Franjo´s persönlicher Ausblick für 2009 - 2011

Ich mache es kurz und ich bitte Euch darum keine Fragen darüber zu stellen wie genau oder wo investiert werden soll. Das Forum soll kein Ort für Anlageempfehlungen sein, die im Endeffekt nur böses Blut bringen. Ich denke, das soll in aller Interesse vermieden werden. Das Forum soll eine Informationsbörse sein. Wenn die Informationen gut sind grosses G dran. Wenn sie niemanden interessieren, grosses B dran. Und wenn man nichts mit anzufangen weiss grosses T dran.

Wie sehe ich also persönlich die nächsten 2 Jahre ? Es wird aufgrund der US-initiierten globalen Inflationierung von Staat und Privatwirtschaft keine gravierenden Finanzierungsprobleme und dadurch auch keine Crash´s der Aktien- und Rentenmärkte geben, die aufgrund der meines Erachtens falschen Einschätzung vieler Marktteilnehmer befürchtet wird. Selbst wenn einige Unternehmen in Konkurs gehen sollten, so ist ein Szenario wie 1929 oder 1987 Aufgrund der massiven US-Geldschwemme und laxer Geldpolitik der FED ausgeschlossen. Durch die dadurch verursachte "inflationäre Nachfrage" werden die Unternehmen schneller als erwartet "gesunden". Dies dürfte sich dann auch in den Aktienkursen widerspiegeln, die allerdings ebenfalls als "inflationiert" zu betrachten sind. Der Rentenmarkt wird ebenfalls nicht "crashen", da die Zentralbanken -wie im Beispiel FED- bei einem Ausbleiben der Nachfrage als Käufer tätig werden. Schlimm wird es allerdings für den Geldwert aussehen, da solche "inflationierenden Aktionen" ihren Tribut fordern werden. Bezüglich den "Konjunkturspritzen" werden solche bei eventuellen "Finanzierungsklemmen" wieder und wiederkommen und auch die Parlamentsabstimmungen passieren, da ja niemand eine gesundende "inflationierte" Wirtschaft in ihrem Wachstum behindern will. Ich sehe alles in allem nur einen Zeitgewinn, der aber irgendwann mit einer "Tabula Rasa" enden wird.

Geschrieben von F am
hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 4 Monate

Schade, daß man keine Fragen stellen "darf". Es würde mich sehr interessieren, wie Du Dir in diesem Zuammenhang eine tabula rasa vorstellst.

Aber ein T mwhr oder weniger geht bei den vielen zu erwartenden G's sicher unter.

MfG

hw

ep
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#1]

grosses T

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#1]

Wenn wirklich "die Unternehmen schneller als erwartet gesunden", sich das "in den Aktienkursen widerspiegelt" und "der Rentenmarkt nicht zusammenbricht", werden die versammelten Regierungen und Zentralbanken sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Und zu recht. Wo wäre der Nachteil von all dem?

Gruß,
Asamat

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Den Nachteil werden dann die treuen Sparer haben, wenn sie sehen, um wieviel an Kaufkraft ihre hart erarbeiteten Ersparnisse geschrumpft sind. Die Historie ist voll von solchen Beispielen.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#5]

Auch die treuen Sparer profitieren von dem in #4 beschriebenen Szenario.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Inwiefern dieses ?

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

... wenn sie nicht entlassen werden.
... wenn Ihre Verwandten nicht entlassen werden.
... wenn Ihre betriebliche Altersvorsorge Rendite erwirtschaftet statt Verluste.
... wenn Ihre private Altersvorsorge - sei es Kapitallebensversicherung oder Fonds - Rendite erwirtschaftet statt Verluste.
... wenn sie in einem Land leben, dessen Regierung nicht weitere Schulden zwecks Konjunkturbelebung aufnimmt oder nehmen muß.
... wenn die Regierung stattdessen Geld für Forschung, Schulen und Unis ausgibt.

... (die Liste ist beliebig lang) ...

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Ob Inflation und Kaufkraftverlust dafür ein guter Tausch ist ? Ich glaube nicht. Es ist nur ein begrenzter Zeitgewinn, in dessen Zeitspanne Deine aufgeführten Punkte zutreffen. Am Ende muss die Rechnung aber beglichen werden und das ist dann ein ziemlich schmerzhafter Prozess für die Gesellschaft. Auf den Punkt genracht, eigentlich ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Zeitlich gestreckt ist der schmerzhafte Prozess möglicherweise schonender.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hardworker, ich meinte nur keine "Wie und wo soll man investieren"-Fragen. Genauso wie ein Staatsbankrott schematisch immer gleich abläuft, ist auch die danach folgende "Tabula Rasa" Politik in den Grundzügen immer gleich. Viele haben viel verloren und es wird auf geringerer Basis, mit einer neuen Währung wieder ein Neuanfang gemacht. Wohlstand und Vermögen müssen wieder "erarbeitet" werden. Das war immer so und wird wohl immer so bleiben.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#10]

Hardworker, ich meinte nur keine "Wie und wo soll man investieren"-Fragen.

Was denn sonst für Fragen ? Dies ist ein Börsenforum, bei dem es um die Fragen geht welche Anlagen zu vermeiden sind und welche zu empfehlen sind, jeweils mit Begründung. Darüber lässt sich hervorragend diskutieren.

T

Wenn ich auch nicht herausfinden kann, was ein T bedeutet.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die Buchstaben sollen eher abstrakt für Geld, Brief und Taxe stehen.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Gut, Böse, Tentative. :-)

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Oder so :o)

dhp05
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

#4 - #9

Der Franjo'sche Teufelskreis.

Aus der vorgetragenen Empfehlung "kauft jetzt Aktien/Sachwerte" , weil man der inflationierung der zukünftigen Kaufpreise dann vorausläuft, wird ,wenn es denn einer auf Grund der möglichen Inflationierung macht, die Vorgabe, mache es lieber nicht, weil der Vermögenszzuwachs durch Inflation wieder aufgefressen haben wird.

@asamat

du hast, ich finde den entsprechenden thread aber nicht mehr, nach dem Future-Kurs-Verlauf argentinischer Staatsanleihen gefragt (?), und wie sich der bewegt hätte, wenn die echten untertauchten im Kurs?

Vorab: Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es keine Futures auf argentinische Staatsanleihen (also kein synthetisches Produkt, welches über eine synthetische laufzeit einen ebensolchen Zins abworf (?)

Es gab auch nach meiner Erinnerung nur Anleihen in Fremdwährung!

Also doppeltverwzickte Situation, um deiner mir in erinnerung gebliebenen Frage "wo geht ein futures-kurs hin, wenn(, bei Zinsen gibt es ja kein underlying) das reelle Produkt, zu welchem der Future im wettbewerb steht sich auflöst.

Am Beispiel bund-future. Der ist über festen Zinssatz und feste Laufzeit gefixt. Er bekommt seinen Kurs (Kursbreite) durch den "Wettbewerb" zu real emmitierten vergleichbaren Anleihen.

Falls es in Argentinien heimatwährungs bondfutures gegeben hätte, in einer austatttung mit 6% und 8 1/2 jahren lz, dann wären die gegen echte bonds mit bspw.16% p.a. (ich rechne jetz mal nich, ich tipp mal) mit ner Kursbreite von 62-64 gehandelt worden.

Wenn nun der Vergleichsmaßstab weggebrochen wäre, die echten Bonds nämlich, wenn deren Kurs, egal bei welchem Zins gegen Null geht, weil Rückzahlung der Schuldsumme ausfällt, dann geht der Future im Kurs nicht gegen unendlich, sondern auch gegen Null, weil ihm der Vergelichsmaßstab wegbricht.

Ein Zinsfuture, der nur dadurch lebt, dass er mit gefixtem Zins und Laufzeit sich vergleicht mit realen Zinsen bei gleicher Laufzeit ist tot, wenn die Schuld, auf die im realen der Zins als Extra gezahlt wird, selbst nicht mehr gezahlt wird.

Gast

Das Beste ist, daß er meistens keine Stopps setzt, weil Mr. 100% sonst ausgestoppt werden könnte

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Auf Spanisch heissen die argentinischen Staatsanleihen -in Pesos denominiert-: TÍTULOS PÚBLICOS NACIONALES EN PESOS

http://www.bolsar.com/NET/Research/Especies/TitulosPublicos.aspx

Das Problem ist, dass die meisten argentinischen Websites auf Spanisch sind und man englische Info´s eher vergeblich sucht.

Vielleicht helfen aber e-Mails mit Euren entsprechenden Fragen an die argentischen Derivatebörsen MATBA und ROFEX weiter.

http://www.matba.com.ar

http://www.rofex.com.ar

dhp05
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#17]

Ich habe jetzt beim Durchstöbern der beiden links einmal so getan als ob ich spanisch könnte. Dabei keinen argentinischen Bond-Future entdeckt.

Vielleicht findet einer des spanischen mächtigen unter folgendem link etwas:

http://www.rofex.com.ar/capacitacion/InformesDDF/InformeDDF-Dic08.pdf

Zum einen hat die suche nach einem argentinischen Bond-Future nicht mehr wirklich etwas mit der Überschrift zu tun, zum anderen kommt einem aber Franjos persönlicher 2jahres-Ausblick aber auch spanisch vor. ;-)

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Man findet ja sonst keine 2 Jahres-Ausblicke :o) Niemand traut sich mehr Prognosen zu.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ dhp05 [#15]

Am Mercado a Termino de Rosario, kurz Rofex, wird ein Kontrakt auf Government Bonds gehandelt. Umsatz 11 Monate 2008: 12.589 gegenüber 4.657 in der gleichen Zeit des Vorjahres.

Ebenso Optionen auf diese Bond Futures, Umsatz 375 Kontrakt in den ersten 11 Monaten, keine im Vorjahr.

Bemerkenswert: Weder im November 2007 noch im November 2008 wurde ein Kontrakt oder eine Option umgesetzt.

Der Kontraktbestand Ende November lag bei 30 Futures und 0 Optionen.

dhp05
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#20]

ok. muß man (ich) sich mal auf die Suche nach den Spezifikationen dieses Produktes machen.

Ausgangspunkt für mein #15 war eine Frage von asamat in einem anderen thread:

Wenn ich sie richtig in Erinnerung habe:

"Was passiert eigentlich kursmäßig mit einem synthetischen Zinsprodukt, wenn das zum Vergleich angebotene reelle Zinsprodukt untergeht?"

Wir können da mal weggehen von nem "Mickerland" wie Argentinien und uns auf etwas kräftiges wie die BRD beziehen:

Welchen Kursverlauf nähme der bund-future mit seinen Spezifaktionen, wenn der Vergleichsmaßstab wegbräche, weil die wirklichen Staatsanleihen keine Zins- wie Rückzahlungsansprüche mehr erbrächten, also nicht mehr erfüllt werden würden?

Ich bin mir relativ, aber nicht 100%ig sicher, der BuFu würde mit untergehen, wenn die deutschen Staatsanleihen bankrottmäßig untergehen würden.

Und da komm ich wieder auf das "Mickerland", welches sowas schon mal vorgespielt haben muß.

Allein, mir fehlen die Daten.

Ich fand asamats Fragestellung interessant! Ich werde mich reinknien! Aber, wenn vorher schon jemand mehr weiß, raus damit!

p.s. jetzt such ich um 01.47 nochmal den thread wo asamats Gedankengang auftauchte.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Argentinien ist kein Mickerland. Man soll sich nicht von der Schuldenproblematik einnebeln lassen. Der Vergleich vom Bankrott Argentiniens in 2001, mit einem eventuellen Bankrott eines europäischen Industrielandes wie Deutschland ist meines Erachtens nicht zu machen. Man darf nicht vergessen, dass die imense Verschuldung in strikt and den US-Dollar angebundenen Peso´s (im Verhältnis 1 : 1) den Bankrott und damit den Default der Staatsanleihen bewirkt hat. Bei einem frei floatenden Peso, hätte man zumindest die Peso-Anleihen mit Geld aus der Notenpresse weiter bedienen können. Hierzulande haben wir den Euro als quasi unendliche Geldquelle und Stabilitätskriterien hin oder her, die Geldschöpfung wird im Notfall imens ausgedehnt werden. Sinkt der Kurs des Bund Future, so steigt wie bei Rentenpapieren die Rendite, bei steigenden Kursen ist die Rendite niedriger. Da im Normalfall bei nachlassender Nachfrage die Rendite steigt (weil der Kurs der Anleihe fällt) ist die Frage eingentlich schon beantwortet. Der Kurs würde am Markt in´s bodenlose stürzen. Wird allerdings um der niedrigen Rendite willen am Markt von seiten der Zentralbank interveniert (wie im Beispiel FED, obwohl sich Gouverneur Bernanke nicht dazu äussern will), weil sich der Staat zinsgünstig über die Notenpresse finanziert fallen auch die Anleihe-Kurse nicht. Das bedeutet also im Falle der Flutung mit Notenbankgeld bleibt der Bund-Future nominal stabil auf hohem Niveau, allerdings schrumpft die Kaufkraft des Euro in rapidem Tempo. Ohne Flutung bzw. Intervention am Anleihemarkt würde logischerweise aufgrund der fehlenden Nachfrage der Kurs wegbrechen und die Rendite bis zu dem Punkt ansteigen, an dem der Markt wieder einen angemessenen Preis sieht. Soviel zu Marktverzerrungen. Jugoslawische Staatsanleihen in Dinaren denominiert, waren zwischen den Jahren 1991 und 1994 emittiert eine Farce, da der Kurs immer Par = 100 % war. Es gab allerdings von privater oder institutioneller Seite aus Null Nachfrage nach den Papieren. Alle Staatsanleihen wurden von der Jugoslawischen Zentralbank am Markt aufgekauft. Es war ein riesiger Witz.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#22]

"... ist die Frage eingentlich schon beantwortet."

Ich sehe sie durchaus nicht als beantwortet. Die Frage ist nicht, ob es dann mehr oder weniger Nachfrage gibt, und ob das den Kurs ein wenig bewegt. Die Frage ist, was laut Vertrag mit Zins-Futures passiert, wenn das Underlying ausfällt (ein Staat einige oder alle seiner Bonds defaulted).

@ dhp05 [#21]

Bitte such weiter. Ein einigermaßen belastbares Ergebnis wäre (offensichtlicherweise) für alle hier sehr interessant. Ich habe auch schon einiges durchsucht, aber noch nichts Meldenswertes dazu gefunden. Langsam ergibt sich ja, daß die Frage für einige Europäische Länder immer aktueller wird.

Gruß,
Asamat

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ dhp05 [#21]

"p.s. jetzt such ich um 01.47 nochmal den thread wo asamats Gedankengang auftauchte."

meinste hier:
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=125151&full=1

dhp05
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Kobban [#24]

und dennoch hat sich Abel ganz köstlich amüsiert

oder wie heißt es verschlüsselt:

USA: Der Fasching hat begonnen und Franjo hat's bemerkt

Ich suche übrigens noch einen Thread. Dort hatte ich dir eine Antwort auf ein posting von dir "versprochen", angedroht;-)

@ Asamat [#23]

Ich hab nochmal nachgedacht.

Als Verkäufer eines Bundfutures habe ich dem Käufer am ende der Laufzeit Schuldverschreibungen mit gleichem Nominalwert zu liefern.

Was wäre ein BuFu-Käufer bereit zu zahlen, wenn er weiß, dass ich ihm am Laufzeitende untergegange Staatsanleihen mit gleichem Nominalwert aber Kurs 0 liefere? Nicht mehr als Null, wenn er rechnen kann.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Noch eine kleine Sammlung interessanter Dokumente zum Thema eines hypothetischen "Sovereign Bond Default´s".

http://www.econ.yale.edu/seminars/macro/mac08/arellano-080401.pdf

(Default and the Maturity Structure in Sovereign Bonds - Yale University)

http://pages.stern.nyu.edu/~lpederse/papers/SovereignLPPS.pdf

(HOW SOVEREIGN IS SOVEREIGN CREDIT RISK?)

http://blogs.ft.com/maverecon/2009/01/sovereign-default-in-the-eurozone-and-the-breakup-of-the-eurozone-sloppy-thinking-101/

(Sovereign default in the eurozone and the breakup of the eurozone: Sloppy Thinking)

http://www.eurointelligence.com/article.581+M531b4b7166b.0.html

(The case for a single European sovereign bond)

http://www.fma.org/SLC/Papers/HedgingBradyBonds.pdf

(Hedging emerging market bonds and the rise of the credit default swap)

http://research.stlouisfed.org/publications/review/84/01/Options_Jan1984.pdf

(Are Options on Treasury Bond Futures Priced Efficiently ?)

radulescu
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#1]

"Der Rentenmarkt wird ebenfalls nicht "crashen", da die Zentralbanken -wie im Beispiel FED- bei einem Ausbleiben der Nachfrage als Käufer tätig werden."

Hmmm, wie soll das funktionieren das die FED als Kaeufer auftritt und gleichzeitig ueber Bonds ihr ganzes Trilliarden-Loch stopfen muss ? Das musst Du mir mal erklaeren ? Vielleicht verstehe ich es dann (kein Zynismus).

Danke.

Mike

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ radulescu [#27]

Die FED hat doch bloß bei Münchhausen abgekupfert

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ radulescu [#27]

Hmmm, wie soll das funktionieren das die FED als Kaeufer auftritt und gleichzeitig ueber Bonds ihr ganzes Trilliarden-Loch stopfen muss?

Nicht das FED muß Löcher stopfen, der US Bürger u. alle die unter dessen imperialistischen Scheffel stehen stopfen den Privatbankiers des FED alles Geld der Welt in den imaginären Popo.

Wie funktioniert die "Fed" eigentlich? 10.09.06 13:51

Das »Komitee des offenen Marktes« der Fed produziert »Federal Reserve Noten« (Dollar-Scheine). Diese Noten werden dann für Obligationen (Schuldverschreibungen) der US-Regierung verliehen, die der Fed als Sicherheit dienen. Diese Obligationen werden durch die zwölf Fed-Banken gehalten, die wiederum die jährlichen Zinsen darauf beziehen.

10. Entsprechende Anmerkung zur heutigen Situation: 10.09.06 14:30

1982 nannte das US-Finanzamt den Schuldbetrag von rund $1,070,241,000,000. Die Fed sammelte also rund $ 115,800,000,000 Zinsen in nur einem Jahr von den amerikanischen Steuerzahlern ein. Dieses Zinskapital geht ganz allein in die Taschen der Fed, und damit zu den internationalen privaten Bankiers.
1992 waren die Obligationen, die durch die Fed gehalten werden, bei rund $ 5,000,000,000,000. und die Zinszahlungen der Steuerzahler steigen ständig. Und dieses ganze Vermögen hat die Fed erschaffen, indem sie der US-Regierung Geld verleiht und dafür hohe Zinsen kassiert, das die Fed an und für sich nur Farb- und Druckgebühren kostet.
[...]
http://www.ariva.de/Wer_oder_Was_ist_eigentlich_die_Fed_t268450

Weitere Fragen an Baron von Münchhausen. :-0

Eines Tages sagt das FED dann, stopp, Zahltag! Dann wird Haus und Hof ... die ganze Welt an die privaten Bankiers des FED zwangsversteigert. ;)

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