Contrex: Börslicher CFD Handel an der Börse München

Hallo zusammen,

die Börse München hat ab sofort börsengehandelte CFDs im Angebot:

http://boerse-muenchen.de/de/100836/101127/contrex-cfd.html

Dann hoffen wir mal das der CFD OTC-Markt durch die Börsen-CFDs etwas fairer wird oder es wird so wie bei den Zertifikate / Optionsscheinprodukten mit Emittenten vs Scoach und Euwax.

Ich frage mich mehr wann kommt einmal der Mini-FDax an der Eurex? Das wär mal was.

Beste Grüße

Roti

Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am
Richard Ebert
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Erste CFD-Börse startet

Von Bernd Mikosch, Daniel Saurenz

Börse Online (04.05.09) - Für Privatanleger und Profis war der Handel unterschiedlicher Wertpapiere bisher klar abgegrenzt. Aktien und Futures werden an der Börse gehandelt, Optionsscheine und Zertifikate entweder direkt beim Emittenten erworben oder ebenfalls über eine Börse umgesetzt. Die vergleichsweise neue Gattung der CFDs, Contracts for Difference, konnte bisher nur über einen Broker gekauft werden. Mitunter kritisierten Privatanleger dabei die Abhängigkeit vom Broker bei der Kursstellung.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.boerse-online.de/zertifikate/aktuell/:CFD:Erste-CFD-B%F6rse-startet/508893.html)

Hervorhebungen durch die Redaktion TerminmarktWelt.de

Link zur Contrex: http://boerse-muenchen.de/de/100836/101127/contrex-cfd.html

Richard Ebert
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Contracts for Difference - Anleger wetten auf die Börse

Von Christian Kemper

Handelsblatt, Frankfurt (18.05.09) - Die Privatanleger werden wieder zum Zocken verführt. Die Anbieter von sogenannten Differenzkontrakten drängen massiv auf den deutschen Markt und versprechen ihnen hohe Gewinne mit geringem Kapitaleinsatz. Allerdings kann auch ein herber Verlust entstehen – die Produkte bergen ein hohes Risiko.

Differenzkontrakte (Contracts for Difference, CFD) sind Wetten auf steigende oder fallende Kurse von Aktien, Rohstoffen, Devisen oder Anleihen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/nachrichten/anleger-wetten-auf-die-boerse;2282194;0)

Richard Ebert
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Contrex: Börse der anderen Art

Von Jens Castner

Euro am Sonntag (17.05.09) - Mit der Gründung des neuen Marktsegments Contrex will die Bayerische Börse den CFD-Handel fair und transparent gestalten. Das Gegenteil sei der Fall, monieren Kritiker.

Überraschung Nummer 1: Im Internet wird unter der Adresse http://www.contrex.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.finanzen.net/eurams/nachricht/Contrex_Boerse_der_anderen_Art_890574)

Richard Ebert
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„Durch den Börsenhandel werden CFDs salonfähig“

Euro am Sonntag (19.05.09) - Ist es wirklich sinnvoll, CFDs über die Börse zu handeln, oder winkt die Konkurrenz zu Recht ab? €uro am Sonntag sprach mit Projektleiter Torsten Berse von der FXdirekt Bank AG.

Von Jens Castner

Mit der Gründung des Handelssegments Contrex an der Münchner Börse sind CFDs keine unregulierten OTC-Produkte („Over the Counter“) mehr. Die Handelsüberwachungsstelle soll Anleger vor Abzocke schützen. Doch echter Börsenhandel sieht anders aus, ätzt die Konkurrenz.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.finanzen.net/eurams/nachricht/_Durch_den_Boersenhandel_werden_CFDs_salonfaehig__891106)

Richard Ebert
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CFDs: Attraktiv. Und sehr riskant

Trotz Finanzkrise handeln immer mehr Anleger mit CFD-Derivaten. Damit können sie weit mehr verlieren als das eingesetzte Geld.

Von Philipp Mattheis

Süddeutsche Zeitung, München (08.06.09) - Spätestens um acht Uhr beginnt Michael Hinterleitners Börsentag.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/U5138J/2922283/Attraktiv-Und-sehr-riskant.html)

Richard Ebert
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Anleger werden zum Zocken animiert

Von Daniel Eckert Und Holger Zschäpitz

Die Welt, Berlin (10.06.09) - In der Finanzkrise boomen Differenzkontrakte - Mit kleinem Einsatz lässt sich viel Geld gewinnen - Aber Verlustrisiken sind immens

Die deutschen Anleger sind ein merkwürdiges Völkchen. Entweder sie wollen es absolut sicher und lassen ihr Geld auf niedrig verzinsten Sparbüchern schlummern, die nur alle Jubeljahre aus dem staubigen Aktenordner genommen werden. Oder aber sie verfallen ins andere Extrem und stürzen sich in hochriskante Anlagen wie Zertifikate und Optionsscheine, deren Kursentwicklung sie stündlich verfolgen.

Nachdem diese Derivate durch die spektakuläre Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers in Verruf geraten sind, werden die bundesrepublikanischen Sparer nun mit einer neuen Produktkategorie zum Zocken verführt, von sogenannten CFDs.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/article3896326/Anleger-werden-zum-Zocken-animiert.html)

Richard Ebert
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CFD-Börse CONTREX: Zockerinstrumente an der Börse

Von Kolja Gauer

n-tv.de (16.07.09) - Die CONTREX, die erste europäische CFD-Börse, wurde am 4.5.09 in München eröffnete. Die Bezeichnung CONTREX setzt sich aus den Begriffen Contract und Exchange zusammen, womit der Name der CFD-Börse direkt auf den Handel mit CFDs verweist.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.n-tv.de/wirtschaft/empfehlungen/hebelprodukte/Zockerinstrumente-an-der-Boerse-article414191.html)

Marzell
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ich meine, mit diesem Zeitungsartikeln ist eine wohltuende mentale Massage der unbedarften Kleinanleger beabsichtigt, die später schmerzlich enden wird. Der Ton in diesen Artikeln ist überwiegend positiv und das mag für viele verlockend klingen.

Es täuscht darüber hinweg, dass, wie es hier vielfach beanstandet wird, dass es die Kleinanleger mit einem Handelspartner zu tun haben der kein Partner ist sondern ein Gegner.

Ich mag nicht mehr weiterschreiben.

Grüsse
Marzell

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Marzell [#9]

Ich habe mal eine Beispielgrafik erzeugt, die die Rendite eines Marktteilnehmers simuliert, der nach einer bestimmten, scheinbar nicht ganz sinnlosen Handelslogik, bei jedem Handelsgeschäft immer vorne im Orderbuch steht und somit eine Ausführung bekommen hätte. Dies entspricht quasi einer hypothetischen Kapitalentwicklung eines Marketmaker-Monopolisten im Stoxx Future.

Diese Kurve zeigt, warum so viele Finanzintermediäre eigene Produkte, in denen sie allein den Markt machen, kreieren und versuchen diese mit möglichst hohem Handelsvolumen zu versehen.

Archie
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Beschwerden über unseriöse, intransparente Kursstellungen, Spreadaufweitungen, rüder Umgang mit dem Kunden usw. sind in den Foren häufig anzutreffen. Wen wundert’s, in der Finanzbranche ist der Anteil der schwarzen Schafe meistens erheblich größer als 50%.

WHSelfinvest (Lux) wirbt damit, ihre Kurse seien identisch mit den Reuters-Kursen, Manipulationen seien dadurch von vornherein ausgeschlossen. (Herr Ebert: Dies ist keine verkappte Werbung!!)
Kann jemand über Erfahrungen mit der Firma berichten?

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Archie [#11]

Ich habe vor drei Wochen ein Konto eröffnet. Ich kann nicht ändern, daß das folgende wie Werbung klingt, aber ich bin von ihrem Service wirklich sehr beeindruckt. Wer meine Postings hier kennt, wird sich vorstellen können, daß ich so ein Label nicht leichtfertig vergebe.

Ich kann die Firma tatsächlich bisher rundheraus empfehlen. (Ich habe keine Erfahrungen mit anderen CFD-Brokern, ich vergleiche nur mit normalen Instituten, Banken, IAB.) Jede meiner Mails mit zum Teil ziemlich tiefgehenden Fragen ist am nächsten Arbeitstag fundiert beantwortet worden. (Das habe ich noch bei keiner anderen Firma überhaupt erlebt.) WHS wirbt auf ihrer Home-Page mit euphorischen Customer-Testimonials, eigentlich eine ziemlich alberne Art der Werbung. In diesem Fall kann ich nur sagen: jedes Testimonial davon könnte ich bestätigen.

Die Handelsplattform ist gut, und schlägt die TWS um Längen. Einen Webtrader gibt es auch.

Bzgl der Kurse habe ich noch nicht so sehr viel Erfahrung (ich mache Langfrist-Trading, da kommen in 3 Wochen nicht so viele Trades zusammen). Ich habe bisher keine Diskrepanzen festgestellt zwischen den Ausführungen und dem, was ich erwartet hätte. Aber wegen der Art, wie ich trade, ist das für mich auch nicht wichtig, ich habe es also nicht genau untersucht. Slippage habe ich bisher nicht gesehen, eine angenehme Überraschung.

Der Spread (den sie veröffentlichen, ist meist fix pro Instrument) und die Margin sind für einige Instrument sehr seltsam, da muß man genau hinschauen. Z.B. kosten CFDs auf Bund, Bobl und Schatz 5-10 mal so viel Margin wie CFDs auf Aktienindices, das ist mir unerklärlich. Der Spread für Palladium ist zehn mal so hoch wie für Platin. Usw, da muß halt jeder selbst seine Hausaufgaben machen. Ich nehme an, das hängt damit zusammen, wie sie sich hedgen.

Sie bieten auch viele Futures auf Londoner Instrumente an, das habe ich noch nicht angeschaut, weil ich mich bisher nur mit US-Sachen auskenne. Kommt aber demnächst.

Die ganze Art, wie die Firma sich "anfühlt", tropft vor Seriosität. Ich bin daher geneigt, ihnen ihre Behauptungen zur Kursstellung zu glauben.

Gruß,
Asamat

PS:
Bzgl der Foren-Diskussionen über CFD-Broker:
a) da es meist um Intraday-Probleme geht, kann ich dazu nicht viel sagen.
b) Aber mit dem caveat von a) habe ich den Eindruck, daß viele Leute auch selbst schuld sind, weil sie sich mit den Instrumenten, der Plattform und den Ordertypen nicht vertraut machen, oder sonst wie selbst einen Fehler gemacht haben, und dann die Schuld beim Broker suchen. Die Neigung in den Foren, selbst Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, ist gering.

Gast

@ Asamat [#12]

das hört sich gut, ohne Werbung machen zu wollen aber ich habe gehört das es bei WHS bald eine deutsche Niederlassung geben soll. Hoffe das sich faire CFD-MarketMaker etablieren können denn es wäre schade um das "Produkt" CFD, wer will schon Optionsscheine oder Anlagezertifikate handeln bzw. CFDs von Anbietern die wegen Ihrer Kursstellung in der öffentlichen Kritik stehen?

Lass bitte hören fall es Unregelmäßigkeiten dort gibt, merci.

Beste Grüße

Roti

Gast

@ wuelle [#10]

Interessante Grafik. Hast Du auch noch ein Diagramm in petto, in dem das gleiche Handelssystem mit einer realistischen Slippage zum Zuge kommt? Damit man vergleichen kann, wieviel der angegebenen Performance tatsächlich vom perfekten Fill verursacht wird.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Livetour [#14]

Ein korrektes Abbild dieser Handelsregel mit realistischer Slippage kann man mit Multicharts als Signal erstaunlicherweise nicht darstellen. Man müßte einen Indikator programmieren, der das System nachbildet. Das habe ich bisher noch nicht gemacht.

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