspect that a rising tide will lift all boats and the cotton market will be no exception. Complaints from a US Trade Association regarding Chinese imports is probably unimportant but given the explosive political environment one can rule out surprise political headlines. "

Ich selber bin, nachdem ich bei 50 short war und schmerzlich ausgestoppt wurde, long gegangen. Trendfolge entspricht meiner prinzipiellen Strategie.

Die Frage ist, wie kann ich mich am besten gegenüber einer Korrektur nach unten absichern? Was sagen die Experten?

mfg
Martin

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@MZI
Am besten jetzt oder bald mit Gewinn verkaufen. Die Baumwolle hat kein grosses Aufwärtspotential. Im Gegenteil: falls die Preise länger auf dem Niveau verharren (etwa 57 cts für den Dezember Future), wird der Anreiz für die Farmer zunehmen, ihre Anbaufläche zu vergrößern.
Rohstoffhausse hin oder her, ein Übertragsbestand von 7 Mio Ballen in den USA und über 45 Mio Ballen weltweit kann nicht zu dauerhaften Preisen über 55 cts im Dezember führen, es sei denn, die noch gar nicht ausgesäte Ernte 2005/2006 wird eine Katastrophe.
Ich bleibe short, würde allerdings bei 48 cts im Mai glattstellen.
Gruss Alfred

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Das sehe ich auch so. Letztendlich macht es ja doch keinen Sinn gegen die Funtamentials zu spekulieren.
Allerdings nützt es ja auch nichts, wenn man langfristig "richtig" liegt und ausgestoppt wird.
Zumal mir scheint, dass das psychologische Moment, "Recht behalten" zu wollen, gerne mal "mitzureden" versucht. Zumindest habe ich so die Ahnung bei mir, dass ich dafür anfällig sein könnte. Ich hoffe, dass sich das beim Cotton nicht bewahrheitet und ich zweimal hinetreinander ausgestoppt werde.

48 cts im Mai würde mir allerdings schon gefallen, wenn wir nicht vorher noch 55 cts erleben.

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Lesen Sie mal die wöchentliche Marktmeinung von Cleveland unter
http://www.cottonexperts.com
Das ist nicht nur eine exzellente Infoquelle zu Baumwolle und Kunstfaser. Cleveland beobachtet auch sehr genau, wie die >Big Player< Dunavant etc. ihre Interessen wahrnehmen und über Optionen die meist recht einseitigen Fonds-Aktionen ausnutzen.
Gruss Alfred

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Vielen Dank für den Tipp.
Die aktuelle Korrektur ist schon einmal ermutigend.
Im grunde gefällt mir an den Rohstoffen ja gerade der Bezug zu fundamentalen Daten und Entwicklungen sehr gut. Deshalb sehe ich mit Sorge, wie sehr Trends und Investmentkapitalströme auch in deisem Segment immer mehr Bedeutung erlangen.

So wie Baumwolle eigentlich ein Kandidat für fallende Preise sein müsste, ist es beim Zucker erstaunlich, dass er dem Trend in den letzten Wochen nicht folgen konnte, trotzdem eigentlich nichts dagegensprach – oder?

Die letzten zwei Tage tut sich hier nun endlich etwas. Oder ist Zucker aktuell nur ein Kandidat für Rohstoffreunde, denen die meisten Rohstoffe zu heiss gelaufen sind, was auf Zucker noch nicht zutrifft?

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Ich verfolge Zucker nur aus den Augenwinkeln, aber seit nach dem ersten großen Ölpreisschub, 1973 glaube ich, die Zuckerpreise auf über 60 cts gestiegen sind, weil der Markt glaubte, nun werden sich die >süssen< Araber mit Zucker überziehen... ist Zucker von Zeit zu Zeit solch übertriebenen Hoffnungen ausgesetzt.
Ganz allgemein müssen wir uns wohl durch die neuen und potenten Marktteilnehmer wie Rohstofffonds auf volatilere Märkte einstellen. Aber das ist -bei guten Nerven- auch eine Chance. Ich habe mir deshalb abgewöhnt, bei fundamental eindeutiger Lage Stopps zu setzen.
Gruss und einen schönen Abend.

Roland
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

"abgewöhnt, bei fundamental eindeutiger Lage Stopps zu setzen"

Wenn das mal gut geht, Alfred.

Ich würde jetzt mit ca. 12'000 $ in den Miesen liegen hätte ich keinen Stop gesetzt als ich im CBT Wheat short ging. Fundamental spricht nun aber auch wirklich alles für weiter fallende Preise im W, aber die Preise steigen mit den anderen Getreiden. Ähnlich wie Corn.

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Roland
Sechs x ausgestoppt sind auch 12.000 $. Aber Spass beiseite: natürlich bedeutet keinen Stopp setzen nicht, die Verluste laufen zu lassen. Ich bin aber überzeugt, dass viel mehr Stopps ausgelöst als Trendwenden eingeleitet werden.
Auch kaufe oder verkaufe ich keine Futures, die einen Großteil des Trends hinter sich haben. Egal was die Fundamentals sagen, würde ich die Sojabohne nie bei 500 verkaufen oder Rohöl bei 55 Dollar kaufen.
Überhaupt scheint mir das derzeitige Interesse an Rohstoffen eher ein Indiz für eine Spätphase des Aufwärtstrends, zumal die Probleme und Ungleichgewichte, die sich in Asien und da vor allem in China mit seinem ungezügelten Wachstum auftun, leicht außer Kontrolle geraten können.
Gruss Alfred

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Bei dem mittlerweile aufgeblähtem OI wollte ich nicht unbedingt Longpositionen in Cotton haben...

he96
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@bellamona

""Überhaupt scheint mir das derzeitige Interesse an Rohstoffen eher ein Indiz für eine Spätphase des Aufwärtstrends""

Frage mich auch in den letzten Tagen wie weit wir schon sind. Rohstoffe stehen schon fast auf der Titelseite der BILD und "Lieschen Müller" kennt sich auch schon damit aus und weiss wer JIM ROGERS ist.

Aber ist das nicht der Stand des Aktienmarktes von 1998 und es ging noch 2 Jahre steil in der Übertreibung nach oben ? SHORT = MORD ! Es könnte durchaus noch beschleunigen...

gruss hans

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Gibt es aber nicht doch einen fundamentalen Unterschied zur damaligen Aktienblase, in der plötzlich alle Aktien Dimensionen annahmen, die in keiner Realation mehr zu den physikalischen Realitäten staneden?
Ich hatte einen Freund, der sich jahrelang in einer Internetcompanay mühte – immer am Rande des Konkurses ... dann kam die New Ökonomie, er wurde Startup Company und mühte sich mit weitaus mehr Kapital ... immer noch ohne Faktische Produkterfolge ... dann wurden sie von einem Big Player übernommen und plötzlich besass er Aktien im Wert von über 10 Millionen Euro ... sein kommentar als ich ihn traf: "ich bin nun viel in der Welt unterwegs ... nun geht es hauptsächlich um 'gute Nachrichten'" ...
Irgendwann waren sie dann Pleite. Zig Millionen hatte er dann nicht mehr. Aber sicher noch immer weit mehr als vorher ;-)

Die Rohstoffpreise dagegen repräsentieren ja echte Märkte. Die Weltbevölkerung wächst immer noch dynamisch und der Bedarf ebenso. Eine Verknappung und Preisanstieg erscheint mir nicht ganz so unsinnig, wie die Bewertung mancher AG's die hoch bewertet, faktisch kaum echte bewertbare Substanz haben und von wenigen knowhow-Trägern leben. Es gibt Unternehmen, bei denen nur ein Frontmann einen Autounfall zu haben braucht und schon hat das ganze Unternehmen eine dramatische Krise.

Ich hatte ein Dienstleistungsunternehmen und fand es immer erschreckend, dass der Wert alleine in mir begründet war und kein sichtbarer Substanzwert den man hätte erlösen können, wenn man selbst mal nicht mehr will/kann usw.

jetzt bin ich vom Thema abgekommen ...

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@he96

Hans, Deine Bedenken sind angebracht. Die Notenbanken haben für viel Liquidität gesorgt und nun sucht das Kapital verzweifelt nach Rendite. Litten vor Jahren Commoditiymärkte unter einem schlechten Ruf, werden sie heute marktschreierisch empfohlen, so dass sich jeder Laie in irgendeiner Form darin versucht. Die Rohstofffonds bekommen immer mehr Mittelzuflüsse, was den Rahmen der doch ziehmlich engen Commoditiymärkte fast sprengt. Am N.Y.er Kaffeemarkt kämpfen schon die Commercials gegen margin calls!
Vorübergehend wird es irrational und volatil zugehen. Die bisherigen Regeln können phasenweise außer Kraft gesetzt werden.

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Cronopium
Natürlich sind Rohstoffpreise >wertnaher< als zum Beispiel Aktien, aber eben weil in Ihnen (außer dem Verbrauch) keine Zukunftschance steckt, weiß ich sehr genau, wann sie mir zu teuer sind, und meinem Nachbarn und irgendwann auch einmal den Chinesen.
Es mag ja noch einige Zeit gut gehen, wenn im Zuge der Globalisierung die Asiaten unsere Löhne und Gehälter deflationär halten, aber damit sägen sie zugleich an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen.
Ich bin kein Pessimist, aber der nächste wirtschaftliche Abschwung wird erheblich mehr Kapital vernichten als die Internet-Blase.
Zurück zur Baumwolle: auch hier wird sich zeigen, ob die Chinesen gewillt sind, entgegen den Fundamentals hochpreisig zu ordern. Wenn die Exportzahlen die nächsten 4 Wochen keinen Rückgang signalisieren, werde ich meine Meinung überprüfen.
Gruss Alfred

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@he
Es gibt unter den Marktbeobachtern aber auch skeptische Stimmen, die das Treiben der Fonds schon als ein wenig irrational einstufen, z.B.
http://www.agweb.com/get_article.asp?pageid=116153
Gruss Alfred

he96
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Alfred

""ein wenig irrational ""

Die ganze Börse ist IRRATIONAL - immer wieder, siehe:

DAX 8000
T-kom 100
ÖL $10 (1999)
USD/DEM 3,47 / 1,37
EUR/USD 0,82

etc

Wem sage ich das - davon leben wir ja schliesslich :-)

gruss hans

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

das heisst dann wohl, dass sich ein erflogreicher Trader sich zuweilen auf "Irrationalität" einlassen können muss ...
Aber wohl besser nicht ohne Netz und doppelten Boden – oder? ;-)

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@he96
Das ist schon richtig, aber wenn Akteure mit viel monetärer Energie nur nach dem Motto vorgehen, ich kaufe solange, bis dem letzten Bären die Luft ausgeht, dann ist diese Strategie nicht weit von den >Silberlocken< Hunt entfernt, und, falls das System Schaden nimmt, ein Fall für die Börsenaufsicht.
@cronopium
Ich als primär fundamental orientierter Trader muß mich an manches >Neue< erst gewöhnen. Per Saldo gelingt mir das auch, allerdings gehe ich des öfteren vorher durch das Tal der Tränen mit, wie bei den Bellies im letzten Herbst und zur Zeit beim Cotton, wo ich an meinen 49 cts/Shorts festhalte, bis sich die Fundamentals durchsetzen oder ändern (und ich in Shorts dastehe).
Gruss Alfred

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Bellamona

Warum ein Fall für die Börsenaufsicht, wenn die Fondskäufe unaufhaltsam sind?

"In Shorts dastehen"

In einer ähnlichen Situation stand ich Ende November letzten Jahres mit meinen 4 Shortkontrakten in Platin da. Ich hielt dran fest, da zumindest das Jahresende die Funds zu Profittaking bewegt und wurde dafür belohnt.

In Cotton bist Du nicht der einzigste, der sich mit seinen Shorts müht. Bin bei 51,65 und 52,60 jeweils mit 4 Mai-Kontrakten Short. Wir nähern uns dem Quartalsende und das sollte doch die Fonds widerum zu Profittaking veranlassen. Die Fonds möchten doch für neue Kapitalzuflüsse mit einer guten Quartalsperformance glänzen....

Gruss

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@lion
Die Brüder Hunt haben am Silbermarkt auch nicht illegal gehandelt, als sie den Silberpreis auf 50 Dollar trieben. Sie haben nur den Futuremarkt dafür instrumentalisiert, weil dies ohne sein Hebelwirkung gar nicht gegangen wäre. Die Fonds heute sind klüger und >bescheidener<. Der Ansatz ist m. E. aber gleich gestrickt. Eigentlich soll der Spekulant das Risiko übernehmen, dass der Commercial nicht tragen will oder kann. Wenn der Spekulant wegen seiner Finanzkraft aber selbst zum Risiko wird, müsste die Börsenaufsicht ein Auge darauf haben.
Alles nicht aktuell, aber mit den Rohstoff-Fonds verschieben sich die Gewichte.
Gruss Alfred

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Bellamona

Natürlich mag der Ansatz ähnlich sein. Die Börsen selbst werden bei zunehmender Vola zunächst erst mal die Margins erhöhen und erfreuen sich steigender Umsätze. Wenn der erste große Pleitekandidat durch´s Dorf getrieben wird sieht die Börsenaufsicht nach dem rechten. Bis dahin müssen wir uns wohl mit den Gedanken anfreunden, dass die Fonds phasenweise die Märkte diktieren und uns darauf einstellen.

Gruss

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Sicher scheint, dass die Märkte offenbar am Rohstoff-Fieber erkrankt sind und jede Meldung als Beleg genommen wird, dass die Preise weiter steigen müssen. Vielleicht ist es dieser Fakt, den ich bei der Baumwolle unterschätzt habe. Allerdings gibt es erste Warnsignale (steigende Langfristzinsen, Gewinnwarnung GM). Ich habe keine Zweifel, dass, falls der Trend anhält, die steigenden Rohstoffpreise (vor allem Rohöl) das Potential haben, dem amerikanischen Verbraucher das Vertrauen zu nehmen. Von da an gehts bergab...
Gruss Alfred

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Gestern das gleiche Spiel. Als Produzentenverkäufe bei 53,90 für einen kleinen Rückgang sorgten, nutzten die Fonds die Gelegenheit für 1.500 - 2.000 neue Longs. Larry Williams plädiert sich auf die Seite des grossen Geldes zu schlagen, welches er bisher bei den Commercials wähnte. Nun müssen wir feststellen, daß das grosse Geld bei den kaufwütigen Fonds sitzt.

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Die hohen Cotton-Preise haben für Bären zumindest ein Gutes: die Anbaufläche könnte zu Lasten von Soja und Mais auf über 14 Mio Acres steigen.
Gruss Alfred

Roland
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Genau! Und wir werden nun ganz geduldig abwarten bis keine weiteren Hochs mehr entstehen und uns dann in da zusammenfallende Kartenhaus stürzen. Wenn solche Übertreibungen, die fundamental nicht gerechtfertigt sind, zum Ende kommen und die ersten anfangen Gewinne zu nehmen, gibt das oft eine gewaltige Korrektur. Auf diese zu setzten ist nicht unatraktiv. Ich meine in HG geschieht es gerade und bin da immer wieder "oben short".

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

"HG" ?

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Kupfer...Baumwollexporte etwas enttäuschend bei 121.900 Ballen, kumuliert 10 Prozent hinter dem Vorjahr. Möglicherweise zeigen die hohen Preise Wirkung und führen zu Stornos.
Gruss

bellamona
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Mai Cotton nahe Limit down...

MZI
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@Alfred

Danke für deinen nachdrücklichen Hinweis. Ich legte erhöhte Aufmerksamkeit an den Tag und habe vorgestern die Position umgedreht :-))

Anscheinend dürfte Soja momentan den Ton für vieles vorgeben.

Gruss
Martin

cronopium
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

Ja, schöne Einschätzung. Es scheint, dass wie von bellamona erwartet, die Chinesen ab einem gewissen Preis einfach nicht mehr kaufen.
So sollen auch Bestellungen auf Grund des Preisniveaus gecancelt worden sein, wenn ich es richtig verstanden habe.

lion
Mitglied seit
13 Jahre 2 Monate

@MZI

Sicherlich mag die Schwäche bei den Soybeans die Cottonkorrektur mit eingeläutet haben. Entscheident waren jedoch die bärischen Fundamentals bei Cotton.

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