Freak
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12 Jahre 6 Monate

Geld anlegen in konservative Instrumenten

Was würden die Experten hier empfehlen wenn man einen Teil seines Geldes konservativ anlegen will? Ich persönlich beschäftige mich eigentlich nur mit Aktien und Futures und mit derlei riskanten Investments aber kenne mich nicht so aus was es in Zeiten wie diesen mit so niedrigen Zinsen für mögliche Investments gibt die zumindest ein bisschen was abwerfen gleichzeitig aber safe sind?

Haltedauer ruhig auch bis zu 2 Jahre wenns sein muß. Was sind so die attraktivsten Sachen?

Danke im Voraus, Freak

Geschrieben von Freak am
Gast

Ausser Tagesgeld bei Ing Diba oder Bank of Scotland ist mir auch noch nichts eingefallen. Vielleicht hat ja jemand einen Geheimtipp. Bezweifle das aber stark :-).

Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#1]

Sichere kurzfristige Anlagen bringen selten mehr als 1 Prozent. Höhere Zinsen gab es z.B. bei der Kaupthing Bank aus Island, aber zu Lasten des Risikos, oder früher in offenen Immobilienfonds, die Monat für Monat Gewinne aus Zinsen und Wertsteigerungen auswiesen, jetzt aber Wertverluste bis zu 50 % hatten und zum Teil seit 2 Jahren jede Auszahlung unterbrochen haben.

Eine sichere Anlage sind Bundesschatzbriefe:

http://www.bundeswertpapiere.de/bsbrechner/index.php?height=600&width=800

Ich selbst habe ca. 40 % meiner Anlagen als Tagesgeld angelegt.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Wie schon ladowa und Herr Ebert geschrieben haben, "sichere Anlagen" werden schlecht bezahlt.

Man muss sich meines Erachtens davon verabschieden zu glauben, dass Institute -gleich welcher Couleur- primär die Zufriedenheit des Kunden im Auge haben.

Das sind wirklich nur sehr, sehr wenige, die so verfahren und dann meistens auch schon eine fast familiäre Beziehung zu diesem Kunden haben.

Nein, die meisten schielen auf Profitmaximierung oftmals auch zu Lasten des gutgläubigen Kunden.

Jeder Mensch der freies Kapital zu Investmentzwecken zur Verfügung hat muss sich eines bewusst machen. Er befindet sich auf einem Marktplatz mit Händlern, die alle eines wollen: Für sich Geld zu verdienen.

Der Investor muss daher Köpfchen haben. Er muss schlauer sein als die ganzen am Markt befindlichen Typen. Bleibt also als neutraler Tip nur eines. Weg vom Herdentrieb.

Wenn Sie freies Kapital zur Verfügung haben freuen sie sich.

Sie haben es !

Viele wollen davon profitieren und locken mit Angeboten und Versprechungen, die oftmals nicht das Papier wert sind auf dem sie draufstehen.

Was macht man denn nun mit dem Geld ?

Wollen Sie grundsätzlich überhaupt kein Risiko und haben Sie für schnelle Umschichtungen keine Zeit, so bleiben Sie beim Tagesgeld.

Je nach Risikoneigung stehen Ihnen dann allerdings am Markt genügend Instrumente zur Verfügung, die Ihnen wenig oder sehr viel Risiko zumuten.

Ich persönlich halte allerdings sehr wenig davon Produkte von Häusern zu kaufen, die Marktinstrumente nachbauen (Zertifiktate etc.)

Alles was solche Häuser anbieten, bekommt man -ohne Umwege- direkt am Markt.

Als bildhaftes Beispiel: Man kann Tomatensuppe aus der Tüte bekommen und man kann sich selbst eine Tomatensuppe mit frischen Produkten selbst kochen. Was schmeckt nun besser und ist nahrhafter ?

Ich persönlich tendiere, wenn man mich auf konservative Anlagen mit einem Schuss Risiko fragen würde, zu deutschen Aktien aus zwei konservativen Branchen mit globalem Bezug (Automobile und Chemie - Chemie auch aus der zweiten Reihe).

Grundsätzlich wegen meiner Überzeugung, dass global eine unglaubliche Inflationierung stattgefunden hat, die hierzulande in "vollen Auftragsbüchern" resultiert, die über kurz oder lang auch die Bilanzen der betreffenden Gesellschaften "inflationieren" wird.

Das ist meine persönliche Meinung zu dem Ganzen.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#1]

Hast Du mal über die Anlagekategorie Dividenden nachgedacht?

schnueffelnase
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#1]

Schau mal ins Bondboard unter forum.baadermarkets.de - da werden viele Anleihen diskutiert, die den Risikobereich zwischen Bundesschatzbrief und Future abdecken.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#4]

Was machen eigentlich die Anleger in Japan wenn Sie Risikolos anlegen wollen?

Freak
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#5]

Ja, darüber hab ich mir auch den Kopf zerbrochen. Gibt ja echt gute yields bei einigen Aktien im Moment aber ich kann derzeit einfach keine längerfristigen Aktiengeschichten eingehen. Ich bin überzeugt dass dieser Markt am Rande einer großen Korrektur steht. Es ist nur eine Frage der Zeit. Die mid term elections können das noch rauszögern unter Umständen aber über 1000 im S+P werde ich keine Aktien kaufen die mit dem Markt gehen. Das ist was anderes mit small caps oder irgendwelchen Storyaktien. Bevor wir nicht 1150 im S+P knacken war es das mit der Rally in meinen Augen.

Wie schauts eigentlich mit irgendwelchen Rentenfonds aus? Oder Fonds die vorwiegend in Staatsanleihen investieren? Ist sowas zu empfehlen und kann man da keine 4-5% erwarten pro Jahr?

Freak
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ schnueffelnase [#6]

Ok werd ich machen. Thx.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#7]

>Was machen eigentlich die Anleger in Japan wenn Sie Risikolos anlegen wollen?

Das was Hausfrauen immer machen, sie verstecken das Bargeld irgendwo sicher vor ihrem Mann.

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zorrie
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12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#8]
Wie schauts eigentlich mit irgendwelchen Rentenfonds aus?

Sollten die Zinsen steigen, ganz schlecht. Normale Anleihen verlieren dann auch, aber die bekommt man am Laufzeitende zum Kurs von 100 wieder verkauft/eingelöst. Anleihenfonds können immer weiter fallen.

Sollten die Zinsen stabil bleiben, ist der Rendite-Durchschnitt der im Fonds enthaltenen Papiere zu erwarten.

4-5% gibts nur bei fallenden Zinsen.
Oder sinkenden Risiken, wenn z.B. im Falle von Griechenland-Anleihen klar wird, dass Griechenland keine Probleme hat, Zinsen und Tilgung zu leisten.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#8]

Rentenfonds zählen zur Investment-Antike. Aktiv verwaltet schaffen sie keinen Mehrwert, passiv bilden sie die ungünstige Chanchen-Risiko-Relation von Direktengagements ab.

Bei der Anlagekategorie Dividenden dachte ich an ein Investment in einen Aktienindex, dessen Kursrisiko per Future vollständig eleminiert wird. Somit bleibt quasi nur das Risiko schwankender Ausschüttungen. Solche Dividenden-ETFs gibt es, soweit mir bekannt, noch nicht. Do it yourself ist angesagt. :-)

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#8]

hier ein konservativ/spekulativer und nicht nur theoretischer Vorschlag:

Über geeigneten Forex-Broker mit short EURO / long RUBEL
den höheren Zins einfahren.
Das Kurs/Wertrisiko der Währung mit passendem short auf Lukoil sichern!
Funktioniert nur für Russland perfekt, für Brasilien hätte ich Dir das nicht empfohlen und Indien und China ist mir egal.

"Ich bin überzeugt dass dieser Markt am Rande einer großen Korrektur steht. Es ist nur eine Frage der Zeit. Die mid term elections können das noch rauszögern unter Umständen aber über 1000 im S+P werde ich keine Aktien kaufen die mit dem Markt gehen"

Da habe ich ja einen Bruder im Geiste gefunden.
Aber warum deshalb neutral? Es muß doch erst Schwung geholt werden und die S-K-S Formation gebildet werden, sagen wir 1500/1600 Punkte im S&P 500 bis 2012/13, um sich dann eindrucksvoll zu entladen. Dafür war die Historie doch ein gutes Lehrbeispiel. Ich erwarte einen kurzen knackigen Anstieg ähnlich Nov99-März00 und dann aber...

Ingolf

Chart EURO/RUBEL

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#12]

Ich wüsste nicht, wie das gehen soll, Dividenden risikolos zu kassieren (ausser als Bank, die einen Kurs- ETF rausbringt). Bei Performance Index Futures ist eh alles drin, und bei Kurs Indices Futures sind die Ausschüttungen bis zur Maturity wohl als implizite Haltekosten mit reingerechnet. Sonst wäre es ja ein free lunch.

Freak
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#12]

Klingt super interessant, nur bin ich wie SBendel skeptisch ob sich das in natura durchführen lässt.

@ Ingolf Dusza [#13]

Sie sagen dass Lukoil irgendne Korrelation zum Rubel hat den man handeln könnte?

Wegen des Marktes. Ich bin nicht neutral im Moment. Hab noch jede Menge Aktienpositionen long nachdem ich noch keine nachhaltige Trendumkehr gesehen hab. Von dem her kann es von mir aus gerne auf 1500 gehen was ich aber nicht annähernd für möglich halte. Die Macro Daten sind einfach viel zu schlecht dafür IMO.

Außer natürlich es kommen demnächst weitere große Konjunkturpakete in Amerika bzw. die Arbeitsmarktdaten werden endlich besser was ich aber nicht sehe im Moment. Freitag könnte vielleicht schon ne Wende bringen. Man wird sehen.

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Freak [#15]

"Die Macro Daten sind einfach viel zu schlecht dafür IMO."

Was für Makro-Daten?
Es gibt nur das eine Makro, DIE USA, und die sind demnächst so gut wie pleite (siehe Grafik gross domestic prod. in % vom USA-BIP). Das ist der Betrag, der jährlich die aktuellen Staatsschulden ERHÖHT/vermindert, je nach Vorzeichen. ;-)

Wenn der von uns so verehrte und hochgeschätzte Markt aber der Meinung ist, er muß dieses Elend domestic und in anderen Lokalitäten erst feiern, um dann verkatert und versoffen endlich und irgendwann LOGISCH richtig zu reagieren, was solls. Seit der Nasdaq-Party ist man doch nichts anderes gewohnt. Tim(ing), price und probab., das ist alles.
Wie ungleich schwerer ist dagegen die Arbeit direkt mit/am/um MENSCHEN?
Nicht vergleichbar.
Ingolf

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die Steuerquote in den USA ist doch viel niedriger als bei uns!!!
Wenn die Amerikaner unsere Treibstoffsteuern an der Tankstelle bezahlen würden wäre das Budget der USA saniert.

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes [#17]

"Wenn die Amerikaner unsere Treibstoffsteuern an der Tankstelle bezahlen würden wäre das Budget der USA saniert."

Sind das ca. 1,500 Milliarden USA-$? Wenn ja, dann erstmal gut, aber ich habe nach ein paar Pfeile im Köcher. Vorweg sei erwähnt, das derjenige, der die USA betreffend noch durchsieht, vortreten MUß. Wenn Präsident und FED-Chef schon öffentlich rumbarmen, kann der normalsterbliche auch Ausländer erahnen, wie schlimm es wirklich steht.
Dieser Herr X dann for president(two times) and safe the world!

Mein nächstes Argument gegen eine gesunde USA:
Die Zins-Lüge. In diesem Terminmarktwelt-thread bestens dokumentiert.
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=137388&CP=0&F=130
Wer bezahlt die Rechnung des künstlich bei Null gehaltenen Zinses?
Nehmen wir im Durchschnitt ./.2% Zins, Geldmenge 100,000 Milliarden USD
und an, das es noch nicht vorbei ist? Bin gerade am rechnen und überlegen.

Ingolf

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Ingolf Dusza [#16]
Für die möglichst unverzerrte und objektive Wahrnehmung von Themen hilft es, wenn der eigene Blick nicht von starken Gefühlen beeinträchtigt wird. Deine Formulierungen legen nahe, daß Du bereits eine vorgefertigte Meinung bzgl den USA hast, und nun nach Bestätigungen dafür suchst. Versuch es mal anders herum: suche nach Gegenargumenten für Deinen Standpunkt. Eine sehr instruktive Übung.

Ich helfe Dir mal und fange hier an. Du kannst das gerne fortführen.

"Wenn Präsident und FED-Chef schon öffentlich rumbarmen ..."

Unabhängig davon, ob diese beiden Ämter gut besetzt sind oder nicht, bestehen die USA aus mehr als nur den Äußerungen von Obama und Bernanke. Sie sind noch immer mit Abstand die größte Volkswirtschaft der Welt. Es ist falsch, sie gedanklich abzuschreiben.

Selbst das Schuldenargument kann man anders herum drehen: welches andere Land hätte auch nur entfernt die Möglichkeit, sooo viel Geld aufzunehmen? Keines, was wiederum die Stärke dieser Volkswirtschaft zeigt. (Unabhängig, ob man es nun klug findet, so viele Schulden zu machen).

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die Frage ist ja derzeit: wer ist kranker, Europa, USA oder Japan.
Ich glaube, dass Europa am Schlechtesten dasteht, da die Steuerschraube schon am Engsten angezogen ist, da ist nicht mehr viel Platz.
Derzeit wird überall Angst gemacht, da die Bevölkerung dann am ehesten eine Erhöhung akzeptiert (Motto: es hätte ja viel schlimmer kommen können).
Die USA werden am Schnellsten aus der Krise kommen, da die Bevölkerung nicht nur auf den Staat schaut (Versorgung), das ist eben bei uns mehr Tradition als in den USA.
Der schwache Dollar wird die Exporte ankurbeln und die Importe verringern. In Europa wird der feste Euro das Gegenteil bewirken.

Generell glaube ich, dass es jetzt darum geht, wer die Rechnung für die Krise bezahlt, und die Europäer rufen doch immer sofort "hier bitte" wenn es was zu zahlen gibt. Steuererhöhungen bereiten hierzulande keinem Politiker Kopfschmerzen.

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#19]

"Für die möglichst unverzerrte und objektive Wahrnehmung von Themen hilft es, wenn der eigene Blick nicht von starken Gefühlen beeinträchtigt wird. Deine Formulierungen legen nahe, daß Du bereits eine vorgefertigte Meinung bzgl den USA hast, und nun nach Bestätigungen dafür suchst. Versuch es mal anders herum: suche nach Gegenargumenten für Deinen Standpunkt. Eine sehr instruktive Übung."

DANKE, bin halt noch nicht bei 100%.

"eine vorgefertigte Meinung bzgl den USA hast, und nun nach Bestätigungen dafür suchst"
Bestätigung eher weniger, aber wichtiger ist aus meiner Sicht (vielleicht zu egoistisch) überhaupt zu kommunizieren.
Das meine Meinungen nicht mainstream sind...
Wenns zu sackig wir, email reicht.

Ich bin LONG.

"Selbst das Schuldenargument kann man anders herum drehen: welches andere Land hätte auch nur entfernt die Möglichkeit, sooo viel Geld aufzunehmen? Keines, was wiederum die Stärke dieser Volkswirtschaft zeigt. (Unabhängig, ob man es nun klug findet, so viele Schulden zu machen)"
:-))),
damit würdest Du jetzt aber keine Mio. Investment-Entscheidung begründen. Für mich reichts da schon eher.
Es geht ja auch nur entweder rauf oder runter.

Ingolf

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#19]

"Wenn Präsident und FED-Chef schon öffentlich rumbarmen ..."

Nach ein wenig BEDENKZEIT,
aber gerne mache ich das nicht.
Konstruktiv meinten Sie, Hr.Asamat:

-dann aktivieren Sie damit das gesamte amerikanische Volk
-Sie machen die Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam, das es nur bergauf gehen KANN (und die Märkte geben Ihnen Recht)
-Sie motivieren auch die anderen 'Kranken'(Dank an Hannes) Europa und Japan

-weisen Sie darauf hin, das althergebrachte Demokratiestrukturen, z.B. Wahlzyklus 4 Jahre, überholt erscheinen
-Sie das ausbaden müssen, was andere Ihnen eingebrockt haben
...
ich möchte nicht in deren Haut stecken!

Guter Tipp.

Ingolf

Das brauche ich jetzt nach dieser Übung.
Was ist momentan mit den Gesunden, den R_BIC?

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Ingolf Dusza [#13]

in welchem Verhältnis soll EUR/RUB zu Lukoil gesetzt werden und warum Lukoil und nicht ein Index Put auf den RTS? ist aber ein spannender Ansatz.
Grüsse SPOMI

Ingolf Dusza
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ SPOMI [#23]

Also vorweg,
hundert-prozentige und ständige Neutralität ist mit
solchen 'spread' kaum möglich.
Gestaffelter Einstieg in die Währung (mein Vorschlag z.B 4mal und Zeitpunkt abhängig vom gesamten Investment-Zeitrahmen).

"warum Lukoil und nicht ein Index Put auf den RTS"

Möglichst keine Optionen (ZeitwertVERLUST droht und schmälert das Endergebnis ;-)bei long put, dann eher short call und es wird wieder komplizierter).
RTS ist natürlich die optimalere Wahl gegenüber Lukoil, da mittlerweile selbst die EUREX den Index wie auch Aktien(ADR's) führt.
Bleibt noch zu bestimmen, in welcher Währung der 'hedge' erfolgt.
Ich nehme den Euro, und dann beginnt die Bestimmung der Stck.-Zahl short Index/Aktien für WERT-Neutralität beider Position bei verschiedenen Szenarien.
Weiterer Vor-für manche eher auch Nachteil ist das Marginprinzip des Brokers. Keine Übertreibung bei den Hebeln! ;-)

Ingolf

Chart RTS (hätte auch crude oil sein können)

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