Die Problematik unseres heutigen Geldsystems

Wahrscheinlich das wichtigste Thema überhaupt, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht. Leider erfährt man darüber nichts in der Schule und eine Diskussion in den Medien findet kaum statt. Zum Glück sind heute viele Informationen im Internet frei verfügbar. Es gibt sogar eine Reihe von Videos, die den Einstieg ins Thema umso leichter machen. Ich habe hier mal fünf zusammengestellt und empfehle, sie in dieser Reihenfolge anzusehen, am besten auf einige Tage verteilt. Auch wenn es etwas Ausdauer erfordert, die Filme vermitteln einen guten Überblick.

1. Geldschöpfung durch Kreditvergabe
http://www.youtube.com/watch?v=fdA2528uUj4

2. Money as Debt
http://video.google.de/videoplay?docid=-2550156453790090544#

3. Money as Debt II (Playlist)
http://www.youtube.com/view_play_list?p=879A14495D29C64F

4. The Money Masters
http://video.google.de/videoplay?docid=-515319560256183936#

5. Geldsystem und Weltfinanzkrise
http://www.archive.org/details/Geldsystem_und_Weltfinanzkrise

Geschrieben von Envelo am
Gast

@ Envelo [#1]

danke für die guten Filme, was wäre den die Alternative für die heutige Situation und die Zukunft? Für jeden Zweck eine eigene Währung (eine für den Tauschen von Waren/Dienstleistungen, eine für die Spekulation, usw.), eine Einheitswährung für die ganze Welt, bedingungsloses Grundeinkommen/Basisversorgung, andere Gestaltung der Geldschöpfung, Abschaffung des Zins und Zinseszins, etc. etc. - Problematik wird es wohl immer bleiben?

Oder es gibt gar kein Geld mehr und jeder "muss" sich in die Gemeinschaft nach Kräften und Kenntnissen einbringen, dafür ist eine bedingungslose Grundversorgung gewährleistet ;)

Beste Grüße

Roti

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Roti [#2]

Oder es gibt gar kein Geld mehr und jeder "muss" sich in die Gemeinschaft nach Kräften und Kenntnissen einbringen, dafür ist eine bedingungslose Grundversorgung gewährleistet ;)

Ich hatte die Tage die Idee, dass jeder bei der EZB ein KTO kriegt und die überweisen meinetwegen jeden Monat 1000 EUR drauf als Grundeinkommen. Wenn die Geldmenge erhöht werden muss, weil alle so fleißig sind und ständig Mehrwert schaffen, so dass man mehr Geld braucht, um den Konsum erhöhen zu können (also den Mehrwert zu verbrauchen), dann erhöht man einfach das Grundeinkommen zB. auf 1200-????? usw. usw...

Firmen bekommen nach den Regeln des Ethischen Investments bei der EZB zinslose Kredite.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethisches_Investment
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethikfonds

Alle bisherigen Banken werden zu Filialen der EZB... :)

Envelo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Deutschlands bester Politiker, Frank Schäffler, spricht Klartext und benennt die wahre Ursache der Weltfinanzkrise.

9:06 Minuten.

http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_v_f_514_de/od_player.html?singleton=true&content=477797

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Roti [#2]

@ AAA [#3]

Ich schätze Euch ja beide sehr.
Aber ich muß Euch fragen, womit habt ihr Euch denn infiziert?;-)
Scheinbar ist es ansteckend.

Wenn ich das alles so lese, dann denkt ja jede ultrarote linke Socke
kapitalistischer und somit realistischer als ihr.

Da kann man ja Angst bekommen.
Nicht daß ihr noch Eure Gäule sattelt, die Flinte putzt, zur ECB reitet und die Sache selbst in die Hand nehmt.

Im Gefolge die Ronin-Anhängerschaft, die alle bösen und gemeinen und unartigen Spekulanten und "Trader-Banker (was auch immer das ist)" auslöschen will, weil die ja alle die böse Krise verursacht haben, und damit es danach nur noch liebe, ehrliche, artige Menschlein gibt, die keinem anderen was tun, sondern nur ihr Grundgehalt von der ECB bekommen, weil andere unabhängige Banken gibts dann ja nicht mehr, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute*g.

Also egal was ihr nehmt, es war zuviel*g.
Und ich hätte gern ein Sample davon;.-).

PS: Mutti hat mir früher weniger spannende Märchen vorgelesen.
Da gings immer nur um böse Hexen (wahrscheinlich eine böse Spekulantin), sieben Zwerge (Traderbanker?!) und so eine häßliche alte Königin, wie hieß die nochmal, Merkel?!
Und der Jäger, die Pfeife (ECB,Kontrollinstanzen etc), die Pfeife, wurde immer zu Depeschendiensten abkommandiert, brachte aber nie was auf die Reihe, erst recht nicht, das sexy Schneewittchen (GS) abzumurksen.

Langsam wird es echt lustig.
Jungs wacht auf......mir wird hier Angst.

Nicht daß hier noch jeder enteignet wird, der in der jetzigen Zeit noch Gewinne erzielt, weil das ist doch böse, schlecht, gemein, "unrecht", darf doch nicht sein, gehört totbesteuert, an der "kosten(welche eigentlich) der Krise beteiligt.

Ich verlasse lieber das Land.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#5]

Laß mal den Ronin da raus. Der hat nicht so unrecht mit dem, was er schreibt, und das ist vom Realitätsbezug her in keiner Weise mit dem obigen vergleichbar.

Den Move im DJ am 6.5. kann man nun wirklich nicht mehr als vernünftige Geldwirtschaft bezeichnen. Und das auch nicht mit Marktpreisen zu rechtfertigen. In 15 min kann der Wert von 30 Firmen nicht 1000 Mrd USD fallen und dann wieder steigen. Das hat auch das Zockertum hinter sich gelassen, und grenzt in meinen Augen an Betrug, wenn es diese Grenze nicht bereits überschritten hat. Abgesehen davon, daß die Kapitalmärkte volkswirtschaftlich eine andere Funktion als Zockertum erfüllen sollten.

Ich bin (zum Glück, durch Zufall) nicht geschädigt, aber ich lese Berichte von ganz normalen Leuten, die Aktiendepots im sechs-stelligen Bereich hatten, und die nach Auslösen von abstrusen Stop-Loss Ordern zu Mondpreisen zerlegt wurden. Wohlgemerkt: ich rede hier nicht von Tradern wie wir hier. Wir sollten mit soetwas umgehen können, und wir lassen keine vergessenen Stop-Loss Orders zu abstrusen Preisen bei Banken schlummern. Ich rede von Leuten, die sich nicht mit der Börse beschäftigen, und die einfach nur langfristig in ein Unternehmen investieren (nicht traden!). Und die mal gelesen haben: nie ohne Stop. Was sollen die denn von der Bewegung in dieser einen Stunde halten? Und die SEC untersucht, und bestätigt, daß alles seine Ordnung hatte. Ich verstehe, wie die SEC zu ihrer Aussage kommt. Aber ich kann es den normalen Leuten nicht verdenken, wenn sie sich angewieder abwenden von dieser Zockerei. Ein anderer Begriff fällt mir für diesen Tag nicht ein. Und wenn man genug normale Investoren (ich rede nicht von uns Tradern) lange genug in den Hintern tritt (um nicht das drastischere amerikanische Wort zu verwenden), werden sie ganz schnell den Respekt vor und das Vertrauen in Kapitalmärkte verlieren (wenn sie es nicht bereits verloren haben).

Mit soetwas sehe ich den gesellschaftlichen Konsens bröckeln, daß die Finanz-Märkte eine sinnvolle Funktion für die Gesellschaft erfüllen. Ronin hat das früher erkannt als ich, meinen Respekt. Und wenn dieser Konsens schwindet, und sogar der Eindruck entsteht, daß die Märkte der Gesllschaft in Summe eher schaden als nutzen, dann geht das ganz schnell mit drastischen Regulierungen. Die Gesellschaft wird es schlicht nicht zulassen, daß Märkte und/oder Zocker ihr dauerhaft schaden (physische Gewalt trumpft dann mal wieder geldliche Macht, das hatten wir bereits).

Und das kann nebenbei auch ganz schnell uns Privat-Tradern das Handwerk legen, die wir auf den Rockschössen der Institutionellen mitfahren. Man braucht nur den Futures- und Forex-Handel für Retailer zu untersagen, und eine Steuer auf kurzfristige Aktiengeschäfte zu erheben, und schon sind wir weitgehend aus dem Geschäft. Es gibt kein Naturrecht, daß man als Privatperson an den Kapitalmärkten mitmischen kann. Das beruht auf dem gesellschaftlichen Konsens, daß möglichst freie Märkte zum Wohle aller sind.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#6]

"Man braucht nur den Futures- und Forex-Handel für Retailer zu untersagen"

Ja, das wäre übel. Oh wie schön ist Panama. Dann müssen wir mit Konto und Wohnsitz zum Brokerbanker vom Kay wechseln. Vielleicht reicht auch Griechenland, wenn die bis dahin aus der EU geschmissen wurden.

deriva
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Anbei ein Interview von Stefan Fuchs (Deutschlandradio) mit Paul Jorion, Wirtschaftskolumnist der französischen Tageszeitung "Le Monde". Als strukturalistischer Ökonom kritisiert er die Gleichsetzung von Geld und Kredit als blanke Ideologie.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1178969/

Gruss deriva

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ deriva [#8]

Das Gespräch mit dem Wirtschaftskolumnisten Paul Jorio, könnte von Henry Ford sein... siehe:

Mein Leben und Werk: Autobiografie Henry Ford

Bild entfernt.
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?F=47&CP=0&ST=186905&page=4

Noch eine schöne Illustration zur Problematik des heutigen Geldes (Geldsystems) und/in einer extrinsisch motivierten Gesellschaft, auf YouTube.

3-teiligen Animationsfilms zur Erklärung des Geld- und Bankenwesens. "10 Punkte Plan zu effizienten Ausbeutung eines Planeten mit halbintelligenten Lebensformen" ;))

Wie funktioniert Geld? Teil 1 von 3
http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

Wie funktioniert Geld? Teil 2 von 3
http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA

Wie funktioniert Geld? Teil 3 von 3
http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk

Envelo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Kritik an Notenbanken: Ökonom fordert Reform der internationalen Geldordnung

Nach Ansicht des Chefvolkswirts von Barclays Capital, Thorsten Polleit, setzen die Finanzmarktreformen der internationalen Staatengemeinschaft an der falschen Stelle an. „Denn Schuld an der Finanz- und Wirtschaftskrise ist in letzter Konsequenz nicht mangelnde Regulierung, sondern in der Konstruktion des Geldsystems zu finden“, sagte Polleit Handelsblatt Online.

Als Hauptschuldigen sieht der Ökonom die Zentralbanken, die für ein Ausweiten der Geldmenge „aus dem Nichts“, per Kreditgewährung, sorgten. „Das wiederum sorgt unweigerlich für Boom-und-Bust-Zyklen und eine immer weiter anwachsende Schuldenlast.“ Polleit hält daher eine Reform der internationalen Geldordnung für dringend geboten: „Bei der Geldpolitik müssten die Ursachendiagnose und die Präventionsbemühungen ansetzen, nicht bei der Regulierung.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/politik/international/kritik-an-notenbanken-oekonom-fordert-reform-der-internationalen-geldordnung;2609604)

Gast

Auch noch interessant:

http://www.steuerboykott.org/

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Wäre es sinnvoll, den Euro zu splitten in einen Finanzeuro und den Euro. Der Finanzeuro wäre nur für Finanzgeschäfte, der Euro für die "reale" Wirtschaft. Die beiden stehen in einem Kurs zueinander. In einer Finanzkrise werte der Finanzeuro gegen den Euro ab.

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes

Finanzkrisen sind reale wirtschaftliche Ereignisse! Eine Münze hat zwei Seiten.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes

Das erinnert mich irgendwie an den russischen Transferrubel.

Es gibt einen Kurs für den Rubel (Also die Bevölkerung)

und einen Kurs zwischen Transferzahlungen von Handelspartnern ausserhalb von russland.

Das ging damals schon, da es einen Zahlmeister gab der die Verluste deckte.

Und nun raten sie mal wer das war?

Das waren wir, die Deutschen.

Ich glaube mehr muss man dazu nicht sagen.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Eine Unterscheidung zwischen realer Wirtschaft und Finanzwirtschaft scheint mir noch abenteuerlicher und noch schwerer zu definieren - weil noch weitreichender - als eine Unterscheidung zwischen Spekulanten und anderen Marktteilnehmern an Terminmärkten.

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich wollte nur eine Runde Brainstorming anregen, dqa gibt es natürlich noch keine perfekten Lösungen.
Es wäre auch komplizierter als heute...
Vielleicht so: wenn ich an einer Börse handeln will, dann muss ich mein Kapital in einen Finanz-Euro wechseln, solange es auf einem Trading Konto oder einem Investment liegt, dann sind das immer Finanzeuro - der kann natürlich auch aufgewertet werden, wenn die Wirtschaft brummt.
Im Konsum ist es der Real-Euro.

Nur ein Anstoss, vielleicht hat jemand eine bessere Idee. Die Realwirtschaft müßte gegen Finanzkrisen "geimpft" werden.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

In der aktuellen Wirtschaftswoche ist ein Interview mit einem Wirtschaftshistoriker.

http://www.wiwo.de/finanzen/krisen-kurz-nacheinander-sind-historisch-ohne-vorbild-441606/

Fazit: regelmäßige Krisen haben schon immer zum Wirtschaften gehört. Früher waren die Folgen häufig katastrophal, heute sind sie es meist nicht mehr, weil durch den Sozialstaat abgefangen. Die letzten hundert Jahre waren in so fern ungewöhnlich, als es dort zwar zwei ganz schlimme Krisen gab (Weltwirtschaftskrise und Zusammenbruch nach WW2), aber nach Kriegsende dann eine ungewöhnlich lange, gute Zeit, bedingt durch den Wiederaufbau.

Er sagt, daß man sich derzeit eher eine Normalität wie im 19. Jahrhundert zum Vorbild nehmen sollte, als die ungewöhnlichen Vorgänge des 20. Jahrhunderts. Sprich: Krisen gehören dazu und können nicht wirklich verhindert werden. Wenn man kleine Krisen aus Angst verhindert, staut sich der Innovationsbedarf auf, und irgendwann gibt es eine große.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Teletrader [#11]
http://www.steuerboykott.org

Hab bisher nur ca. 1/3 des Artikels gelesen, aber der ist so schön klar und auf die wesentlichen Punkte gebracht einfach genial.

PS: PDF-Version: steuerboykott.pdf
http://www.steuerboykott.org/download/steuerboykott.pdf

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ AAA [#18]

Da ist natürlich ein Logikfehler drin. Die Gewalt geht vom Volke aus, aber der Einzelne darf sich nicht beliebige Maßnahmen der Gewalt ausdenken. Sondern die Staatsgewalt wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Bei der Wahl ist also der erste Schritt wo man als Volk interveniert.
Das Volk nutzt aber diese Möglichkeit immer weniger.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlbeteiligung#Bundestagswahlen
Da kann man nicht erst Wahl um Wahl verpennen und dann plötzlich einfach genial Widerstand leisten und einfach keine Steuern zahlen. So ein Quatsch.
Widerstand als Deutscher nach GG §20/4 ok, aber gegen wen? Die Regierung ist verfassungsmäßig vom Volk korrekt eingesetzt und dass die derzeitige Gesetzgebung die ja als Organ der Volksgewalt im GG formuliert und bestimmt wurde, darauf abzielt die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen halte ich für ein sehr gewagte These. Andererseits kann man diese Webseite sehr wohl als Aufruf zu organisiertem Gesetzbruch werten und ich wäre vorsichtig damit mich so offen daneben zu stellen und dies als grundgesetzkonforme Maßnahme zu sehen.

Also erst mal klären und konkret benennen wer denn derjenige ist, dem man gemäß §20/4 Widerstand leisten muss, und dann wäre aber noch zu klären ob denn wirklich keine andere Abhilfe möglich ist. Also m.E steht das Pamphlet auf sehr dünnem Eis.

Viele Grüße

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#19]

Ich habe auch nicht den ganzen Artikel gelesen, finde aber das der Teil den ich gelesen habe sehr stark an Marx angelehnt ist.

Hier wird immer mit Geldschöpfung, Zins und Zinseszins als Systemschwäche agrumentiert.

In welcher Form Kapitalakummulation stattfindet ist aber für diese Betrachtung völlig egal.

Beispiel: Wenn ich mein Geld statt es auf die Bank zu bringen in eine Eigentumswohnung investiere und diese dann vermiete erziele ich ebenfalls Kapitalrenditen, die ich dann wieder in den Kauf weiterer Wohnungen investieren kann. Das ist auch ein Zinseszinseffekt. Das ließe sich jetzt mit beliebig vielen Beispielen auch aus anderen Bereichen unterlegen.

Was in dem Artikel, versteckt durch die Beschränkung auf Geldschöpfung und Zinseszinsdiskussion, eigentlich bemängelt wird ist das Kapital nicht unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. Und damit sind wir wieder bei Marx. Verstaatlichung sämtlichen Privateigentums, alle legen ihr Ego ab und arbeiten nur noch für das Gemeinwohl.

In dem Artikel wird weiterhin bemängelt, dass der Zinsanteil auf Produkte und Dienstleistungen 40% beträgt. Das ist klar, warum das so ist. Arbeit hat durch den technischen Fortschritt an Bedeutung verloren. Durch Rationalisierungen wird Arbeit durch Kapital ersetzt. Es macht eben keinen Sinn die Grube für den Keller eines Hauses mit der Schüppe auszuheben, wenn ein Bagger das schneller und günstiger kann. Im Grunde ist es ja sogar so, dass wir Beschäftigung künstlich am Leben erhalten. Man schätzt, dass wir eigentlich nicht mehr als 20% der Bevölkerung als Arbeitskraft zur Sicherung unseres Lebensstandards benötigen würden. Die Frage ist, wer ist der eine von Fünf, wenn die anderen zuhause bleiben. Im Prinzip läuft es darauf hinaus, dass die gut ausgebildeten für die weniger gut ausgebildeten arbeiten müssten. Ich denke da wird man ein Motivationsproblem bekommen.

Seit der Kommunismus faktisch tod ist, ist er jetzt wieder total in. Die Transferleistungen des Staates wachsen unaufhörlich. Die sind genauso expotentiell wie die Zinsentwicklung. Am Ende werden wir dann wahrscheinlich wieder bei der Planwirtschaft landen.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ tomxy [#20]

"Am Ende werden wir dann wahrscheinlich wieder bei der Planwirtschaft landen."
Wenn die soziale Marktwirtschaft am Ende zum Sozialismus wird, dann stirbt der genauso wie zuvor weiter östlich auch. Er starb auch nicht unbedingt an Systemfehlern sondern an der Raffgier der Spitzenleute, die mit dem was sie propagierten nichts zu tun hatten, so wie Gaddafi auch nur zum Schein in einem Nomadenzelt hauste.
Jedes System stibr am Ende an der Korruption wegen der Realitätsentfernung der Führer, anscheinend ein menschliches Problem, wie es besonders idiotisch z.Zt. bei Berlusconi zu beobachten ist. Aber Planwirtschaft wird es, wenn überhaupt, nur sehr kurz geben. Solange sie nicht urplötzlich Mauern bauen bin ich auch vorher weg.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#19]
Da ist natürlich ein Logikfehler drin. Die Gewalt geht vom Volke aus, aber der Einzelne darf sich nicht beliebige Maßnahmen der Gewalt ausdenken.

ich weiß nicht was du gelesen hast? Ich bezog mit auf das "erste Drittel".
Da steht zB.:
Gegen Absatz 2 wird permanent verstoßen, denn die Staatsgewalt geht nicht wie vorgesehen vom Volke aus, sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen. Ihre Autorität über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des Geldsystems immer weiter, während der Staat systematisch immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben wird.

Ist doch mit Stuttgart21 ein schönes Bsp., da wurden "Machtstrukturen" missbraucht und gelogen bzw. Gutachten, die nihct für S21 sprachen unter den Tisch gekehrt.

"Eine Analyse der Reisezeiten, die das Schweizer Verkehrsgutachterbüro SMA für die Schlichtungsgespräche Ende 2010 angefertigt hat, weckt neue Zweifel.

Das Gutachten wurde im Oktober 2010 von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) bei SMA in Auftrag gegeben und sollte offenbar als Argumentationshilfe für die Vertreter der CDU-geführten Landesregierung während der Schlichtungsgespräche unter Leitung des CDU-Politikers Heiner Geißler dienen. Doch das Papier, dass den Titel "Stuttgart21 und Kopfbahnhof 21 - vergleichende Analyse der Reisezeiten" und das Datum 26. November 2010 trägt, blieb in der Schublade."
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-gutachten-k-21-schneidet-bei-reisezeit-gut-ab.49ea5c25-f48e-4992-b974-656877ee9f11.html

@ gautama2 [#19]
"Da kann man nicht erst Wahl um Wahl verpennen und dann plötzlich einfach genial Widerstand leisten und einfach keine Steuern zahlen. So ein Quatsch."

Von einfach ist doch nicht dir Rede, oder dann zitiere bitte den Text. ;)

Bei S21 haben wir nun aber zB eine Volksabstimmung!
Volksabstimmung ist beschlossene Sache
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,788967,00.html

@ tomxy [#20]
"Ich habe auch nicht den ganzen Artikel gelesen, finde aber das der Teil den ich gelesen habe sehr stark an Marx angelehnt ist.

Hier wird immer mit Geldschöpfung, Zins und Zinseszins als Systemschwäche agrumentiert. "

Ich hab Marx nie gelesen.
Aber diesen Kreislauf, wie er in solch einem Abschnitt (unten) beschrieben wird, ist doch das Fiatmoney-Spiel, dass sich vor unseren Augen abspielt. FED und EZB machen mit.

"Die Bankenrettungspakete haben das wahre Gesicht unseres Finanzsystems zum Vorschein gebracht. Die Banken brauchten Geld, also bekamen sie es vom Staat. Der hatte aber selbst kein Geld, also lieh er es sich von den Banken. Doch woher hatten diese denn nun plötzlich das Geld, um es dem Staat zu leihen? Banken verleihen eben nicht – was viele heute immer noch glauben – vorhandenes Geld, nein sie erzeugen es, indem sie Kredit geben. So entsteht das, was wir heute „Geld“ nennen – durch Schulden."

Für mich hat das alles nichts mit Kommunismus, oder Planwirtschaft zu tun. Sondern mit der wachsenden geistigen Mündigkeit des Bürgers. Das ist jedenfalls auf was ich setze. Nicht auf Kommunismus, oder Planwirtschaft!

autokor
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

passend zum Thema

"Im Kommunismus werden die Banken erst verstaatlicht und gehen dann pleite.
Im Kapitalismus gehen sie erst pleite und werden dann verstaatlicht"

Viper
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Kurze Frage an die Experten.

Was wäre von einer Energiewährung zu halten?
Alles und jeder benötigt Energie das fängt im Grunde genommen bei den Grundbedürfnissen an (Nahrung etc.) und hört bei der Herstellung von eher unnötigen Luxusgütern ja noch lange nicht auf.
Wenn ich also etwas kaufe das in der Herstellung Energie benötigte so muss ich nun einen Ausgleich schaffen indem ich mit der Energie die ich in der Vergangenheit durch Arbeit etc. leistete bezahle.Und zwar eben mit dieser Währung die direkt an die Energie gebunden ist die ich bisher durch meine Leistung erwirtschaften konnte.
Eine Deckung durch Gold oder anderes wäre unnötig und Geldschöpfung aus dem Nichts wäre auch nicht möglich da es wie gesagt durch Energie gedeckt sein müsste.
Es erscheint mir zur Zeit das fairste Konstrukt aber irgendwo ist sicherlich auch dort ein Haken.

Burini
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ autokor [#23]
"Im Kapitalismus gehen sie erst pleite und werden dann verstaatlicht"

und dann gehen sie das zweite Mal pleite. Die staatliche Banken i Deutschland sind keinenfalls die Lösung des Problems, denn ein Teil des Problems. Die Landesbanken bauen ein Mist nach dem anderen und müssen mit Steuergelder gerettet werden. Wie soll die Verstaatlichung der staatlichen Landesbanken aussehen?

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ AAA [#22]

Mit einfach genial habe ich dich zitiert.

"denn die Staatsgewalt geht nicht wie vorgesehen vom Volke aus, sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen."

Klingt doch sehr differenziert und äußerst gut durchdacht. Da kann ich auch behaupten Elvis lebt noch und regiert vom Mond aus.

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ AAA [#22]

Ich hab Marx nie gelesen.
Aber diesen Kreislauf, wie er in solch einem Abschnitt (unten) beschrieben wird, ist doch das Fiatmoney-Spiel, dass sich vor unseren Augen abspielt. FED und EZB machen mit.

Ich meine eigentlich ab dem Abschnitt: "Jeder, der weniger als eine halbe Million Euro
Eigenkapital hat, ist ein Zinssklave,"

Dort in etwa ab "Sklaverei" bis weiter runter inklusive "Reale Abgabenqoute 85%"

Marx hat sein Buch "Das Kapital" ja etwa 1860 geschrieben, also vor einem ganz anderen Hintergrund als heute. Soweit ich mich erinnern kann war Geld für ihn nur ein Tauschmittel. Was er eigentlich kritisiert hat war die Kapitalakkumulation in den Händen der Industriellen. Arbeiter waren damals noch nicht organisiert und mussten zu den von den Industriellen angebotenen Löhnen arbeiten. Die waren so bemessen, dass sie davon leben konnten, aber selbst keine Möglichkeit hatten Kapital anzusammeln.

Laut Marx ist im Grunde alles Kapital Arbeit. Deshalb sollte das Kapital verstaatlicht werden. Es gehört damit dem Volk, welches ja den Staat repräsentiert. Von der Idee her sollte das Volk über diesen Prozess in den Genuss der Kapitalrenditen kommen und den eigenen Wohlstand durch die Ansammlung weiteren Kapitals immer weiter verbessern (im Prinzip so wie der Zinseszinseffekt).

Was daraus geworden ist wissen wir ja. Es gab wohl ein Motivations- und ein Steuerungsproblem.

Auch die Einkommensverteilung hat sich im Kommunismus ja massiv verändert. In Modellen der Wirtschaftswissenschaften lässt sich theoretisch auch beweisen, dass eine homogenere Einkommensverteilung zwangsläufig zu einem sinkenden Volkseinkommen führt. Kriege die Argumentationskette aber nicht mehr auf die Reihe. War nicht ganz trivial, erschien mir aber geschlossen und logisch.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ tomxy [#27]

" In Modellen der Wirtschaftswissenschaften lässt sich theoretisch auch beweisen, dass eine homogenere Einkommensverteilung zwangsläufig zu einem sinkenden Volkseinkommen führt."

Das würde mich jetzt schon interessieren.

In welchem Modell soll das denn sein?

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Viper [#24]

Was wäre von einer Energiewährung zu halten?
Alles und jeder benötigt Energie das fängt im Grunde genommen bei den Grundbedürfnissen an (Nahrung etc.) und hört bei der Herstellung von eher unnötigen Luxusgütern ja noch lange nicht auf.
Wenn ich also etwas kaufe das in der Herstellung Energie benötigte so muss ich nun einen Ausgleich schaffen indem ich mit der Energie die ich in der Vergangenheit durch Arbeit etc. leistete bezahle.Und zwar eben mit dieser Währung die direkt an die Energie gebunden ist die ich bisher durch meine Leistung erwirtschaften konnte.
Eine Deckung durch Gold oder anderes wäre unnötig und Geldschöpfung aus dem Nichts wäre auch nicht möglich da es wie gesagt durch Energie gedeckt sein müsste.
Es erscheint mir zur Zeit das fairste Konstrukt aber irgendwo ist sicherlich auch dort ein Haken.

Energie ist heute eigentlich wichtiger als alles andere. Stellt Energie nicht sogar etwa 60% des Welthandels dar? Ohne Energie läuft nichts. Mad Max lässt grüßen!

Eine durch Energie gedeckte Währung wäre sicherlich besser als eine durch Gold gedeckte (was ja keinen Zweck erfüllt). Schwierig wäre es sicher Energie zu lagern, was ja erforderlich ist wenn eine Währung gedeckt sein soll. Zudem wird die Energie ja sofort benötigt und ist ohnehin knapp. Überschüsse zur Einlagerung lassen sich da wahrscheinlich nicht mehr erzeugen.

Aber du meinst wahrscheinlich eher Energie als Umrechnungsfaktor? Nun, das ist natürlich schwierig. Wie will man Arbeit umrechnen? Ist dann eine körperlich anstrengende Tätigkeit mehr wert, als eine Bürotätigkeit oder die eines Arztes? Ich glaube, für die reine Umrechnung ist es gar nicht so wichtig, worauf die Währung beruht. Es geht eher darum einen fairen Preis zu finden.

Von den gedeckten Währunge (Bretton Woods) hat man sich ja ganz schnell verabschiedet, weil das Handelsbilanzdefizit der USA keine Deckung mehr zuließ. Eigentlich hätte man da schon erkennen können, dass die USA in eine Überschuldung hineinlaufen werden. Aber es ging ja dann bis heute weiter. Ich glaube nicht, dass die Politik sich noch einmal auf ein Währung fixieren lässt die nicht manipulierbar ist. Die Regierungen wollen Beschäftigung, die erreichen sie nur über Wachstum, welches über Geldmengenausweitung geschaffen wird, das zwangläufig zu Blasen führt die irgendwann platzen.

Will man ein stabiles Geldsystem, dann müsste man wohl zwangläufig akzeptieren, dass Wachstum und Beschäftigungsaufbau nicht gesteuert werden können. Darauf will aber niemand verzichten.

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#28]

" In Modellen der Wirtschaftswissenschaften lässt sich theoretisch auch beweisen, dass eine homogenere Einkommensverteilung zwangsläufig zu einem sinkenden Volkseinkommen führt."

Das würde mich jetzt schon interessieren.

In welchem Modell soll das denn sein?

Das war ein kleiner off topic in einer Grundstudiumsveranstaltung. Gehörte nicht zum Lehrplan. Möglicherweise eigene Überlegungen des Proffs.

Das ganze wurde auf dem LS-IM Modell aufgebaut, welches um weitere Einflussfaktoren ergänzt wurde.

Als praktisches Beispiel wurde Schweden in den 90ern dargestellt.

Ich kann mich aber an die Einzelheiten nicht mehr erinnern. Über Google habe ich auch nichts dazu gefunden, außer das es wohl eine Diskussion darüber gibt, ob man eine homogenere Einkommensverteilung auch dann anstreben sollte, wenn das bedeutet, dass sich die absolute wirtschaftliche Situation der unteren Gruppen dadurch verschlechtert.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Envelo [#1]

"Die Mathematik des Geldes als gemeinsame Grundlage
Download als ausdruckbares PDF

Am Anfang dieser gemeinsamen Web-Plattform der unabhängigen Geldsystemtheoretiker und Aktivisten standen unsere 10 Kernaussagen. Diese sind unverändert gültig, aber inzwischen habe ich als Initiator der Plattform intensiv daran gearbeitet, die verschiedenen Ansichten in der Gruppe zu einem allgemeinen Statement zu vereinen, das sich auf drei Texte erstreckt: 1. Ist-Zustand und möglicher Wandel , 2. Zinsmechanik des Nullwachstums , 3. Empfehlungen an die Politik.
http://www.geldmitsystem.org/Simulation/Geld_Mathematik.html"
...

"Diese Gruppe von Experten des Geldsystems und Initiatoren alternativer Geldprojekte darf sich zurecht
als "unabhängig" bezeichnen, da ihre Mitglieder nicht direkt vom Aufbau des heutigen Systems profitieren.
Die Vorstellungskarten sind zufällig gereiht. Unter Impressum/Mitglieder finden Sie ein alpabetisches Verzeichnis"

Dr. Martin Bartonitz
Prof. Dr. Dirk Löhr
Dipl. Ing. Hermann Bayer
Reinhold Mannsberger
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

Michael Musil

Jörg Buschbeck

Peter J. Neumann

Helmut Creutz

Stefan Pätzold
Mag. Martin Ehrenhauser
Dr. Dieter Petschow
Dipl.Verw.wirt Martin Exner

Peter Picciani

Yoshi Frey

Georg Pleger
Dr. Erhard Gloetzl

Andreas Popp
MMag. Manfred Gotthalmseder

Ernst Prost

Günter Hannich

Tim Reeves
Prof. Dr. Johannes Heinrichs
Prof. Dr. Ulrich Scheiper

Steffen Henke
Prof.em. Dr. Bernd Senf
Dr. Günther Hoppenberger
Mag. Patric Siebert
Prof. Dr. Franz Hörmann

Veronika Spielbichler

Reinert Jost
Dipl. Ing. Roland Spinola
Dipl.-Polit. Heiko Kastner

Hanno Voss
Dipl. Ing. Samirah Kenawi

Helmut Wild
Prof.em. Dr. Peter Knauer

Klaus Willemsen

Helmut P. Krause

Heinz Wunderlich

http://www.geldmitsystem.org/

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