G 20: IWF-Reform + Sonst alles beim Alten = Gut für Aktienmärkte
Diese einfache Formel sagt meine Meinung zu dem ängstlich erwarteten G20 Schluss-Communiqué aus.
Die Märkte schienen einen "Handelskrieg" zu erwarten, mit "unrealistischen" Handelsüberschussbegrenzungen gegenüber den Überschuss-Staaten.
Und nun ? Asien geht aus dem ganzen gestärkt heraus und letztendlich bleibt dann doch alles beim Alten.
Ich bin auf Montag früh gespannt.
Noch ein schönes Wochenende.
Das Thema ist glatt an mir vorbei gegangen.
Interessant finde ich diesen Absatz:
In Sachen Währungspolitik wollen sich die G-20 in Richtung von Wechselkurssystemen bewegen, die stärker von den Marktkräften bestimmt seien. Fortgeschrittene Volkswirtschaften sollten sich mit Blick auf "exzessive Schwankungen und regellose Bewegungen in den Wechselkursen" wachsam verhalten, hieß es in dem gemeinsamen Abschlusskommunique. "Diese Maßnahmen werden helfen, das Risiko exzessiver Schwankungen in Kapitalzuflüssen in aufstrebenden Ländern zu verringern." Außerdem versprachen die Teilnehmer des Treffens, dass sich die G-20 allen Formen protektionistischer Maßnahmen enthalten wollen.
Quelle: http://derstandard.at/1287099852389/G-20-ruecken-zusammen-Einig-bei-IWF-Reform-und-gegen-Waehrungskrieg
"Stärker von den Marktkräften bestimmt", "Risiko von Kapitalzuflüssen in aufstrebenden Ländern"
Könnte ein wenig in Richtung der in Brasilien eingeführten, bzw. erhöhten Steuern, auf Kapitalimporte gehen. Mit "Marktkräften" sind sicherlich realwirtschaftliche Daten gemeint.
Bin auch gespannt, ob sich Auswirkungen auf den Goldpreis ergeben. Wenn der Markt tatsächlich von einem Abwertungswettlauf bei Währungen ausging, wäre das nicht ganz auszuschließen.