der war gut ...
ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, was der Autor dann für Schlüsse daraus zieht.
sollte er jetzt wirklich auf seine "Normalbewertung" zurückfallen, bleibt er dann für immer dort? wird die Börse dann geschlossen?
ich finde, der Dax hats aber auch schwer, es allen Recht zu machen.
Wenn er steigt, is er zu hoch, wenn er fällt, ist er zu tief, und wenn er gar nix macht, dann regen sich alle über fehlende Volatiltät auf ..
also ich möchte nich in seiner Haut stecken, ständig wird man von allen Leuten angemotzt .. muss schrecklich sein.
... nö, ist nicht schrecklich. Leute die motzen sind einfach zu dumm einfachste Informationen zu verarbeiten.
Traden kann so einfach sein. Datenpflege und die Unterhaltung einer Datenbank, die erstklassige Handelssignale und Zielprognosen liefert gibt es aber nicht zum Nulltarif. Das aber passt einigen Großmäulern nicht und desshalb motzen sie eben.
"Ya"
Geschrieben von Yamazade (nicht überprüft) am Fr. 11 Feb 2011 - 08:44
1. Habe ich nicht gesagt, dass Trading einfach ist. Betonung lag auf "kann"
2. ich muss meine Signale nicht verkaufen! Wer sie haben will zahlt lediglich eine geringe Aufwandsentschädigung.
3. Die Bewertung der Märkte ist Angelegenheit der Finanzindustrie, Sie sorgt dafür, dass der Müll den Sie verkaufen wollen zu Höchstpreisen Kleinanlegern aufs Auge gedrückt werden. Kein Mensch würde auf die Idee kommen ein Kilo Tomaten für 100 Euro zu kaufen. Am Finanzmarkt spielen Preise aber offensichtlich keine Rolle. Die Finanzindustrie lässt sich Ihre Spielsucht an den Finanzmärkten ganz einfach vom Volk bezahlen und wird dabei noch tatkräftik von Politik und Wirtschaft unterstützt. Analysten pushen Kurse über Phantasieprodukte wie KGVs und so sind wir ganz schnell bei Überbewertungen. Für jede Ware gibt es aber einen fairen Preis. Der sogenannte Fair Value für den Dax liegt heute bei 4853 Punkten. Interessiert aber im Moment noch Niemanden.
Viel Glück
"Ya"
Geschrieben von Yamazade (nicht überprüft) am Fr. 11 Feb 2011 - 09:20
Kommt man dann nicht mal auf die Idee, seinen Tradingansatz zu ändern und gerade auf Überbewertungen zu spekulieren?
Detlef Leddin ruft bei mir außerdem in tiefen Erinnerungen das Wort "Wolfi" hervor.
Den wirst Du kennen, und der fand auch immer alles zu hoch, und ist letztendlich an einem Herzinfarkt gestorben.
Also .. bleib gesund, und suche die Übertreibungen in beide Richtungen ..
edit .. achso .. meine Kritik war wohl unberechtigt, scheinbar bist Du ja nun doch long.
gut gut .. na denn
Ich lese keine anderen Foren, da mir die Zeit dazu einfach zu schade ist, abgesehen davon hat man hier alles was man braucht.
Ich kenne keine Formel mit welcher mann einen Markt über- oder unterbwertet.
Börse ist ein Markt von Hoffnungen und Erwartungen und Phantasie.
Wie man das in einer Formel unterbringt ist mir nicht klar.
Als VW bei 600 Euro stand hätte die Formel doch aus allen Näthen hüpfen müssen, oder?
Bei 1000 war VW die teuerste Aktie der Welt. Was nützt mir eine Formel wenn der Markt sie ignoriert.
Black Sholes ist auch eine allgemein anerkannte Formel. Was nützt Sie mir wenn mir der faire Preis der Option errechnet wird und der Markt das aber anders sieht?
Sorry, das ist mir alles zu sehr abstrakt
Geschrieben von benedikt54 am Fr. 11 Feb 2011 - 11:41
Formeln sind Schall und Rauch - Indikatoren bringen mittels der 4 Grundrechenarten Anhaltspunkte für ein Fortschreiben des vergangenen Verhaltens in eine nähere Zukunft, angewendet auf einzelne Aktien oder meinetwegen auch Branchen-Baskets - Indices sind wohl hauptsächlich ein Instrument für Wetten der Vertragsparteien auf Wahrscheinlichkeiten eines Indexstandes zu einem bestimmten Termin. Zu sagen der DAX ist klasse, der Rest ist Müll verkennt bewusst oder unbewusst, dass die überragende Entwicklung die Autowerte reflektiert, sonst nichts - die Volkswirtschaft besteht aber nicht nur aus Autobauern und Zulieferern, einen nationalen Index losgelöst von dem Hintergrund der darin involvierten Schwergewichts-Branchen zu betrachten zeugt von eingeschränkter Wahrnehmung.
Da nicht nur bei VW eine in der Tat irrational exuberance vorkommen kann, schreibe ich nur covered calls bei Aktien und dort nur bei den wenig volatilen.
Jedweder Versuch, sich mit seiner eigenen Meinung gegen bestehende Trends (mögen diese auch als noch so bescheuert eingestuft werden) kann teurer werden, als man sich das vorstellen konnte.
Ist es sinnvoll gewesen, Gold zu kaufen, wenn ein jahrelanger Abwärtstrend intakt ist - eher nicht - genausowenig ist pathologisches shorten bei laufenden Trends angebracht.
Ist es sinnvoll, in München ein Haus zu kaufen oder zu mieten, kaufen eher nein, denn das bindet eher zu viel Kapital, mieten wenn man dort entsprechend bezahlt wird, OK.
Jedwede Formel projiziert (wissenschaftliche oder kommerzielle) Erwartungen / Interessen - ist ein Markt fair bewertet mit KGV von 10 oder 50 des Jahres 201x+y - es kommt lediglich darauf an, den nächsten mit einer anderen Meinung zu einem Gegengeschäft zu bringen. Gelingt das Gegengeschäft ausreichend oft in Folge, wirst Du zum Hans im Glück - sonst eher was anderes.
Beim Handel an Börsen steht lediglich der Erfolg der Summe Deiner Transaktionen zur Debatte - wenn sich Käufer und Verkäufer eines Gegenstandes handelseinig geworden sind war der Preis aus Sicht beider fair. Kommt der Schneeball an die Sonne finden das die letzten nicht mehr ganz so lustig - aber auch hier sind sie den Handel mit der Erwartungshaltung des Gewinns (bei AMD vielleicht ohne Risikobewusstsein, das man einem Religionsanbieter der Klasse Zeugen Jehovas noch entgegengebracht hätte) eingegangen.
Da muß der Staat den Dummen vielleicht deutlicher darauf hinweisen lassen, dass er auch tatsächlich der Dumme sein kann.
Zu Optionen - Du kennst das Motiv Deines Gegenparts nicht - will er schließen wegen Gewinnmitnahme oder wird er gezwungen zu schließen - Du gehts als Käufer oder Schreiber Risiken ein, die der Gegenseite unbekannt sind. Meistens gibt es Gründe für die Bewertungen und den Spread der Marketmaker - Du musst Sie auch nicht kennen.
Mir wurde von Leuten berichtet, die mit VW shorten (schließlich muß der Kurs ja irgendwo in der Nähe der Bewertung von BMW, DAI etc. sein) anschließend abgebrannt waren...
Kurz und Gut - einen fair Value für ein Anlageinstrument gibt es nicht, weder für einen Wein, ein Gemälde noch eine Aktie - gelten lasse ich das nur für das Futures-Aufgeld bzw. Abgeld auf Basis von Zinslage und/oder Lagerhaltungskosten.
Geschrieben von schalke04 am Fr. 11 Feb 2011 - 12:28
so lange der Staat Goldmann Sachs noch die Milliarden von den Dummen in den Hintern schiebt, damit die dann nichts anderes mit dem Geld machen können, als Aktien zu kaufen, worauf die Dummen dann bei höheren Kursen diese Aktien wieder abkaufen können, so dass irgendwann auch noch das restliche Geld an Goldmann Sachs geht, wird sich das Interesse des Staates an Aufklärung eher gering halten :)
Weil es so schön ist, hier auch meine Prognose für die nächsten 100 Tage. Fast könnte man fragen: wer hat hier wohl von wem abgeschrieben? Ich zumindest habe ein reines Gewissen und spioniere nicht auf fremden Websites herum ;-)
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Fr. 11 Feb 2011 - 14:39
Zitat Warren Buffett: "We make no attempt to predict how security markets will behave; successfully forecasting short term stock price movements is something we think neither we nor anyone else can do."
Wenn Warren doch nur manche Forenmitglieder hier kennen würde!
Wenn ich dieses Zitat lese, dann wird mir auch langsam klar, warum Warren am Top des Ölzyklus in 2008 sich jede Menge Ölaktien ins Depot legte und meines Wissens einige Milliarden in den Sand setzte. Mein Gott - hört doch endlich auf, diesen Warren zu vergöttern. Der hat doch seine Milliarden auch nur diesem Jahrhundertaufschwung zwischen 1980 und 2000 zu verdanken.
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Fr. 11 Feb 2011 - 16:15
Und was ist mit den Federn, die er zwischen 2000 und 2010 in den Abschwüngen hat lassen müssen? War er in diesem Zeitraum auch noch der absolute Überflieger, wo es an den Märkten holprig wurde? Dieser Öldeal von Warren in 2008 hat mir gezeigt, dass er vielleicht ein genialer fundamentaler Anleger ist, aber von technischer Marktanalyse nicht mehr versteht wie du und ich. Wie kann man als Börsengenie genau am Top der Ölblase auf steigende Kurse spekulieren, und das auch noch mit vielen Milliarden?
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Fr. 11 Feb 2011 - 17:33
Aus Sicht der Matrix-Zählung (es sind die nur die Wendepunkte in den höheren Zeitebenen dargestellt) gibt es bis Mitte d.J. weiter steigende Kurse bis zum MC4-1 Hoch (pink).
Das ist die eine Möglichkeit. Die zweite wäre, dass sich Buffett von der 200$-Prognose von Goldman Sachs hat leiten lassen. Goldman Sachs war vermutlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Prognose bereits short und hat Buffett ins offene Messer laufen lassen.
Grüße aus der Oberpfalz nach Österreich
Robert
@ Sixer [#27]
Betrachtet man den DAX noch etwas längerfristiger, kann sich der Aufschwung zumindest aus zyklischer Sicht noch bis 2013/14 hinziehen. Überbewertung hin oder her, ich finde, man sollte nicht so sehr nach den Ursachen der Kursbewegungen suchen, sondern es mit einem Grundsatz der Dow-Theorie halten: „Die Marktbewegungen diskontieren alles.“
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Sa. 12 Feb 2011 - 10:46
@ robert17 [#20]
@ robert17 [#25]
@ Marzell [#26]
"Der hat doch seine Milliarden auch nur diesem Jahrhundertaufschwung ..."
"Und was ist mit den Federn, die er zwischen 2000 und 2010 in den Abschwüngen hat lassen müssen?"
man nennt sowas "Altersstarrsinn".
Was zählt is' auf'm Platz:
Buffet war 2010 mit ca 45 Mrd USD Vermögen der drittreichste Mensch der Erde.
da haben wir ja schon eine ganze Reihe von Prognosen. Ich selbst kann sowas nicht so gut, habe aber vor längerem mal aus Spass die "Adam Theory of Markets"-Reflection als Freeware programmiert (Zen Reflection v1.5 - hier per Download: http://www.zentrader.de/html/support.html).
Je nach Aufsetzpunkt und Vergangenheitsdaten kommen da die unterschiedlichsten Ergebnisse raus. Und es ist so wie im richtigen Leben: manchmal stimmen diese simplen Prognosen extrem gut und manchmal überhaupt nicht.
Der alte Karl Valentin hatte schon Recht:
"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen"
Beim u.s. Bild sind die letzten 130 Kurse vor Jahresende der Datenbezug, 30 Handelstage sind ja 2011 schon gelaufen (die schwarze reale Kurve und die rote Prognosekurve zeigen zumindest in die gleiche Richtung) und wenn "Adam" Recht behält sieht es so aus:
Stand in 100 Tagen bei ca. 7542 (davor High bei ca. 7928)
Schaumer mal - und alles nicht so ernst nehmen... :-)
ciao,
zentrader
.........
Geschrieben von zentrader am Sa. 12 Feb 2011 - 12:24
Keiner kennt die Zukunft, aber: Wenn man einen Algorithmus für eine Prognose hat so ist dieser NICHT ein und NICHT zwei oder gar dreideutig. Und man hat damit die Möglichkeit Prognosen in der Vergangenheit zu erstellen um dann zu überprüfen ob sie richtig waren. Daraus ergibt sich dann eine Trefferquote. Genau dies mache ich in meinem Modell bei der hist. Auswertung der Prognose. D.h. neben der Prognose die erstellt wurde, wird der gleich Algorithmus in der gesamten Historie angewendet um dann zu überprüfen wie hoch die prozentuale Trefferquote war! Diese Trefferquote ist in meiner Grafik (#14) rosa hinterlegt und beträgt ausgehend vom 10.Feb.2011 in diesem Fall 94,39%. Deshalb ist auch die Aussage, "Formeln sind nur Schall und Rauch" nur dann berechtigt wenn die erarbeiteten mathematischen Modelle nicht einer Beweisführung uterzogen wurden. Vielleicht sieht der eine oder andere in 100 Tagen hier nochmals nach.
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Sa. 12 Feb 2011 - 15:09
überbewertet, aha
über was eigentlich?
Also, ich finde Apple überbewertet.
"Yo"
Yamazade ist überbewertet
@ Yamazade [#1]
Sag ich ihm auch schon seit Tagen, aber er hört nicht?
Stubenarrest?
@ gautama2 [#4]
der war gut ...
ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, was der Autor dann für Schlüsse daraus zieht.
sollte er jetzt wirklich auf seine "Normalbewertung" zurückfallen, bleibt er dann für immer dort? wird die Börse dann geschlossen?
ich finde, der Dax hats aber auch schwer, es allen Recht zu machen.
Wenn er steigt, is er zu hoch, wenn er fällt, ist er zu tief, und wenn er gar nix macht, dann regen sich alle über fehlende Volatiltät auf ..
also ich möchte nich in seiner Haut stecken, ständig wird man von allen Leuten angemotzt .. muss schrecklich sein.
... nö, ist nicht schrecklich. Leute die motzen sind einfach zu dumm einfachste Informationen zu verarbeiten.
Traden kann so einfach sein. Datenpflege und die Unterhaltung einer Datenbank, die erstklassige Handelssignale und Zielprognosen liefert gibt es aber nicht zum Nulltarif. Das aber passt einigen Großmäulern nicht und desshalb motzen sie eben.
"Ya"
@ Yamazade [#7]
Mitglied seit dem 31.12.2004
Da sollte man doch eigentlich schon mitbekommen haben, das solche Beiträge wie oben kritisch hinterfragt werden, und das zu Recht.
Traden ist nämlich nicht einfach und meist alles andere als Profitabel
Wäre das bei Ihnen anders müssten Sie nicht Ihre Signale verkaufen.
Abgesehen davon würde mich auch interessieren warum der DAX überbewertet ist. Eine simple Frage.
1. Habe ich nicht gesagt, dass Trading einfach ist. Betonung lag auf "kann"
2. ich muss meine Signale nicht verkaufen! Wer sie haben will zahlt lediglich eine geringe Aufwandsentschädigung.
3. Die Bewertung der Märkte ist Angelegenheit der Finanzindustrie, Sie sorgt dafür, dass der Müll den Sie verkaufen wollen zu Höchstpreisen Kleinanlegern aufs Auge gedrückt werden. Kein Mensch würde auf die Idee kommen ein Kilo Tomaten für 100 Euro zu kaufen. Am Finanzmarkt spielen Preise aber offensichtlich keine Rolle. Die Finanzindustrie lässt sich Ihre Spielsucht an den Finanzmärkten ganz einfach vom Volk bezahlen und wird dabei noch tatkräftik von Politik und Wirtschaft unterstützt. Analysten pushen Kurse über Phantasieprodukte wie KGVs und so sind wir ganz schnell bei Überbewertungen. Für jede Ware gibt es aber einen fairen Preis. Der sogenannte Fair Value für den Dax liegt heute bei 4853 Punkten. Interessiert aber im Moment noch Niemanden.
Viel Glück
"Ya"
@ Yamazade [#9]
" Interessiert aber im Moment noch Niemanden."
Das ist doch das einzig Interessante beim Trading: Wann?
@ Yamazade [#9]
Der sogenannte Fair Value für den Dax liegt heute bei 4853 Punkten.
Wie errechnet sich denn so ein "faier" Wert?
Was ist denn ein faier Preis?
Das sind alles Aussagen ohne Substanz.
Irgendwie komme ich mir vor wie in einer Börsenendlosschleife. Diskussionen dieser Art habe ich schon vor 30 Jahren geführt.
Yamazade
google verrät, dass Du seit 17.06.2009 in anderen Foren postest, dass der Dax überbewertet sei.
http://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=26443
Kommt man dann nicht mal auf die Idee, seinen Tradingansatz zu ändern und gerade auf Überbewertungen zu spekulieren?
Detlef Leddin ruft bei mir außerdem in tiefen Erinnerungen das Wort "Wolfi" hervor.
Den wirst Du kennen, und der fand auch immer alles zu hoch, und ist letztendlich an einem Herzinfarkt gestorben.
Also .. bleib gesund, und suche die Übertreibungen in beide Richtungen ..
edit .. achso .. meine Kritik war wohl unberechtigt, scheinbar bist Du ja nun doch long.
gut gut .. na denn
...ich poste seit 2000 und natürlich auch Unterbewertungen.
also lass einfach deine Halbwahrheiten.
Für die Fair Value Berechnung des Dax gibt es logischer Weise eine Formel.
Ich habe diese x-Fach in Foren genannt. Also wenn ihr so schlau sein wollt und alle Postings von mir durchforstet, werdet ihr sicher auch fündig.
Mahlzeit und langes Leben
"Ya"
Prognose für die nächsten 100 Tage. Sollte die Prognose nicht eintreffen so werde ich mir für einen Tag das Rauchen versagen...
@ Yamazade [#13]
Ich lese keine anderen Foren, da mir die Zeit dazu einfach zu schade ist, abgesehen davon hat man hier alles was man braucht.
Ich kenne keine Formel mit welcher mann einen Markt über- oder unterbwertet.
Börse ist ein Markt von Hoffnungen und Erwartungen und Phantasie.
Wie man das in einer Formel unterbringt ist mir nicht klar.
Als VW bei 600 Euro stand hätte die Formel doch aus allen Näthen hüpfen müssen, oder?
Bei 1000 war VW die teuerste Aktie der Welt. Was nützt mir eine Formel wenn der Markt sie ignoriert.
Black Sholes ist auch eine allgemein anerkannte Formel. Was nützt Sie mir wenn mir der faire Preis der Option errechnet wird und der Markt das aber anders sieht?
Sorry, das ist mir alles zu sehr abstrakt
@ benedikt54 [#15]
Formeln sind Schall und Rauch - Indikatoren bringen mittels der 4 Grundrechenarten Anhaltspunkte für ein Fortschreiben des vergangenen Verhaltens in eine nähere Zukunft, angewendet auf einzelne Aktien oder meinetwegen auch Branchen-Baskets - Indices sind wohl hauptsächlich ein Instrument für Wetten der Vertragsparteien auf Wahrscheinlichkeiten eines Indexstandes zu einem bestimmten Termin. Zu sagen der DAX ist klasse, der Rest ist Müll verkennt bewusst oder unbewusst, dass die überragende Entwicklung die Autowerte reflektiert, sonst nichts - die Volkswirtschaft besteht aber nicht nur aus Autobauern und Zulieferern, einen nationalen Index losgelöst von dem Hintergrund der darin involvierten Schwergewichts-Branchen zu betrachten zeugt von eingeschränkter Wahrnehmung.
Da nicht nur bei VW eine in der Tat irrational exuberance vorkommen kann, schreibe ich nur covered calls bei Aktien und dort nur bei den wenig volatilen.
Jedweder Versuch, sich mit seiner eigenen Meinung gegen bestehende Trends (mögen diese auch als noch so bescheuert eingestuft werden) kann teurer werden, als man sich das vorstellen konnte.
Ist es sinnvoll gewesen, Gold zu kaufen, wenn ein jahrelanger Abwärtstrend intakt ist - eher nicht - genausowenig ist pathologisches shorten bei laufenden Trends angebracht.
Ist es sinnvoll, in München ein Haus zu kaufen oder zu mieten, kaufen eher nein, denn das bindet eher zu viel Kapital, mieten wenn man dort entsprechend bezahlt wird, OK.
Jedwede Formel projiziert (wissenschaftliche oder kommerzielle) Erwartungen / Interessen - ist ein Markt fair bewertet mit KGV von 10 oder 50 des Jahres 201x+y - es kommt lediglich darauf an, den nächsten mit einer anderen Meinung zu einem Gegengeschäft zu bringen. Gelingt das Gegengeschäft ausreichend oft in Folge, wirst Du zum Hans im Glück - sonst eher was anderes.
Beim Handel an Börsen steht lediglich der Erfolg der Summe Deiner Transaktionen zur Debatte - wenn sich Käufer und Verkäufer eines Gegenstandes handelseinig geworden sind war der Preis aus Sicht beider fair. Kommt der Schneeball an die Sonne finden das die letzten nicht mehr ganz so lustig - aber auch hier sind sie den Handel mit der Erwartungshaltung des Gewinns (bei AMD vielleicht ohne Risikobewusstsein, das man einem Religionsanbieter der Klasse Zeugen Jehovas noch entgegengebracht hätte) eingegangen.
Da muß der Staat den Dummen vielleicht deutlicher darauf hinweisen lassen, dass er auch tatsächlich der Dumme sein kann.
Zu Optionen - Du kennst das Motiv Deines Gegenparts nicht - will er schließen wegen Gewinnmitnahme oder wird er gezwungen zu schließen - Du gehts als Käufer oder Schreiber Risiken ein, die der Gegenseite unbekannt sind. Meistens gibt es Gründe für die Bewertungen und den Spread der Marketmaker - Du musst Sie auch nicht kennen.
Mir wurde von Leuten berichtet, die mit VW shorten (schließlich muß der Kurs ja irgendwo in der Nähe der Bewertung von BMW, DAI etc. sein) anschließend abgebrannt waren...
Kurz und Gut - einen fair Value für ein Anlageinstrument gibt es nicht, weder für einen Wein, ein Gemälde noch eine Aktie - gelten lasse ich das nur für das Futures-Aufgeld bzw. Abgeld auf Basis von Zinslage und/oder Lagerhaltungskosten.
so lange der Staat Goldmann Sachs noch die Milliarden von den Dummen in den Hintern schiebt, damit die dann nichts anderes mit dem Geld machen können, als Aktien zu kaufen, worauf die Dummen dann bei höheren Kursen diese Aktien wieder abkaufen können, so dass irgendwann auch noch das restliche Geld an Goldmann Sachs geht, wird sich das Interesse des Staates an Aufklärung eher gering halten :)
@ Optrade [#14]
Weil es so schön ist, hier auch meine Prognose für die nächsten 100 Tage. Fast könnte man fragen: wer hat hier wohl von wem abgeschrieben? Ich zumindest habe ein reines Gewissen und spioniere nicht auf fremden Websites herum ;-)
Zitat Warren Buffett: "We make no attempt to predict how security markets will behave; successfully forecasting short term stock price movements is something we think neither we nor anyone else can do."
Wenn Warren doch nur manche Forenmitglieder hier kennen würde!
@ JRM [#19]
Wenn ich dieses Zitat lese, dann wird mir auch langsam klar, warum Warren am Top des Ölzyklus in 2008 sich jede Menge Ölaktien ins Depot legte und meines Wissens einige Milliarden in den Sand setzte. Mein Gott - hört doch endlich auf, diesen Warren zu vergöttern. Der hat doch seine Milliarden auch nur diesem Jahrhundertaufschwung zwischen 1980 und 2000 zu verdanken.
Gibts in diesem Forum eigentlich noch demütige Tape Reader wie mich oder sind die ausgestorben?
@ robert17 [#20]
Ja, aber was ist mit den Millionen, die er davor machte? Welchem Jahrhundertaufschwung waren die zu verdanken?
" ...der Dax ist aktuell ca. 2400 Punkte überbewertet"
oder von einem anderem Forum übernommen, scheiß Bullenschweine *g*
@ Berlinerredux [#21]
ich lese nicht vom Band aber ich lausche gerne dem Rauschen des Marktes.
Gruss SPOMI
@ JRM [#22]
Und was ist mit den Federn, die er zwischen 2000 und 2010 in den Abschwüngen hat lassen müssen? War er in diesem Zeitraum auch noch der absolute Überflieger, wo es an den Märkten holprig wurde? Dieser Öldeal von Warren in 2008 hat mir gezeigt, dass er vielleicht ein genialer fundamentaler Anleger ist, aber von technischer Marktanalyse nicht mehr versteht wie du und ich. Wie kann man als Börsengenie genau am Top der Ölblase auf steigende Kurse spekulieren, und das auch noch mit vielen Milliarden?
@ robert17 [#25]
man nennt sowas "Altersstarrsinn".
Grüsse in die Oberpfalz
Marzell
Aus Sicht der Matrix-Zählung (es sind die nur die Wendepunkte in den höheren Zeitebenen dargestellt) gibt es bis Mitte d.J. weiter steigende Kurse bis zum MC4-1 Hoch (pink).
Sixer
@ Marzell [#26]
Das ist die eine Möglichkeit. Die zweite wäre, dass sich Buffett von der 200$-Prognose von Goldman Sachs hat leiten lassen. Goldman Sachs war vermutlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Prognose bereits short und hat Buffett ins offene Messer laufen lassen.
Grüße aus der Oberpfalz nach Österreich
Robert
@ Sixer [#27]
Betrachtet man den DAX noch etwas längerfristiger, kann sich der Aufschwung zumindest aus zyklischer Sicht noch bis 2013/14 hinziehen. Überbewertung hin oder her, ich finde, man sollte nicht so sehr nach den Ursachen der Kursbewegungen suchen, sondern es mit einem Grundsatz der Dow-Theorie halten: „Die Marktbewegungen diskontieren alles.“
@ robert17 [#20]
@ robert17 [#25]
@ Marzell [#26]
"Der hat doch seine Milliarden auch nur diesem Jahrhundertaufschwung ..."
"Und was ist mit den Federn, die er zwischen 2000 und 2010 in den Abschwüngen hat lassen müssen?"
man nennt sowas "Altersstarrsinn".
Was zählt is' auf'm Platz:
Buffet war 2010 mit ca 45 Mrd USD Vermögen der drittreichste Mensch der Erde.
Und ob er sich von GMS über den Tisch ziehen läßt, kann man gut am letzten Deal zwischen den beiden sehen. Wer jammert nun darüber?
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:teure-beteiligung-goldman-will-buffett-loswerden/50185107.html
@all,
da haben wir ja schon eine ganze Reihe von Prognosen. Ich selbst kann sowas nicht so gut, habe aber vor längerem mal aus Spass die "Adam Theory of Markets"-Reflection als Freeware programmiert (Zen Reflection v1.5 - hier per Download: http://www.zentrader.de/html/support.html).
Je nach Aufsetzpunkt und Vergangenheitsdaten kommen da die unterschiedlichsten Ergebnisse raus. Und es ist so wie im richtigen Leben: manchmal stimmen diese simplen Prognosen extrem gut und manchmal überhaupt nicht.
Der alte Karl Valentin hatte schon Recht:
"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen"
Beim u.s. Bild sind die letzten 130 Kurse vor Jahresende der Datenbezug, 30 Handelstage sind ja 2011 schon gelaufen (die schwarze reale Kurve und die rote Prognosekurve zeigen zumindest in die gleiche Richtung) und wenn "Adam" Recht behält sieht es so aus:
Stand in 100 Tagen bei ca. 7542 (davor High bei ca. 7928)
Schaumer mal - und alles nicht so ernst nehmen... :-)
ciao,
zentrader
.........
Keiner kennt die Zukunft, aber: Wenn man einen Algorithmus für eine Prognose hat so ist dieser NICHT ein und NICHT zwei oder gar dreideutig. Und man hat damit die Möglichkeit Prognosen in der Vergangenheit zu erstellen um dann zu überprüfen ob sie richtig waren. Daraus ergibt sich dann eine Trefferquote. Genau dies mache ich in meinem Modell bei der hist. Auswertung der Prognose. D.h. neben der Prognose die erstellt wurde, wird der gleich Algorithmus in der gesamten Historie angewendet um dann zu überprüfen wie hoch die prozentuale Trefferquote war! Diese Trefferquote ist in meiner Grafik (#14) rosa hinterlegt und beträgt ausgehend vom 10.Feb.2011 in diesem Fall 94,39%. Deshalb ist auch die Aussage, "Formeln sind nur Schall und Rauch" nur dann berechtigt wenn die erarbeiteten mathematischen Modelle nicht einer Beweisführung uterzogen wurden. Vielleicht sieht der eine oder andere in 100 Tagen hier nochmals nach.