Dax: Major High in 2007 und Major Low in 2008 oder umgekehrt ?

Meines Erachtens stehen wir in diesem Sommer vor einer dramatisch wichtigen Entscheidung in den Aktienmärkten, die das Geschehen bis ins nächste Jahr hinein prägen wird.
Meine Zeitachsenanalyse ergibt drei wichtige Kalenderdaten, an denen extrem weit laufende Bewegungen starten könnten.

2. Juli, 30 Juli und 6. August, wobei die beiden letzteren Daten die wichtigsten zu sein scheinen.

Die Frage ist nun wohin die Reise gehen könnte. Sehen wir in 2007 ein Major High und in 2008 ein Major Low oder wird es genau umgekehrt sein? Beides wäre ja möglich.

Was ist denn Eure Meinung dazu?

Geschrieben von TSX am
gautama2
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12 Jahre 9 Monate

Que Sera, Sera,
Whatever will be, will be
The future's not ours, to see
Que Sera, Sera
What will be, will be.

Die alte Glaskugelfrage, die endet regelmäßig in einem Religionskrieg hier.

Ich empfehle dazu für alle Rheinländer Konrad Beikircher mit seinem Sketch: "Ich weiß es nicht" oder sein Buch: "Et kütt wie et kütt Das Rheinische Grundgesetz"

TSX
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#2]

"Die alte Glaskugelfrage, die endet regelmäßig in einem Religionskrieg hier."

Religionskriege gab es ja schon zu einigen Themen, unter anderem z.B. zum Thema "ist die Erde eine Scheibe oder eine Kugel?"

ich denke "Religionskriege" sollten wir hier nicht führen, das bringt ja keinem was.

Wichtige Entscheidungen und damit Wendepunkte in den Märkten sind zeitlich sehr präzise prognostizierbar. Zu dieser Aussage stehe ich mehr denn je, das heisst aber noch lange nicht, dass ich auch weiss wo es hingeht. Wir werden sehen.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ TSX [#3]

Ich finde, man kann über eine Prognose diksutieren, wenn klar ist, wie sie zustande kam. Ansonsten ist es nur Meinungsaustausch, den ich für recht unbefriedigend halte.
X sagt, es geht hoch, Y sagt, es geht runter. Und nu?
Außerdem ist es nicht wichtig zu wissen, ob es hoch oder runter gehen wird.
Das sieht man wenn es soweit ist. Wenn es ein Wendepunkt ist, sollte dann zum prognostizierten Zeitpunkt auch klar sein, welche Richtung es werden wird. Vorher leider nicht.
Es sei denn Du sagst, dass es bis zum prognostizierten Wendepunkt mangels Wendepunkt vorher natürlich so weiter läuft wie bisher, dann sollte auch klar sein, welche Richtung dann eingeschlagen wird.

Also dann sage ich mal es wird runter gehen. Meine Meinung zu Deiner Wendepunktprognose, wenn sie eintritt. :)

dansmo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ TSX [#1]

Wichtig an der Börse ist es meiner Meinung nach, die richtigen Fragen zu stellen.
Es ist außerdem meine Meinung, dass obige Frage keine dieser Fragen ist.

Diese Diskussionen mögen im Netz sehr beliebt sein, sind aber letztlich ohne Mehrwert.

Grüße,
dansmo

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ TSX [#1]
"Sehen wir in 2007 ein Major High und in 2008 ein Major Low oder wird es genau umgekehrt sein? Beides wäre ja möglich."

Warum schließt du Möglichkeit Nr. 3 aus? 2004 gings fast ein Jahr "seitwärts".
Warum also nicht 2007 noch etwas "Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi" und dann 2008 ein Jahr "seitwärts"?

Wenn letzteres passiert, was wäre dann mit deiner "Zeitachsenanalyse", die schließt Möglichkeit Nr. 3 aus, oder? ;-)

TSX
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ dansmo [#5]

"Wichtig an der Börse ist es meiner Meinung nach, die richtigen Fragen zu stellen."

Guter Einwand. Was sind da die richtigen Fragen? Da stellt jeder andere. Die zentrale Frage, die ich stelle ist eben die Frage nach der inneren Struktur der Märkte und diese Frage steht für mich über allen anderen, zweifellos auch nicht unwichtigen und sinnvollen Fragen, die man stellen könnte.

Alles was ich sage, ist dass eine sehr wichtige Entscheidung ansteht und der Markt wird dann einfach tun was er tun muss. Meines Erachtens benötigt ein liquider Markt keine besonderen Gründe um dahin oder dorthin zu laufen, er tut es einfach weil er nicht anders kann. Ob man da vorher die richtigen Fragen gestellt hat, kann dann leicht etwas zufälliges bekommen, da man so viele verschiedene Fragen stellen kann. Das ist es ja letztlich, was die Märkte stabil hält, dass jeder andere Fragen stellt und mit anderen Antworten daher kommt.

@ AAA

"Warum schließt du Möglichkeit Nr. 3 aus? 2004 gings fast ein Jahr "seitwärts".
Warum also nicht 2007 noch etwas "Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi" und dann 2008 ein Jahr "seitwärts"?

Wenn letzteres passiert, was wäre dann mit deiner "Zeitachsenanalyse", die schließt Möglichkeit Nr. 3 aus, oder? ;-)"

Nein, schließe ich nicht aus, wäre möglich, kann nur hoffen, dass das nicht so kommt. Seitwärtsphase ist einfach unangenehm. Aber auch dort gibt es wichtige Hochs und Tiefs die prognostizierbar sind. In Seitwärtsphasen ist allerdings alles etwas schwieriger, auch das.

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die Schlüsselfrage ist doch, welche Freiheitsgrade eine Analyse noch hat, wenn sie es mit einer Börsenrealität zu tun hat, die sich selbst schon auf Modelle gebracht, also ihre eigenen Selbstbeschreibungen schon hervorgebracht hat.

Diese Frage kann, wie auch immer man sie in konkreten Analysen dann entscheidet, nicht fest und sicher beantwortet, sondern eben nur entschieden werden.

Und dass manchmal ein Nichtzufälligkeitsbewußtsein entsteht, welches sich selbst Börsenrealitätsbezug bescheinigt - kann man denn sicher wissen, ob dieser Vorgang entweder nichtzufällig oder zufällig ist?

Auch Bewährtes führt sehr oft nicht überzeugend genug zum Ziel.

Dadurch, dass ein Analyst auf Strukturen stößt und dadurch, dass prägnante Konfigurationen erkennbar werden (doch WER erkennt WELCHE?), entsteht solch Nichtzufälligkeitsbewußtsein (falls der Analyst nicht vorher ins Beliebige abrutscht). Doch man steht dauernd vor der Alternative, sich das Börsenverhalten eher durch vorstrukturierte Mustermerkmale oder durch Merkmale der momentanen Situation, also des je aktuell-gegenwärtigen Zeitausschnitts zu erklären.

Die gegenwärtige Zukunft muß leider Widerspruchsmultiplikator bleiben (und Paradoxie macht frei für allerlei Meinung und Handlung). Die künftigen Gegenwarten eröffnen dagegen die Möglichkeit, Fehler später zu reparieren oder etwas zu vertagen und später zu erledigen.

Gruß Kobban

Sebastian
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ TSX [#1]

"Meine Zeitachsenanalyse ergibt drei wichtige Kalenderdaten, an denen extrem weit laufende Bewegungen starten könnten.

2. Juli, 30 Juli und 6. August, wobei die beiden letzteren Daten die wichtigsten zu sein scheinen."

Und theoretisch könnten auch an allen Tagen zwischen diesen Daten sowie davor und danach Bewegungen starten.

Sorry für die Blasphemie aber ich würde mich nicht darauf versteifen Wendepunkte im Markt zu suchen sondern einfach der aktuellen Bewegung folgen.

Gruss Sebastian

TSX
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Kobban [#8]

"Und dass manchmal ein Nichtzufälligkeitsbewußtsein entsteht, welches sich selbst Börsenrealitätsbezug bescheinigt - kann man denn sicher wissen, ob dieser Vorgang entweder nichtzufällig oder zufällig ist?"

ja eben, das kann man niemals herausfinden und das ist doch irgendwie unbefriedigend, oder? Also halte ich mich doch an Dinge, bei denen ich zumindest eine Chance auf Nichtzufälligkeit habe und das können nur innere Strukturen der Märkte sein. Und die sind vorhanden, daran besteht für mich kein Zweifel. Die Frage ist nur: wie weit kann man diese auflösen und erfassen, sodass sie nutzbar werden. Die zweite Frage ist: wie stabil sind sie und verändern sie sich wenn sie im großen Maßstab genutzt werden?

@sebastian

"sondern einfach der aktuellen Bewegung folgen"

und was bitte ist die aktuelle Richtung? Was wir aktuell sehen ist doch nur etwas "Rauschen" aus dem man sich heraushalten sollte. Und da kein wichtiges Datum anliegt halt ich mich auch raus.

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