scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate
Dax bald bei 10.000?!
Hier dürfen sich alle austoben, die an einen Anstieg des Dax' auf 10.000 glauben, oder eine andere Meinung vertreten.
Ich persönlich sehe noch weiteres Aufwärtspotential, mit größeren Ausschlägen nach oben und unten.
Geschrieben von scorpion260
am
Die unglaubliche Anzahl der antwortenden Aktionäre überrascht mich jetzt aber schon.
Im Ernst: Könnten wir dieses Thema nicht wenigstens ansatzweise ausdehnen?!
Ich bemühe mich doch nur um entsprechende Diversifizierung dieses Forums.
scorpi
Wie sagte der Broker in the Wolf of Wallstreet so schön, wir wissen alle nicht ob die Aktien steigen, fallen, sich im Kreis drehen oder einen Purzelbaum machen. Soweit hat er wohl recht.
Fakt ist aber doch das die Akitenmärkte reine Liquiditätsgetriebenen Akteure sind. Realwirtschafltich Faktoren spielen kaum noch eine Rolle und es ist nur noch wichtig was Dragi sagt, was Jellen sagt und obs noch mehr Geld gibt oder nicht.
Für mich spielt es keine Rolle ob der deutsche Markt nun noch 5 Prozent auf die 10000 macht oder nicht, ich glaube nicht an die Nachhaltigkeit dieses Marktes oder der Märkte generell.
Ich kann mir gut vorstellen das wir die 10000 aus psychologischer Sichte sehen werden und von dort korrigieren. Nur was soll ich in der Glaskugel lesen wenn ich es nicht selbst in Real Money umsetze, ist somit alles nichts wert.
Die einzige Wahrheit sehe ich im Daytrading und auf dem Konto, und das passt derzeit.
Antwort auf scorpi von benedikt54
[quote=benedikt54]
scorpi
Wie sagte der Broker in the Wolf of Wallstreet so schön, wir wissen alle nicht ob die Aktien steigen, fallen, sich im Kreis drehen oder einen Purzelbaum machen. Soweit hat er wohl recht.
Fakt ist aber doch das die Akitenmärkte reine Liquiditätsgetriebenen Akteure sind. Realwirtschafltich Faktoren spielen kaum noch eine Rolle und es ist nur noch wichtig was Dragi sagt, was Jellen sagt und obs noch mehr Geld gibt oder nicht.
[/quote]
Eigentlich drückst Du das aus, was ich auch selbst denke.
Nach 10-13 Jahren (im Schnitt) im Langfristdepot, denke ich erstmals über Verkäufe in selbigem nach.
Ich gedenke, 10-15% zu verkaufen.
Einige Titel haben sich vervielfacht.
Verlockungen nachzugeben ist aber nicht wirklich logisch, oder?!.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dies die richtige Entscheidung ist.
Im Durchschnitt hat sich mein Vermögen seit 2004 vervierfacht.
Relativ gesehen, bieten sich Verkäufe wohl an.
Dies ist eine sehr schwierige Entscheidung.
ad scorpi:
Wenn sich das verwaltete Vermögen durch aktives handeln um das 4x erhöht hat , musst du mehr als nur gut investiert haben. da gehört auch trading (mit leverage) dazu. Grundsolide Performance, wenn du mit deinen sicher vorhandenen draw downs leben konntest, dann spricht doch nix gegen eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. oder wirst du amtmüde?
Grüsse von SPOMI
Antwort auf ad scorpi: von SPOMI
Hallo SPOMI,
ich gebe offen zu, ca. 90% dieses Anstiegs im Vermögen fand durch simples Buy&Hold statt.
Ich hatte durch Stockpicking die richtigen Titel erwischt.
Die verbleibenden 10% sind vor diesem Hintergrund eigentlich irrelevant (einfacher OTM-Putkauf, Forex, CFDs).
Sicherlich gehört auch Glück dazu.
Die drawdowns in der Zwischenzeit waren teilweise erheblich, und belastend.
Ich werde wohl etwas amtsmüde, das hast Du schön ausgedrückt.
Ich gedenke, meine Swingpositionen (Commerzbank, Wacker Chemie etc.) zu verkaufen, das Langfristportfolio (noch immer ca. 40 Positionen) zu reduzieren, und einfach weniger zu handeln.
Mittlerweile geht Familie vor Handelserfolg.
Bei 40 Postionen kann man kaum von Glück sprechen. Du scheinst einfach ein guter Value-Investor zu sein.
Auf der anderen Seite ist das Datum 2004 wohl als Tiefpunkt herausgefischt und überzeichnet damit etwas. Oder!?
"Auf der anderen Seite ist das Datum 2004 wohl als Tiefpunkt herausgefischt und überzeichnet damit etwas. Oder!?"
In der Tat, wurden einige der gewichtungsrelevanten Positionen im Portfolio um 2003/2004 herum aufgebaut.
Im Dax/MDax/TecDax haben sich manche davon seitdem vervielfacht.
BASF, Bayer, K+S,. usw.,
Wäre dieses K+S-Desaster nicht gewesen, splitbereinigt gekauft bei rund 10€, und bei damals fast 100€ pro Aktie nicht abgestoßen, weil ich den Tenbagger sehen wollte, dann müßte ich für Geld nichts mehr tun.
Jetzt stehen diese Aktien bei rund 25 €, nach Dividenden bei weit über 30 €.
Das klingt erstmal gut, aber ist trotzdem ein Desaster, angesichts des entgangenen Buchgewinns.
Wahrscheinlich bin ich ein guter Value-Investor.
Kaufe die Angst der Menschen, und verkaufe, wenn sie euphorisch werden.
Schönen Abend euch allen.
@all
Wenn ich mir das Sentiment so ansehe, dann erkenne ich noch keinerlei Übertreibung.
Ich sehe den Dax, und die Indices generell, weiter steigen.
Ganz am Ende treibt es die Masse in den Markt, und dies ist noch nicht geschehen.
Das kann den Dax durchaus noch auf 12000 Punkte bringen.
Sollte dies geschehen, dann werde ich alles verkaufen, und umschichten.
Fragt sich nur, in was, wahrscheinlich weiter in Immobilien, denn dem Euro traue ich ebenfalls nicht, also scheiden Festgeld und Sparbuch aus.
Warum nicht Gold und Bundessanleihen?
Du rechnest doch mit anziehender Inflation, dann ist Gold oben auf.
Bundesanleihen mit kurzen Laufzeiten. Werden bei der derzeitigen Notenbankpolitk immer zurückgezahlt werden.
An dieser Stelle, erstmal danke an alle.
Vor allem mit Hilfe dieses Forums, habe ich das Gesamtportfolio in den letzten Jahren mittlerweile mehr als vervierfacht.
(Ich tue es damit hinsichtlich der Glückwünsche ladowa gleich).
Ich rechne mittlerweile nicht mehr unbedingt mit einem Anziehen der Inflation.
Gold, ich weiß nicht, Gold ist weit gelaufen, trotz der Korrektur.
Umschichten ist notwendig, aber in was?!
Wie dem auch sei, Grüße an alle.
An dieser Stelle, erstmal danke an alle.
Vor allem mit Hilfe dieses Forums, habe ich das Gesamtportfolio in den letzten Jahren mittlerweile mehr als vervierfacht.
(Ich tue es damit hinsichtlich der Glückwünsche ladowa gleich).
Ich rechne mittlerweile nicht mehr unbedingt mit einem Anziehen der Inflation.
Gold, ich weiß nicht, Gold ist weit gelaufen, trotz der Korrektur.
Umschichten ist notwendig, aber in was?!
Wie dem auch sei, Grüße an alle.
Endlich völlige Klarheit.
Im Dow-Jones monthly eine 12345-Formation. Im daily des DAX noch nicht, dazum muss der DAX noch auf ATH gegen 10.200. Anschließend Sintflut.
@zorrie
Ich wollte eigentlich die Tage nix mehr schreiben, da ich wieder mal mit diversen Renovierungsarbeiten beschäftigt bin.
Deine 12345-Formation bezieht sich auf Elliot-Waves, richtig?!
Die genannten 10200 im Dax, ähneln in dem Falle den genannten 10330 von Benedikt.
Den Weg in Richtung 10200/10300 sehe ich auch, so bin ich ebenfalls positioniert.
Antwort auf @zorrie von scorpion260
12345-Formation, das sind zwar Wellen, aber keine Elliot. Grundsätzlich auch als Megaphon-Formation, expanding Triangle oder auch broadening-Top bekannt.
http://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=27164
10.300 kommt auch gut hin.
In der Interpretation nach EW sollte es jetzt zu einer letzten Welle nach oben kommen, ein sogenannter schneller Vorstoss.
Dieser hat in der Tat das Potential bis 10300.
Jedoch Vorsicht, es kann sich auch ein Versager entwickeln der zu massiv fallenden Kursen führt.
Tja, ist man jetzt schlauer, wohl kaum. EW sagen , rauf bis 10300 , es kann aber auch gleich runter gehen.
Meine Einschätzung geht eher dahin das sich der Markt weiter in Richtung Trend bewegt, die Wahrscheinlichkeit sehe ich höher als das er abfällt.
Und das ganze ist dann noch nicht mal eine Interpretation nach EW sondern die Zählung des jeweiligen EW Analysten.
= Drei EW Analysten, drei verschiedene Zählungen : )
Juhu!
Ich habe nichts "gezählt".
Viel Spaß noch.
ep
Letztendlich weis keiner wo der Markt hingeht. Verfügt man nicht über Insiderwissen (Was sagt Dragi morgen ..) dann dreht man sich oft im Kreis, so wie alle. Das wichtigste Medium an der _Börse ist die
Information
Alles andere funktioniert gelegentlich , dann auch wieder nicht. Aus diesem Grund sind auch alle Handelssysteme auf lange Sicht zum scheitern verurteilt. Ich halte mehr von Cashmanagment und Risikomanagment als von Börsensignalen, es seidenn irgendein Vögelchen zwitschert mir eine Info zu, dann bin ich aufmerksam.
@benedikt
Du redest "zuviel" hier!
Laß Dir das gesagt sein!
Insiderwissen hat man, und nutzt es, aber trägt es nicht öffentlich zur Schau!
scorpi
Du meinst die NSA interessiert sich für mich? --))
So wichtig bin ich nicht und im Vergleich zu manchen Investmentbanker bin ich nur ein kleiner unbedeutender Arsch.
der vdax new ist bei 12.80
Egal mit wem man redet, das wir die 10300 erreichen ist nur eine Frage der Zeit.
I
Na dann.
Über Fukushima habe ich ja auch zuviel geredet.
Dann eben Grüße von Arsch zu Arsch.
*g.
@benedikt, scorpi
Glaubt ihr, wir gehen noch mal über die 10.000 diesen Sommer? Ich habe starke Zweifel.
Der Vola Anstieg gestern Abend kam dann doch etwas überraschend. Die Stimmung hat aber bis jetzt komplett gedreht. Es scheinen die Nerven der Investoren SEHR blank zu liegen. Noch so ein (ukrainisches oder arabisches) Ereignis und es rumst, meint SPOMI
Antwort auf Der Vola Anstieg gestern von SPOMI
Und ohne Ereignis? Vielleicht rummst es dann nicht, aber runter geht es trotzdem.
Mein Plan liegt in einer Erholung bis 9914 um dann die Reise Richtung Süden anzutreten.
#24 zorrie
Derzeit ist gerade der Dax schwer einzuschätzen, zumindest für mich.
Ich glaube nicht an die 10.000 im Sommer.
Das "Sommerloch" ist schon völlig vorhanden.
Ich persönlich denke an 200-300 Punkte Schwankungsbreite im Dax, in den nächsten Monaten, so zwischen 9600-9900.
Das erlaubt im Index dann Rangetrading, wenn es so kommt.
Derzeit konzentriere ich mich vor allem auf Swingpositionen in verschiedenen Einzelaktien (nur Dax), und teilweise Rangetrading im Dax.
Üblichweise mache ich im Vergleich zum Gesamtjahr nicht viel im Sommer, da die Dividendensaison fast rum ist, und ich dann oft schon genug Einnahmen habe, und das schöne Wetter kann man ja auch anders erfolgreich umsetzen (es sei denn, es ergeben sich außerordentliche Chancen im Markt, die ich aber derzeit nicht sehe).
#25 SPOMI
Das Sentiment ist relativ bearish, warum glaubt Du an nervöse Nerven?!
Daß die Vola, von so einem extrem niedrigen Niveau aus steigt, ist doch normal, wenn es mal schnell 200-300 Punkte abwärts geht.
Das von SCORPION beschriebene Kursverhalten ist nicht untypisch, allerdings war der Zeitpunkt in einem eher ruhigen Umfeld angesiedelt. Die Volatilität der Volatilität zieht fast immer explosionsartig an, wenn ein gewisses Niveau erreicht wird. Das Nachrichtenumfeld ist eher bearish. Ich glaube, es wird langsam das Terrain sondiert und der Markt testet die diversen Chart-Marken. Die Gas Schraube mit der man EU drosseln kann wird von Russland wohl erst im Winter eingesetzt, da wirkts psychologisch am besten. So gesehen wird jetzt nur hin und her geschoben, zumindest bis zu den Zwischenwahlen im Herbst in den USA. So denke ich mir mein IndexSzenario, sagt SPOMI
Antwort auf #24 zorrie von scorpion260
[quote=scorpion260]
Das Sentiment ist relativ bearish, warum glaubt Du an nervöse Nerven?!
[/quote]
Das gilt nur für die Umfragen bei privaten Investoren.
Fonds-Manager (NAAIM), Analysten, Börsenbriefschreiber sind bullisch.
Gleiches gilt für die harten Sentiment-Daten wie Put-Call-Ratios, Cash-Levels von Fonds, Rydex-Verhältnis von Investment in bullische vs. bärische Fonds oder die implizierte Volatilität.
Antwort auf scorpion260 schrieb: von zorrie
@ zorrie
Derzeit sind private Investoren eher bullisher, als institutionelle Investoren.
Welchen Nutzen ziehst Du denn aus den "harten" Sentimentdaten?.
Ich betrachte das nur nebenbei.