Die Rückholaktion des deutschen Goldes und ihre Folgen!

Insgesamt handelt es sich um Goldbestände im Wert von 150 Milliarden Euro, die in England, Frankreich und den USA?gelagert werden. Die Aktion kam bei den Politikern nur wenig an, da man der deutschen Bundesbank vorwarf, sie würde mit der Rückholung eine Fehlentscheidung treffen. Tatsächlich wurden die deutschen Goldbestände seit Jahrzehnten nicht mehr geprüft und überhaupt gezählt. Niemand hatte Zugang zu den?Lagern im?Ausland und vieles lief auf?Vertrauensbasis. Es ist nur richtig, dass die Goldbestände erneut inventarisiert werden und vor allem auch auf Echtheit geprüft, dass keine falschen Barren im Laufe der Zeit untergeschoben wurden.

Eine Verschwörung?

Die meisten belächeln die Aktion der Bundesbank damit, dass man einer wilden?Verschwörungstheorie aufsitzen würde und es gar keinen?Grund gäbe das Gold zurückzuholen. Ohne an dieser Stelle zu weit ausholen zu wollen, gab es in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr viele Ungereimtheiten rund um das Thema Gold und Lagerung in den USA. Es ist absolut richtig, wenn die Bundesbank in der aktuellen Krisenzeit das eigene Gold zurückholt. Man kann nicht wissen wohin sich die europäische Krise entwickelt. Eventuell wird das Gold vor Ort in?Deutschland benötigt, wenn eine neue Währung eingeführt wird.

Die Folgen dieser Aktion!

Die Maßnahmen der Bundesbank haben weltweiten Symbolcharakter. Zum ersten Mal holt ein Land große Goldbestände (2.300 Tonnen)?aus dem Ausland zurück. Dies könnte dazu führen, dass auch andere Länder reagieren und wieder selbst ihr Gold verwalten. Für die zukünftige Entwicklung des Goldpreis bedeutet dies weitere Steigerungen, da die Goldnachfrage seitens der Regierungen, vor allem in Asien und Osteuropa, steigen wird. Hier baut man schon seit Jahren auf die Werterhaltung von?Gold. Spannend wird auch sein, ob überhaupt das ganze Gold wirklich eingelagert wurde oder nicht verkauft!

Ihr Sebastian Hell

CFD-Experte & Börsenjournalist

Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am
benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Emfis News [#1]

Lieber Herr Hell,

Zum ersten Mal holt ein Land große Goldbestände (2.300 Tonnen)?aus dem Ausland zurück.

Diesen Gedanken hatte in den 60er Jahren bereits Degol und hat den AMIS ein Kriegsschiff zum Abholen der Goldreserven vorbeigeschickt.

Daraufhin war Nixon so genervt das er den in Bretton Woods festgelegten Goldstandart per Federstrich 1971 beendet hat.

Dem Dollar hat das damals Übrigens knapp 20 Prozent an Aussenwert gekostet, gegen DM.

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