Dollar handeln
lasst uns mal den Dollar verkaufen
Meine Indikatoren sagen einen schwachen Dollar voraus und somit einen verfall des Dollarindex.
Passt irgendwie nicht in das Bild des zusammenbrechenden Euro usw, zumal der Euro mit 57 Prozent im Index gewichtet ist.
Im Bild Euro gegen Dollar kann man zwei Fahrstühle sehen die nach unten rauschen und einmal ist der eine vorn, dann der andere.
Sogesehen ist meiner Ansicht nach demnächst der Dollar wieder an der Spitze.
Die Arbeitsmarktdaten vom Freitag waren eine Kathastrophe und dies hat gereicht den Euroverfall zu bremsen.
Es reicht meineserachtens eine kleine Besserung der Nachrichtenlage aus der Eurozone um den Euro gegen den Dollar aufzuwerten.
Ich bin Short im DX Juno auf 83.15
Alternativ kann man auch den Euro kaufen.
Andere Meinungen?
@ benedikt54 [#1]
Die Märkte befinden sich schon seit Wochen im Rezessionsmodus.
- Rohstoffe klarer Abwärtstrend
- Rohstoffwährungen Abwärtstrend (AU$, CAD$)
- Bondmarktralley
- Inflationsraten überwiegend rückläufig
Ich denke, wir werden bald eine Zinssenkung sehen (Euroraum). Ob es da Sinn macht im Vorfeld Euro long zu gehen weiß ich nicht. Sehe die Erholung eher, wenn dieses Thema durch ist und der Euro nicht weiter fällt.
@ tomxy [#3]
Habe Ende vergangener Woche den Euro gekauft und halte ihn nach wie vor, allerdings mit recht emgem Stopp.
Möglicherweise ist die Zinssenkung schon eingepreist - mir erscheinen Preise von unter 1,23 als überzogen. Die Kehrtwende am Freitag war jedenfalls eindrucksvoll.
Mit besten Grüßen, Myrrdin
@ Myrrdin [#4]
Es handelt sich nicht um eine Eurostärke, sondern um eine ganz klare
Dollarschwäche.
Wie im obigen Beispiel mit den Fahrstühlen erleutert.
Die AMIS haben seit der Finanzkrise ihre Glaubwürdigkeit betreffend des Dollars eingebüsst.
Was den Dollar noch hält ist meineserachtens die Bindung ans Öl, das Geschäfte mit der braunen Brühe nur in Dollars fakturiert werden dürfen.
Jedes Land oder vielmehr Diktator welcher angekündigt hat Öl künftig in Euro zu fakturieren wurde einen Kopf kürzer gemacht. Da hätten wir Saddam, dann Gadaffi und Achmadine steht auch schon auf der Liste.
Fakt ist das institutionelle Adressen den Dollar massiv geben und da sehe ich mehr Sicherheit darin als in so mancher charttechnischen Analyse.
Japan und China verzichten auf Dollar als Handelswährung
Japan und China sagen Adieu zum Dollar: An diesem Freitag (29. Mai 2012) nehmen die beiden größten Volkswirtschaften Asiens den direkten Handel ihrer Währungen auf, wie die Regierungen in Tokio und Peking am Dienstag bekanntgaben. ...
http://www.stern.de/wirtschaft/news/japan-und-china-verzichten-auf-dollar-als-handelswaehrung-1833636.html
@ benedikt54 [#1]
Meine Indikatoren sagen einen schwachen Dollar voraus und somit einen Verfall des Dollarindex.
Wenn Sie mit einem schwachen Dollar rechnen müssen Sie den Dollar-Index KAUFEN ! Sie handeln dabei nicht den Dollar sondern einen Währungskorb, also andere Devisen als den Dollar und gehen über den Dollar Index Devisen long.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ Richard Ebert [#7]
Der U.S. Dollar Index (USDX) stellt das Verhältnis von sechs Währungen im Vergleich zum US-Dollar dar, wobei der Euro mit dem Handelsvolumen aus zwölf EU-Ländern berücksichtigt wird. Diese machen einen Anteil von 57,6 Prozent im Index aus. Die weiteren Währungen sind der japanische Yen (13,6 Prozent), das britische Pfund (11,9 Prozent), der kanadische Dollar (9,1 Prozent), die schwedische Krone (4,2 Prozent) sowie der Schweizer Franken (3,6 Prozent).
Anhand des Verlaufs des U.S. Dollar Index lässt sich die Stärke oder Schwäche des US-Dollars ablesen. Ein steigender Index bedeutet eine Aufwertung des US-Dollars gegenüber den Währungen im Währungskorb, ein fallender Index dagegen eine Abwertung.
@ benedikt54 [#8]
Sehe ich auch wie Du.
Aber jetzt, wo Herr Ebert den Chart reingestellt hat, springt mir ins Auge: die Chartformationen 1986 - 1996 und 2003 - 2012 gleichen sich fast wie eineiige Zwillinge. Die Fortsetung ab 1997 auf heute übertragen würde für einen starken Dollar sprechen.
Nach "seasonalcharts.de" würde der Euro/$ im Juni sein Tief machen und bis Jahresende ca. 300 Bips zulegen. Ich stelle den Link nicht ein, da die Seite eine Genehmigung für die Veröffentlichung der Graphiken im Internet verlangt.
Fraglich ist auch, wie man auf die 30 Jahreswerte gekommen ist. Vermutlich ein adjustierter Währungskorb, vielleicht aber auch die Fortschreibung des DM/$ Wechselkurses für die Historie.
Die Abwärtsbewegung im Mai dieses Jahres hätte aber sehr gut in die dort gezeigte Saisonalität gepasst. Ob Zufall oder nicht.
@ Richard Ebert [#7]
@ benedikt54 [#8]
KORREKTUR: Meine Darstellung in Beitrag [#7] war falsch, die von Benedikt die korrekte.
Bitte um Entschuldigung.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ tomxy [#10]
Mein Zeitfenster umfasst mehrere Wochen und nicht Monate wie die in von Herrn Ebert übermittelten Charts. Somit kann ich mit Interpretationen von solchen Charts auch nichts anfangen.
Meine Ziele sollten in 12 Wochen erreicht sein und dann mischen sich die Karten neu und ob sie sich dann genauso darstellen wie zum Zeitpunkt der Shortentscheidung wird man sehen.
Von Zyklen und Saisonalen Trends halte ich offen gestanden auch nichts.
Sie mögen als Beimischung im Entscheidungsmodus durchaus verwendung finden aber niemals dienen sie bei mir als Basis einer Entscheidung.
Saisonale Trends in Commodities finde ich bei weiten interessanter als bei Currencies.
Allerdings alles nur meine Meinung und die erhebt sowieso keine Ansprüche auf umfassende Richtigkeit.
@ benedikt54 [#8]
@ zorrie [#9]
@ tomxy [#10]
@ Richard Ebert [#11]
Ich wollte benedikt eben beipflichten.
Dieser Chart in #7 zeigt seit 2011 eine hohe negative Korrelation EURUSD.
Im Chart USD steigt, und wir wissen, seitdem, EUR fällt, bezogen auf dieselbe crossrate.
Ergo, wenn wir von Dollarschwäche ausgehen, muß man diesen Index shorten.
@ benedikt54 [#12]
Sehe ich genauso. Die Seasonals geben für Währungen nur in Ausnahmefällen etwas her. Dies vor allem dann, wenn kurzfristige Währungsflüsse in Zusammenhang mit einem Steuer- / Berichtsstichtag zu erwarten sind. Diese Bewegungen sind aber eher kurzfristig, zweitens sollte man sich in jedem Fall auch die Fundamentals anschauen.
Für den Euro sehe ich derzeit kein derartiges Ereignis.
Die meisten Seasonals, die ich kenne, verwenden für die nZeit vor dem Euro die DM.
Mit besten Grüßen, Myrrdin
@ Myrrdin [#14]
aktuell 81.79
@ benedikt54 [#15]
82.32
ist ja noch alles im lot
@ benedikt54 [#16]
81.57
Der Markt läuft wie auf Schienen
@ benedikt54 [#17]
@ benedikt54 [#18]
81,40
Der Trend läuft weiter ohne Probleme zu machen