benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate
Euro-Yen, das sieht bullish aus
Meine Indikatoren sehen Bullish aus für den
EURO-YEN
Deshalb wage ich mich mal aus dem FENSTER und kaufe auf
der 128.62 (Kasse)
Geschrieben von benedikt54
am
Was sieht daran bullish aus?
MfG neuhausalm
EUR/JPY korreliert 1:1 mit EUR/USD.
Da die Schwankung von USD/JPY begrenzt ist, wird bei einem stärkeren EUR/USD auch EUR/JPY automatisch steigen.
Derzeit belasten meines Erachtens den Euro primär die Mega-Neuverschuldung der BRD und sekundär die Schuldenprobleme einzelner "EU-Mitglieder" wie Griechenland, Irland etc.
Persönlich sehe ich EUR/USD tendeziell höher, ganz einfach aus dem Grunde, da es meines Erachtens "keinerlei Spielraum" für Zinserhöhungen in den USA gibt, weitere Zinssenkungen in der Euro-Zone unwahrscheinlich sind und Deutschland nachwievor und zukünftig imense Aussenhandelsüberschüsse erzielt.
Da die Weltwirtschaft und damit auch der Welthandel durch billiges "unbegrenztes" Notenbankgeld am Laufen gehalten wird, werden die grossen Profiteure dieser laxen Geldpolitik -Profiteure, die es auch heute durch die belegbaren imensen Aussenhandelsüberschüsse sind- Deutschland, Japan und die Volksrepublik China sein.
Und hohe Aussenhandelsüberschüsse sind langfristig immer mit einer starken Währung gleichzusetzen. Es ist einfach so.
Ich denke, man sollte der breiten Masse der Bevölkerung -denen der Begriff Aussenhandelsüberschuss eventuell ein Fremdwort ist, mit dem sie nichts anfangen können- einmal vereinfacht klarmachen, dass nach einem harten Jahr der gesamtdeutschen Arbeit und des internationalen Kaufen und Verkaufens riesige Summen in der Kasse übrigbleiben. Aussenhandelsüberschuss = Man hat einen Gewinn gemacht.
Sagen wir einmal -um beim Beispiel Deutschland zu bleiben- im Durchschnitt 160 Milliarden € pro Jahr, was grob geschätzt pro Kopf 2000 € ausmacht.
Noch einfacher ausgedrückt - Produkte Made in Germany sind immer gefragt. Und wenn kein Geld da ist um sie zu kaufen ? Na kein Problem, dann wird es eben gedruckt.
Ich denke, man sollte einmal anfangen, für die hier hergestellten hochqualitativen Produkte auch international höhere Preise durchzusetzen. Meine Prognose ist, dass sie auch dann Absatz finden werden. Und die Belegschaften hierzulande könnten dann auch "höher entlohnt" werden.
Wiegesagt - Deutschland macht seit Jahren bzw. Jahrzehnten imense Gewinne.
@ Paljusevic, Franjo [#3]
Ich denke benedikt54 [#1] meint eher den Rückgang der Kontraktbestände.
Können Sie mir bitte erklären, welche Position man einnehmen sollte, wenn man Ihren Kommentar als Grundlage nimmt?
Entry ? Stop ? Target ?
Ich verstehe nicht, wie man darauß zu einer Handelsentscheidung kommt.
Vielen Dank
EUR/JPY sehe ich auf Basis von 2 Wochen bei 133.
Da der Kursverfall bei EUR/JPY offensichtlich über die Cross-Rates zustandegekommen ist und EUR/USD bei 1,40 einen Boden hat, sehe ich gute Chancen auf einen Rebound.
Und der dürfte nach Abflauen der Panik bezüglich BRD-Neuverschuldung und Defizitproblematik einzelner EU-Mitglieder ziemlich schnell eintreten.
Schaun wir mal.
p.s.: Handelsentscheidungen an der Börse kann man meines Erachtens nicht lehrbuchmässig treffen. Das wäre in etwa so, wie wenn man nach Lehrbuch auf einem Flohmarkt einkaufen ginge.
Sieht man dort etwas, dem man einen hohen Wert beimisst, kauft man es einfach. Die Bewertung erfolgt ziemlich schnell aufgrund von Erfahrung und Kenntnis der Preise an anderen potentiellen Verkaufsorten.
Quasi eine Zeit- und Ortsversetzte Arbitrage.
Der eventuelle Verkauf muss nicht am gleichen Tag und auch nicht am gleichen Ort stattfinden.
@ Paljusevic, Franjo [#3]
"Derzeit belasten meines Erachtens den Euro primär die Mega-Neuverschuldung der BRD und sekundär die Schuldenprobleme einzelner "EU-Mitglieder" wie Griechenland, Irland etc."
Nein, die Verschuldung Deutschlands ist kein Problem, es ist im Gegenteil eines der Länder, das seine Schulden am leichtesten tragen kann. Aktuell noch solider als die USA und England. Das Problem sind die Schulden der PIGS (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien), aber nicht Irland. Grund ist nicht die Höhe der Schulden an sich. Grund ist, daß sich Bevölkerung & Regierung von Irland (wie von DE, FR, usw) als bereit erweisen, zu sparen, um ihr Schuldenproblem unter Kontrolle zu bekommen. Die Regierungen der Südeuropäer sind hingegen dazu nicht in der Lage. Selbst wenn es eine dortige Regierung wollte, brennen dann die Staßen, so daß sie gar nicht könnte. Bei Griechenland kommt hinzu, daß die Zahlen komplett erlogen sind. (Worüber sich allerdings die EU nicht beschweren darf, denn sie hat es (in besseren Zeiten) augenzwinkernd zur Kenntnis genommen).
@ Paljusevic, Franjo [#5]
Die Schwäche kommt direkt vom YEN, insbesondere USD/YEN
Wenn nun der Euro eine Korrektur fährt wird sich das ganze über Cross entsprechend positiv entladen.
Kursziel 133 ist gut drin und würde auch reichen.
Sehe hier nur ein Spekulationsfenster von mehreren Wochen.
@ Paljusevic, Franjo [#5]
Der Dollarindex zeigt einen klaren Trend nach oben an.
Der Dollar wird sich wohl weiter aufwerten und zwar gegen alle Währungen.
@ Paljusevic, Franjo [#3]
erstmal auch noch ein schnelles 'Gutes 2010'.
"EUR/JPY korreliert 1:1 mit EUR/USD"
Naja. Da würde aber bei Übereinanderlegen der charts (egal welcher zeitrahmen) ein anderes Bild rauskommen!
@ benedikt54 [#1]
Jetzt ist natürlich anders (leichter?) reden als vor 24h. Deshalb sag ich jetzt auch nichts.
Nur soviel. wenn da im weekly nächste woche immer noch 127 angeboten wird, dann gefiele mir,bei oben genanntem Zeithorizont, long auch.
Währungskorrelationen
http://www.mataf.net/en/tools/correlation
http://fxtradeinfocenter.oanda.com/charts_data/fxcorrelations
@ dhp05 [#9]
Das ist immer so wenn man sich aus dem Fenster lehnt.
Erstens kommt es anders und zweitensw als man denkt.
Bei solchen Deals zeigt sich der Wert eines Stops und die liegen bei mir immer am Einstieg zumal die Sache wenigstens ein paar Stunden gut aussah mit Kursen bis 129.30.
Ich bleibe aber dabei das ich den Dollar weiter positiv sehe, obwohl die Chance im Bereich 1,39-1,40 für eine technische Gegenbewegung gut stehen.
Aber man weis ja, nichts kann in dem Geschäft so alt sein wie das geschriebene Wort.