Einfluß der Brokerkosten auf den Erfolg von Termingeschäften
Ausgegliedert aus dem Thema "Spread Weizen Mais: Ungewöhnlich niedrig"
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@ tantan
Bei RJO oder Manfinancial, den beiden US-Brokern, deren ich mich in den vergangenen Jahren bedient habe, kannst Du bís zum Auslaufen der Futures mit einem Spread drinnen bleiben. Du riskierst allerdings, die Ware vor die Haustüre geliefert zu erhalten.
Mein Account reicht hierfür nicht aus.
Habe daher meinen Broker beauftragt, jede Position zeitgerecht zu schließen, falls ich dies - aus welchen Gründen auch immer - nicht tun kann
Mit besten Grüßen, Myrrdin
@ Myrrdin [#1]
Zwischen Andienung und Lieferung gibt es aber noch genug Zeit zum aussteigen. So war es zumindet vor 20 Jahren.
Was zahlt man den so für ein RT bei denen?
@ tantan [#2]
Hängt von Deinem Account ab (Größe, Anzahl der Roundtrips). Für "übliche " Accounts sind es 15 $.
Myrrdin
@ Myrrdin [#3]
Mit 30$ für ein Spreadgeschäft kann ich nicht rentabel arbeiten! Und wenn du es kannst, versuch es mal mit 10 oder 15$ Commission. Du wirst sehen, das deine Rendite sich spielend vervielfacht.
@ tantan [#4]
Gilt aber wohl nur für Daytrading oder sehr kurze Haltedauer :-).
@ ladowa [#5]
Das ist auch meine Erfahrung. Wenn man die Spreads über mehrere Wochen oder Monate hält, spielen die Gebühren nicht die große Rolle.
Myrrdin
@ ladowa [#5]
@ Myrrdin [#6]
Ich nehme an ihr führt eine Statistik über eure Geschäfte. Dann wisst ihr ja wieviele Trades ihr im Jahr macht und wie hoch eure Durchnittseinnahmen pro Trade sind. Rechnet da mal die halbe Commision drauf und strafft euer Cash.- und Riskmanagement. Dabei sind noch nicht die neuerschloßenen Möglichkeiten berücksichtigt. Bei 500 RT und 8$ weniger Commission pro RT sind das 4000 $ im Jahr. Bzw. 333 $ im Monat. Bei einem Eigenkapital von 40000 $ sind das 10% mehr Bruttorendite.
Traden ist nicht nur der Markt. Es ist ein Geschäft. Da gehört die eigene Organisation mit dazu. Und wer die Kosten nicht im Griff hat, dem kann der Markt auch nicht helfen.
Sicher, ich bin ja auch der Meinung, dass die Fixkosten so gering wie möglich gehalten werden sollen. Ich als 50 %-Daytrader und 50 %-Langfristtrader bin auch froh, bei IAB und ähnlichen Brokern zu sein. Ohne diese wären (aufgrund der geringen Commission) viele Trades gar nicht möglich.
Hier in Berlin gibt es immer noch ein Unternehmen, die "Broker" (bzw. Verkäufer) suchen, bei denen kostet ein Optionen-Halfturn 80 USD. DAS nenn ich mal hohe Kosten, dagegen sind 15,- für RT ja fast nix :-).
@ tantan [#7]
Bei einem jeden Geschäft sind die Kosten den Leistungen gegenüberzustellen.
Ein Beispiel für eine erbrachte oder nicht erbrachte Leistung eines Brokers: Wenn Du den ES als Daytrader handelst, sind geringe Gebühren wesentlich. Einen guten Fill muss Dir der Broker im elektronischen Markt nicht beschaffen - das kannst Du selbst.
Wenn Du Optionen mit geringem Volumen im Pit handelst, kann ein Broker seinen Beitrag leisten, einen guten Fill zu erhalten. Da spielen die Gebühren für Langfristtrader eine untergeordnete Rolle.
Myrrdin
@ Myrrdin [#9]
Wieviel Geld hast du denn im Pithandel verdient? Und wenn du wirklich so gut bist, das du im Pithandel regelmäßig verdienst, wende diese Strategie doch einfach im E-Market an und werde reich. Oder hast du Mitleid mit den Händlern am Pit und den Brokern? Brauchst du aber nicht zu haben. Die haben von mir schon genug bekommen.