Kobban
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12 Jahre 9 Monate

Europa leidet mindestens 20 Jahre unter hohen Energiepreisen

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1555772/Europa-leide… ---

In dem Artikel steht---

"Während in den USA der Schiefergas-Boom dank der umstrittenen "Fracking"-Technologie die Industrie befeuert, kämpft Europa mit den hohen Energiepreisen." ---

vor ca 4 - 5 Wochen habe ich einen wahnsinnig-guten-plausiblen Artikel gelesen, den ich leider derzeit im netz nicht wiederfinde -- in diesem Artikel wurde nahezu 100%ig bewiesen, daß dieser "USA-Fracking-Hype" eine Luftblase werden wird - weil das ganze bloß auf sehr sehr schwer zu erfüllenden Erwartungen beruht - ich finden den Artikel dieser renomierten Zeitung einfach nicht wieder

Vielleicht kann mir ja ein tmw-zmp-"Restmitglied" zu einem KOMPETENTEN link verhelfen

Gruß Kobban

Geschrieben von Kobban am
Kobban
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Nachsicht. Zeilenumbruch bei zmp derzeit kaputt

AAA
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viellleicht der hier?

Peak Oil reloaded: Der Hype ums Fracking bekommt Risse
Norbert Rost 04.09.2013

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39833/1.html

AAA
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12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von Kobban

[quote=Kobban]

Nachsicht. Zeilenumbruch bei zmp derzeit kaputt

[/quote]

hab dazu mal einen Beitrag eröffnet. http://www.zmp.de/forum/feedback-die-zmp/keine-zeilenumbrueche-moeglich

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Aber es ist doch nichts Neues, dass man mit den "neuen Methoden" zur Erdöl und -gasgewinnung in den USA zu euphorisch war und nun die erwarteten Mengen niedriger prognostizieren muss. Das Internet ist voll von Artikeln dazu. Der wachsende Widerstand der Büger hinsichtlich der Umweltgefahren wird da wohl kein Problem sein, vielmehr, dass die Erträge mit dieser Technik wohl schlichtweg überschätzt wurden. Dass die Energiewirtschaft in Europa aufheult wie schlecht es ihnen geht und dass bald der industrielle Untergang des Abendlandes mit Arbeitslosigkeit, Krieg und Sintflut droht ist klar. In Europa sollte man nicht vergessen, dass hier ein sehr guter Mix bezüglich der Energieversorgung besteht. Da sind Länder wie Frankreich, die zu ca. 80% von Kernenergie abhängen und Länder wie Deutschland, die technologisch vorausdenken. Vielleicht wird Merkel damit in die Geschichtsbücher eingehen, als Physikerin und Kanzlerin, die die regenerativen Energieformen in Deutschland auf den Weg gebracht hat und den Atomausstieg schaffte. Das stimmt natürlich nicht ganz. Förderung regenerativer Energien gibt es ja schon lange.Dann sollte man nicht vergessen, dass überall in Europa Strom für die Industie deutlich teuerer ist als für die privaten Haushalte. Zugegeben, hier hat es Deutschland etwas übertrieben. Aber Brüssel hat uns ja diesbezüglich schon die gelbe Karte gezeigt. D.h. ich denke die Energieversorgung ist in Europa elastischer als in den USA. Besonders interessant finde ich wird sein, welche politischen Konsequenzen diese temoporäre, relative Energieunabhängigkeit der USA haben wird. Ich denke dabei an eine mögliche Verschiebung von Interessen im nahen Osten weg von Saudi-Arabien hin zum Iran und die Konsequenzen für Israel.

u.

Kobban
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12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von peterg

Lieber peterg,

- vorerst tausenddank für deine (wie immer!)  kompetente Antwort,

 fast 100%ig auf meiner Linie  (das meine ich recht ernst!)

melde mich nochmal später --

Gruß Kobban

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zorrie
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Wie wärs damit:
Schiefergas in Amerika
Das Fracking-Wunder bleibt aus
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/schiefergas-in-am…

Kobban
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Antwort auf von zorrie

zorrie du bistne wucht,

 das war doch tatsächlich der Artikel, der mich "überzeugt" - aber doch immerhin sehr sehr nachdenklich gemacht hat für künftige Aktionen - nochmals danke -

Gruß Kobban

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zorrie
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Antwort auf von Kobban

Na ja, war nicht so schwer. So viele seriöse Zeitungen gibts ja nicht (mehr)  ;-)

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Bezeichnend finde ich den Schlusskommentar:

Daneben werden auch immer wieder Umweltbedenken vorgebracht. So könnte das Grundwasser sowohl mit den Chemikalien verseucht werden als auch durch das Schiefergas, welches in neue Schichten vordringt. Im Internet kursieren Videos, die zeigen, wie brennbares Gas aus Wasserhähnen kommt. Inwiefern diese echt sind, lässt sich nicht verifizieren.

Vielleicht sollte man einfach einmal den gesunden Menschenverstand einsetzen. Wenn ich Heute Chemikalien in die Erde pumpe dann besteht doch eine dramatisch hohe Wahrscheinlichkeit das sich diese ins Grundwasser vorarbeiten.

Wasser, das wichtigste Grundnahrungsmittel des Menschen, verseucht durch Gier und Blödheit. 

Die Gewinner dieser Fördermethode werden natürlich soviel Geld verdienen das Sie sich ihr Wasser vom Nordpol per Eis einfliegen lassen können. Die Idioten sind dann wieder die Menschen ohne Geld, und natürlich wird es dann keinen Zusammenhang zwischen Fracking und verseuchten Grundwasser geben.  Was für eine Welt.

StoxxDude
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12 Jahre 9 Monate

Interessant ist vorallem auch das die großen Ölmajors fast garnicht im Fracking aktiv sind. Für mich ein weiteres Indiz das da nix zu holen ist. Der Fracking boom ist nur möglich weil sich die Firmen extrem günstig Konditionen verschulden können. Es wurde gefrackt auf Teufel komm raus, der Gaspreis viel bis auf 2$ pro MMBTU. Aktuell ist er gerade einmal wieder auf dem Niveau wo ein Break Even der sweet spots (Marcellus) möglich ist.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Der Artikel liest sich, als wären die Auswirkungen des Frackings auf die Gasproduktion noch gar nicht eingetreten. Das ist quark, wie wir alle wissen. Prognosen über künftige Erträge hin oder her, der Effekt ist schon lange real und deutlich sichtbar.

Bereits der Anfang des Artikels ist polemisch, sowas mag ich nicht: "Durch die Fracking-Technologie sollten die Vereinigten Staaten einen immensen Vorteil haben, da sie günstiger an Energie kommen als anderswo. Durch Fracking würden die Preise für Energie laut IEA für amerikanische Unternehmen sinken ..." Was soll der Konjunktiv in beiden Sätzen, als ob es sich um ein Gerücht handelt? Kann sich doch jeder selbst überzeugen, z.B. hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Natural_Gas_Price_Comparison.png

Der Gaspreis drüben ist grob ein Drittel von dem in Europa. Jeder von uns, der mit Gas heizt, bezahlt dafür.

Gas trägt 22% zum Energieverbrauch der USA bei, ähnlich viel wie jeweils Kohle und Öl. Hier eine 35%ige, inländische Steigerung zu haben, ist eine gewaltige Sache, sowohl volkswirtschaftlich wie weltpolitisch. Jeder Dollar, der dafür ausgegeben wird, fließt nach Hause statt nach Arabien oder Iran. Also ein doppelter Gewinn, wenn man nicht seine Widersacher beglücken muß.

Unsere Gas-Rechnung, zum Vergleich, finanziert gerade Putins Selbstdarstellung in Sotschi. Wer das nicht so dramatisch findet, frage mal in der Ukraine nach.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von Asamat

Endlich mal wieder ein intelligenter Beitrag.
Die Ölpreiskopplung ist aber trotzdem schon seit einiger Zeit (in Europa) passe (ich bekomme den entsprechenden Apostroph nicht hin).

Ich selbst habe mein Haus auf Holz umgestellt.
Dieses bekomme ich nahezu umsonst, und mit entsprechender Technik wird es genauso warm.

Trotzdem behaupte ich noch, daß dieses Forum eher dem Abseiern der täglichen Feierabendlaune dient.

Unter Ebert gab es so viele Sparten.
Jungs, so wird es nichts.....................

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Unter Ebert gab es so viele Sparten.

Ja genau, und das Flair war ein anderes, und die Zahnfee kam 3x die woche.

scorpion260
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12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von benedikt54

Na gut, ich hör jetzt auf.
Ihr Zeuge...

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Es würde doch schon reichen mit den  destrukiven Kommentaren gegenüber ZMP aufzuhören.

Ich finde dies gegenüber ZMP einfach unfair und unangebracht.

Lass uns lieber handeln, ist doch immer Deine rede.

Ich stell einen Teil Zeitnah bei Daytrading ein.

Kobban
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12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von benedikt54

Tauchsieder in der Elbe installieren

gestern auf manager-magazin.de : Interview mit IFO-Chef Sinn:

http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/hans-werner-sinn-vom-…

peterg
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12 Jahre 9 Monate

Ich stelle Herrn Sinn nicht in die Nähe der Energielobby.

Trotzdem macht er in meinen Augen einige Gedankenfehler, bei der Energiewende stur, theoretische Bemessungskriterien aus den Wirtschaftswissenschaften anzulegen:

Im übertragenen Sinn ist das vielleicht ein bisschen vergleichbar mit der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Diskrepanz zwischen Deutschland und Südeuropa. Wir haben harte, stetige aber tragbare Reformen unter Schröder durchgeführt (Harz 4 etc.) Die Südländer haben diese Entwicklung zu lange verschlafen und müssen vieles nun in einer Tour de Force nachholen.

Übertragen in den Energiesektor besteht kein Zweifel, dass der Peakoil nahe bzw. überschritten ist und langfristig Öl/Energie zunehmend teuerer werden wird. Die Atomenergie würde hier nur einen Puffer darstellen, denn auch dieser Rohstoff ist begrenzt. Fahrläßig wäre es aber, diese, durch Atomenergie gewonnene, temporäre Verbesserung der Elastizität der Energieversorgung nicht als vorübergehenden Zeitgewinn zu betrachten. Unabhängig von der zunehmend schwereren Vermittelbarkeit dieser Technologie in der Bevölkerung und dem m. E. völlig inakzeptablen Nutzen-Risiko-Profil in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland.

Natürlich haben sich früher durchaus sinnvolle Mittel der Subventionierung erneuerbarer Energien im Laufe der Jahre überlebt und müssen nun angepasst werden. Es ist doch klar, dass dieses System im Lauf der Zeit adaptiert werden muss.

Man kann nun versuchen frühzeitig mit Planungen für die Zeit zunehmender Verknappung fossiler Energieträger beginnen (wie wir) oder meinen, man könnte das dann schnell nachholen, wenn es irgendwann später erforderlich sein sollte. Der Fehler von Herrn Sinn ist m. E. dass er die Energiewende als jederzeit sofort anpassbares System, wie ein Modell in den Wirtschaftswissenschaften betrachtet. Dem ist nicht so:

1.Aus technischer Sicht ist noch lange nicht klar, welcher Mix an erneuerbaren Energieerzeugern wo in Deutschland plaziert, optimal sein wird. Wo und in welcher Art nicht stetig anfallende erneuerbare Energie optimal gespeichert wird, wo und welche Maßnahmen zum Energietransport optimal sind. Das muss sich im Laufe der Zeit erst noch entwickeln.

2. Aus industrieller Sicht ist dieser Wechsel nicht unmittelbar umsetzbar. Er erfordert einen  gewissen Zeitraum für Energieunternehmen sich neu auszurichten.

3. Die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energie erfordert nicht immer politisch angenehme Entscheidungen. Diese politischen Entscheidungen können nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Das aktuelle Beispiel liefert gegenwärtig Bayern!

D. h. zusammengefasst eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern wird längere Zeit erfordern. Um diese möglichst reibungsarm durchzuführen sollte sie nicht auf die lange Bank geschoben werden sondern gerade in einem Industrieland wie Deutschland zügig, auch unter Inkaufnahme der bekannten Widerstände bearbeitet werden.

Asamat
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12 Jahre 9 Monate

[quote=Kobban]... in diesem Artikel wurde nahezu 100%ig bewiesen, daß dieser "USA-Fracking-Hype" eine Luftblase werden wird ...[/quote]

Im aktuellen Economist ein Beitrag, betitelt "Saudi America". Darin geht es zwar um Öl, nicht um Gas, aber ebenfalls um durch Fracking und horizontales Bohren gewonnenes.

Danach ging die US-Ölproduktion vom Maximum 1970 von 9.6m b/d zurück bis 2008 auf unter 5m b/d, Gründe sind bekannt. Durch die neuen Techniken ist die Produktion bis heute wieder auf 7.4m b/d gestiegen. 

Die US Energie-Behörde erwartet für 2019 wieder die gleiche Produktionsmenge wie 1970. Die IEA (International Energy Agency) rechnet sogar für 2020 mit 11.6m b/d, womit die USA die Saudis als weltgrößter Ölproduzent ablösen würden.

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo Asamat, dank dir zweifle ich wieder 50/50

hab mich nochmal 1,5 h mit dem Thema beschäftigt - ca 15 googlesearched Themen gelesen

Beispiele:

US-Firmen wollen an Europas Gasvorräte

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fracking-us-firmen-wollen-an-europas-gasvorraete-1.1900476

--------------------------

Deutschland hat die Wahl zwischen Fracking und Kohle

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/daniel-yergin-energiewende

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aber auch sowas:

Fracking wird zum Alptraum

http://www.fr-online.de/wirtschaft/usa-fracking-wird-zum-alptraum,14727…

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Wenn tatsächlich zutrifft:

"Die US-Schiefergas-Revolution läßt sich nicht wegdiskutieren, sie werde für hundert Jahre Nordamerika mit günstigem Gas versorgen. Das stellt die Grundannahme der Energiewende, die Preise für fossile Energie würden immer steigen, auf den Kopf"

verdammt das uns doch geradezu, darauf zu reagieren - aber wie? wo es doch immer schwieriger wird, Erlaubnis und Kontrolle technischer Abläufe in Form von "staats-hierachischen Aufsichten" zu organisieren.

Machmal denk ich, gesünder leben zu sollen, um unsere spannende Welt noch ein paar Jahre zusätzlich aus meinem bequemen Ohrensessel beobachten zu dürfen.

MfG JH

Kobban
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rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die BASF geht wegen des Schiefergases verstärkt in die USA. Siehe hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/02/fracking-billiges…

Wenn man hier manche Kommetare liesst gibt es dafür nur die Erklärung, dass die BSAF wohl überhaupt keine Ahnung davon  hat, dass Schiefergas eine Totgeburt ist. Mal sehen wer bessere Informanten hat?

scorpion260
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12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von rodeonrwdeo

Das habe ich heute auch gelesen.
Ich war da ebenso etwas verwundert.
Die BASF ist (von der Gewichtung her) unter den TOP Fünf im Langfristportfolio, daher hoffe ich,
das Management weiß, was es da tut.
Entweder die Marktreife dieser Technologie kommt noch, und wir hier schätzen die Zukunft von Shale Gas Extraction falsch ein, oder es wird später zu einer hohen Abschreibung kommen, die auch die Aktionäre zu spüren bekommen werden.

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

"Ich war da ebenso etwas verwundert."

ich war nicht verwundert, weil ich Schiefergas positiv einschätze. Ich denke BSAF hat das Projekt sicher gut geprüft und mehr Hintergrundinfo als die Skeptiker hier.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Dann habe ich den Sarkasmus in deinem Posting nicht erkannt.
Ich ging davon aus, daß "Wenn man hier manche Kommetare liesst gibt es dafür nur die Erklärung, dass die BSAF wohl überhaupt keine Ahnung davon hat, dass Schiefergas eine Totgeburt ist." deiner eigenen Meinung entspricht.

Ich sollte ausführlicher lesen:-).

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

rodeo

Weil ich Schiefergas positiv einschätze.  

Gibts da auch eine Begründung dazu, oder ist das wieder so eine allgemeine Annahme? Ökonomisch ist Schiefergas zweifellos ein Geschäft. Bekannte meines Freundes erhalten bis zu 70000 Dollar monatlich dafür das sie die Vorkommen in ihrem Vorgarten ausbeuten lassen. Die haben ausgesorgt.

Die Nachbarn hingegen , welche Rinderzucht betreiben, sehen das  anders.

Das Problem ist zweifellos das sich die Auswirkungen dieses Tuns wohl erst Später zeigen werden.

Ökonomisch ja, Ökologisch halte ich das für eine Kathastrophe, ebenso wie der Abbau von Ölsand.

Aber es ist ja überall auf der Welt das Gleiche.  Es zählt der schnelle Dollar und die Konsequenzen sollen andere tragen.

Ich sags nochmal. Wer glaubt das man giftige Chemikalien ins Gestein spülen kann und das dies sich nicht mit Grundwasser vermischt ist entweder ein Ignorant oder kompletter Vollidiot.  

All diese Befürworter dieses Irrsinns sollten gezwungen werden das Wasser in diesen Gegenden trinken zu müssen, denke dann wäre ganz schnell schluss.

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von benedikt54

Die Gefahren sind aus meiner Sicht auch nicht grösser als bei der Nutzung von Bohrungen für die  Geothermie. Hier ein Artikel aus der Baseler Zeitung, der meine Einstellung wiederspiegelt

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/europa_im_tiefschl…

Zu Beginn geht es als Gleichnis erstmal gegen die Maschinenstürmer  und dann in der 2. Häfte ums Fracking.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

rodeo

Der FDP ler Somm beginnt seinen Artikel damit zu erläutern das die Menschen immer Angst vor etwas neuen haben, was in der Sache ja auch stimmt. Webstühle und Fracking zu vergleichen, da braucht man allerdings schon ein krankes Hirn.

Zu behaupten die Sache sei nicht gefährlich nur weil bis dato nichts passiert ist, ist doch hochgradig naivl. Gerade bei Wasser, dem wichtigsten Lebensmittel überhaupt für Tier und Mensch sind solche Aussagen auch Gegenüber unseren Kindern und Kindeskinder höchst kriminell. Ich glaube mal gelesen zu haben das 1 Tropfen Öl über 10000 Liter Wasser konterminiert oder sogar mehr. 

Kein Mensch weis welche Wasserspeicher als welchen Quellen gespeist werden. Leute wie Somm sollten verpflichtet werden das Wasser aus solchen Regionen trinken zu müssen, dann würde er seine Einstellung wohl schnell ändern.

Im übrigen erinnere ich mich noch an die Ungefährlichkeit von Atomkraftwerken wo man alles im Griff hatte und nach den Aussagen der Experten ein Unfall alle 10000 Jahre vorkommt. Dann hatten wir Harrisburg in den usa, das war in den 70er Jahren und dann  Tschernobyl in Russland 1985 und da waren dann die ersten 10000 Jahre schon vorbei.

In Norddeutschland ist ein strategisches Öllager (salzstock)leck und das Öl quillt aus dem Boden und das konterminierte Erdreich muss mit Millionenaufwand entsorgt werden. Auch hier war nach Aussage der Experten alles ok. 

Manchmal braucht Wasser Jahre oder Jahrzehnte um Gesteinsformationen zu durchdringen und die Verantwortlichen Leute sind dann vermutlich auf ihren Yachten in der Südsee oder bereits Tod.  

Wenn man Heute einen Ölwechsel mit seinem Auto auf der Strasse vornimmt bekommt man eine Geldstrafe, wenn nicht sogar mehr, weil es das Grundwasser verunreinigen kann. Beim Fracking wird diese Verunreinigung sogar noch gefördert. 

Bei Geothermie kann Erdreich absacken und materiellen Schaden entstehen lassen, das ist richtig, und ist auch schon vorgekommen. Aber es geht hier nicht um materielle dinge sondern um ein Lebensmittel und zwar um eins das für uns Menschen unverzichtbar ist.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von benedikt54

Benedikt,

ein Liter Öl verunreinigt eine Million Liter Wasser.
So zumindest besagt es der Lehrstoff in der Schule.

Du weißt ja selbst, wozu Politiker da sind.
Sie sollen den Menschen das näherbringen, was sie eigentlich gar nicht wollen.
Politiker sind eigentlich die nahezu perfekten Rabulisten, wie ich immer mehr feststellen muß.
Sie werden dafür bezahlt, Dinge so zu verdrehen, bis es am Ende so rauskommt, wie es der normale kleine Wähler verstehen, und verstanden haben will.

Ich mußte mir bis vor ein paar Jahren immer mit die Kinderfilme anschauen.
Ich empfehle "WALL-E" von Pixar, wieder so ein Film, in dem "Gesellschaft für Kinder" abgehandelt wird.
Die 700 letzten Menschen (oder so ähnlich) schippern auf einem Raumschiff fern der Erde herum, computergesteuert.
In einem Satz heißt es "Probieren Sie Blau, es ist das neue Rot. Ahhhhh, Blau, toll.".
So einfach ist Politik, und damit auch der Verstand der Menschen.

StoxxDude
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die Frackingsau wird solange durchs Dorf getrieben bis die Zinsen wieder steigen, schonmal die exponentiell steigende Verschuldung der Frackingbuden betrachtet?

https://www.youtube.com/watch?v=mSWmXpEkEPg

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

es können aber auch die US NG Preise steigen, wie die charts für heuer zeigen.

die öl Sande in Canada wurden auch schon vor Jahrzehnten entdeckt, ökonomisch im Abbau wurden sie erst vor ein paar Jahren. Es kommt wie immer auf den Preis als Funktion von erwartetem!!! Angebot und Nachfrage an. Das ist Börsenpsychologie und die ist bekanntermassen die grosse Unbekannte :-) SPOMI

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