Richard Ebert
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Dies und das

Eurex: Der Bund-Future bekommt einen Bruder

Von Andrea Cünnen

Handelsblatt, Frankfurt (10.09.09) - Als Pendant zum Bund-Future aus Deutschland gibt es bald einen Terminkontrakt für italienische Anleihen. Damit sollen institutionelle Investoren die Entwicklungen langlaufender Staatsanleihen im Euro-Raum absichern können, die keine Top-Bonitätsnote haben.

Am Montag führt die deutsch-schweizerische Terminbörse Eurex einen Terminkontrakt auf italienische Staatsanleihen ein. Ähnlich wie der Bund-Future bezieht er sich auf Anleihen mit Laufzeiten von achteinhalb bis elf Jahren, nur eben nicht auf deutsche, sondern auf italienische.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/der-bund-future-bekommt-einen-bruder;2455193;0)

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Am gestrigen Monat, dem ersten Handelstag, wurden 8.090 Kontrakte gehandelt. Der Kurs des Dezember Futures schloss bei 114,98

Geschrieben von Richard Ebert am
Richard Ebert
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Eurex startet Terminkontrakt auf Italien-Bonds

Von Andrea Cünnen

Handelsblatt, Frankfurt (15.09.09) - Die Eurex hat mit einem Terminkontrakt auf italienische Staatsanleihen ein Gegenstück zum deutschen Bond-Future eingeführt. Die Umsätze am ersten Handelstag sind ermutigend, über 8 000 Kontrakte mit einem Nominalwert von je 100 000 Euro wurden umgesetzt. Experten sind für den neuen Future optimistisch.

Die deutsch-schweizerische Terminbörse Eurex ist erfolgreich in den Handel mit einem neuen Terminkontrakt auf italienische Staatsanleihen gestartet.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/eurex-startet-terminkontrakt-auf-italien-bonds;2456994)

F
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Deshalb drifteten die Renditen der Staatspapiere im Euro-Raum extrem auseinander.

Der Markt unterscheidet nun einmal zwischen denjenigen, die Überschüsse erwirtschaften und damit über Reserven verfügen und denjenigen, die schon jahrzehntelang Defizite produzieren und grundsätzlich auf Pump leben.

Italienische Staatsanleihen als sehr gutes Absicherungsinstrument, wie sich die Zeiten doch ändern.

benedikt54
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@ Paljusevic, Franjo [#3]

Italienische Staatsanleihen als sehr gutes Absicherungsinstrument, wie sich die Zeiten doch ändern.

Damit sollen institutionelle Investoren die Entwicklungen langlaufender Staatsanleihen im Euro-Raum absichern können, die keine Top-Bonitätsnote haben

F
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Entweder wissen die "Analysten" überhaupt nicht wovon sie reden, oder es handelt sich um offene Verarschung.

benedikt54
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@ Paljusevic, Franjo [#5]

Ich verstehe nicht wo sie mit dem Beitrag einProblem haben?

F
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Es sind verschiedene Punkte.

Zum einen wird hier -wie ich meine- versteckte Werbung für Investments in Staatsanleihen wirtschaftlich schwächerer Staaten gemacht, die auf ein Level mit den soliden Bundesanleihen gebracht werden.

Völlig Realitätsfern.

Liest ein Laie diesen Artikel könnte es ihn durchaus überzeugen. Vielleicht auch den Bankberater um die Ecke, der dies dann wieder brühwarm an seine potentiell interessierte Kundschaft weitergibt.

Sollte es dann -wir wollen es nicht hoffen-, zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft zu einer Situation wie der in Argentinien kommen, ist das Geschrei dann wiederum sehr gross.

Wieviele Leute haben sich während der 1990er argentinische Staatsanleihen für ihre Altersvorsorge andrehen lassen.

Fakt ist, dass Italien ein klassisches Defizitland ist, das rein theoretisch für die Finanzierung dieser Defizite auch die entsprechend hohe Zinsen zahlen müsste. Künstlich geschaffene Nachfrage nach italienischen Staatspapieren hält die Zinsen logischerweise unten. Aber das entspricht nicht den wirtschaftlichen Fakten.

Wenn alle Welt in Bundesanleihen, statt in italienische, griechische oder spanische Staatsanleihen investiert, wird das wohl seine guten Gründe haben.

Zum anderen die Struktur des Artikels. Im ersten Artikel haben wir vier Absätze trockene Theorie, die hinlänglich bekannt sein dürfte. Wenn man allerdings Lückenfüller für die Textspalte braucht sind sie sehr hilfreich.

Investoren profitieren von Terminkontrakten auf Staatsanleihen, weil sie so mit kleinem Kapitaleinsatz auf die Entwicklung von Zinsmärkten spekulieren und ihre bestehenden Staatsanleihe-Positionen absichern können. So haben der Bund-Future und der BTP-Future Kontraktwerte von je 100 000 Euro. Davon müssen Investoren aber nur einen Bruchteil als Sicherheit (Margin) bei der Eurex hinterlegen. Die kleinste Kursänderung der Kontrakte beträgt einen Basispunkt, also zehn Euro.

Andere wichtige Terminkontrakte sind Futures auf amerikanische, japanische und britische Staatsanleihen. Dabei gibt es jeweils Futures für verschiedene Laufzeiten. In Deutschland gibt es neben dem Bund-Future noch den Bobl-Future für rund fünf-, den Schatz-Future für rund zwei- und den Buxl-Future für rund 30-jährige Bundespapiere.

Alle Futures sind Terminkontrakte auf fiktive Anleihen mit festen Zinsscheinen von in der Regel sechs Prozent. Die Futures haben Laufzeiten von meist neun Monaten. Am Ende der Laufzeit müssen die Verkäufer der Futures den Käufern die entsprechenden Anleihen liefern oder sich von dieser Verpflichtung durch den Kauf neuer Terminkontrakte lösen.

Die Handelsspannen sind bei Terminkontrakten sehr gering. Beim Bund-Future liegen sie bei nur einem Basispunkt.

benedikt54
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@ Paljusevic, Franjo [#7]

Es wird ein Produkt geschaffen damit instituionelle Adressen sich absichern können. Nicht mehr und nicht weniger.

Allein dadurch das die Futures gleich gestaltet werden kann man ja anhand der Kurse schon erkennen um welches Kind es sich handelt.

Das ist der Tenor.

Das Italien eine zweite oder sogar dritte Adresse ist wird ja offen angesprochen.

Ich kann nachwievor nichts anrüchiges an dem Beitrag erkennen. Sorry.

Letztendlich ist doch alles über was man spricht und diskutiert Werbung für ein Produkt, wenn man der obiger logik folgen will.

autokor
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@ Paljusevic, Franjo [#7]

Da muss man schon viel Phantasie haben um daraus Werbung für italienische Staatsanleihen zu erkennen...

Es wird ja beschrieben dass sie stärker eingebrochen sind als der Bund und deswegen jetzt der neue Future etabliert wird damit die höheren Risiken adequater abgesichert werden können.

Die Theorie schadet doch nichts und ist sicher für die meisten Leser notwendig.

Grüsse

Purri
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Die Dinger sind überaschend liquide für die ersten Tage, hoffentlich kann sich der Kontrakt durchsetzten. Die Eurex ist ja schon oft genug mit neuen Produkten baden gegangen.

F
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Der Eurex BTP-Future - ein voller Erfolg ?

Wie sind denn die Renditeunterschiede heute ?

Aktuell dümpelt der BTP-Future bei 102 % herum - noch gar nicht so lange her sind Kurse von 117 %.

Aber die Analysten sind bzw. waren ja "Profis".

Ein grosser Witz, für den nun die Allgemeinheit bezahlen wird.

F
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p.s.: Die SFR Jugoslawien lässt grüssen.....

benedikt54
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@ Paljusevic, Franjo [#11]

Ob ein Future ein Erfolg ist, ist doch nicht davon abhängig ob er im Kurs steigt oder fällt.

Ein Erfolg ist ein Future der eine ausreichende Liquidität sprich Volumen darstellt und dem normalen Anleger wie auch Profi eine vernünftige Edge bietet.

Ansonsten stimme ich dem was Sie sagen zu. Der IWF sagt das Italien kein Problem darstellt, die Märkte sagen was anderes.

Die Märkte haben wie immer Recht und das Geschwafel der Experten ist das was es meist immer ist, hohle Phrasen.

Italien muss eine solide Finanzpolitik an den Tag legen, so die Kanzlerin Heute. Ja verdammt nochmal, das sollten Sie doch schon seit dem ersten Tag der Euroeinführung.

Das heisst doch, so liebe Jungs, nachdem ihr 10 Jahre und mehr gemacht habt was ihr wolltet, jetzt liebe Leute müssen wir aber sparen.

Diese Leute treiben uns mit alle Kraft in den Ruin, nur um ihr politisches Kind Euro am Leben zu halten.

Nach dem Motto, scheiss aufs Volk.

gautama2
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@ benedikt54 [#13]

"Italien muss eine solide Finanzpolitik an den Tag legen, so die Kanzlerin Heute. "

Ja, die Kanzlerin sollte das mal auch tun.

"No-Bail Out

Die "No-Bail Out"-Klausel in Art. 125 AEUV stellt sicher, dass ein Euro-Teilnehmerland nicht für Verbindlichkeiten und Schulden anderer Teilnehmerländer haften oder aufkommen muss. Diese Klausel soll gewährleisten, dass für die Rückzahlung öffentlicher Schulden die Staaten selbst verantwortlich bleiben. Die Übertragung von Risikoprämien infolge einer nicht tragbaren Haushaltspolitik einzelner Staaten auf die Partnerländer soll damit vermieden werden. Mit dieser Bestimmung soll auch eine vernünftige Haushaltspolitik auf einzelstaatlicher Ebene gefördert werden."
http://www.cep.eu/index.php?id=68&no_cache=1&L=0&tx_sgglossary_pi1[searchmode]=1&tx_sgglossary_pi1[search][abc]=No-Bail+Out

"Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union
Dritter Teil - Die internen Politiken und Maßnahmen der Union (Art. 26 - 197)
Titel VIII - Die Wirtschafts- und Währungspolitik (Art. 119 - 144)
Kapitel 1 - Die Wirtschaftspolitik (Art. 120 - 126)
Artikel 125
(ex-Artikel 103 EGV)

(1) Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens.

(2) Der Rat kann erforderlichenfalls auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments die Definitionen für die Anwendung der in den Artikeln 123 und 124 sowie in diesem Artikel vorgesehenen Verbote näher bestimmen."
http://dejure.org/gesetze/AEUV/125.html

Hannes
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Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

es wird Panik erzeugt, bis alle davon überzeugt sind:

ja, wir dürfen erst mit 75 in Pension
ja, wir müssen die Arbeitszeit wieder auf 45 Stunden pro Woche erhöhen
ja, wir müssen Lohnkürzungen zustimmen
ja, wir müssen Sozialleistungen kürzen
ja, wir müssen Blinden die Förderung für Wohnungsumbau streichen
ja, wir müssen Gelähmten die Förderung für einen Rollstuhl kürzen
ja, wir müssen sparen, damit nicht das System kippt
ja, wir müssen den Lebensstandard von China und Indien erreichen , um mit diesen Ländern konkurrieren zu können.

Dann werden diese Ziele politisch umsetzbar sein, und dann erst werden die Unternehmer und Manager jene Früchte ernten, die sie sich eigentlich verdienen (derzeit hinken ihre Bonifikationen in Europa hinter den Spitzenleuten anderswo nach) - und ja, wir müssen natürlich auch den Politikern ein ähnliches Einkommensniveau wie den Spitzenleuten der Wirtschaft bieten, denn sonst kommen ja nicht die Besten in die Politik!

Was in den letzten zwei Tagen passiert ist (Italien) ist nur auf dem Mist der europäischen Finanzminister gewachsen, was ist den wohl deren Ziel??

Dieses Spiel wird weiter gespielt werden, 1) ein Land wird ins Gerede gebracht, 2) die Anleihen werden abgestossen - die Zinsen schnalzen hinauf, 3) die hohen Zinsen zwingen das Land unter den "Schutzschirm" der EU und unter die Knute der Mächtigen in der EU 4) den Durchschnittsbürgern wird Angst gemacht, um ... siehe oben

gautama2
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@ Hannes [#15]

Das ist aber schon mal ein guter Schritt der Selbsterkenntnis, dass nicht die Besten in der Politik sind.

Trotzdem, der Berlusoni hat seinen Reibach gemacht und seinen Spaß gehabt, die Italiener hatten es lange genug cool gefunden, sonst hätten die Deppen den nicht gewählt. Das die dafür jetzt mal hungern müssen finde ich ok.

Hannes
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"die Italiener", "die Deutschen", oder "die Griechen" gint's nicht, sind lauter einzelne menschen mit persönlichen Charakteren und Lebensläufen, ein großer Trick der Politiker, dass sie Ressentiments aufpeitschen uns auf diese weise Völker aufeinander hetzen können. Mit dem Wiederaufleben dieser Ressentiments führt sich auch das große "Friedensprojekt" ad absurdum und bald heisst's wieder

jeder Schuss ein Russ
jeder Stoß ein Franzos
jeder ...

gautama2
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@ Hannes [#17]

doch, leider gibt es "die Griechen", "die Italiener", denn es gibt quasi nicht nur Einzelindividuen sondern eben auch Gruppen, Völker etc., die eine eigene Entität bilden und dementsprechend auch qualifiziert werden können.

Sonst könnte man sie auch nciht gegeneinander hetzen und es gäbe keine Massenpaniken, Stadioinfeeling, Neonazis etc.

DEerredux
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@ Hannes [#15]
Falls Du nicht mit 75 in Rente gehen willst, such Dir einen Doofen. Meine drei Kinder werden Deine Pension nicht bezahlen, dafür habe ich gesorgt.

benedikt54
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@ Hannes [#17]

Die Italiener mussten sich doch von jeher mit Diktatoren, Faschisten, der Mafia, der Camorra usw. auseinandersetzen.

Die Italiener mussten sich schon immer selber helfen, denn egal wer Sie regiert, ob es Ihnen gut geht oder nicht bestimmte nie die Politik, sondern die Gangster und Wirtschaftsbosse.

Sogesehen war es doch logisch das man den grössten Gangster als Ministerpräsident gewählt hat, sozusagen das Beste aus beiden Welten.

Allein durch die Historie der Italiener ist es doch nur dümmliches Wunschdenken und geradezu hochgradig Fahrlässig zu glauben man konnte die über Jahrzehnte gefahrenen Strukturen durch eine Euroeinführung abschaffen.

Hannes
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Reden die Amerikaner eigentlich auch so über die Floridaner, New Yorker, Minnesotaner etc. ?

gautama2
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@ Hannes [#21]

Ja, so wie die Deutschen über die Bayern, Hessen, Franken, Düsseldorfer, Kölner etc.

Hannes
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Ich hatte immer gedacht, dass Europa so wie die USA ein großer Staat wird und die "Europäer" so wie die "Amerikaner" ein gemeinsames Gefühl für eine gemeinsame Heimat entwickeln sollen...

benedikt54
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@ Hannes [#23]

Grundsätzlich ja ein Nobler Gedanke, nur leider an der Realität vorbei.

Man vergisst das die AMIS dafür 200 Jahre gebraucht haben.

Hätte man das Haus Europa, wie Kohl es immer genannt hat, nicht auf Sand, sondern auf einem soliden Fundament gebaut, dann hätte das ganze sicherlich funktioniert.

Mit solide meine ich das man mit den 6 Gründerländern hätte anfangen sollen und sich der Rest den Beitritt durch Stabilitätspolitik erarbeitet hätten müssen.

gautama2
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@ Berlinerredux [#19]

Aber mich hast du nicht ausgeschlossen? Ich war doch immer lieb :)

F
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http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41279319.html

Das Spiegel-Archiv ist einfach hervorragend.....

DEerredux
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@ gautama2 [#25]

Ja? Wirklich? Beweise es! ;-)

gautama2
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@ Berlinerredux [#27]

Erst die Kohle :)

select
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Berlinerredux [#19]

"Meine drei Kinder werden Deine Pension nicht bezahlen, dafür habe ich gesorgt."

Nicht vergessen, ich bin Dein bester Freund, gelle:-))))))

schnueffelnase
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#24]

Das so hart kritisierte Italien war übrigens EU-Mitgründer.

By the way: Fällt niemandem auf, wie sehr die Rateagenturen bei Italien oder Griechenland einerseits und den USA andererseits mit zweierlei Maß messen? Die Amis rasen sehenden Auges mit Vollgas auf den Staatsbankrott zu (Termin 2. August) und Muhdies&Co. lassen verlauten, dass sie vielleicht warnend den Zeigefinger heben könnten. Ein europäischer Staat wäre für dieses Verhalten schon längst auf C abgestuft worden.

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SPOMI
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@ schnueffelnase [#30]

Irgendwie siehts so aus als wollte man mit aller Gewalt USD und bonds nach oben ziehen, da ist offenbar jedes Mittel recht. Sicherlich ist die Verschuldung mancher Staaten in Eu und Japan hoch. Ich habe mal gelesen von einem Volkswirt-Prof, dass eine Staatsverschuldung bis 250% des BIP bei moderatem Wirtschaftswachstum kein Problem darstellt. Ein kleiner Vergleich hilft die Lage einzuschätzen: Nimmt eine Privatperson mit Kündigungsrisiko und Durschnittseinkommen einen Kredit zum Erwerb einer Immobilie auf sind 30-40% EK und 20 Jahre Laufzeit Ok. Bei Staaten mit durchaus vorhandenen assets (Firmen, Grund) und Steuerzwangsgewalt ist bei 100- 140% Verschuldungsgrad gemessen am BIP der Bankrott zu erklären. Hier wird dem Privatschuldner eine höhere Entschuldungschance eingeräumt als einem Staat. Sehr seltsam meint SPOMI

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