tomxy
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Deutsche Wohnen Namensaktie
Hat jemand eine Erklärung für den volatilen Kursverlauf der letzten Zeit? Möglicherweise Shorteindeckungen?
Geschrieben von tomxy
am
Hat jemand eine Erklärung für den volatilen Kursverlauf der letzten Zeit? Möglicherweise Shorteindeckungen?
@ tomxy [#1]
Vielleicht will da ein Mieter an der Hauptversammlung teilnehmen und kauft sich mal eben 20 Stück, das reicht ja aus um den Markt zu sprengen.
@ tomxy [#1]
Aufstieg der Immobilien-Aktien - Jetzt noch kaufen?
Aus Angst vor den Folgen der Schuldenkrise investieren immer mehr Deutsche in Immobilien. Längst hat der Boom auch die Börse erreicht. Während es Aktien allgemein schwer haben, erleben Immobilienpapiere eine Renaissance. Sie waren die großen Gewinner des ersten Börsenhalbjahres.
(weiter lesen: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Aufstieg-der-Immobilien-Aktien-Jetzt-noch-kaufen-1995137 )
Ich muss zugeben, dass der Boom bei den Immobilienwerten an mir vorbei gegangen ist. Gekauft habe ich erst vor 3 Wochen eine kleine Position (TAG).
Ich denke auch, dass die derzeit diskutierten sehr restriktiven Regelungen zu offenen Immobilienfonds, einen Teil der Nachfrage in Immobilienaktien lenken könnte.
@ tomxy [#4]
Ich habe Gagfah letztes Jahr mit 200% Gewinn verkauft, seitdem nicht mehr auf den Immo-Markt geschaut.
Wenn ich mir meine Lieblingsaktien (Gagfah, TAG, Vivacon, Deutsche Wohnen) in diesem Markt so anschaue, dann sehe ich da nichts Aufregendes.
Wie benedikt schon richtig schreibt, reichen da wohl ein paar Millionen € aus, um solche Kurssprünge zu verursachen.
Das per Spekulation aúsnutzen zu wollen.....
Dafür ist es wohl schon zu spät.
@ scorpion260 [#5]
Hast wahrscheinlich recht. Ich habe TAG heute rausgeschmissen, nachdem mir bewusst geworden ist, dass die Aktie derzeit recht beliebt zu sein scheint. Meist sind die beliebtesten ja langfristig die Underperformer.
#5
Zum Thema Gagfah. Im Nachhinein viel zu zeitig verkauft.
Statt der 200%, wären es nun 900% Gewinn gewesen.
01.12.2014 08:24:56
ROUNDUP/Immobilien-Hochzeit: Deutsche Annington will Gagfah übernehmen
LUXEMBURG/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Immobilienbranche steht vor einer Groß-Fusion: Die beiden MDax-Konzerne Deutsche Annington und Gagfah bauen an einer gemeinsamen Zukunft. Sollte der Zusammenschluss gelingen, würde Deutschlands größter Immobilienkonzern mit insgesamt rund 350.000 Wohnungen und einem Wert von 21 Milliarden Euro entstehen. Nach der Hochzeit wird auch ein neuer Name gesucht. Im vorbörslichen Handel kletterte die Gagfah-Aktien deutlich über 10 Prozent.
Die Deutsche Annington bietet den Gagfah-Aktionären je Anteilsschein 18 Euro in bar und Aktien, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Das entspricht einer Prämie von gut 16 Prozent zum Schlusskurs am Freitag. Die Annahmeschwelle für ein erfolgreiches Angebot liege bei mindestens 50 Prozent der Anteile. Das Gagfah-Management empfiehlt den Aktionären die Offerte. Beide Unternehmen erhoffen sich durch die Übernahme Kosteneinsparungen in Höhe von 84 Millionen Euro im Jahr - wobei dafür auch erst einmal Belastungen in Höhe von circa 310 Millionen Euro anfallen sollen.
ANGEBOT VOR WEIHNACHTEN
Das Übernahmeangebot soll noch vor Weihnachten vorgelegt werden und bis voraussichtlich zum 21. Januar 2015 laufen. Die Finanzierung erfolgt zu 51 Prozent aus neuen Deutsche Annington-Aktien, die aus einer Kapitalerhöhung kommen sollen. Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden abgenickt werden. Im gemeinsamen Management werden auch Gagfah-Chef Thomas Zinnöcker und sein Finanzvorstand Gerald Klinck sitzen. Geführt wird das neue Unternehmen von Rolf Buch, dem Chef der Deutschen Annington. Auf die Gagfah-Mieter soll die Transaktion keinen Einfluss haben, sagte Zinnöcker.
Unterdessen hat sich die Ratingagentur S&P bereits wohlwollend zu der Transaktion geäußert und eine Hochstufung der Kreditbewertung der Deutschen Annington in Aussicht gestellt./fbr/stk/stb
scorpion
Es gibt bei mir Grundsätze und einer davon ist solche Unternehmen nicht zu kaufen und nicht arin zu investieren.
Die Rendite wird hier immer zulasten der Mieter gemacht, und das sind keine Grossverdiener sondern meist Mieter in der unteren Einkommensphäre. Ich habe mal einen Bericht über die Machenschaften dieser Leute gesehen, wie sie Wohnungen vergammeln und verschimmeln lassen und nichts reparieren.
Früher hat man Genossenschaften gegründet um sozial verträglichen Wohnraum für die Menschen zu schaffen. Heute setzt man die Menschen diesen Geiern aus.
Ich habe früher nie in Rüstungsunternehmen u.dgl. investiert.
Deine soziale "Hemmschwelle" ist scheinbar noch größer, als meine.
Die Gagfah war/ist skrupellos, und genau an diesen Gewinnen habe ich profitiert.
Joseph Brennan, hänge Dich an die Fersen solcher Menschen, und Du bekommst etwas davon ab.
Wenn ich mal so alt bin wie Du, dann denke ich sicher auch anders.
Eigentlich weiß ich, daß Du Recht hast, nur lockt das Geld noch.
Was soll ich sonst auch tun, ich kann nichts anderes.
Ich wohne, ausser von Nov. bis Jan., in einer Wohnung der GAGFA und konnte noch nicht festsetllen, dass wir Mieter mehr als wo anders "leiden". Im Gegenteil ich finde die Mieten noch moderat. Sozialwohnung sind es allerdings nicht. Falls es nicht mehr Gefällt, das Verhältnis von Preis zu Leistung, dann muss man wechseln oder selbst versuchen "exorbitante" Gewinne im Imobilienmarkt durch Selbstbau zu generieren.
Leute die sich die RAF zurück wünschen und anscheinend noch nicht selbst das Geschäft des Vermieters betreiben haben, die sehen es (natürlich? ) eventuell anders.
#rodeo
Obwohl Du mit Deinem Posting größtenteils nicht mich meinst, sondern Benedikt, muß man Dein Statement etwas "anpassen".
Was ich an Dir kritisiere, ist, daß Du Dich immer auf bessere Dreizeiler beschränkst, mithilfe derer Du Deinen Standpunkt kundtun möchtest.
Du vermischst Statements aus verschiedenen Threads. Ich glaube auch nicht, daß Benedikt sich wirklich die RAF zurückwünscht.
Das war sicher eher metaphorisch gedacht.
Wenn Du aufmerksam mitliest, dann ist Dir bewußt, daß sowohl Benedikt, als auch ich, u.a. Vermietungsgeschäft betreiben (gibt hier diverse Threads darüber).
Zum Thema Gagfah:
Ich selbst habe ebenfalls ein recht hohes Unrechtsbewußtsein. Auf der NO GO-Liste stehen u.a. Rüstungstitel, menschenverachtende Organisationen/Unternehmen, zB die hier bekannte ADC, usw..
Ein Investment in ein Immobilienunternehmen sehe ich, trotz der damals sehr negativen Schlagzeilen, aber als "noch" vertretbar an.
Mit einem so kurzsilbigen Pauschalurteil aus Mietersicht kontern zu wollen, kann es doch nicht wirklich sein, oder?!
Es ist/war in der Tat so, daß damals, als ich dieses Investment eingegangen bin, das war Ende 2008 ca., fast zum Tiefstkurs, die Presse sehr, sehr schlecht über die Gagfah berichtet hatte.
Der Name Joseph Brennan, und die dahinterstehenden Fonds, in deren Auftrag er leitete und intrigierte (Fortress, Nomura, etc.), war weithin bekannt.
Hintergrund war damals, daß erheblichste Verbindlichkeiten revolviert werden mußten, und es absolut unsicher war, ob die kreditgebenden Banken mitziehen würden. Aus diesem Grund war der Kurs ja auch so extrem abgesackt. Und natürlich wurde damals gespart, wo es nur ging, vor allem an der Instandhaltung.
Es gab etliche Beschwerden seitens der Mieter. Nur, weil es bei euch wohl nicht so war, heißt das nicht, daß diese Tatsache nicht existent ist/war.
Selbst die Stadt Dresden wurde von dieser Gesellschaft bei einem Verkauf massiv übers Ohr gehauen, der Vergleich nach der Verhandlung war legendär.
Erst nachdem man sich mit den Banken hinsichtlich der Revolvierung einigen konnte, und das auch noch zu besseren Zinssätzen (da spielte die Krise, und das damit sinkende Zinsniveau glücklicherweise rein), ging es wieder bergauf, und somit wohl auch mit den Instandhaltungsquoten.
Ein wenig ausführlicher muß man schon argumentieren, wenn man einen Standpunkt vertreten möchte.
Ínhaltlich stand ich nie hinter diesem Unternehmen, nur die Rendite hatte mich überzeugt.
Etwas zynisch angemerkt:
Da Du ja scheinbar viel von der Gagfah hälst, bist Du damals ebenfalls ein Investment eingegangen?
scorpion
Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.“
Aus der Rede Carlo Schmids am 8. September 1948 im Parlamentarischen Rat.[7]
Der ESM ist bereits mehr als nur ein Angriff auf die Demokratie, er hat sie ausgehebelt. Ein Vertrag der für alle Ewigkeit gilt.
Diese Leute können für das was Sie tun nicht belangt werden, sie müssen auch keine Auskunft geben, sie selbst können klagen aber nicht verklagt werden. Ihr Gehalt ist Steuerfrei und Anonym. Sie können Gelder innerhalb von 4 Tagen anfordern und zwar ohne parlamentarische Genehmigung.
Was hat das noch mit Demokratie zu tun? Die Menschen verstehen nicht was passiert und die welche es verstehen tun nichts. Was will man auch tun? Mit den zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln kann man gegen dieses Pack nicht mehr vorgehen.
Sogesehen kann ich mir gut vorstellen das wenn man alles gegen die Wand gefahren hat manche wieder zu Mitteln greifen welche die RAF angewendet haben.
Letztendlich geht es immer nur ums Geld. Die Auswirkungen auf unser tägliches Leben werden immer krasser. Eine Mutter schlägt ihr Kind tot. Ein Schläger prügelt ein Mächen zu tode. Das wird im Moment medial hochgekocht, aber solche Prügelattaken gerade von 14-17 jährigen gibt es über 15000 pro Jahr, und das sind nur die angezeigten.
Spricht man die Behörden an heisst es, ja, wir kennen die Leute aber wir haben kein Personal, Kein Geld usw. um entsprechende Prävention zu betreiben. Überall wird an Personal sprich Kosten eingespart. Die eigentlichen Verbrecher sind für mich die Leute hinter dem Schreibtisch, aber die gehen dann zur öffentlichen Trauerfeier und spenden dann das Bundesverdienstkreuz. Sorry, aber das ist mehr als nur zum kotzen.
Für die Interessenwahrung von Banken, Versicherungen und Hedgefonds ist Geld da, nur für die eigene Bevölkerung ist nichts da.
Das Arschloch im Rollstuhl faselt was von der schwarzen Null. Klar, wenn man überall kürzt und einspart kann man das erreichen, nur zu welchen Preis bekommen wir doch täglich vorgeführt. Das man das Vermögende Klientel mal zur Kasse bitten würde darf natürlcih nicht sein.
Nehmen von den Armen und Geben den Reichen ist die Devise unserer Arschkriecher in Berlin.
Problem ist ja das ich selbst nutzniesser dieser Politik bin. Nur habe ich keine Lust mich mit dem von mir erworbenen Wohlstand hinter hohen Mauern und Stacheldraht zu verbarrikadieren. Meine Politik ist die, die Kluft zwischen Arm und Reich nicht zu gross werden zu lassen das alle vernünftigt leben können.
Ich weis nicht was " NO Go Listen" sind. Jeder mag Präferenzen haben, Solange er nicht anderen vorschreiben möchte was zu Tun und zu Lassen ist stören mich solche Präferenzen nicht.
Was die GAGFA betrifft, so waren ihre Käufer wohl diese Heuschrecken von der Münterfehring schwadronierte bevor "seine" Regierung die Imobilien der BFA (GAGFA) an eben diese Heuschrecken verkaufte.
Es mag sein, dass die GAGFA eine schlechte Presse hatte, das ist andererseits in unserem Land noch keine Garantie dafür, dass diese Pressemeldungen objektiv sind. Wenn die GAGFA Verkäufer über den Tisch ziehen wollte, dann kann das (und ist ja wohl auch) in einem Rechtsstaat überprüft und korrigiert werden.
Ich halte Immobilien für Produkte wie alle anderen auch und halte natürlich nichts von den Marktbeschränkungen, denen dieses Produkt in der BRD unterliegt. Wem es nicht passt in seiner Wohnung mit seinem Vermieter( solang dieser sich Vertragskonform verhält), der kann doch eine andere Beleibe suchen. So verstehe ich Vertragsfreiheit und das ist für mich ein oder das wichtigste Element des Kapitalismus.
Nocheine Bemerkung zur Threadvermischung bezüglich RAFStatement: Wen da jemand sich eine Mörderbande wie die RAF zurückwünscht ( von metaphorisch habe ich nichts im Text empfunden), dann finde ich das Anlassgenug genug auf solch ein Ansinnen auch Threadübergreifend, als Charakterisierung, hinzuweisen
Immerhin, mehr als drei Sätze.
Danke für die Antwort.
Großzügig, wie ich bin, überlese ich natürlich Syntaxfehler.
rodeo
Äussern Sie sich doch einmal zur sogenannten Vertragsfreiheit durch den ESM in unserem Rechtsstaat.
Die Rechte in unserem sogenannten Rechtsstaat gelten für die herrschende Klasse nur dann wenn es Ihnen Vorteile bringt, die Pflichten welche sich aus Verträgen ergeben hingegen gelten nur für den Normalbürger und sollten die Rechte einmal zu ungunsten der Vermögenden und Herrschenden ausfallen werden die Gesetz mal eben schnell geänert oder ignoriert.
Wer glaubt das wir in Deutschland noch ein demokratisches Land sind hat die politischen und ökonomischen Entwicklungen der letzen 30 Jahre verschlafen oder lebt in einer Traumwelt.
In den USA bekommt man sein Recht nur dann wenn man es bezahlen kann, sogesehen gewinnt immer der Stärkere, was bedeutet der Wohlhabende. Was hat das mit Recht zu tun?
Wenn ich mir die Kommentare zur Gagfah ansehe dann laufen Sie wohl blind durch die Welt, oder wollen eben nur das sehen was in ihr Weltbild passt. Wer sich eben keine Wohnung mehr leisten kann, weil sein Arbeitgeber durch inkompetente Manager an die Wand gefahren wurde der muss sich halt eine neue Bleibe suchen. Wie wärs denn mit ein paar Zeltstädten, kommt doch in den USA auch gut an.
Ich möchte eine Gesellschaft in der sich der Starke um den Schwächeren kümmert und ihn nicht in die Gosse treibt. Klar kostet das alles Geld, nur haben wir in Deutschland die Situation das sich die Unternehmen ihrer Gesellschaftlichen Verantwortung entzogen haben und alles dem Staat auflasten.
Ich habe Ihnen doch schon einmal das Studium der Volkswirtschatlichen Gesamtrechnung empfohlen. Hier finden Sie wie sich die Vermögen in Deutschland seit 1991 verteilt haben. Nehmen von den Armen und Geben den Reichen.
Die wirklich faulen (natürlich gibt es ausnahmen) sind nicht die Harz4 Empfänger, sondern die welche ihre Einkommen aus Zinsen, Pachten, Mieten usw beziehen. Sie haben sich aus der Produktivität eines Landes verabschiedet und liegen faul auf ihren Jachten.
Ihre klassenkämpferischen Wünsche können Sie doch dann demnächst bei den Komunisten in Thüringen ausleben. Ihre Kennnisse der USA beziehen Sie wohl aus den Mainstream-Medien, waren Sie schon mal vor Ort?
Ansonsten erinnere ich mich, dass ich bereits in der Vergangenheit beschlossen hatte den Austausch mit Ihnen zu benden. Leider hatte ich es nach Ihrem Aufruf für die RAF - Mörderbande vergessen.
rodeo
Was denn für ein Austausch?
Das würde ja voraussetzen das Sie einmal auf ein Argument, sprich fachliches Argument antworten würden und das mit mehr als 2 Zeilen.
Ich würde mich ja gern zu den einzelenen von mir vorgebrachten Punkten belehren lassen, aber sorry, von Ihnen kommen nur Sprüche.
Ich akzeptiere jede Meinung, nur sollte man wenn man eine Meinung vertritt diese auch mit Fakten untermauern können. Nur mit das ist nicht so, und das stimmt nicht usw. kann man keine Vernünftige Diskussion führen.
Scorpion und andere schaffen es doch auch ihre Gedanken und Meiungen mit mehr als 2 Zeilen mitzuteilen.
Mittlerweile hat die sogenannte herrschende Klasse ein System geschaffen welches durch demokratisch legetimierte Wahlen nicht mehr abgeschafft werden kann. Das mein lieber Freund nenne ich die Vorstufe zum Kommunismus.
Hier die Rede von Frau Wagenknecht im Bundestag, und dann sagen Sie mir Bitte wo die Dame unrecht hat. Vielleicht machen Sie sich einmal die Mühe, aber ich denke da warten wir vergebens.
https://www.youtube.com/watch?v=wCA2EHrXsAA