General Motors: Deutsche Bank hält die Aktien für wertlos
Deutsche Bank hält GM-Aktien für wertlos - Sturz auf 62-Jahres-Tief
Handelsblatt, Detroit (10.11.08) - Die Aktien des US-Autobauers General Motors (GM) sind am Montag auf ein 62-Jahres-Tief gestürzt. Auslöser war unter anderem eine Analysteneinstufung der Deutschen Bank, die das Kursziel der Aktie auf Null Dollar senkte, weil dem Konzern möglicherweise bereits zum Jahresende das Geld ausgehen könnte. Für Barcleys sind die Aktien nur wenig mehr wert.
Harte Zeiten für den US-Autokonzern GM.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktienanalysen/deutsche-bank-haelt-gm-aktien-fuer-wertlos;2084793)
Bei Interactive Brokers kann man aktuell GM nicht shorten. Kann mir jemand einen Broker empfehlen, der das Shorten der GM-Aktien ermöglicht?
Vielen Dank
@ kanada [#3]
Shorten? Lohnt sich das noch? Ist doch kaum noch Platz nach unten und wenn Du Pech hast, dann gibt Dir da unten die Regierung, die den Laden verstaatlicht keine Aktien und Du squeezt Dich selbst wieder nach oben. Die Regierungen kupfern nämlich jetzt das Porsche'sche Geschäftsmodell ab. :)
Ich würde die Short Aktien in Kombination zu Optionspositionen benötigen. Es gibt hier extrem interessante Möglichkeiten nur eben besteht das Problem, dass ich über IB die Aktie nicht shorten kann :-(
Nur die Aktie leerzuverkaufen halte ich ebenfalls für kein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.
MfG
@ kanada [#5]
Da hilft villeicht ein Umweg über die Indizies - sorgt aber für Aufwand. Ansonsten bleibt ein long Put und da wird der Markt sehr dünn. Warum nicht kaufen?
@ pullPUSH [#6]
Ansonsten bleibt ein long Put
Ich will u.a. einen Short Put durch Short Aktie absichern. :-)
MfG
@ pullPUSH [#6]
Da hilft villeicht ein Umweg über die Indizies
Yo. Ich empfehle den S&P 500. :)
Autobauer in der Krise: Opel bittet um Staatsbürgschaft
Tagesschau.de (14.11.08) - Opel muss als erster Autohersteller in Deutschland um staatliche Hilfe bitten. Die Tochter des schwer angeschlagenen US-Konzerns General Motors (GM) bemüht sich um eine staatliche Bürgschaft, wie das Unternehmen mitteilte. Opel-Chef Hans Demant verwies zur Begründung auf die Finanzkrise und die schwierige Lage auf dem US-Automarkt.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/opel118.html)
@ kanada [#3]
Bei diversen CFD-Broker kann man Aktien shorten. Z.B. bei CMC, IG, GFT (mit FXFlat und WHSelfinvest als Whitelabel). Ob aktuell GM Short geht weiss ich nicht.
@ ameier1984 [#10]
Hallo und vielen Dank für deinen Tip.
Am Freitag konnte ich über IB die GM-Aktien shorten. Anscheinend hatte IB zuvor stets nicht ausreichend Aktien zum "Verleihen" zur Verfügung.
@ kanada [#11]
GM jetzt noch zu shorten halte ich für sehr gefährlich. Das hätte man viel früher tun können/müssen, als noch mehr Speck dran war.
Wer weiss, was den Amis einfällt, um GM zu retten. Das kann jederzeit zu einem heftigen short squeeze führen.
Die Gewinnchancen (bis zur Null) sind beschränkt, das Risiko ist gross.
@ zeno [#12]
Ein Short-Squeeze wäre mir sogar willkommen. Ich bin natürlich nicht lebensmüde und halte die GM-Shorts ungesichert. (Siehe @ kanada [#5])
MfG
15 Mrd für ein Jahr - GM ringt um Hilfe
n-tv.de (15.11.08) - Der schwer angeschlagene Opel- Mutterkonzern General Motors ringt in den USA um dringend benötigte Milliarden-Hilfen. Noch am Wochenende wollen einflussreiche Mitglieder des GM-Verwaltungsrates in Washington Druck machen, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Sie wollten im US-Kongress, im Weißen Haus und bei Vertretern des künftigen Präsidenten Barack Obama die Dringlichkeit der Lage vor Augen führen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.n-tv.de/1054038.html)
@ Richard Ebert [#14]
"Hilfen an Opel in Europa machten nur Sinn, wenn auch der Mutterkonzern gerettet werde. Es sei ein Vorgehen von Obama und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) notwendig, sagte er. "
Ich bin gespannt, wie man das, die gesamte Lage, meistern wird.
Wenn man sie überhaupt meistern wird.
@ Richard Ebert [#14]
"GM warnt nun vor dramatischen Auswirkungen einer Insolvenz des Unternehmens. Sie würde nicht nur die 123.000 Arbeitsplätze des Konzerns in Nordamerika in Gefahr bringen, sondern auch hunderttausende weitere Jobs bei Autozulieferern. " ???
Entweder werden Autos verkauft, dann muss sie jemand bauen oder es werden keine Autos gekauft dann verschwinden die Arbeitsplätze mit und ohne Insolvenz
@ rodeonrwdeo [#16]
So wie das FED US Anleihen kauft die keiner haben will, kauft dann halt die Regierung Autos die keiner haben will.
Und den Leuten verkauft man das ganze Spiel als Marktwirtschaft.
Nur so ein Gedanke:
Angenommen - alle drei Firmen (GM, Chrysler und Ford) würde Konkurs gehen. Oder allenfalls auch nur ein Wettbewerber. Was passiert dann mit den Autos? Werden die dann zu Ausverkaufspreisen angeboten? Quasi mit 50% Discount?
Dadurch würden doch als Konsequenz weltweit die Preise für Fahrzeuge sinken?
@ Von Klopfenstein [#18]
Da war die Realität wohl schneller - siehe Artikel vom 11.11.2008:
"Buy one car and get another one FREE as car dealers try to boost sales"
Warten wir also mal was so passiert, wenn der Konkurs tatsächlich kommen sollte...
Gruß
Q: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1082181/Buy-car-FREE-car-dealers-try-boost-sales.html
@ Von Klopfenstein [#18]
die Firmen werden sicherlich unter Chapter 11 weitergeführt. Aus Wikipedia:
"" Der US bankruptcy code ist Buch 11 (Title 11) des United States Codes. Chapter 11 dieses Codes regelt eine vom Gericht überwachte Reorganisierung der Firmenfinanzen. Die korrekte Langform ist demnach: Chapter 11 of Title 11 of the United States Code.
Wenn eine Unternehmung in Insolvenz verfällt, wenn also die Summe ihrer Verbindlichkeiten die Summe ihrer Werte übersteigt (näheres siehe unter Insolvenz), so hat das Unternehmen nach dem Insolvenzrecht der Vereinigten Staaten dies dem dortigen Bundesinsolvenzgericht (federal bankruptcy court) zu melden.
Es stehen ihm dann grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen:
das Unternehmen reicht seinen Fall unter „Chapter 7“ (Liquidation) ein (engl.: to file under chapter 7)
oder
es beantragt eine Insolvenz nach „Chapter 11“ (Reorganisation) (engl.: to file under chapter 11).
Die individuelle Restrukturierung der Schulden ist in „Chapter 13“ geregelt.
Die beiden Verfahren unterscheiden sich deutlich von einander. Während eine Einreichung unter Chapter 7 zur Folge hat, dass eine vollständige Liquidation des Unternehmens in die Wege geleitet wird, also alle Unternehmenswerte umgehend veräußert werden, um mit dem Erlös die Gläubiger des Unternehmens zu befriedigen, führt ein Verfahren gemäß Chapter 11 zu einer beaufsichtigten Insolvenz. Während der Dauer der Insolvenz dürfen Gläubiger nicht versuchen, ihre Forderungen geltend zu machen, es sei denn über das Insolvenzgericht. Bei dieser Regelung versucht das Unternehmen, weiterhin geschäftstätig zu bleiben und sich dadurch aus der Insolvenz „zu retten“.
Ein Unternehmen, das nach Chapter 11 Insolvenz beantragt, strebt eine Reorganisierung und Restrukturierung seiner Schulden, Leasingvereinbarungen, Kontrakte, sowie seines Kapitals und anderweitiger finanzieller Verpflichtungen an. Mit dem Insolvenzantrag nach Chapter 11 sollen bis zum Abschluss der Reorganisation rechtliche Schritte der Gläubiger gegen den Schuldner unterbunden werden. Viele große US-Unternehmen haben erfolgreich eine Umstrukturierung nach Chapter 11 durchgeführt und dabei ihr Tagesgeschäft aufrechterhalten. So führen z.B. Fluglinien unter Chapter 11 ihren Flugbetrieb weiter.
Chapter 11 stellt also eine Erleichterung und einen Schutz für die Unternehmensumstrukturierung dar. Die Gläubiger müssen sofort ihre Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einstellen, was dem Unternehmen Luft für Restrukturierungsmaßnahmen verschafft.
Chapter 11 dient auch dazu, um eine Vereinbarung mit einem Geldgeber (creditor) für alle anderen Gläubiger verbindlich zu machen. Wenn das Unternehmen zusätzliche Liquidität benötigt, kann ein neuer Geldgeber einen höheren Rang für die Rückzahlung (a higher priority payback) oder dringliches Sicherungsrecht (lien) erhalten, als ohne Chapter 11. Chapter 11 sichert also die weitere Finanzierung des Unternehmens ab.
Häufig müssen die Anteilseigner des insolventen Unternehmens nach Abschluss der Insolvenz entschädigungslos auf ihre Rechte am Unternehmen verzichten, da das Gericht alle Altverbindlichkeiten des Unternehmens und Rechte an ihm aufhebt (engl.: rights and interests are being terminated). An die Stelle der Alteigentümer rücken dann anteilig die Gläubiger, entsprechend ihrem Anteil an den Gesamtverbindlichkeiten.
Oft übersteigen die Verbindlichkeiten das Unternehmensvermögen, so dass am Ende des Konkursverfahrens die bisherigen Eigentümer mit leeren Händen dastehen, während die bisherigen Gläubiger zu den neuen Besitzern des umstrukturierten Unternehmens geworden sind und hoffen, dass es finanziellen Erfolg hat, um ihre finanziellen Verluste auszugleichen.
Das Konkursgericht kann zudem einen Teil oder alle Schulden des Unternehmens streichen und seine Verträge aufheben, damit es einen frischen „Neustart“ machen kann. Typischerweise werden durch das Gericht ungesicherte Forderungen und, falls dies für das Unternehmen vorteilhaft erscheint, auch Tarifverträge und langfristige Gebäudemieten aufgehoben.
Eine Einreichung unter Chapter 11 hat weiter zur Folge, dass die Aktien des Unternehmens - sofern es eine Aktiengesellschaft ist, deren Aktien zuvor an der NYSE öffentlich gehandelt wurden - nun an der NASDAQ gehandelt werden. Solche insolvente Aktiengesellschaften sind durch ein Q vor der Unternehmensabkürzung zu erkennen. Ein historisches Beispiel hierfür ist die Insolvenz des Unternehmens Penn Central (Penn Central Transportation Company, Abk.: PC, 1968-1970), das anschließend als QPC gehandelt wurde.
Bis zum September 2008 war Worldcom die größte jemals unter Chapter 11 eingereichte Insolvenz. Das Unternehmen hatte bei Einreichung am 21. Juli 2002 einen Wert von 103 Milliarden US-Dollar. Dies wurde von der Insolvenz von Lehman Brothers am 15. September 2008 bei Weitem übertroffen. Die Investmentbank hatte eine Bilanzsumme von 786 Milliarden US-Dollar.
Wenn die rechtlichen Anforderungen erfüllt sind, kann das Unternehmen im Rahmen des Reorganisationsplanes seine Schulden reduzieren, ungünstige Verträge und Leasingverträge vorzeitig beenden und Urteile in anhängigen oder drohenden Gerichtsverfahren stoppen.
Um nach Chapter 11 Insolvenz beantragen zu können, muss das Unternehmen nicht insolvent sein. Es genügt, wenn es potentiell von einer großen Forderungssumme bedroht ist, wie z. B. die Asbestproduzenten in den Vereinigten Staaten. Ein Unternehmen kann vorausschauend feststellen, dass es unfähig sein wird, eine zukünftige hohe Schadensersatzsumme zu zahlen, auch wenn es derzeit noch über ausreichend Finanzmittel verfügt, um seine aktuellen Schulden zu begleichen. Das gleiche gilt, wenn ein Unternehmen angesichts der festen laufenden Ausgaben nicht in der Lage ist, profitabel zu arbeiten. Ein anderer Anlass kann die Neubewertung des Unternehmensvermögens sein. Beispiel: Im Rahmen der wirtschaftlichen Probleme der gesamten US-Stahlindustrie (1985 bis 1999) sanken deren Einnahmen erheblich.
Die Zeit für die Reorganisierung kann mehrere Wochen bis Jahre betragen. Das hängt stark von dem Verhältnis und der Zusammenarbeit des Unternehmens, den Gläubigern und den Aktionären vor und nach Einreichung der Insolvenz nach Chapter 11 ab. Ein typischer Chapter-11-Fall dauert zwei Jahre. In dieser Zeit wird das Unternehmen vom Aufsichtsrat und vom Management geführt. Das Unternehmen ist verpflichtet, alle seine Rechnungen und Ausgaben zu begleichen, die nach der Insolvenzeinreichung fällig geworden sind. Die meisten Altforderungen werden jedoch nicht beglichen - nicht bevor das Insolvenzgericht (bankruptcy court) den Restrukturierungsplan bestätigt hat.
Der Sinn von Chapter 11 [Bearbeiten]
Man geht allgemein davon aus, dass das gesamte funktionierende Unternehmen wesentlich mehr wert ist, als man durch den Verkauf seiner Einzelteile (Einzelunternehmen, Vermögen) erzielen würde. Folglich ist es der ökonomischste Weg, einem ins Straucheln geratenen Unternehmen die Fortführung des Geschäftsbetriebes zu ermöglichen. Dazu werden einige Schulden gestrichen, und das Unternehmen geht in das Eigentum der Gläubiger über, deren Forderungen gestrichen wurden. So werden Arbeitsplätze erhalten, und der Betrieb bleibt erhalten. Die Interessen der Gläubiger werden am besten geschützt, wenn der Betrieb Gewinne abwirft, indem er profitabel weiterarbeitet. Bei der Zerschlagung eines Betriebes (Chapter 7) ist der Gesamtverlust meist höher.
Gläubigerschutz [Bearbeiten]
Die Insolvenz nach Chapter 11 dient hauptsächlich dem Gläubigerschutz. In den Vereinigten Staaten wird der Schutz vor den Forderungen der Gläubiger als Gläubigerschutz bezeichnet, während man in Deutschland unter Gläubigerschutz den Schutz der Interessen der Gläubiger versteht.
Nicht nur das Unternehmen kann Insolvenz nach Chapter 11 beantragen. Auch die Gläubiger können das Unternehmen dazu zwingen. "" Ende Zitat.
Grüsse
Marzell
@ Marzell [#20]
"die Firmen werden sicherlich unter Chapter 11 weitergeführt"
ganz genau, und im Zuge des Chapter 11 Verfahrens könnten sie auch rekapitalisiert werden, z.B. durch debt-to-equity swap (Fremd- in Eigenkapitalwandlung). Das könnte dazu führen, dass die Firmen, von hohen Schuldenlasten befreit, am Markt stärker auftreten können als zuvor.
In der Telekom-Branche gab es das bei vielen überschuldeten Neueinsteigern (alternative operators). Nicht ganz ohne Kritik ihrer Wettbewerber. Denn diesen wäre es ja am liebsten gewesen, wenn an Überschuldung gescheiterte Player, also diejenigen, die von ihrem Geschäftsplan schlecht gewirtschaftet haben, komplett aus dem Markt verschwunden wären.
Als Fazit kann man daher die Aussage treffen, dass eine Chapter 11 Deklaration der US-Autokonzerne nicht zwingend positiv für die europäischen Autohersteller wäre. Positiv wäre es einzig dann, wenn Player komplett für immer aus dem Markt verschwinden und so die Wettbewerbsintensität abnehmen würde.
Im Falle GM wäre Chapter 7 wohl sinnvoller. Unter Chapter 11 würde sich das Devizit weiter aufbauen und eine Sanierung von Ford und Chrysler erschweren. Obama wird nicht versuchen alle drei zu retten. Schrumpfen muß die US-Autoindustrie so oder so. Und Chapter 11 ist nicht für hoffnungslose Fäll.
http://www.businessweek.com/bwdaily/dnflash/content/dec2008/db2008125_164191.htm?chan=top+news_top+news+index+-+temp_news+%2B+analysis
December 6, 2008, 12:01AM EST text size: TT
UAW Concessions Are Critical to GM's Survival
To avoid bankruptcy, GM needs federal money—and a guarantee that the UAW will accept a weaker health-care plan
By David Welch
BW Exclusives
General Motors (GM) is in a real catch-22. The company has a credible plan to get government funding and transform the company. The company's plan has won backing to get a loan that will save it from bankruptcy and transform the company. The problem is that the fastest way to make some of those transformational changes would be a bankruptcy filing that could also ruin it.
For GM to really compete, the company needs to greatly reduce its debt burden (BusinessWeek.com, 11/25/08) and long-term health-care costs. Together, interest payments and retiree medical costs add up to roughly $8 billion a year in cash. Interest from $18 billion in government loans will be another $900 million a year.
Bankruptcy Risks and Rewards
In a bankruptcy, GM could force the union and its retirees to accept less expensive health-care plans, which would slash its $47 billion long-term medical liability. The company could also make creditors take a hit. In court, GM could drop its debt burden of $63 billion, the total including new government financing, by half or maybe less.
Outside of bankruptcy, it all has to be negotiated. It's no slam dunk that creditors will take a deep discount on their bonds and accept equity in the company. "Unless you have the power of the bankruptcy court, the union and creditors don't have to give anything," says Maryann N. Keller, an independent auto analyst who is on the boards of Dollar Thrifty Automotive Group (DTG) and car dealer chain Lithia Motors (LAD).
But going into bankruptcy poses the huge risk that consumers will simply shun GM's cars. Then revenue falls so fast that even court protection won't be enough. "I firmly believe that bankruptcy would be a disaster," says George M. C. Fisher, the lead director on GM's board. "You can't restructure fast enough to handle dramatic drops in market share."
Signs say that Fisher, a senior adviser at buyout firm Kohlberg Kravis Roberts, is right. Already GM has seen its sales drop at a rate of more than 40% for the last two months, which is a steeper decline than most other carmakers have endured. Says HIS Global Insight analyst John Wolkonowicz: "The bad press is already hurting sales."
That's why it will be vital that all of the parties involved put aside self-interest and take big concessions.
Reducing Debt
Fisher said in an interview that GM already is working on a plan to get creditors to take a haircut on their debt holdings. In the GM's plan filed with Congress on Dec. 2, the company calls for reducing its total debt and long-term liabilities from $63 billion to $30 billion. That's essential to reducing further calls on its cash and reducing the annual $3 billion GM currently pays in interest.
GM wants to convert some of that debt to equity, which forces bondholders to gamble on a GM recovery by taking stock. But even Fisher, who calls himself an optimist, says it won't be easy to do. "That is a big job and has yet to be done," he said. "There's no silver bullet. It will be a lot of work."
But creditors may prefer to hold their bonds and gamble that they will do better than taking stock. Or they could even see if they can get a better deal in bankruptcy court. Very little of GM's debt is secured, so unsecured creditors will have a real voice in bankruptcy proceedings, says Keller.
UAW "modifications"
Getting the union to budge might be easier. United Auto Workers' President Ron Gettelfinger said on Dec. 3 that the union is willing to make other concessions. Health care may have to be one of them, but Gettelfinger declines to say what GM and the union will be negotiating.
Last year, the UAW agreed to take over medical benefits in 2010 (BusinessWeek.com, 9/26/07). GM and the other automakers will give the union enough cash to cover 68% of the liability, which in GM's case is $32 billion. That will start an independent Voluntary Employee Benefits Assn., or VEBA, which the union will use to cover medical plans for the workers.
GM has already set aside a big chunk of the money, but has to give $7 billion in early 2010. Gettelfinger says he will let GM, Ford Motor (F), and Chrysler defer those payments. But they are still going to come due.
One solution is for union workers to accept a weaker health-care plan. Right now, UAW workers and retirees have a great plan. They pay in premiums and co-pays about 5% of their annual medical costs, according to the Center for Automotive Research in Ann Arbor, Mich. GM picks up the rest. Union workers in other industries pay about 30% of their costs.
If the UAW accepted a greater share of the costs, GM's long-term liability (that $47 billion) would shrink. As a result, GM, Ford, and Chrysler would be required to put less money into the VEBA trusts. It would work the same way as reducing long-term debt payments.
But the UAW has to play ball. But the UAW has to play ball. Gettelfinger didn't say he would make bigger health-care concessions. But he indicated a willingness to alter the UAW's contract one government financing is in place.
To really make GM competitive, the union may have to consider some bigger moves than it has already made. Fisher says the union appears game. "I don't intend to be an apologist for the union, but in the past couple of years the union has worked pretty well with management," Fisher said. "The world has changed. Now we and they have to make sacrifices. Everything is on the table."
A Bridge to Solvency
Fisher also said that even if there is a bridge loan from Congress, the UAW, GM, and other constituents may have to revisit the plan to keep the company's cash position moving toward break-even should the car market turn even more sour.
One thing is certain: GM needs a bridge loan that gets the company at least into late January when the new Administration gets into the White House. President-elect Barack Obama has said he wants to help Detroit, and there is a widespread feeling among members of both parties that the issue should wait until he assumes office. That would give Congress time to draft a response more thoughtful than what would come out of a rushed, lame-duck session. Says Senator Charles E. Schumer (D-N.Y.): "Let's get a small amount of money needed for transition to get the companies into the New Year, and then we can build a structure of oversight over the larger necessary package."
It appears likely that Congress will give GM and Chrysler enough money to make it until the inauguration. Congress cut a deal on Dec. 5 that will use $18 billion in Energy Dept. money to bridge GM and Chrysler until the new President takes office and develops a longer-term plan.
If approved by Congress, the funding would give Obama and the new Congress time to craft a way to oversee the automakers and how they use the loan money. They can also use the second round of government financing as a carrot to get the companies, union, and creditors to formulate a deeper plan that can make each company more competitive.
There's already talk that the longer-term plan could include merging Chrysler into GM. Cerberus Capital Management, Chrysler's owner, would love to get rid of the company. Fisher says GM won't even entertain the thought until it gets through the current cash crisis. But perhaps under the new Administration and when things stabilize, he said, GM would give a Chrysler acquisition a second look.
For now, Congress has to approve loans with a vote next week or GM heads into bankruptcy. GM doesn't have a plan B to get the company into next year. "If we don't get help immediately," Fisher says, "there won't be much left for the Obama Administration to work with."
With David Kiley. Welch is BusinessWeek's Detroit bureau chief.
Also erstmal kein Geld für GM und Co.. Mit dem Geld wäre das Überleben der US-Autobauer auch nicht gesichert. Nur weil die Bankenwelt gerettet wurde, sollt man sich nicht einbilden, die gesamte Wirtschaft könnte von den Regierungen beschützt werden.
Mir persönlich gehen die Konjunkturprogramme schon viel zu weit. Eine schwerwiegende Wirtschaftskriese kann damit nicht verhindert werden. Es wäre besser sich das Pulver trocken zu halten bis man unten ist, um dann den Wirtschaftskreislauf zu reaktivieren. Aber so werden mit den Leichen 60 bis 70% der Hilfen verbrennen.
Insolvenz wahrscheinlich - GM kurz vor dem Aus?
n-tv (14.02.09) - Der Opel-Mutterkonzern General Motors will die US-Regierung laut einem Zeitungsbericht um weitere Milliarden bitten. Fließe kein Geld vom Staat, drohe dem größten US-Autobauer trotz bisher gewährter Kredite von 13,4 Milliarden Dollar die Insolvenz, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen. Das US-Finanzministerium schätze, dass General Motors (GM) mindestens fünf Milliarden Dollar mehr brauche, um das erste Quartal zu überstehen.
GM und der Konkurrent Chrysler, die Ende vergangenen Jahres staatliche Kredite von insgesamt mehr als 17 Milliarden Dollar angenommen haben, müssen am kommenden Dienstag ein ausführliches Sanierungskonzept vorlegen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.n-tv.de/1103134.html)
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Wenn ich dran denke, dass ich aus Ungeduld und "versuchsweise" die GM bei 12 kaufen wollte wird mir ganz schlecht.
Ein freundlicher TMW ler hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass GM quasi pleite ist.
Grüsse
Marzell
Zweifel am ÜberlebenGM warnt vor Pleite
n-tv (05.03.09) - Der US-Autokonzern GM stellt seine eigene Überlebensfähigkeit in Frage. In seinem Jahresbericht für die US-Börsenaufsicht SEC begründet der ehemalige Weltmarktführer das mit den operativen Verlusten sowie den gescheiterten Versuchen, ausreichend Cash Flow zu erzeugen. Außerdem gebe es keine Garantie dafür, dass sich der weltweite Automobilmarkt erhole oder dass es nicht noch einmal deutlich abwärts gehe.
Das Management geht dennoch davon aus, dass der Konzern die Krise überleben kann.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.n-tv.de/1115188.html)
US-Autokonzern beendet Insolvenzverfahren: GM rettet sich in Obamas Arme
Boerse.ARD.de (10.07.09) - Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat sein Insolvenzverfahren nach 40 Tagen abgeschlossen. Seine profitablen Geschäftsbereiche übertrug der Autohersteller auf einen neu gegründeten GM-Konzern, der mehrheitlich in Besitz der Regierung von US-Präsident Barack Obama ist.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gm230.html)
Wirrer Totentanz mit der GM-Aktie
Boerse.ARD.de / AB (14.07.09) - In den USA wurde der Handel mit den Aktien des insolventen Autoriesen GM bereits am Freitag eingestellt. Vorher hatte das Papier noch einen dubiosen Kurssprung hingelegt.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_363062)