Richard Ebert
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Dax: Überrenditen durch geschicktes Market Timing ?

Keiner schlägt den Markt

von Martin Weber

Handelsblatt, Mannheim (23.12.09) - Die Entwicklung der Börsenkurse kann niemand vorsehen. Viele Börsianer glauben trotzdem, durch geschicktes Kaufen und Verkaufen könnten sie eine Überrendite erzielen. Sie irren. Psychologische Faktoren durchkreuzen immer wieder das rationale Verhalten der Anleger.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/boersenjahr-2009-keiner-schlaegt-den-markt/3333766.html?p3333766=0)

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Geschrieben von Richard Ebert am
autokor
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Es gibt auch gute Argumente die die Zufallsthese unhaltbar machen .
Zwar wird es schwerfallen systematische Gewinner zu lokalisieren und zu benennen aber es ist kaum umstritten dass es systematische Verlierer gibt. Einmal die chronisch underperformende Welt der Fonds (auch vor expliziten Transaktionskosten und Verwaltungsgebühren) und die Masse individueller Anleger die ebenfalls sytematisch verliert . Sofern es also Teilnehmer gibt die systematisch falsch liegen muss es in dem Spiel auch Teilnehmer geben die systematisch richtig liegen.

Grüsse

gautama2
Mitglied seit
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@ autokor [#2]

Also ich geh ja schon mit Dir d'accord, aber die Argumentation....

Wenn es viele gibt, die von Hochhäusern springen und sterben, dann muss es ja auch welche geben, die das überleben :)

autokor
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12 Jahre 6 Monate

Ich glaube Dein Vergleichsvergleich hinkt. :-)

Es ist doch eher so:

Wer nur Leute kennt die beim Tennisspiel immer verlieren kann daraus nicht schliessen dass man ein Tennismatch nie gewinnen kann. Vielmehr ist es doch so dass dem Verlierer ein Gewinner gegenüber stehen muss
Grüsse

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ autokor [#4]
naja, das versteh ich schon, aber beim Tennis weiß man, dass dem der verliert ein Gewinner gegenüber steht. Im Laufe der Tennismatches können aber trotzdem lauter systematische Mittelklässler raus kommen, die alle mal gewinnen oder verlieren, am Ende aber nix auf die Reihe bringen.
Bei Wertpapieren ist es im Unterschied dazu auch noch so, dass einer mit Verlust an einen verkaufen kann, der anschließend auch verliert. Der Kontrahent muss ja nicht zwangsläufig mit der Position gewinnen. Es ging ja um systematische Loser und Winner und da kann es auch durchaus sein, dass in der Menge der Teilnehmer die Summe aller Trades vielleicht null ist, aber am Ende trotzdem keiner gewonnen hat, außer dem, der die Trades ausgeführt und Gebühren kassiert hat. Also die Gewinne und Verluste der durchgeführten Trades kann unter den Teilnehmern so aufgeteilt sein, dass am Ende keiner mit Plus unterm Strich aussteigt.

Gruß

Gast

@ Richard Ebert [#1]

bzw. an den obigen Autor: Bitte nochmal reichlich Kostolany lesen und dann die gemachten Passagen noch einmal überdenken bzw. streichen, das ist gar nicht so schwierig :-)

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