Deutschland und Frankreich wollen EU-Wirtschaftregierung schaffen
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1193357
Das ist eine Abkehr von nationalstaatlichem Denken hin zu Europa.
Eigentlich eine historische Meldung.
Geschrieben von F
am
@ scorpion260 [#31]
Nein ich mach mich nicht lustig, das ist Galgenhumor;-).
So habe ich das auch verstanden und musste gut schmunzeln
Ist das Geschütz noch aus NVA - Zeiten ? -))
@ benedikt54 [#32]
"Ist das Geschütz noch aus NVA - Zeiten ? -))"
Kommt da etwa Kaufinteresse auf?g.
Es wurde im 1. Weltkrieg entwickelt und hatte im 2. Weltkrieg umfangreiche Verwendung.
Später wurden sie durch Panzerhaubitzen und Sturmgeschütze ersetzt.
Die Bundeswehr hat sie auch noch eingesetzt.
Ich hatte damals sogar noch einen Führerschein für die M 109 gemacht.
Fahrweise beschissen, Feuerkraft enorm.
Wenn Du vom Dach aus damit danebenschießt, erlebst Du Unkrautjäten im Vorgarten mal auf eine etwas andere Weise.
Auch gut gegen Maulwurfshügel*g.
@ benedikt54 [#27]
"Ich für meinen Teil habe mich auf alles vorbereitet, so denke ich zumindest. Auch für die Selbstverteidigung meiner Familie habe ich vorgesorgt."
Na hoffentlich kommt es nicht soweit...
Selbstfahrlafetten aufs Dach? Hast du einen Bunker oder wie schaffst du die Trümmer auf das (tragfähige?) Dach?
Auf Dachtürmchen passen auch diese Drehringlafetten, da spannt man ein MG ein und kann damit in alle Richtungen drehen und feuern.
http://cgi.ebay.ch/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=310334615970&clk_rvr_id=257029412193
Ich empfehle aber eher aus US Beständen, die ja demnächst teilweise eingedampft werden müssen eher das hier:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:MQ-9_Reaper_UAV.jpg&filetimestamp=20090816131444
@ gautama2 [#35]
Ja, ich glaube die Statik hält das nicht aus*g.
Ein paar MGs tun es sicher auch.
Schönes Wochenende:-).
.
@ Ufomeldestelle [#37]
so true....
;-)
Aus Schaden wird man klug.
Ich wünschte mir ich wäre doof :)
Hab heute einen sehr lesenswerten Blog entdeckt zum Eingangsthema und zur Eurokrise an sich. Kontrovers zu Medien-Mainstream und herumgeisternden Stammtischparolen geschrieben.
Und vielleicht auch etwas aufbauend für diejenigen, die sich nach einem fernen Licht am Ende des Tunnels sehnen. ;-)
http://www.augsburger-allgemeine.de/community/blogs/Finanzmarktgedanken/
Ich bin hier zufällig auf ein paar Folien gestoßen.
Vielleicht hat jemand Verwendung dafür:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/finanzen/haushalt/fpl10_14_folien.pdf?start&ts=1286261580&file=fpl10_14_folien.pdf
@ Sammy [#40]
Also echt, wo haben Sie denn den ausgelassen. Vermutlich zeitlichen Freigang aus der Klapsmühle.
Allein schon die Aussage das Deutschland bis dato keinen Cent gezahlt habe und das ganze ja nur Garantien sind.
Glaubt denn dieser Schwachkopf das die Bürgschaften für Griechenland nicht gezogen werden? Bisher haben nur die Investoren Geld investiert, aber das tun Sie nur noch wenn es Garantien gibt, so seine Aussage.
Klar, die Banken geben das Geld mit Renditen zu 20% und bekommen die Garantie das diese Anleihen auch bedient werden.
Spätestens dann werden die Garantien gezogen wenn die Anleihen fällig werden. Bisher hat man Sie ja mit immer neuen Geld bedient. Man nimmt Schulden auf um Schulden zu zahlen.
In Augsburg sollten sie sich mal Gedanken machen ab wann man Hirntot ist.
Griechland kann derzeit max 3 Mrd pro Jahr sparen, mehr ist nicht. Wie solln die denn jeweils ihre Schulden zahlen?
@ benedikt54 [#42]
Der Blog ist nicht von mir und ich kenne diesen Mann nicht. Und ich habe auch nicht wirklich Lust, hier dessen Standpunkte zu verteidigen.
Aber da ich den Link nun mal gepostet habe du mich direkt ansprichst: Wo ist jetzt eigentlich dein Problem?
Wenn du alle seine Einträge liest, erkennst du, dass er alle seine Aussagen begründet hat. Er nennt aus seiner Sicht auch mögliche Massnahmen zur Krisenbewältigung.
Okay, du hast eine völlig andere Meinung zu dem Thema.
Nur verstehe ich nicht, warum man ihn deshalb jetzt auf persönlicher Ebene angreifen muss.
So wie du das hier vorträgst, tendiere ich dazu, es unter den besagten Stammtischparolen einzusortieren. Genau gegen diese stellt er sich quasi als Gegenpol, indem er die ganze Krise von einer anderen Seite beleuchtet.
Das finde ich gut.
Deshalb habe ich es hier verlinkt.
Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.
@ benedikt54 [#42]
Ich persönlich schätze Deine Meinung sehr, auch weil Sie vielleicht etwas kontrovers (geworden) ist.
Wie Du ja weißt, bin ich mir selbst nicht wirklich sicher, ob die Deinige Sichtweise, oder eine Sichtweise, wie der genannte Autor sie vertritt (und auch ich in Teilen), die richtige ist, das wird sich in ein paar Jahren herausstellen.
Aber abgesehen davon, und da gebe ich Sammy völlig Recht, ist es wirklich unnötig, pauschal mit beleidigenden Phrasen zu reagieren, nur weil jemand eine Meinung zu Papier bringt, die der eigenen zuwiderläuft.
Ich finde, so etwas muß nicht sein.
Das ist genau die Sache, die mich hier immer ein wenig traurig macht, denn sowas ist völlig unnötig.
Ich kann mich noch an den Anfang des Jahres erinnern, als ich hier einen Disput mit einem anderen User hatte, den Namen weiß ich nicht mehr.
Es ging aber um das Thema Griechenland und Goldman Sachs.
Nach kurzem "Schlagabtausch" ging es immer mehr in die Vollen, sprich, die Beleidigungen gegen mich wurden immer wüster.
Leider hatte ich mich dazu hinreißen lassen, dieser Person meine "ehrliche" Meinung mitzuteilen, obwohl ich wußte, daß meine sachliche Meinung korrekt war, und nicht die des Gegenübers.
Nachträglich wissen wir ja, daß dies auch so stimmte.
Leider ist es damals so eskaliert, daß sich auch andere User angesprochen gefühlt haben, gegen mich zu stänkern, selbst Herr Ebert hatte sich dann zu ein paar Phrasen hinreißen lassen.
Mich hatte es dann dazu bewogen, hier vorerst nicht mehr aufzutauchen, und auch nichts mehr zu schreiben.
Ich hatte mich aber später sehr darüber geärgert, daß ich mich hab zu solchen Dingen von einer Person hinreißen lassen, die irgendwann keine Argumente mehr hatte.
Was ich damit sagen will ist, man kann ja kontrovers argumentieren, nur es dann in beleidigende Worte ausarten zu lassen, bringt rein gar nichts.
Letztendlich wird es ohnehin die Zeit zeigen, wer Recht behält.
Ob Du das bist oder die Fraktion, die eine gegensätzliche Meinung vertritt, ist dabei noch völlig offen.
Ich wünsche allen eine profitbringende Handelswoche:-).
@ scorpion260 [#44]
Wichtig ist einfach, dass man seine Meinungsverschiedenheiten auf kulturell höherem Niveau austrägt.
Also einen Kampf der Kulturen und nicht bloßer Meinungen :)
Hierzu das passende Lied
http://www.youtube.com/watch?v=HyIdYdGGT1o
@ gautama2 [#45]
Ja ich weiß.
Ich hatte es leider auf diese Art versucht:
http://www.youtube.com/watch?v=0hMaIjihNJg
*g
@ scorpion260 [#44]
Zugegeben, man sollte seine Meinungen friedlich ausdiskutieren, nur jeder hat mal einen schlechten Tag. Liest man dann indirekt das die von mir dargebrachten Argumente Stammtischparolen sind, obwohl die Realität die Befürchtungen ja bereits überholt hat, dann habe ich ein Problem.
Heute hat die BRD Garantien von 220 Mrd Euro verabschiedet. Aber es sind ja nur Garantien, keine Sorge das die jeweils eingefordert werden.
Geld geben ja nur die Investoren, aber nur wenn der Staat bürgt, also hat der Steuerzahler noch keinen Cent verloren und die Schuldnerstaaten werden sanft entschuldet.
Das ganze ist doch ökonomisches Wunschdencken das mit dem Wort naiv wirklich höflich umschrieben ist.
Mir hat noch niemand klar dargelegt wie die Staaten ihre Schulden zurückführen wollen und wie das in einer Phase von ökonomischen Stillstand gehen soll.
Seit Einführung des Euros hat sich der Schuldenstand der BRD auf 86% des BIP gesteigert und gehört somit zu den am schlimmsten verschuldeten Staaten in Europa. Lettland z.B. hat 50%. Die Griechen liegen bei 146%.
Alle getroffenen Aktionen bis dato sind reine Verzögerungsaktionen und ein hinausschieben des Problems, mehr nicht.
Nenne mir mal ein Land auf der Welt das es jemals geschafft hat seine Schulden zu reduzierern?
Nicht nur das wir ruininiert werden, wir nehmen auch Schaden an unserer Demokratie. Wir brauchen nämlich kein Parlament mehr wenn eh schon über 85 Prozent aller Gesetze in Brüssel gemacht werden und wenn wir nicht mal mehr unserern eigenen Haushalt beschliessen können , dann brauchen wir auch keine Abgeordneten mehr.
Ich habe mal versucht zu erfahren welche berufliche Vita der Autor aus Augsburg hat, bis dato keine Antwort.
Meine Meinung und Argumentation deckt sich seit Einführung des Euros mit der von Prof. Hankel und seinen Mitstreitern. Er hat immer Recht behalten, und zwar in allen Dingen. Den ökonomischen Sachverstand eines Hankel mit Stammtischgeschwätz auf eine Stufe zu stellen ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit und zeugt nicht gerade von viel Intelligenz.
@ benedikt54 [#47]
Sorry, ich wollte nicht damit sagen das Forumsmitglieder an mangelnder Intelligenz leiden, sondern die Leute welche immer wieder den gleichen Fehler begehen in der Hoffnung das sich das Ergebnis ändert. So wars gemeint.
Werter benedikt54,
Danke für die Ausführungen - was ist mir dir los? Nix wofür du dich Entschuldigen musst - der Kern ist aus deinem Beitrag doch klar zu entnehmen.
Grüße
@ benedikt54 [#47]
@ benedikt54 [#48]
Ich habe Dich schon richtig verstanden, keine Sorge.
Es ist manchmal einfach die Art, wie man etwas sagt.
Wenn Du Sammy's Beitrag genau liest, wirst Du sicher ebenso feststellen, daß die Einordnung ins "Stammtischgeschwätz" nur zwangsweise wegen mancher von Dir gewählten Worte erfolgte, mehr nicht.
Ich muß ja sogar sagen, daß ich Dir, auch zwangsweise, zu 2/3 Recht geben muß, wobei ich ja immer noch hoffe, daß Du nicht Recht behalten wirst.
Nur wie Du manchmal Dinge ausdrückst, da fällt es einem nicht gerade schwer, eine beleidigende Weise herauszuhören*g.
Mich persönlich stört das aber überhaupt nicht, ich kenne Dich jetzt seit vielen Jahren.
Aber wie ich schon geschildert habe, versuche ich selbst das mittlerweile immer zu vermeiden.
Ich sehe ja selbst den worst case als wahrscheinlich an.
Aber ich denke wir hoffen alle gemeinsam, daß es doch nicht so kommen wird, oder.
Wobei Hoffnung ein schlechter Begleiter ist.
@ scorpion260 [#50]
Ich rege mich deshalb so auf weil das ganze nicht einfach eine Krise ist die sich irgendwann wieder in Wohlgefallen auflöst wie wir es aus anderen Krisen kennen und weil es sich um eine Krise handelt die grob fahrlässig herbeigeführt wurde.
Sie gefährdet unseren Wohlstand und die Existenzgrundlage unserer Kinder und Enkelkinder.
Stell Dir doch einfach nur die Frage? Wie werden die Schulden getilgt und vor allen Dingen was wurde bis dato erreicht?
Das einzige was erreicht wird ist eine stetige Ausweitung des Schuldenpaketes, mehr nicht.
Ich weis nicht wie man da mit gesundem Menschenverstand annehmen kann das sich die Schulden in Luft auflösen werden.
All die Beteuerungen einer Haushaltsdisziplin usw sind doch nur Phrasen. Was wurde alles zum Maastrichtvertrag gesagt, und was wurde daraus?
Wie definiert man Wahnsinn?
Immer das gleiche zu tun und zu glauben am Ende ein anderes Ergebnis zu erzielen. (Zitat aus Wallstreet II)
Treffender kann man es nicht ausdrücken
@ benedikt54 [#51]
Mische mich ungern im Detail ein - dennoch sehe ich den Sachverhalt komplett anders -
"Krise ist die sich irgendwann wieder in Wohlgefallen auflöst wie wir es aus anderen Krisen kennen und weil es sich um eine Krise handelt die grob fahrlässig herbeigeführt wurde."
- die Krise wurde mehr oder weniger "geduldet herbeigeführt" - und ja es gibt auch einen Exit aus der Krise - Stichwort Inflation.
Die Schulden stehen nur auf dem Papier - sind effektiv nicht greifbar - ich sehe eher in den nächsten 10-30 Jahren einen Kampf um die Ressourcen. Das macht mir mehr Angst.
Grüße
@ pullPUSH [#52]
Nicht greifbar?
Dann haben wir also keine Schulden?
Ein gesunder Standtpunkt, gefällt mir.
Sorry, ich klinke mich hier jetzt aus.
@ benedikt54 [#53]
Nicht greifbar im Sinne "nicht einforderbar" - es gibt keinen Garant - würden die Notenbanken der betroffenen Transferländer für die Staatshilfen die Goldreserven abtreten schaut´s anders aus.
Grüße
@ pullPUSH [#54]
es gibt keinen Garant
Der Garant für die Einlösung sind die Bürgschaften welche der Staat gibt.
In unserem konkreten Fall ist es das BIP der BRD, wobei eben durch die Krise dieser Anteil von 60 auf 85% des BIP gestiegen ist.
Anders ausgedrückt haben wir 85 Prozent dessen was wir erwirtschaften bereits an die EU verpfändet.
Die Schulden sind alles andere als nicht einforderbar.