Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Gold: Steigt der Goldpreis weiter oder crasht er auf 500 Dollar ?

Steigt der Goldpreis weiter?

Boerse.ARD.de (12.04.11) - Was treibt die Investoren dazu, immer weiter in das gelbe Edelmetall zu investieren? Besteht die Gefahr einer Blasenbildung? Auch Experten sind nicht einig. Derweil steigt der Preis immer weiter.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_528646 )

Für die beiden Interviews klicken Sie bitte auf den Link.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
oblomow
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12 Jahre 6 Monate

Schon erstaunlich wie weit sich der Goldpreis von den Gestehungskosten entfernt hat die wohl kaum über 800 usd liegen sollten.

Aber praktisch ist Gold schon:
Wenn ein Deutscher brav über Jahre sein Bargeld in der Schweiz eingezahlt hat bekommt er es ja bekanntlich von den Schweizer
Banken nicht mehr bar ausgezahlt.
Ich vermute aber dass er bei seiner Bank Goldbarren kaufen kann
und dass sie ihm dann durchaus ausgehändigt werden, oder ?

Könnte ich mir wenigstens vorstellen.

Gruss !

Gast

Ich glaube, dass der Hauptgrund für den steten Anstieg einfach das immer größer werdende Mißtrauen gegenüber den Hauptwährungen ist. Trotzdem besitze ich keines, ich möchte einfach kein Metall kaufen, das im Grunde zu kaum was wirklich benötigt wird. Die meisten Commodities sind unerlässlich für unseren Lebensstandard und werden immer einen gewissen Wert haben. Gold ist im Grunde nur Luxusgut.

F
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12 Jahre 6 Monate

Viele Leute scheinen den Knall scheinbar noch nicht gehört zu haben.

Genausowenig, wie der US-$ in den Jahren 1920 - 1923 zur Mark "crashte" oder die D-Mark in den Jahren 1981 - 1993 zum Dinar "crashte", wird auch der Goldpreis "crashen".

Der Goldpreis -wie übrigens sämtliche Rohstoffpreise- können nur durch eine höchst restriktive Geldpolitik nach "unten" reguliert werden.

Wie wir alle wissen ist der Zug in diese Richtung schon längst abgefahren.

Wovon wir alle derzeit "Zeitzeugen" sind, ist eine Inflationsanstauung unerhörten Ausmasses und die Folgen eines "Dammbruches" werden für den Geldwert verheerend sein.

Anbei Bilder eines Geldscheines einer Staatenunion, die aufgrund fiskalpolitischer Disziplinlosigkeit und Überschuldung auseinandergebrochen ist.

Wert des Scheines bei Ausgabe 1981 rund 100 DM - Wert des Scheines 8 Jahre später (!) 0,014 DM.

F
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12 Jahre 6 Monate

`

DEerredux
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Danke für die Bilder, das macht die Katastrophe begreiflicher.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ ladowa [#3]

Luxusgut?

Nennen Sie mir mal eine Anlageform die es quasi seit Menschengedenken gibt und die stets ihren Wert beibehalten hat?

Gold braucht kein Vertrauen, Gold ist Vertrauen.

Commodities werden laufend gebraucht und verbraucht, nur können Sie diese nicht beliebig lagern und das ist das Problem.

@ oblomow [#2]

Wie kommen Sie auf die Idee das Ihnen eine Schweizer Bank kein Bargeld auszahlt?

oblomow
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@benedikt54

Hallo, Bargeld in grösseren Summen wird an Deutsche wie ich
gelesen habe nicht mehr ausgezahlt.
Einzahlen geht aber bestimmt noch, schätze ich mal.

Gruss !

Gast

@ benedikt54 [#7]

Ich sage ja nicht, dass Gold schlecht ist. Aber für mich persönlich ist es einfach nur ein Stück gelbes Metall, ist halt Geschmacksache. Dass es hohen Wert hat, ist unbestritten. Aber niemand kann garantieren, dass das auch so bleibt. Ich bevorzuge nach wie vor Geld, müssen ja nicht unbedingt nur die Hauptwährungen sein, man kann ja auch splitten.

Glaube allerdings nicht, dass Gold crashen wird.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ oblomow [#8]

So ein Blödsinn.

Wo haben Sie das gelesen?

Was man tun muss ist seinen Betrag x vorher avisieren, aber das müssen Sie in jeder deutschen Bank auch tun.

schnueffelnase
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#4]

Der Goldpreis -wie übrigens sämtliche Rohstoffpreise- können nur durch eine höchst restriktive Geldpolitik nach "unten" reguliert werden.

Nach dem aktuellen Stand der Dinge beendet die FED QE2 im Juni. Dann könnte das eintreten, was an den Märkten als "restriktive Geldpolitik" gesehen wird.

gautama2
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12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#11]

Blödsinn? siehe [#9]

F
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12 Jahre 6 Monate

@ schnueffelnase [#12]

Dann könnte das eintreten, was an den Märkten als "restriktive Geldpolitik" gesehen wird.

Ja, es wird an den Märkten als "restriktive Geldpolitik" gesehen, aber meines Erachtens absolut falsch interpretiert.

Ich gehe sogar über den US-Tellerrand hinaus und sage, dass sich kein Staatshaushalt höhere Zinsbelastungen erlauben kann. Die sogenannte Unabhängigkeit der Zentralbanken existiert -wenn überhaupt- eh nur noch auf dem Papier.

Kommt jetzt die ein oder andere Zentralbank und erhöht mal jetzt 1/4 und mal dann 1/4 % so sind das auf gut hessisch gesagt nicht anderes als "mickerische Fätz".

Es bringt nichts. Reine Kosmetik. Wirklich wirksame Zinsschritte würden die globale "Auf-Pump-Ökomonie" binnen kürzester Zeit zerbersten lassen.

Und das will nun wirklich niemand.

Also geht man weiter offiziell einer "Pseudo-Geldpolitik" nach, die allen Stabilitätsgrundsätzen früherer Jahre widerspricht. Mich würden einmal die Meinung von Pöhl oder Schlesinger interessieren. Sie sind zwar a.D. dürften aber -wie ich meine- aus dem Kopfschütteln nicht rauskommen.

Ein gutes Beispiel für eine wie ich meine "Fehlbewertung" ist doch beim Bund-Future zu erkennen.

Der Markt geht von kontinuierlich steigenden Leitzinsen aus und prügelte den Bund bis unter 120.

Nur was passiert, sollten sie auf den Trichter kommen, dass eine Zinserhöhungswelle mit Blick auf die angespannten europäischen Haushalte und den südeuropäischen Wackelkandidaten gar nicht unbegrenzt weitergehen kann, sondern durch diese Faktoren natürlich gedeckelt ist ?

Richtig, der Bund-Future pendelt sich wieder auf seinem realistischen Niveau ein.

In diesem Sinne, noch einen schönen Abend.....

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#14]

"Ein gutes Beispiel für eine wie ich meine "Fehlbewertung" ist doch beim Bund-Future zu erkennen.

Der Markt geht von kontinuierlich steigenden Leitzinsen aus und prügelte den Bund bis unter 120."

Was aber wenn der Bund nur realistisch zu erwartende Zinsschritte einpreist?

Was spricht dagegen, daß zumindest die ECB beginnen wird, weitere Schritte von 25bps durchzuführen?

F
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12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#15]

Sicher, das können sie machen, nur sehe ich nach oben hin eine Schmerzgrenze, die -sollte man darüber hinausgehen-, die einzelnen Staatshaushalte erheblich mit Mehrzinsen belasten würde.

Und diese Mittel fehlen oder würden durch weitere Neu-Verschuldung geschaffen werden.

Der jetzige Bund-Future Preis von knapp 121 spiegelt einen 10-jahrigen Zins von ca. 3.5 % wider. Aktuell haben wir einen Leitzins von 1.25 %.

Als die "Zinserhöhungspanik" im letzten Jahr bei Kursen um die 136 noch kein Thema war, lag der 10-jährige Zins bei 2 %.

Die 1.5 % die wir also seitdem bei den 10-jährigen Zinsen gestiegen sind, haben den Preis des Bund um 1500 Basispunkte fallen lassen.

Ist dieser Preis fair ? Der Markt geht also davon aus, dass wir uns innerhalb der nächsten 10-Jahre Leitzinsen von 3.5 % sehen - 1.25 % sind es heute.

Was nun, wenn bei 1.75 % oder 2 % Schluss sein wird. Ich bin mir sicher, dass der Preis des Bund-Futures um diese Differenz steigen wird.

Die USA können und dürfen ihre Leitzinsen "Verschuldungstechnisch" nicht anheben. Und hohe Leitzinsen in Europa würde den US-$ zum Euro abschmieren lassen, wie Pudding an der Wand. Auch das kann nicht in europäischem Interesse sein.

Nein, für mich ist das Ganze reinste Kosmetik ohne grössere Wirkung. Es sieht stark nach blindem Aktionismus aus. Hauptsache etwas gemacht um die Stabilitätsorientierten Länder zu beruhigen, aber auch nicht soviel um die weicheren Länder nicht kollabieren zu lassen.

Alles in allem -meiner Meinung nach- ein Witz, der den Geldwert erheblich mindern wird.

Bei einer aktuellen Inflationsrate von 2.6 % und Leitzinsen von 1.25 % ergibt sich ja schon eine jährliche "Minderungs"rate von - 1.35 %.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Warum der Goldpreis weiter steigt

Von Ingo Narat

Handelsblatt, Frankfurt (19.04.11) - Der Goldpreis wird wohl noch weiter steigen - denn die Großanleger investieren weiter und suchen Schutz in dem Edelmetall. Die magische Grenze von 1500 Dollar ist nur ein Zwischenschritt.

Unbeirrt klettert der Goldpreis von einem Rekord zum nächsten. Jetzt sind die 1500 Dollar pro Unze in Reichweite.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/bulle-baer/warum-der-goldpreis-weiter-steigt/4076778.html )

Bild entfernt.

Eindrucksvoll - plus 4.285 Prozent von 35 auf 1.500 Dollar, auch wenn der Dollar etwas weniger "wert" sein dürfte

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#16]

Nur eine kurze Antwort.
Bis Ende 2007 hatte die ECB den Leitzins bei 4,00% gehalten.
Sicher haben wir mittlerweile ein etwas anderes Scenario.
Aber den gestrauchelten Weichwährungsstaaten ist es doch egal, ob der Leitzins bei 1,2,3, oder 4 % liegt, wenn sie zu 9,00% oder mehr refinanzieren müssen oder müßten.
Müssen sie aber nicht, da der Rettungsschirm zu 5,00% aufwärts verleiht.
somit müssen sich diese Staaten nicht vor steigenden Zinsen fürchten, sie profitieren von der Bonität der Geberländer.
Oder solange der ECB-Leitzins unter 5,00 bleibt, ist dieses Geschäft für die Geberländer auch noch profitabel.

Mit meiner Argumentation lasse ich die wirtschaftliche Lage, und das entsprechende Wachstum, oder Nichtwachstum, dieser Länder, völlig außer Acht.
Möglich, daß diese Faktoren einen haircut bedingen, aber dann sicher nur in Griechenland. Wen schert schon Griechenland. Sicher gibt es einen kurzen scharfen EINbruch an den Aktienmärkten und auch am Bondmarkt, aber mehr auch nicht.
Griechenland stellt keine nenneswerte wirtschaftliche Leistung.
Die anderen Südstaaten werden die Kurve kriegen.
Somit kann ich Deinem Scenario einer zwangsläufig geduldeten starken Inflation nicht staatgeben.
In den USA sieht es natürlich etwas anders aus.
Kritisch ist da die crossrate EURUSD, das stimmt schon.
Für mich in der Tat unklar ist, wie die ECB mit einem weiter gegen den Euro abwertenden Dollar umgehen wird.
Aber ich bin mir sicher, daß man nicht die Preisstabilität deswegen gefährden wird.
Wobei dieser Fakt, das gebe ich zu, etwas unklar für mich ist.
Die ECB wird Preisstabilität wahren, die USA wird die Zinsen nicht groß erhöhen, aus den bekannten Fakten heraus, einen Euro bei 2 USD will die ECB aber sicher auch nicht.
Ein haircut der USA, denn einen anderen Ausweg gäbe es nicht, ist für mich aber unvorstellbar, und das will sicher niemand auf der Welt.
Diesen Punkt kann ich nicht einschätzen.

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Es wird die Zeit kommen, da die Regierungen laut über das Verbot des Besitzes von Gold und Silber nachdenken werden.

Gast

@ Berlinerredux [#19]

Es wird aber auch die Zeit kommen, wo man sagt: "Weißte noch? 2011? Der Goldwahn?" "Mensch, erinnere mich nich daran, ich hab immer noch `n paar Krügerrand in der Schublade. Na ja, wer weiß wofür die nochmal gut sind..."
Die Wette ist, was zuerst passiert. Ich setze auf meine Version...
Zu welchen Gelegenheiten habe ich Charts wie den obigen gesehen?
Wie viel Grad Steigung sind das?

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zorrie
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12 Jahre 6 Monate

@ redsnapper [#20]

Stimmt schon alles.
Nur 2011 muss durch eine höhere Zahl ersetzt werden.

Das oben ist kein Log-Chart. In einem solchen sieht der Anstieg ganz stetig aus.

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

gegen CHF sieht der Anstieg sicher auch nicht ganz so steil aus.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ redsnapper [#20]

Der Chart erinnert mich stark an 2008, K+S.
Ich hab den gleichen Fehler gemacht damals, so zu denken.
Logisch wenn der Chart so aussieht, daß es nur eine Frage der Zeit ist bis es eine heftige Gegenbewegung gibt.

Nenn mir mal ne WKN um Gold short zu gehen.

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pullPUSH
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12 Jahre 6 Monate

@ redsnapper [#20]

Ich sehe es wie redsnapper. Allerdings schon seit. 700$ - konnte mir damals 2005 schon nicht vorstellen das Gold weitersteigt. Es scheint kein Ende der Fahnenstange zu geben. Dennoch Gold wird wieder fallen. Ich lasse meine Finger aus diesem Markt. Weder long noch short.

Grüße

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Was für mich gengen einen zeitnahen Rückgang spricht, ist dass es bis jetzt eigentlich noch alles recht gesittet nach oben ging. ES fehlt die tpyische blasenhafte Beschleunigung nach oben, die man meist in der Endphase eines Booms sieht. Gold (und auch Oel und andere Rohstoffe) wurde ja doch in dem Jahrzehnt vor 2000 eher komplett ignoriert als Anlage. Damals ging alles in Finanzprodukte wegen angeblich bessere Effizienz der Anlage. Das hat sich jetzt ein bischen abgeschwächt, aber noch nicht umgedreht. Und jetzt kommt ja erstmal der Griechenhaircut und die Frage, wie es dort weiter geht. Wenn so wie bevor, dann wird auch Gold wohl erstmal weiter steigen mit zweistelligen Prozenten pro Jahr.

Gast

@ sbendel [#25]

"dass es bis jetzt eigentlich noch alles recht gesittet nach oben ging."

Da ist sicherlich was dran. Vielleicht fehlen momentan daher noch klare Anzeichen das wirklich viel spekulatives Kapital in den Markt fließt was ja erst die Basis für einen Crash bzw. stärkere Korrektur sein kann.

Ebenfalls ist hier auch der Einfluss von Zentralbank, Regierungen usw. wesentlich schwieriger einzuschätzen als am Aktienmarkt, dessen Preise in der Regel von den Fonds, großen und kleinen Anlegern und natürlich der Notenbankpolitik beeinflusst werden.

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pullPUSH
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Teletrader [#26]
@ sbendel [#25]

Es spricht dafür das der Markt - Achtung jetzt kommt´s - zu Eng ist. Wie erklärt es sich sonst das an jeder Ecke "Knallbuden" aufmachen die Gold ankaufen und der Kurs weiter steigt? Gold hat mit Sicherheit die höchste Kapitalumschlagsquote aller Rohstoffe und Materialien aller Zeiten. Zumindest jetzt.

In 5-10 Jahren brauch ich für mein Gebiss ein Keramic oder ein Carbon-Kevlar-Kunstfaser Derivat - aber sicherlich kein Gold. Es sei den der Preis fällt ;O)

Grüße

Gast

@ scorpion260 [#23]
Sorry, CFDs...

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zorrie
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12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#23]

Z.B. die hier
http://tinyurl.com/3md8eew

Je niedriger die Implizite Volatilität und auch die Geld-Brief-Spanne, desto besser.
Vorsicht: Der Kurs des OS ist in EUR, der von Gold in USD.

Ich würde es aber nicht machen. Der Kursverlauf ist sehr stetig, eine finale Kaufpanik hat noch nicht stattgefunden.
http://tinyurl.com/3p2ws79

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ pullPUSH [#27]

In der Tat. Er ist sehr eng. Nicht nur der Spot-, offensichtlich auch der Terminmarkt.

Ich habe mir vorhin ein paar Gedanken gemacht:

Per heute hat das Open Interest in CME Gold-Futures 531.503 Kontrakte à 100 oz. Feingold = 53.150.300 oz. = rund 1.648 Tonnen = umgerechnet 55 Milliarden € betragen. Die Initial-Margin für das Ganze OI (!) beträgt aber nur 3.7 Milliarden $).

Tatsächlich umgesetzt wurden heute an CME Gold-Futures-Kontrakten rund ein Fünftel des OI = 12 Milliarden Euro = Initial Margin von 740 Millionen $).

Gehen wir einmal davon aus, dass die Positionen alle gehebelt sind (CME Initial Margin von rund 7.000 $ - reicht für 4.6 % Schwankungsbreite), so wird eine weitergehende "Easy-Money-Politik" Preissteigerungen weiter provozieren, gerade weil der Markt so eng ist.

Ein enger Markt bedeutet aber auch, dass man mit "relativ wenig" Kapital, erhebliche Preisstürze hervorrufen könnte, nämlich wenn eine grosse Adresse erheblich Gold auf den Spot-Markt werfen sollte und die gehebelten Positionen nur schwer haltbar werden.

Solch ein Auslöser kann meiner Meinung nur eine "erhebliche" Verteuerung des Geldes sein.

Aber wo würde diese am ehesten stattfinden? USA ? Europa ?

oder doch vielleicht China, weil China sich diese "Verteuerung" am ehesten leisten könnte ?

Solange nichts in diese Richtung passiert, werden Gold und Silber wohl weiter nach oben laufen. Und die Chance, dass Geld "erheblich" teurer (nicht diese Mini-Leitzinserhöhungen) wird, ist wohl ziemlich gering.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ redsnapper [#28]

@ zorrie [#29]

Danke erstmal.
Noch ist es nicht soweit, das sehe ich genauso.
Ich wollte nur Instrumente wissen.
Weiterhin beobachten.

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