benedikt54
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Goldman Sachs: Eine Bank lenkt die Welt

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben. Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen, nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf den alten Kontinent auszuweiten.

http://videos.arte.tv/de/videos/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt--6894428.html

Geschrieben von benedikt54 am
rodeonrwdeo
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@ benedikt54 [#1]

Ich verstehe das nicht. Immer schimpfen Sie auf irgendwelche Banken, die Geschäfte im von der Politik angelegten Rahmen machen.

Was ist an Spekulation verwerflich? Sie wird ein Problem, wenn man die Verlierer nicht in die Pleite entlässt.

Die Politik ist doch das Problem: sie hat und tut es immer noch, die Geldmenge puscht, sie schafft den Kapitalismus ab weil sie Insolvenzen verhindert, sie hält keine Verträge und Gesetze ein.

Goldman Sachs ist doch nicht für dafür verantwortlich, dass viele Staaten über ihre Verhältnisse leben.

GS vorzuwerfen, dass sie Griechenland kreative Lösungen verkauft hat, ist doch auch scheinheilig.

Und ein grosses Problem stellt doch auch die Mainstreampresse dar, die verhindert, die wahren Gründe auf den Tisch kommen.

scorpion260
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@ benedikt54 [#1]

@ rodeonrwdeo [#2]

Ich lese zu 90% die gleiche Meinung heraus.
Somit sind Anfeindungen unnötig*g.

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SPOMI
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@ scorpion260 [#3]

Andere Investmentbanken sind auch keine Engel und haben ebenfalls gute Drähte zur Regierung, aber offenbar eine bessere Verbindung zur Boulevardpresse. Da gibts zB germanische Banken... denkt SPOMI

tantan
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Banken sind wie ein Rudel Wölfe. Nach außen hin alle gleich. Aber es gibt einen Alfarüden und jede Menge Streitereien um die (soziale) Position.

Volkswirtschaftlich sind sie so Systemrelevant wie ein breit gestreutes Krebsgeschwür.

benedikt54
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@ rodeonrwdeo [#2]

Ich beschwere mich nicht über Banken, sondern über Kapitalsammelstellen.
Eine Bank im klassischen Sinne des KWG erfüllt einen volkswirtschaftlichen Zweck und macht für die Realwirtschaft Sinn.

Dies ist zwar langweilig und nicht sexy und man erreicht damit keine riesigen Gewinne, aber alle Banken können davon gut leben.

Riesige Gewinne gehen immer nur zu lasten riesiger Verluste anderer.

Je grösser und mächtiger so ein Unternehmen so intensiver bestimmen sie die Regeln nachdem sie spielen wollen und auch spielen.

Politiker sind auch nur Schauspieler meist ohne Sachverstand die sich dann hofieren lassen und nach dem Willen dieser Leute agieren.

Nur sie haben schon Recht, wirklich dagegen ansteuern kann nur die Politik indem sie die Regeln so stellt das auch diese Herren im Fall der Fälle für ihr tun geradestehen müssen.

gautama2
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Empfehlenswert dieser Film.
http://www.amazon.de/Inside-Job-Blu-ray-Matt-Damon/dp/B004NNUE0G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1347526350&sr=8-1
In seinem Film Inside Job beleuchtet Oscar-Gewinner Charles Ferguson (No End In Sight) die Hintergründe der globalen Finanzkrise, deren Folgen immer noch nicht ausgestanden sind. 20 Billionen US-Dollar wurden vernichtet und Millionen von Menschen verloren ihre Arbeitsplätze und auch ihr Heim, doch niemand scheint wirklich verantwortlich zu sein. In seinem Film verfolgt Ferguson den Aufstieg verantwortungsloser Finanzjongleure und untersucht das korrupte Geflecht aus Banken, Politik, Behörden und Wissenschaft. Sprecher der Original-Fassung ist Matt Damon. Das Produkt wird mit deutschen Untertiteln angeboten und erhielt 2011 in der Kategorie "Beste Dokumentation" einen Oscar.

Bonusmaterial:

Entfallene Szenen

Die Entstehung von Inside Job

Kommentar mit Regisseur Charles Ferguson und Produzent Audrey Marrs

Produktbeschreibungen
Inside Job stammt von Academy Award-Gewinner Charles Ferguson (No End In Sight) und legt als erster Film die erschreckende Wahrheit hinter der Wirtschaftskrise des Jahres 2008 offen. Der globale Finanzkollaps, der über 20 Billionen Dollar kostete, brachte Millionen von Menschen um ihr Zuhause und ihren Arbeitsplatz. Durch umfangreiche Recherchen und Interviews mit maßgeblichen Finanzinsidern, Politkern und Journalisten zeichnet Inside Job den Aufstieg einer freibeuterischen Industrie nach und enthüllt die gefährlichen Beziehungen, die Politik, Kontrollinstanzen und akademische Institute korrumpiert haben. Inside Job wurde an Originalschauplätzen in den Vereinigten Staaten, Island, England, Frankreich, Singapur und .....

Geradezu erschreckend diese Interviews und diese offensichtliche Verantwortungslosigkeit. Die Augen gehen panisch hin und her und die Antworten sind unglaublich frech oder ein einziges Gestammel. Dazu auch einige Hintergründe über die Lebensläufe, die ich bisher nicht kannte. Regierungen ob Reagan, Clinton oder Bush und Obama sowie Bankenbosse bzw. Finanzminister oder FED Chefs haben da alle ihre Finger drin, als ob sie alle von irgendeiner Doktrin hirngewaschen, und jegliche Zweifel mit einem Haufen Kohle einfach zugeschüttet wurden. Gerade Deregulierungsfans sollten sich das mal reinpfeifen.

rodeonrwdeo
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@ gautama2 [#7]
" Gerade Deregulierungsfans sollten sich das mal reinpfeifen"

Deregulierung bedeutet doch nicht die Abschaffung der Insolvenz!

Nicht Deregulierung ist das Problem, sondern die Abschaffung der Insolvenz und natuerlich auch die politisch gewollte falsche Preissetzung für Geld durch zu niedrige Zinsen. wenn Geld teurer ist wird auch die Spielwiese kleiner.

gautama2
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@ rodeonrwdeo [#8]

Politisch niedrige Zinsen?
Wer hat die denn niedrig gemacht?

rodeonrwdeo
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@ gautama2 [#9]

ich verstehe die Frage nicht. wer hat den die Zinsen für Staatsanleihen und überhaupt in den Keller gepruegelt? besonders in den letzten 3 Jahren aber vor mehr als 10a ging es doch los.

ich dachte die abhängigen Notenbanken, mit Ausweitung der Geldmenge usw.

aber wenn Sie das anders sehen, dann haben wir wohl keine Diskussionsbasis.

AAA
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12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#7]

Wohl weniger die Details, aber die Richtung ist in meinen Augen ziemlich geplant. Ob man dafür "populäre" Logen ala SB verantwortlich macht, oder die wirklich geheimen, überlasse ich dir. Das äußere Chaos und die von benedikt so oft beschimpfte "Dummheit" in Politik etc. sind zu einem Teil für mich "Programm".
Ich hab nicht den ganzen wikiartikel gelesen und da steht sicher auch eine Menge an Information, die nicht so besonders ist. Aber eine Art Anhaltspunkt/Idee was alles möglich ist, gibt er sicher.
http://de.wikipedia.org/wiki/Skull_%26_Bones

Student fragt J. Kerry nach Skull and Bones - Elektroschock
http://www.youtube.com/watch?v=VWNzEL5hcr0

gautama2
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@ rodeonrwdeo [#10]

Legt die FED nicht den Zins fest?
Und meines Wissens ist die nicht staatlich, also sind die Zinsen nicht politisch.
So sehe ich das. Wenn sie schon so schnell keine Basis mehr haben ist aber nicht viel Breite.

benedikt54
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12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#12]

So einfach ist die Sache auch wieder nicht, und das weis gautama2 auch.

Die ungezügelte Schuldenmacherei welche ja teils politisch motiviert ist zwingt die FED dazu die Zinsen zu senken um Wirtschaftswachstum zu generieren und die Belastung des Staatshaushaltes durch niedrige Zinsen zu verringern.

Die Aufgabe der FED liegt eigentlich darin die Stabilität der Währung zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Stabilität der Währung war und ist der FED schon immer egal. Die FED ist Goldman und Morgan usw.

In einem normalen Wirtschaftskreislauf würden niedrige Zinsen dazu führen das in die heimische Wirtschaft investiert wird und die Binnennachfrage ansteigt und der aussenwert der Währung zulegt.

Leider greift dieser Effekt nicht mehr da jeder Aufschwung an der breiten Masse der Bevölkerung vorbeigeht da lieber spekuliert als investiert wird.

Die Unternehmen investieren ihr Geld nicht mehr, sondern suchen ihr Glück auf den Finanzmärkten. Wenn 40 Prozent des Wirtschaftswachstum von der Finanzindustrie gestellt werden dann ist das eine perverse Entwicklung.

Deswegen erfüllen solche Kapitalsammelstellen wie Goldman keinerlei ökonomischen Nutzen, sondern sind Krebsgeschwüre welche bekämpft werden sollten.

Das die Macht dieser Leute schon soweit geht das man seine Schulden sozialisieren kann zeigt doch eindeutig wie weit man sich schon von der Realwirtschaft entfernt hat.

Eine Wirtschaft wo der Scharfrichter ausgeschaltet wird und man tun und lassen kann was man will ist krank und zum Untergang programmiert.

Kontrolle kann nur der haben der die Macht ausübt und hier haben sich die Gleichgewichte zugunsten der Goldmänner verschoben.

Ziel von Banken ist es die Leute und Staaten in die Verschuldung zu treiben, denn dann hat man die Möglichkeit sie zu kontrollieren , zu beeinflussen und letztendlich auch die Regeln und Gesetze so zu bestimmen wie man es möchte.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#13]

Naja, Irgendwie schon, irgendwie auch nicht.

Wer war denn unter Reagan der erste Finanzminister? Der Typ hieß Donald Regan und war vorher u.a. CEO bei Merrill Lynch und NYSE Vice-Chairman.

Greenspan wurde von Reagan zum FED Vorsitzenden gemacht. Was daraus folgte wissen wir.

Robert Rubin unter Bill Clinton war Ex-Goldmann.
Während Rubins Amtszeit kam es u. a. zur Aufhebung des Glass-Steagall Act, einem Gesetz zur Trennung von Kredit- und Investmentbanken. Diese Reform ermöglichte etwa die Fusion der Travelers Group und der Citicorp zur Citigroup. Seit 1999 – nach seinem Rücktritt als Finanzminister – bis zum Januar 2009 war Rubin als Berater bzw. Direktor für die Citigroup tätig. Für diese Tätigkeit erhielt Rubin über 126 Mio. Dollar.

Larry Summers war bei Rubin der Vize-Finanzminister, der dann in der nächsten Amtzeit Clintons Finanzminister wurde. Summers unterstützte die Deregulierung der Finanzmärkte wie den Gramm–Leach–Bliley Act 1999. Insbesondere die Deregulierung der OTC-Derivate wurde später als eine Ursache für die Finanzkrise ab 2007 bewertet.

Nach dem Fehlgriff zu O Neill, der es eher mit Bono und Kritik an Bushs Steuerregierung hatte, kam dann John Snow.
Er war Vorsitzender der Business Roundtable, einer aus 250 CEOs der größten US-Unternehmen bestehenden Gruppe zur gemeinsamen Beeinflussung der Politiker, von 1994 bis 1996 und hatte größten Anteil an der Verabschiedung des nordamerikanisches Freihandelsabkommens NAFTA. Danach dreht er sich um und wurde schnurstracks CEO des internationalen Finanzinvestors Cerberus.

Es folgte ihm Henry Paulson. Wie seine Vorgänger an der Spitze von Goldman Sachs (Jon Corzine und Robert Rubin), trat auch Paulson später wieder in den Staatsdienst. Im Mai 2006 berief ihn Präsident George W. Bush nach dem Rücktritt von John W. Snow als neuen Finanzminister in sein Kabinett. Der Senat bestätigte seine Kandidatur Ende Juni; offiziell wurde Paulson im Juli 2006 vereidigt. Paulsons früherer Arbeitskollege bei Goldman Sachs, Robert K. Steel, wurde sein Stellvertreter und zum Leiter des Fachbereichs „Inlands-Finanzen“ ernannt.

Dann kam der liebe Timothy. Der war zwar kein Goldman, aber die vier von der Banken- und Finanzkrise meistbetroffenen Banken sind auch in der US-Zentralbank Federal Reserve als Anteilseigner vertreten, deren Vorsitzender der in dem Zusammenhang wichtigen Federal Reserve Bank of New York Geithner war. In dieser Funktion war Geithner im Jahr 2008 dafür verantwortlich, zusammen mit dem damaligen Finanzminister Paulson und dem Fed-Vorsitzenden Bernanke, Rettungspakete für die Finanzhäuser zu schnüren. Die geschah jedoch nicht für die Investmentbank Lehman Brothers. Als Finanzminister war er für das mehr als 800 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket unter Obama im Jahr 2009 verantwortlich.
Der hat also dafür gesorgt, dass das Füllhorn über die ausgeplünderten Banken ausgeschüttet wurde und AIG gerettet wurde, damit die ganzen CDO Versicherungen auch an die Verbrecher ausgezahlt werden konnten, die diese Papiere in der Welt verstreut hatten und zum Teil noch nicht alle unters Volk gebracht haben sondern noch selber welche in den Büchern hatten.

Und jetzt die Frage: "Wer ist hier Politik und wer ist Wirtschaft und wer konnte wegen der bösen Politik einfach so die Sau rauslassen?" Das wäre, wenn das jemand denken würde, reichlich naiv oder?

Viele Grüße

P.S. die Daten haben ich aus den Lebensläufen der einzelnen Personen aus Wikipedia. Da steht auch noch mehr Interessantes zu diesen Leuten.

rodeonrwdeo
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12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#12]+
@ gautama2 [#14]

Auf die USA bezogen versteh ich Ihre Aussage wie folgt:

Die FED ist privat und GS & co haben die Politik unterwandert und gefügig gemacht und deshalb ist die Geldschwemme inklusive nach unten manipulierter Zinssätze keine Ausfluss der Politik sondern der Wirtschaft.

Es ist sicher richtig, dass die Bankenwirtschaft Einfluss ausüben möchte, aber die Politik ist doch nicht völlig hilflos diesen Wirtschaftswünschen ausgesetzt. Auch die Haushaltsdefizite hat doch die Politik zu verantworten und nicht die Wirtschaft. Wer hat Freddie und Fannie genutzt um auch wenig solventen Menschen ihre Hausfinanzierung zu ermöglichen?

Soweit zur USA

Für Europa sehe ich aber nicht einmal formal "private" Zentralbanken und unabhängig war vielleicht mal die BUBA etwas. Falls sie wirklich unabhängig gewesen wäre hätte Karl Otto Pöhl 1991 nicht zurücktreten müssen.

In Europa sehe ich die Politik ganz eindeutig als verantwortlich für Geldmengenwachstum, drücken der Zinsen usw. und Verhinderer von Insolvenzen.

Auch das Verbot von privatem Geld und damit die Vermeidung von Markt und Konkurrenz beim Geld ist eine politische Entscheidung, oder?

Unabhängig davon ist Ihre Darstellung der agierenden Personen in "@ gautama2 [#14]" schon interessant und beachtenswert, viele Dank dafür und wie Sie sehen bemühe ich mich um mehr "Diskussionsbreite"

Viele Grüsse

gautama2
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@ rodeonrwdeo [#15]

Hallo,
ja, schön, dass es ein bisschen breiter wird. Ich versuche ja auch nur dazu zu lernen und mir ein Bild aus dem zu machen was ich beim Buddeln finde. Nur gegen Dogmen und "einzige Lösungen zur Glückseligkeit" bin ich ein bisschen allergisch.

Sicher ist keiner in dem ganzen Spiel völlig hilflos ausgeliefert und politische Interessen und wirtschaftliche verweben sich und mal liegt der eine oben und dann der andere :) Spaß haben sie aber beide.

Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren als hätten die Harvard und MIT etc. Leute den Politikern einen Floh ins Ohr gesetzt, dem sie nur zu gerne aufgesessen sind und sich dann in die Schlüsselstellungen hebeln lassen. Der König und sein Hofnarr sind eben eine Einheit. Solange eine Wirtschaft boomt und Gewinne in Mengen in die Vorstandskassen sprudeln und auch politische Spenden fließen, als auch Politiker anschließend zu Millionengagen für Beratungsjobs wechseln können ist das Spiel am Laufen. An Korruptheit schenken sich beide Parteien nichts. Und dass man nur bestrebt ist dem Volk ein gutes Leben zu ermöglichen ist eine Legende, die man spätestens ab dem 40. Lebensjahr abstreift.
Unterhaltsam ist dazu Eddie Murphy in "Ein ehrenwerter Gentleman". Aber das Ding muss seine Aussage wohl als Klamauk verbergen um nicht verboten zu werden.

gautama2
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AAA
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@ gautama2 [#16]

"Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren als hätten die Harvard und MIT..."

Du hast schon wieder Yale vergessen (322). Deren Motto lautet übrigens: אורים ותומים Lux et veritas („Licht und Wahrheit“)
;)

gautama2
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@ AAA [#18]

Nö, nicht vergessen. Yale ist etc. Sind ja auch noch jung. ;)

Harvard reicht veritas. Yale musste halt noch was dazu fügen um sich zu unterscheiden. Richtig phantasievoll war das aber nicht.
MIT ist weniger abgehoben. Die denken nicht nur, die tun auch noch was. Mens et Manus.
Erscht denke, dann schaffe.

gautama2
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Kaum wollen die Briten weg von der Deregulierung, schon prophezeit ihnen Larry Summers Schlimmes.

http://www.ftd.de/politik/international/:kommentar-lawrence-summers-die-briten-verlieren-ein-jahrzehnt/70091864.html

Profile picture for user zorrie
zorrie
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12 Jahre 9 Monate

Das Heute Journal hat in einem längeren Beitrag sehr kritisch die Rolle von Mario Dragi, Goldman Sachs und der G30 (Group of 30) beleuchtet.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1790660/ZDF-heute-journal-vom-6-Dezember-2012

Dort unten auf „Die (Un-)Abhängigkeit des Mario Draghi“ gehen.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ AAA [#11]

Zu Deinem zweiten Link, hier der offizielle Polizeibericht:

http://i.a.cnn.net/cnn/2007/images/09/18/offense.report.072274.pdf

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