Richard Ebert
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Dr. Jens Ehrhardt bleibt weiterhin pessimistisch

Dr. Jens Ehrhardt bleibt weiterhin pessimistisch

institutional-money.com / aa (04.02.10) - Jens Ehrhardt, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Investmentboutique gab beim diesjährigen FONDS-PROFESSIONELL Kongress in Mannheim einen Marktausblick für das Jahr 2010. INSTITUTIONAL-MONEY war vor Ort und berichtet über die Highlights.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/?tx_ttnews[tt_news]=15304&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=f793482ead)

Geschrieben von Richard Ebert am
F
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Aus fundamentaler Sicht sorgt die hohe Überschuldung der USA sowie Großbritanniens für wenig Hausse-Potential. Die USA schleppt per 30.9.2009 einen Schuldenberg (gemessen am BIP) in Höhe von 369 Prozent mit sich (Ehrhard schätzt die tatsächlichen Schulden sogar auf rund 600 Prozent des BIPs). Die Staatsverschuldung Großbritanniens wird auf rund 90 Prozent gemessen an BIP geschätzt. Aber auch China häuft Schulden an - Ehrhardt schätzt diese für das Jahr 2009 auf circa 130 Prozent.

Na und ?

Herr Doktor Erhard kann sich scheinbar nicht vorstellen, dass die hohe Verschuldung sogar noch weiter ausgedehnt wird und das auf Kosten des Geldwertes.

Ich wundere mich wirklich.

Der Point-of-no-Return ist schon lange überschritten. Zurückgezahlt wird der ganze "Klumbatsch" eh nicht mehr. Warum sich dann also jetzt noch "Beschränkungen" auferlegen.

Herr Doktor Erhard scheint immer noch in einem Umfeld zu denken, dass seit 2008 nicht mehr existiert. Finanz- wie Wirtschaftspolitisch muss man sich eingestehen, dass zukünftig Praktiken angewandt werden, die für Industriestaaten undenkbar und nur in sogenannten "Bananenrepubliken" gängig waren.

Zugegeben es ist schwer sich das Vorzustellen, aber die Kassen sind absolut leer. Also man macht entweder einen kompletten Neuanfang mit "Tabula-Rasa" (der zweifellos in den nächsten 5 Jahren kommen muss) oder man biegt sich das alte System soweit passend, dass man bis zum Neuanfang irgendwie durchkommt.

Das ist in jedem hochverschuldeten, vor dem wirtschaftlichen Bankrott stehenden Wirtschaftssystem so gewesen.

Meines Erachtens weiss Herr Doktor Erhard nicht, wie sich hochverschuldete Staaten verhalten, wenn sie weiteres Geld benötigen und ihre Ausgabenpolitik nicht ändern können oder wollen.

Deutschland ist im Hinblick auf die -im Vergleich der vergangenen Jahrzehnte mit anderen westlichen Industriestaaten- bisherige Schuldenbegrenzung, disziplinierte Haushaltsführung und Ausgabenpolitik ein lobenswertes Beispiel. Aber nicht überall auf dieser grossen Welt denkt und handelt man wie in Deutschland. Das sollte man nicht vergessen.

Archie
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Dazu mal eine Meinung auf Basis technischer Analysen:

http://www.aktienboard.com/content/201002/seit-11-jahren-ist-nichts-passiert-n562927

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