Kobban
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Dubiose Gerüchte: Mehrheit der US-Banken insolvent?

Dubiose Gerüchte: Mehrheit der US-Banken insolvent?

tagesanzeiger.ch (21.04.09) - Ein Blogger behauptet, er kenne die Resultate des Stresstests über die US-Banken. Der Inhalt ist dramatisch: Von den 19 grössten Banken sollen 16 insolvent sein. Trotz fragwürdiger Quelle: Die Meldung sorgt für Nervosität.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Dubiose-Geruechte-Mehrheit-der-USBanken-insolvent/story/30855407)

Geschrieben von Kobban am
limitup
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@ Kobban [#1]

Türlich sind die alle quasi Pleite..Die Schulden übersteigen Ihre Assets um ein Vielfaches. Warum sind sie aber noch nicht Pleite:

Weil sie Schrottvermögenswerte immer noch viel zu hoch bewerten (zb Mortgage Credits im Schnit noch mit 89 cent on the Dollar). da gabs kürzlich ne Studie von Goldman Sachs zu.

Man braucht keine Stresstest o.ä um zu wissen das die ganzen Banken ohne Staatshilfe längst Bankrott wären zb citigroup. Das Eigenkapital pulverisiert.

Das kommt davon wenn man das EK mit Faktor 50 hebelt.

Jedoch werden die banken nicht mit einem Knall ala Lehman krachen gehen. Sie werden vom Steuerzahler unterstützt und zwar solange bis sich die Situation wieder verbessert. Das wird aber noch mindestens 10 Jahre dauern.
Die Amis und die Europäer haben sich für den japanischen Weg entschieden. Zombiebanken künstlich am Leben erhalten. Jetzt werden die Amis und die Europäer die Japanische Lektion der 90iger Jahre lernen müssen. Siechen, Siechen, Siechen.

Zu den Stresstests: Glaubt hier wirklich einer das ein Stresstest von einer Institution die den Banken gehört, sprich FED, wirklich ergibt das die Banken alle Pleite sind.
Keine Institution der Welt würde solche Stresstests machen! Da wird solange geschraubt bis es passt.
Stresstests sind völlig für die Katz. Als Lehman, Bear Stearns usw. über den Jordan gingen waren die Strestestergebnisse 1 Tag vor dem Doom auch völlig ok. Oder bei AIG...

Alles Augenwischerei.

Ja die Banken sind alle pleite. Jedoch werden sie nicht umfallen (gelassen)

tantan
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@ limitup [#2]

Wenn die Papiere noch so hoch bewertet werden, gibt es natürlich keinen Markt. Und da wo es einen Markt geben würde, wären die jetzigen Eigentümer schon pleite. Dann ist es aber eine Frechheit oder sogar kriminell von den Banken im 1. Qartal Gewinne auszuweisen.

wuelle
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Die Autoren des GEAB bringen es auf den Punkt: "Die Banken haben sich wie Betrüger benommen und scheinen auch jetzt ihr Geschäftsgebaren nicht sonderlich geändert zu haben; und die Aufsichtsbehörden, insbesonders an der Wall Street und in der City of London, waren ihre Komplizen." Zitat Ende.

Es ist verständlich, dass sich die Chinesen um ihre US-Dollar Währungsreserven, Gedanken machen. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn nun Herr Obama spricht. :-)

Kobban
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@ wuelle [#4]

Autoren des GEAB bringen es auf den Punkt

GEAB N°34 ist angekommen! Sommer 2009 : Wohl kaum mehr Zweifel am Auseinanderfallen des internationalen Währungssystems

- Pressemitteilung des GEAB vom 18. April 2009 -

Wie die Krise sich in den nächsten Monaten weiter entwickeln wird, wird ganz entscheidend von den Chinesen abhängen. Aber sind sie eigentlich noch Herr ihrer Entscheidungen? Wenn die US-Regierung und die üblichen Medienexperten Recht haben, dann stecken sie mit ihren 1.700 Milliarden Dollar Währungsreserven in einer „Dollarfalle“, die ihnen keine Wahl läßt (1); als „Gefangene“ ihrer Dollarbestände müssten sie weiterhin den Amerikanern ihre Schatzbriefe und Dollars abnehmen, um einen Absturz des Dollars zu verhindern, der auch ihnen massiv schaden würde (2).

Aber was ist wohl der größte Wunsch für einen, der in einer Falle gefangen sitzt? Natürlich auszubrechen, sich aus der Falle heraus zu arbeiten. Wir sind daher davon überzeugt, dass es für die chinesische Regierung zur Zeit (3) nur eine Priorität unter allen Prioritäten gibt: Unverzüglich die „Giftwerte“ abzustoßen, zu denen die US-Staatsanleihen und die US-Dollar mutiert sind, die doch eigentlich 1.300 Millionen Chinesen Wohlstand sichern sollten (4). In dieser 34. Ausgabe des GEAB werden wir darlegen, wie die chinesische Regierung beharrlich daran arbeitet, um bis Ende des Sommers 2009 aus der Dollarfalle ausgebrochen zu sein. Heute, wo der US-Staatsbankrott bevorsteht, wird bald die Zeit im globalen System einsetzen, in der die Staaten sich in ihrer Politik nur noch davon leiten lassen werden, was für sie gut und richtig ist, ohne Rücksicht auf das Funktionieren des Gesamtsystems. Die Schatten dieser neuen Zeit hat bereits der G20-Gipfel von London voran geworfen: Seine Schlussfolgerungen lesen sich wie der „Fahrplan für den Zerfall der globalen Ordnung“. Wir werden dies im einzelnen in dieser Ausgabe des GEAB begründen.

Bild entfernt.
Entwicklung der Zuwächse der chinesischen Währungsreserven pro Quartal - Quelle: Chinesische Zentralbank / New York Times, 04/2009

Hinter dem Schaulaufen des Londoner Gipfeltreffens, wo jeder so getan hat, als sähe er sich als Teilnehmer eines „historischen“ (5) Ereignisses der internationalen Zusammenarbeit, schimmerte ein tief gehender Zwist unter den G20-Staaten durch: Auf der einen Seite versuchen die USA und Großbritannien, unterstützt von einem willfährigen Japan, verzweifelt, ihre Kontrolle über das globale Finanzsystem zu erhalten; sie boykottieren jeden Versuch von Reformen, mit denen den anderen Staaten ein stärkerer Einfluss im aktuellen System zukäme. Gleichzeitig fehlt ihnen aber die Durchsetzungsfähigkeit, in diesem Zirkel ihren Wünschen Gehör zu verschaffen. Auf der anderen Seite versuchen die Chinesen, die Russen, die Inder, die Brasilianer… die Machtverhältnisse im internationalen Finanzsystem so neu auszurichten, dass ihre Interessen dabei besser gewahrt sind. Aber auch ihre Bemühungen sind nicht von Erfolg gekrönt sind (wobei es ihnen vielleicht auch noch an der letzten Entschlossenheit fehlt (6)). Die Europäer hingegen (immer mehr muss man unter diesem Begriff die EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Briten verstehen) sind unfähig, zwischen den beiden Optionen, die ihnen offen stehen, eine Entscheidung zu treffen: Entweder in Gefolgschaft der Amerikaner und Briten unter zu gehen oder in Zusammenarbeit mit den Chinesen, den Russen, den Indern und den Brasilianern eine tiefgreifende Reform des globalen Finanzsystems auf den Weg zu bringen. Sie haben sie sich schon so weit von Washington und London emanzipiert, dass sie deren obsolete, bereits gescheiterte (7) Politik der Krisebekämpfung nicht nachäffen, aber nicht ausreichend, um von ihnen unabhängig die notwendigen Weichenstellungen für die Zeit nach der Dollardominanz vorzunehmen.

Bild entfernt.

Der Absturz des Welthandels ist ohne Beispiel – Jährliche Entwicklung der Quartalszahlen - Quelle : OECD, März 2009

Die Europäer werden einen großen Teil der Verantwortung dafür tragen, wennn in der kurzen Zeitspanne von wohl gerade noch sechs Monaten, die bleibt, um zu verhindern, dass die Krise sich zu einer Megakrise von mehr als zehnjähriger Dauer und tragischen Auswirkungen auswächst, keine entscheidende Gegenmaßnahme getroffen wird (8). Sie besitzen das technische know-how, mit dem eine neue, internationale Korbwährung, die sich aus den großen Währungen zusammen setzt, geschaffen werden kann. Und sie verfügen über die politische Methode, mit der die unterschiedlichen Interessen der an der neuen internationalen Korbwährung zu beteiligenden Länder in einem ständigen multilateralen Rahmen zum Ausgleich gebracht werden kann. Jedoch bleibt heute leider nur feststellen, dass die Regierenden der EU (und insbs. von Euroland) nicht das Format besitzen, um sich dieser Verantwortung zu stellen. Man kann trotz ihren gegensätzlichen Lippenbekenntnissen beinahe den Eindruck gewinnen, sie würden lieber das bestehende internationale Währungssystem untergehen lassen als sich für dessen Fortentwicklung in eine neue finanzielle Weltordnung einzusetzen. Wir halten dies nicht für eine bewußte politische Entscheidung, sondern vielmehr für einen Mangel an Courage der Regierenden in Europa. Ist das wirklich verwunderlich? Viele von ihnen sind auf ihre Positionen gelangt, weil sie sich als willfährige Charaktere erwiesen haben, die im Dienste der USA und/oder der großen wirtschaftlichen und finanziellen Interessengruppen in Europa stehen, oder sich von ihnen manipulieren lassen. Ihre Unfähigkeit, die Schwellenländer in deren Reformbemühungen zu unterstützen, birgt große Gefahren für alle Staaten dieser Welt, da dadurch wichtige Maßnahmen, die eine lange Krise mit tragischen Auswirkungen verhindern könnten, nicht angegangen werden können (9).

Auch werden wir in dieser Ausgabe des GEAB detailliert darlegen, in welchen Formen der von uns bis Ende Sommer 2009 vorhergesagte US-Staatsbankrott ablaufen könnte. Ende April, der Monat, in dem der Löwenanteil des US-Steueraufkommens erhoben wird, wird dieser Bankrott nicht mehr als mögliches, aber unwahrscheinliches Szenario, als Produkt überschießender Phantasie ewiger Schwarzseher zu ignorieren sein (10). Angesichts der steil ansteigenden öffentlichen Defizite in den USA drängt sich die Zahlungsunfähigkeit der USA im Sommer 2009 als logische Folge einer langjährigen verantwortungslosen Schuldenpolitik auf: Die Ausgaben sind um 41% gestiegen, während die Einnahmen um 28% einbrachen. Wir haben diese Entwicklung schon vor einem Jahr vorher gesagt. Allein im März 2009 hat sich das Bundesdefizit um beinahe 200 Milliarden Dollar erweitert und damit die pessimistischsten Einschätzungen noch übertroffen. In nur einem Monat haben die öffentlichen Haushalte (Bund, Staaten (11), Kreise, Gemeinden (12)) in den USA soviel Schulden angehäuft wie in sechs Monaten des bisherigen Rekordjahrs 2008 (13). Mit den einbrechenden Steuereinnahmen gerät das Land in eine Defizitspirale, aus der sich niemand mehr, und vor allen Dingen nicht Washington, befreien kann.

Bild entfernt.

Entwicklung der Körperschaftssteuereinnahmen in den USA (1930 bis 2009) - Quellen : US -Wirtschaftsministerium / US-Zentralbank von Saint Louis (Schätzung für das 2° et 3° Quartal 2009 von EconomicEdge)

Weiterhin werden wir uns in dieser Ausgabe mit Gold und seiner mysteriösen weitgehenden Preisstabilität beschäftigen. Unsere Forscher haben interessante Erklärungsansätze (14) erarbeitet, warum der Kurs des Edelmetalls, das zur Zeit so sehr nachgefragt wird, dass in vielen Ländern es schon zu Lieferschwierigkeiten kam, dennoch seit Monaten grosso modo um ein festes Niveau oszilliert.

Abschließend stellen wir unsere Empfehlungen vor, die unsere Leser dafür rüsten sollen, auch die folgenden Monate der Krise möglichst schadlos zu überstehen; insbs. widmen wir uns der Frage der Sparguthaben und der Lebensversicherungen.

(Quelle und Notes: http://www.leap2020.eu/GEAB-N-34-ist-angekommen!-Sommer-2009-Wohl-kaum-mehr-Zweifel-am-Auseinanderfallen-des-internationalen-Wahrungssystems_a3139.html)

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