Der Euro ist ein Wohlstandsprojekt
Der Euro ist ein Wohlstandsprojekt und ein Friedensprojekt
so unser Finanzminister Schäubele. Vielleicht sollte man seine verbal geäusserten Visionen mal zu Papier bringen und diese zu einem Knäul falten und dem irren im Rollstuhl ins Maul stopfen.
Die heutigen Bilder aus Griechenland zeigen Kriegsähnliche Zustände und die in Mülltonnen nach Lebensmittel suchenden Menschen dokumntieren den Wohlstand.
In Griechenland gibt es 2000 Familien die 80 Prozent des Vermögens besitzen und diese in der Schweiz bze. Luxembourg gelagert haben.
Voran genannt Spiriakos Lazis der Anleihen im Wert von 15 Mrd. Euro hält und welcher der Nutzniesser eines jeden Hilfspaketes ist.
Nicht umsonst ist Barosso ein gern gesehener Gast auf der Jacht des Griechen.
Bereits 2010 hat Prof. Hankel den Wandel eines der ältesten Demokratien der Welt zu einem Polizeistaat vorhergesagt.
Je geanuer und präuiser die Vorhersagen der wahren Experten eintreffen desto seltener ist ihre Sendezeit in öffentlichen Medien.
Denn er sagt eines.
Rückkehr zur alten Ordnung, sprich DM
Was ich mich frage ist, was passiert an den Märkten, wenn die Rettung Griechenlands misslingt?
Hat Herr Ackermann Recht, der sagt, der Begleitschaden, wäre enorm und würde zu schwerwiegenden ökonomischen Folgen führen? „Wenn Griechenland fällt, öffnen wir eine neue Büchse der Pandora.“
Stimmt die Einschätzung von Analysten, die in diesem Fall explodierende Risikoprämien und kollabierende Aktienmärkte vorhersehen?
@ wuelle [#2]
Die Gewinner oder Profiteure des Euros werden wohl die Verlierer sein, so zumindest kurzfristig.
Eine Rückkehr zur DM wirds wohl nicht mehr geben, sondern eine Reduzierung auf die Kernländer welche schon vor dem Euro eine fast ähnliche Struktur aufgewiesen haben und das ohne Verträge, Vorschriften usw, sondern nur auf der Basis einer vernünftigen Wirtschaftsordnung.
Die Zeiten der fetten, risikoarmen Geschäfte (das trug ja bis dato der Steuerzahler) dürften dann wohl eher vorbei sein.
Alles ist besser als das was wir bis dato erreicht haben.
@ benedikt54 [#3]
Die Griechen werden die Chinesen Europas und die Spanier, (Süd-)Italiener und Portugiesen werden sich da einreihen dürfen. So bekommen wir weiterhin günstige Produkte mit kürzeren Wegen und ohne Abhängigkeit vom Kommunismus und dessen gnadenlosen Ideenklau. Wenn das kein Fortschritt zur Sicherung des Wohlstandes ist, was dann? Es ging nie um Wohlstand für alle in Europa. Damit Energie/Geld fließt braucht es immer einen Potentialunterschied. Die paar Milliarden Investitionen als Rettungspaket sind, so gesehen, doch gut angelegt. Haben die Amis mit den Deutschen damals auch so gemacht.
Ich habe mir seit letztem Jahr angewöhnt, am Freitag alles glattzustellen. Hiobsnachrichten haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie einen auf dem falschen Fuss im Schlaf erwischen;-) Deshalb ist der israelische militärische Geheimdienst am Sabath immer in Alarmstimmung. Na ja, bloss keine Unkenrufe.
@ gautama2 [#4]
Zugegeben, in der Vergangenheit war es schon immer so das eine bestimmte Anzahl von Menschen zu Kost und Logie arbeiten musste um den Wwohlstand der anderen zu sichern.
Es spielte dabei keine Rolle ob Kommunismus , Kapitalismus oder welche Form auch immer.
Griechenland wird ja immer das Urvater der Demokratie beschrieben, gleichzeitig wird aber vergessen das damals zur Hochkultur in Griechenland mehr Sklaven gelebt und gearbeitet haben als Bürger, ebenso wie bei den alten Römern.
Ich glaube aber eben nicht das sich die Griechen oder Südländer das Sklaventum gefallen lassen und das jede Form der Regierung kippen wird.
Wie kommst Du auf ein paar Milliarden Investitionen?
oder gehtst Du davon aus das die Bürgschaften nicht gezogen werden?
@ Berlinerredux [#5]
Das ist eine verdammt weise Entscheidung.
Die schwarzen Schwäne kommen immer über Nacht und am Wochenende.
Zu 90 Prozent bekommt man am Montag noch den gleichen Kurs wie man ihn am Freitag gesehen hat.
@ benedikt54 [#6]
"Ich glaube aber eben nicht das sich die Griechen oder Südländer das Sklaventum gefallen lassen und das jede Form der Regierung kippen wird."
Die Sklaven fanden ihr Dasein noch nie toll, aber was sollten sie denn tun?
Die paar Milliarden werden die gezogenen Bürgschaften sein.
@ gautama2 [#8]
Die alten Kaiser hatten den Wahlspruch
Herrsche und Teile
überspannt man aber den Bogen
führt das zu Aufständen aller Spartacus oder wie im alten Frankreich zu
wir machen die Jungs einen Kopf kürzer.
spass beiseite, aber es wird eine Reaktion geben, vielleicht so wie wir sie uns noch nicht vorstellen können.
Mit den Menschen kann man viel machen, allerdings nur bis zu einem bestimmen Grad.
Lassen wir uns überraschen
@ benedikt54 [#9]
Ja, es wird eine Radikalisierung wie z.B. in Ungarn geben, aber dafür wird ja auch die Überwachung höher geschraubt. Ich finde das auch nicht ut, aber ich glaube dass es so kommen wird. Und die Perversion wird sein, dass die Banken die Sklavenhalter sein werden als Verwahrer der Vermögenswerte der Reichen werden sie die Eigentümerrechte durchsetzen. Siehe einen der letzten Anlegerkommentare von Hummler.
"Wenn wir die am Anfang dieses Kommentars gestellte Frage „Woher soll denn noch Hoffnung kommen?“ beantworten wollen, dann etwa so: ganz sicher nicht von jenen, die sich vor lauter Schulden kaum mehr bewegen können, die kein Verständnis für Marktmechanismen haben und die einen per Dekret enteignen können. Wenn Hoffnung, dann eher aus jener Ecke der Gesellschaft, die dank Produktivität, Intelligenz und Wendigkeit in praktisch jeder Situation überleben kann.
7. Neues Geschäftsmodell für den Vermögensverwalter?
Das Nachdenken über die vergessen gegangene Eigentumscharakteristik von Aktienanlagen regt zu weitergehenden Überlegungen an. Eigentum muss durchsetzbar sein, sonst ist es illusionär. Die Durchsetzbarkeit muss krisenfest gestaltet sein, sonst versagt die Eigentumscharakteristik ausgerechnet im wichtigsten Moment. Eigentum ist aber zudem auch ein Gestaltungsrecht, ja eigentlich sogar eine Gestaltungspflicht.
Wenn man das wirklich ernst nimmt, dann wird eines sofort klar: Wertschriftenbesitz an Obligationen, an Strukturierten Produkten und Zertifikaten, an nominellen Werten aller Art – dieser Besitz kann durchaus in Form einer austauschbaren Massendienstleistung, einer Art Commodity, organisiert sein. Aktieneigentum, verstanden als unternehmerisches Engagement in Firmen: Hier sollten eigentlich qualifizierte Verwahrungsformen Platz greifen. Ob ein Aktionär als Miteigentümer einer Unternehmung im Namenregister eingetragen ist oder nicht, ist relevant. Ob er an der Generalversammlung kompetent vertreten ist oder nicht, genauso. Ob Aktieneigentum auch in fernen Ländern mit fremdem Recht und fremden Usanzen gültig ist und auch im Krisenfall wasserdicht bleibt, ist entscheidend, wenn ein globalisiertes Portefeuille bewirtschaftet werden soll.
Qualifizierte Verwahrungsformen stehen in deutlichem Gegensatz zu allen Bemühungen des Finanzsystems, den Wertschriftenbesitz zu anonymisieren und angeblich effizienter zu machen. Global Custody mit faktischer Konzentration der Eigentumsrisiken bei einigen wenigen zentralen Verwahrern, die mit einem Federstrich zu Konfiskatoren werden können – ein Alptraum!
Private Banking, verstanden als stellvertretende Wahrnehmung der Eigentümerfunktion, müsste sich genau diesen besonderen Anforderungen annehmen, angefangen bei der sorgfältigen Auswahl von Langfristbeteiligungen über deren Überwachung und Bewirtschaftung bis hin zur Wahrnehmung der Aktionärsrechte in Generalversammlungen, allenfalls sogar Verwaltungsräten.
Private Banking müsste über ein weltumspannendes Netzwerk vertrauenswürdiger Depotstellen sicherstellen können, dass die so verstandenen Eigentümerfunktionen auch in Neuseeland, in Kanada, in Norwegen und in Hong Kong wahrgenommen werden.
Der Privatbankier als Interessenwahrer des Eigentümers: Ein solches Geschäftsmodell vermittelt neue Hoffnung. Doch nicht nur das! Allein der Gedanke daran macht schon Freude."
Die alten , längst überwunden geglaubten, Ressentiments werden eben doch schneller wieder aufgewärmt als viele glauben. Da wird "der Grieche" in der deutschen Presselandschaft schonmal als faul, dreist und nicht reformfähig bezeichnet. Demgegenüber ist es in griechischen Zeitungen gerade en vogue Merkel in Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuzbinde und Führerschnurbart auf der Titelseite abzudrucken.
Bei Geld hört die Freundschaft also auch zwischen Staaten auf !
Wenn es so kommt wie Hummler sagt, dann wäre es gut sich jetzt schon mit Aktien einzudecken. Lieber bei denen sein deren Besitzrechte zukünftig durchgesetzt werden, als bei jenen, die für die Besitzenden arbeiten müssen.
@ StoxxDude [#11]
Es gab noch nie Freundschaft zwischen Staaten. Schon gar nicht zwischen Bruderstaaten, ob bestehenden und ehemaligen.
@ gautama2 [#12]
"Wenn es so kommt wie Hummler sagt, dann wäre es gut sich jetzt schon mit Aktien einzudecken."
Warte noch auf das Sommerloch, danach kannst Du Dich eindecken*g.
@ gautama2 [#12]
"Der Privatbankier als Interessenwahrer des Eigentümers: Ein solches Geschäftsmodell vermittelt neue Hoffnung." Ein Albtraum!
Die Aussage von Hummler kann als reine Marketingaussage eines verzweifelten Bankiers betrachtet werden. Das Geschäftsmodell des schlau daher redenden Herrn Hummler ist bekannt und offensichtlich gescheitert.
Ob die Girosammerverwahrung der Weisheit letzter Schluss ist und ob wir nicht darauf bestehen sollten, namentlich im Aktienregister einer AG eingetragen zu sein mit Herausgabepflicht einer verbrieften Urkunde seitens der AG, die das Eigentumsrecht an den Wertpapieren eindeutig dokumentiert - sei es auch über den Stellvertreter einer Fondsgesellschaft - steht auf einem anderen Blatt.
Privatbankiers wie Hummler und Konsorten werden dafür nicht benötigt.
@ wuelle [#14]
Diese verzweifelten Bankiers diktieren aber komischerweise die Gesetzgebung und worauf das hinaus läuft ist klar.
Man mag zur kürzlichen Geschichte der Wegelinbank gegen USA stehen wie man will, aber das trifft letztendlich alle Banken und hat mit Hummler oder seiner Kompetenz wenig zu tun.
Ob natürlich jeder in den Genuss einer Interessenwahrung als Eigentümer kommt oder nur die Familyoffices und andere oberhalb eines gewissen Levels, steht wieder auf einem anderen Blatt. Diese Klientel wird immer besser bedient und rechtzeitig in sicherere Gesellschaften überführt, wenn die bisherigen in Gefahr geraten ihre Bücher öffnen zu müssen.
@ StoxxDude [#11]
Willkommen einem neuen Mitglied mit klugen Einsichten! Dem Nick entnehme ich einen Handelsschwerpunkt in Frankfurt? ;-)
Wie geht es mit dem Euro weiter?
Kommt eine Währungsreform, wie sieht die Historie der Währungsreformen aus?
Wird unser Geldsystem Bestand haben, welche Alternativen sind denkbar?
Brauchen wir Notenbanken?
Dirk Müller, Max Otte, Hans-Werner Sinn, Philipp Vorndran, Bert Flossbach, Frank Schäffer und andere geben Ihre Antworten auf diese Fragen.
http://www.godmode-trader.de/content/downloads/download.php?id=80