Richard Ebert
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Die Bankenkrise wird noch drei Jahre andauern

Studie: Bankenkrise dauert noch drei Jahre an

Fondsprofessionell.de (31.10.08) - Die Krise an den Finanzmärkten wird länger anhalten als bislang weitgehend angenommen. Dabei sind es die Banken und andere Finanzdienstleister selbst, die in den kommenden drei Jahren von weiteren Turbulenzen ausgehen. Während bisherige Einschätzungen von einer Überwindung der Krise bereits Ende des kommenden Jahres ausgingen, können die weitreichenden Folgen auf die Finanzbranche bis zu drei Jahre andauern, folgt man einer Erhebung des Centers for Financial Studies (CFS) http://www.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=744485&nlc=DE)

Geschrieben von Richard Ebert am
Richard Ebert
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Zehntausende müssen gehen"Massaker" bei Citigroup

n-tv (17.11.08) - Die US-Großbank Citigroup will kurzfristig bis zu 50.000 weitere Stellen abbauen. Die Zahl der Mitarbeiter solle "in naher Zukunft" auf 300.000 sinken, teilte das Management der zweitgrößten amerikansichen Bank mit.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.n-tv.de/1054728.html)

Kobban
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(23.01.09)
http://www.surtri.com/2009/01/where-did-the-money-go/

Dies ist doch eine schöne sichselbsterklärende Grafik:

Gast

@Koban:

Die Grafik wäre nett, wenn Sie nicht (absichtlich?) einen falschen Eindruck erwecken würde. Zumindest ich würde den Flächeninhalt der Kreise als relevante Grösse interpretieren (warum sonst ein Kreis?). Es ist aber nur der Radius oder Durchmesser, der für den Wert steht. Da hätte man lieber eine Strecke genommen.

tape
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Sehr aufmerksam und scharfsinnig, bendel.

Wäre mir nicht aufgefallen und ich hätte mich somit durch die falsche, grafische Darstellung manipulieren lassen. Die reine (Zahlen)Information der Grafik ist dennoch sehr interessant.

Grüße
tape

Archie
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Zumindest verstehe ich aufgrund der Grafik den Begriff "Blase" jetzt etwas besser: Riesige Ballons, aus denen der größte Teil der Luft entwichen ist.

Bei RBS sieht man schon fast das Endstadium: Schrumpfung bis zum Punkt.

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zorrie
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@ bendel [#4]

An der Grafik ist nur die Legende fehlerhaft:

Die Zahlen beziehen sich auf den 20.01.2009.
Die grünen Flächen auf den 20.01.2011!

Kobban
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Ist ja richtig lustig hier! Blasen lassen, bzw. Blasen machen lassen, kann man hier mit Mausklick:

http://nynnu.com/art/bubble.swf

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Hartz IV fuer Banken

von Dr. Bernd Niquet, DOERSAM BRIEF (25.01.09)

"Haendler sagen: In diesem Markt gibt es keine Gruende zum
Kaufen." So titelte in der vergangenen Woche der Boersen-
bericht in einer grossen und angesehenen deutschen Tageszei-
tung. Und auch wenn dieses Urteil vielleicht intuitiv zu-
trifft, ist es dennoch grundfalsch. Denn fuer jeden Grund zum
Verkauf muss es stets auch einen Grund zum Kauf gegeben ha-
ben, ansonsten haette kein Umsatz an der Boerse stattgefun-
den. Nur dass die oeffentliche Wahrnehmung gegenwaertig aus-
schliesslich die Pessimisten ins Licht rueckt, die Optimisten
jedoch unterschlaegt. So viel zu den Medien und zur Logik.

Aber es geht ja auch ueberall sonst koppheister durcheinan-
der. Die einen erwarten die grosse Deflation, die anderen
hingegen eine Hyperinflation. Einig sind sie sich nur darin,
dass das Ende nahe ist. Der Patient ist todgeweiht, und ob er
nun durch zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck aus dem Leben
scheidet, ja mein Gott noch mal, das ist doch letztlich
voellig egal.

Die einen Untergangstheoretiker glauben daran, dass der
Patient jetzt sofort stirbt, die anderen jedoch, dass er noch
eine rauschende Nacht feiert und erst dann stirbt. Und die
komplette Bankenszene in Europa und Amerika wird in spae-
testens zwei Jahren verstaatlicht sein, schreibt einer und
fuegt hinzu: "Herr Ackermann, hoeren Sie genau zu! Auch die
Deutsche Bank wird dann verstaatlicht sein!!!" Oh Gott, was
ich alles fuer Leute kenne.

Und abseits vom Extremismus, im etablierten Bereich, glaubt
man zwar nicht an den Untergang, ist sich aber ebenso einig
im Pessimismus wie vorher im Optimismus. 97% der beim ZEW-
Index befragten Finanzexperten sehen die US-Wirtschaft in
grossen Schwierigkeiten. Und der Alterspraesident der Oekono-
menzunft, Nobelpreistraeger Paul Samuelson, sieht die US-
Wirtschaft sich erst 2012 oder 2014 erholen. Was fuer ein
Wunder diese Einschaetzungen jetzt. Dabei waren vor einem
Jahr alle noch so voellig ueberoptimistisch. Doch mittlerwei-
le sind alle Experten Katzperten, Katzenjammerexperten.

Felix Somary sorgte sich zum Ende der 20er Jahre darum, dass
kurzfristige Dollarkredite fuer die Schuldnerlaender irgend-
wann nicht mehr zur Verfuegung stehen wuerden und ueber einen
Rueckzug auslaendischer Gelder. Wuerden die Regierungen noch
auswaertige Gelder anziehen koennen?, das war die grosse Fra-
ge damals.

Heute gleicht das Weltfinanzsystem dagegen eher dem deutschen
Sozialsystem. Hier geht niemand unter, hier bekommen notlei-
dende Laender und kapitalschwache Banken Hartz IV in grossem
Stile. Bald werden wir sie alle bei vollen Schnapspullen auf
der Parkbank erleben. Doch der Friede, die Ruhe und der Auf-
schwung werden damit auf jeden Fall gesichert. Dass ange-
sichts der weltweiten Einheit und Einigkeit wirklich Gravie-
rendes passiert, ist beinahe ausgeschlossen. Obwohl das an-
dauernde Gejaule der Katzperten einen schon beinahe um den
Verstand bringen kann.

http://www.doersam-brief.de

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zorrie
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<< Friday Humor: World's Safest Banks In 2008 >>

In September of 2008, Global Finance magazine published its 'World's Safest Banks 2008' list with this comment: "These 10 banks have demonstrated an appropriately prudent approach to risk in providing international financial services; More than ever customers are viewing strong credit quality as an important feature of the banks with which they do business." Things didn't work out quote as they expected...

Bild entfernt.

http://www.zerohedge.com/news/2013-03-01/friday-humor-worlds-safest-banks-2008

Das Global Finance Magazin kannte ich noch nicht. Es sollte aber seine Kompetenzen in den globalen Finanzmärkten haben, oder etwa nicht !?
Der obige "Award" war auf jeden Fall ein ganz tiefer Griff ins Klo.

http://en.wikipedia.org/wiki/Global_Finance_%28magazine%29

peterg
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benedikt54
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peterg
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@ benedikt54 [#11]

Einmal mehr empfohlen kann in diesem Fall sicher nicht schaden.

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zorrie
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@ peterg [#12]

Ich hab's mit tatsächlich jetzt erst angesehen.

Wenn die Kreditgeber nicht für eingegangene Risiken haften, dann ist die Marktwirtschaft zu Ende. So funktioniert das nicht, auch wenn durch das Umgehen dieses Prinzips noch ein paar Jahre Zeit gewonnen werden.

Für mich gibt es nur einen Lösungsweg, die Banken müssen zerschlagen und auf diese Weise verkleinert werden. So dass sie auch Pleite gehen können.
Dann zeigen sich zu hohe Bilanz-Risiken auch wieder sofort an den Finanzmärkten. Die ganzen BaselXY und sonstwie-Vorschriften können dann in den Papierkorb, sie werden durch einfache, klare Regelungen ersetzt. Da blickt doch eh keiner richtig durch. Die vielen hochdotierten Beamten könnten sich um wichtigere Dinge kümmern. Ein Teil wird Lehrer und unterichtet Umgang mit Geld.

Der Schäuble weiss das 100%ig auch, hat aber leider keine Eier in der Hose. So wird der Markt den (Banken-Verkleinerungs-) Lösungsweg erzwingen, leider erst nach einem riesigen Gewitter. Die Banken werden nicht zerteilt sondern eingedampft. Schäuble, Merkel, Dragi, Bernanke, Barroso und wie sie alle heißen werden als Fehlgeleitete in die Geschichtsbücher eingetragen.

Wenns ganz schlecht läuft, dann bleibt uns die aktuelle Planwirschaft im Finanzwesen noch lange erhalten. Wahrscheinlich aber gehen vorher die Menschen auf die Straße und machen diesem Irrsin verdammt noch mal EIN ENDE!!!!

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zorrie
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<< Hundreds of thousands march against austerity in Portugal >>

http://www.france24.com/en/20130302-hundreds-thousands-march-against-austerity-portugal-0

Mehrere Hunderttausend Portugiesen waren auf den Beinen (Portugal hat 10,6 Mio Einwohner)!
Davon hört/liest man in den hiesigen Medien nichts, oder ich habe was verpasst.

benedikt54
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@ zorrie [#14]

Das erste was bei einem Krieg stirbt ist die Wahrheit.

Die Wahrheit ist das es sich um einen ökonomischen Krieg handelt, und
hier bleibt die Wahrheit auf der Strecke.

Offen gestanden macht mich der ganze Wahnsinn langsam krank, krank auch dadurch das man nicht die Möglichkeit besitzt eine Änderung herbeizuführen.

Habe am Wochenende mit einem spd ler gesprochen und der redet in der Tat von einem Erfolg der Europolitik.

Da bekommt man zuerst Herzprobleme und dann folgt tiefste Frustration über soviel Ignoranz und Dummheit.

Wie erklärt man einem Idioten das er ein Idiot ist?

Scorpi hat recht, es macht keinen Sinn aufklärerisch tätig zu sein. Lasst die Dummköpfe in ihr Unglück rennen.

Irgendwie hat man Angst um die Zukunft der Kinder, aber man kann sich nicht um alles sorgen machen, das geht nicht.

tantan
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@ benedikt54 [#15]

Du hast die falschen Gesprächpartner. Für Banker und Politiker hat die Europolitik durchaus Erfolge vorzuweisen. Leider bleibt das Volk dabei auf der Strecke.

AAA
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@ zorrie [#13]
"Die ganzen BaselXY und sonstwie-Vorschriften können dann in den Papierkorb, sie werden durch einfache, klare Regelungen ersetzt. Da blickt doch eh keiner richtig durch. Die vielen hochdotierten Beamten könnten sich um wichtigere Dinge kümmern. Ein Teil wird Lehrer und unterichtet Umgang mit Geld."

Super!
Nach ca 15 Min den Film geschaut, dachte ich auch mal wieder... es hat doch keiner wirklich eine Ahnung, was wir hier Geld und Euro nennen etc.

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