Griechenland und seine Folgen für Europa und den Euro
Schroders: Spreads bei griechischen Staatsanleihen überzeugen
Fondsprofessionell.de / ir (11.02.10) - An den Finanzmärkten verbreiteten sich Ende Januar erneut die Sorgen über die Schuldenkrise in Griechenland. Das Schroders Global Fixed Income Desk ist jedoch der Meinung, dass die Rendite bei den aktuellen Spreads gut gegen Risiken abgesichert ist und hat in den vergangenen zwei Monaten Positionen bei griechischen Staatsanleihen aufgebaut und erhöht.
Die derzeitigen Marktkurse preisen nach Ansicht von Schroders ein Szenario ein, nach dem Anleger, die in 10-jährige griechische Anleihen investieren, etwa 77 Prozent des Kupons und der Kreditrückzahlung erhalten müssten, um mit einer gleichwertigen Investition in deutsche Bundesanleihen gleichzuziehen.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=726127&nlc=DE)
Magazin "Spiegel" vom 23.03.1987
Zitat: "Das System wird mit allen Mitteln verteidigt" (siehe PDF)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13523256.html
Staatsanleihen: Handel mit dem Risiko Griechenland wächst sprunghaft
Von Markus Frühauf
Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (13.02.10) - Auf den Finanzmärkten haben die Sorgen um die griechische Schuldenkrise am Freitag wieder zugenommen. Die Unsicherheit über finanzielle Hilfen der Euro-Partnerländer ließ die Risikoprämien für griechische Staatsanleihen steigen. Zudem belasteten die schlechten Wachstumszahlen Griechenlands die Stimmung. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im vergangenen Jahr um 2 Prozent.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~EC51B5B4CADEE480083561E424917AE7B~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
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Das Umtauschverhältnis bei Euro-Einführung war mit 340.75 Drachmen pro 1.- Euro auch ein Witz.
Realistisch betrachtet hätten es schon damals 500 - 600 Drachmen pro Euro sein müssen.
Wo wäre denn der Kurs heute ? 1000 Drachmen pro € ?
Im Gegenzug sind beispielsweise die 1.95583 DEM für einen € von hiesiger Seite aus betrachtet viel zu teuer gewesen. Selbst die Rechnungseinheit ECU -deren Nachfolger in physischer Form der Euro ja sein sollte- wurde nur mit gut 1.60 DEM bewertet.
Griechenland-Betrug: Goldman kassierte 300 Millionen
Goldman Sachs half den Griechen, ihre Schulden zu verbergen und kassierte für den Deal 300 Millionen Dollar. Der "Service" wurde offenbar auch Italien angeboten. Damit ist die US-Investmentbank Mitauslöser der Euro-Krise.
http://www.mmnews.de/index.php/201002144940/MM-News/Griechenland-Betrug-Goldman-kassierte-300-Millionen.html
da steckt doch System dahinter
die Hochfinanz will mit aller Macht Ihre wertlosen Papierschnipsel
in Sachwerte umtauschen
dafür ist man auch bereit ganze Länder ins Elend zu stürzen
@ Doringo [#559]
Wer als Kaufmann seine Bilanzen fälscht geht ins Gefängnis.
Die Verantwortlichen hier ziehen sich auf ihre Yacht zurück.
Alle haben Gesichter und Namen und keiner wird zur Rechenschaft gezogen.
Vorsorglich werden auch die Namen und Gesichter nicht öffentlich gemacht, damit nicht einmal ein betrogener Kleinanleger auf die falschen Gedanken kommt und seine Pumpgang läd.
@ benedikt54 [#560]
"und seine Pumpgang läd"
wird jetzt hier zur Selbstjustiz aufgerufen?
Welcher Kleinanleger wurde denn durch swap - Geschäfte betrogen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_W%C3%A4hrungssystem
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Das Europäische Währungssystem (EWS) war eine von 13. März 1979 bis 31. Dezember 1998 bestehende Form der währungspolitischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft.
Im August 1993 kam es unter dem Druck spekulativer Angriffe auf dem Devisenmarkt zu einer Krise des EWS, welches die Erweiterung der Bandbreiten der meisten EWS-Wechselkurse auf ± 15 Prozent bedingte.[6]
War der Kurs durch Interventionen nicht mehr in der Bandbreite zu halten, so konnte man in einem Realignment neue Leitkurse fixieren[7], wovon man zwischen 1979 und 1993 17 Mal Gebrauch machte.
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Diese selbstverständlichen Möglichkeiten, zum einen die nationalen Währungen in der obigen Bandbreite floaten zu lassen, wie zum anderen, wenn diese Bandbreite nicht mehr ausreicht neue Wechselkurse zu bestimmen, sind seit Einführung des Euro nicht mehr gegeben.
Die wirtschaftlich schwächeren Staaten der EG bzw. EU benötigten diese Mechanismen, die nun nicht mehr vorhanden sind.
Der Euro hat als Währung diesbezüglich offensichtliche Fehler, die meines Erachtens den wirtschaftlich stabilen Staaten zukünftig in der Form Probleme machen werden, als dass sie die nicht mehr über den Wechselkurs korrigierbaren fiskalischen Verzerrungen in den ehemaligen "Weichwährungsstaaten" direkt durch finanzielle Hilfestellung werden tragen müssen.
Und da ein direkter Griff in die Tasche der Bürger aus den ehemaligen "Hartwährungsländern", diesen politisch wohl nicht vermittelbar sein würde, ist die einfache Konsequenz daraus allgemeine Geldentwertung, als probates und ersteinmal von den Bürgern "unbemerktes" Mittel der Hilfestellung seitens der "Hartwährungsländer".
Hilfestellung oder aktuelle Bürgschaften -wie aktuell bei Griechenland zu sehen- kostet letztendlich Geld und das muss irgendwo herkommen.
Deutschland und die anderen vernünftig haushaltenden Staaten haben eigentlich per se keine Probleme dadurch, daß ein oder mehrere PIGS pleite gehen. Wieso auch.
Ich sehe auch kein Zusammenhang zum Euro, außer daß unsolide wirtschaftenden Staaten ein Ausweg auf Kosten anderer verwehrt wird. Der Weg der Abwertung kann aber sowieso keine normale Medizin für eine kranke Wirtschaft sein, denn das können ja nur wenig und nicht alle machen. Man kann ja nur relativ zu den anderen abwerten, und das können nicht alle tun.
Die Probleme Deutschlands mit den PIGS kommen, weil deutsche Banken direkt oder indirekt viel von deren Staatsanleihen gekauft haben. Wenn Griechenland seine Bonds nicht mehr bedient, kommen die deutschen Banken und Versicherungen (wieder) in Schwierigkeiten. Auch das könnte dem deutschen Staat egal sein, bloß sind die Banken nach der Finanzkrise noch nicht wieder in der Lage, große Ausfälle von Forderungen zu verkraften. D.h. der deutsche Staat kann (zum jetzigen Zeitpunkt unmittelbar nach der Finanzkrise) nur wählen, Griechenland direkt zu helfen (um indirekt den Bond-Besitzern zu helfen), oder den Bondbesitzern direkt zu helfen.
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Irgendwie scheint es keinen Ausweg aus der Situation zu geben, daß Banken (über den Umweg, daß ihre Pleite einer großen Zahl von Bürgern große Probleme bereitet) Staat und Steuerzahler quasi erpressen, ihnen zu helfen.
Ich sehe langsam nur noch folgende Auswege (bei denen ich von allen nicht begeistert bin):
a) Banken verstaatlichen. (Wenn sie sowieso nur mit impliziter staatlicher Garantie Geschäfte machen können ...)
b) Banken so sehr verkleinern, daß einzelne Pleite gehen können ohne katastrophale Auswirkungen für den Rest der Wirtschaft. Dann wird es einige geben, die Ihre Risiken realistisch einschätzen, und nicht beim nächsten Husten der Weltwirtschaft vom Spielbrett gefegt zu werden.
c) Banken nicht retten trotz Auswirkungen auf die Realwirtschaft.
c) ist kurzfristig hart. Ob es auch längerfristig härter ist als die anderen Lösungen oder das, was wir jetzt machen, werden wir wohl nur im Nachhinein wissen.
@ Asamat [#563]
Wenn ein Banksystem soweit überlastet ist, dass der Staat als Garant für quasi sämtliche Verbindlichkeiten der einzelnen Banken wird, so ist eine Monetisierung dieser Verbindlichkeiten zwangsläufig, will man nicht die Volkswirtschaft auf einen Schlag kollabieren lassen.
Anbei habe ich einen Link zu einem Dokument aus dem Jahre 1990 gepostet, dass ich auf der Website der Federal Reserve Bank of Kansas City gefunden habe.
Geschrieben wurde es von Mitja Gaspari -der slowenische Vize-Gouverneur der jugoslawischen Zentralbank im Jahre 1988-.
Ähnlichkeiten zur heutigen Situation sind erkennbar.
http://www.kc.frb.org/Publicat/sympos/1990/S90GASPA.pdf
In our banking sector, at least 35 to 40 percent of total banking assets are more or less nonperforming. In absolute terms, this means that at least $8 billion to $10 billion of assets compared to the total GDP of $55 billion to $ 60 billion may soon be in default.
So it is quite obvious, given that the capital of the banks in Yugoslavia is not more than $3 billion to $ 3.5 billion, that the banking system in Yugoslavia is, on average, insolvent. So we need strong measures against this problem.
First, we need to establish a special agency on the federal level which is authorized to write off part of these bad loans, to recapitalize these banks, and later on to sell the banks to the highest bidder.
@ rodeonrwdeo [#561]
Die Goldmänner haben offenbar geholfen, eine Zeitbombe in das Fundament unseres europäischen Währungssystems einzubauen und dabei klotzig verdient. Das trifft, mittelbar versteht sich, nicht nur Kleinanleger, sondern alle Europäer. Wir wurden alle betrogen und geschädigt. Und wie Asamat sehr gut darlegt: There´s no easy way out.
Die Titelgeschichte des "SPIEGEL" vom 01.02.2010 lautete:
"Die Abrechnung / Finanzkrise: Jagd auf die Kapital-Verbrecher".
"In den USA und in Deutschland läuft eine beispiellose Ermittlungswelle gegen die Verantwortlichen", heißt es darin einleitend. Das haben sehr viele Menschen noch nicht mitbekommen.
Wer die EU und ihre Bürger betrügt, dem helfen hoffentlich am Ende alle Netzwerke nicht mehr, die er in langer, langer Zeit mit ganz viel Geld weltweit aufgebaut hat. Die Goldmänner und Ihresgleichen unterschätzen m.E. die Möglichkeiten und den Ingrimm der Regierungschefs und der Strafverfolger.
Nach langer, erfolgreicher Karriere seine gesellschaftliche Stellung, sein gesamtes Privatvermögen und für z.B. 10 Jahre seine Freiheit zu verlieren, ist schlimmer als die schnelle Hinrichtung durch einen Kleinanleger, die benedikt54 wohl nicht so wörtlich gemeint hat.
Und diejenigen, die noch denken, daß die von den Goldmännern geposteten Jahresgewinne irgend etwas mit dem zu tun haben, was wir Trader unter Leistung verstehen, dürfte das, was an einschlägigen Methoden nun mehr und mehr öffentlich bekannt wird, mindestens sehr nachdenklich machen.
Ich gehe (fast) jede Wette ein, dass kein (höherer) Mitarbeiter von Goldman-Sachs in den Knast geht oder auch nur persönlich eine Strafe zahlen muss (höchsten die Firma als ganzes).
Aber eine sinnvolle Konsequenz könnte sein, einfach keine Geschäfte mit Goldman mehr zu machen. Die sind eh zu clver, sprich, sie ziehen dich über den Tisch (wenn du Glück hast, vielleicht nur einen nicht direkt beteiligten Dritten).
@ Paljusevic, Franjo [#562]
Guter Beitrag.
Ausnahmesweise stimme ich dir mal völlig zu.
@ Ronin [#565]
Warum Goldman? Habe ich was überlesen?
@ scorpion260
Ja, die #5.
@ scorpion260
Endlich einmal hat´s geklappt..... :o)
@ sbendel [#566]
"Tröste Dich, Du hast dem großen Gecko die Hand geschüttelt und hast noch alle Finger."
So redet der Kollege zu Bud Fox nach seinem ersten Besuch bei Gordon. Also die Weisheit, dass man bei solchen Leuten mit großer Wahrscheinlichkeit das verliert, was die mal in den Fingern hatten, ist alt. Es ist aber gut sich das immer wieder vor Augen zu führen und nie zu vergessen.
"It's all about bucks, the rest is conversation."
http://www.youtube.com/watch?v=o-jOAmy4DIU
Das Goldman den Griechen bei Ihren Schuldentrickserein geholfen hat ist seit JAHREN bekannt. Das gleiche hat die Citibank bei Italien gemacht. Das ist auch seit Jahren bekannt.
Die Politiker und Notenbanker haben es hingenommen.
@ sbendel [#566]
Fast jede Wette? Auf Sicht von 10 Jahren wäre ich vorsichtig.
Vor 10 Jahren war Enron eine amerikanische Ikone wie Goldman, als "The World´s Greatest Company" gerühmt. Seine Manager galten als supersmart und unberührbar, noch smarter und unberührbarer als die Investmentbanker, und smart war auch ihr Geschäftsmodell, sonst wäre es schneller aufgeflogen. Enron und seine Manager waren auch verdammt eng mit der US-Regierung verbandelt, man konnte da nur staunen. Diese Genies mit ihren tollen Connections als Ziel von Strafverfolgern? Gar im Knast? Das war vor 10 Jahren vollkommen unvorstellbar.
Der Wirtschaftsprüfer von Enron war Arthur Andersen, ebenfalls eine amerikanische Ikone. Was Arthur Andersen testierte, das war noch vor 10 Jahren über jeden Zweifel erhaben. Und auch Arthur Andersen war supergut verdrahtet, weltweit versteht sich. Auch Arthur Andersen galt als unberührbar, Verurteilungen wegen Straftaten oder gar ein schneller Untergang dieses Unternehmens waren vor 10 Jahren vollkommen unvorstellbar.
Was die Strafverfolger dann allerdings mit den Wizards von Enron und mit Arthur Andersen anstellten und wie die Firmen untergingen und wie die supersmarten Manager heute dastehen oder besser dasitzen bzw. schon unter der Erde liegen, das kann jeder Interessierte nachlesen unter Wikipedia. Ich betone noch einmal: Alles, was dort nachzulesen ist, war vor 10 Jahren vollkommen unvorstellbar - aber jetzt ist es schon Geschichte.
Die Presse hat sich inzwischen weltweit auf die besonderen Dienste der Goldmänner für die trickreichen Griechen eingeschossen. Wo so viel Top-Journalisten zu graben anfangen, da besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für noch ganz andere Erkenntnisse. Irgendwann ist eben Schluß mit lustig. Die Zeiten haben sich geändert - für Schmiergeldzahler, für Steuerhinterzíeher und vermutlich auch für besonders schlaue Investmentbanker, die bei den Regierungen ein- und ausgehen und denken, sie stünden deshalb über den Niederungen des Rechtsstaats.
Übrigens - das Strafrecht zielt niemals auf "die Firma als Ganzes". Sondern auf handelnde Personen. Die werden im Fall Griechenland schon weltweit in den Pressemeldungen genannt.
Aber wie so häufig seit einigen Jahren bei Goldman Sachs bringen die von der Bank vorgeschlagenen Lösungen die Kunden geraume Zeit später finanziell ins Straucheln . Das scheint inzwischen die grundlegende Geschäftsidee von Goldman Sachs zu sein. Goldman Sachs ist die letztliche Konsequenz seiner Strategien egal. Denn seine Gebühren und Provisionen hat die Bank bis dahin eingestrichen.
http://www.mmnews.de/index.php/201002184956/MM-News/Staaten-am-Abgrund.html#comments
@ sbendel [#566]
Der amtierende Amerikanische Präsident scheint Willens genug sein die Goldmänner nicht zu verschonen. Das ist auch gut so weil die USA auch hier weltweit eine Vorreiter Rolle spielen könnten.
Bleibt nur zu hoffen das Obama am Ende nicht das gleiche Schicksal wie Kennedy ereilt. Der hat mittlerweile schon zu vielen Leuten mit starker Lobby auf die Füße getreten.
@ Doringo [#598]
Exzellenter Link, Doringo, danke!
@ Doringo [#598]
Seit einigen Wochen treibt Griechenland und die Gefahr seines Bankrotts Medien und Experten um.
Die unterscheiden wenigstens zwischen Medien und Experten :)
@ Ronin [#571]
Sorry, hat ich nich gelesen.
Mal allgemein zum Thema.
Was ist so verwunderlich daran, daß Goldman eine derartige "Hilfe" angeboten/durchgeführt hat?
Wir reden vom Bankgeschäft. Geht es denn dabei nicht darum, zum eigenen Vorteil Erträge zu erwirtschaften, und zwar so sehr zum eigenen Vorteile, solange man sich noch gerade so nicht in eine rechtlich angreifbare Position bringt?
Hat denn irgendjemand schon eine Bank erlebt, die das nicht tut/tun würde, eine "faire" Bank sozusagen? Ich spreche bewußt im Präteritum,
denn eine solche Bank gibt es dann heute wohl sicher nicht mehr...
@ scorpion260 [#602]
Nach dem Tenor der Presseberichte geht es hier nicht um solche Geschäfte.
@ Ronin [#603]
Und worum geht es dann?
Diese Maßnahmen wurden "damals" von Eurostat bemängelt UND gebilligt.
@ scorpion260 [#604]
Es geht um angreifbare "Geschäfte". Wobei man nicht der Logik eines kleinkarierten Winkeladvokaten folgen sollte, wonach alles, was bei allerengster formalistischer Auslegung von Verboten nicht ganz ausdrücklich verboten ist, unangreifbar ist. Geschäfte für Regierungen und in größter Dimension müssen nicht nur den Buchstaben, sondern auch dem Geist der Rechtsordnung genügen und darüberhinaus auch den Intentionen aller betroffenen politischen Kräfte. Daß die in Rede stehenden Geschäfte gewiß nicht der Intention der EU und ihrer mächtigsten Mitgliedsstaaten entsprachen, bedarf keiner weiteren Darlegung.
Soweit Eurostat überhaupt alleine in der Position war, diese "Maßnahmen" zu billigen und dies in vollumfänglicher Kenntnis aller relevanten Fakten tatsächlich vollumfänglich getan hat, vermag dies m.E. gleichwohl nicht die Goldmänner zu exkulpieren, sondern erweitert lediglich den Kreis der Personen, mit denen sich die Regierungen und die Strafverfolger genauestens befassen sollten.
SocGen-Stratege: „Eurozone wird zerbrechen“
Fondsprofessionell.de (18.02.10) - Die Eurozone wird unweigerlich zerbrechen - daran hat Albert Edwards, Chefstratege von Societe Generale, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg keinen Zweifel. Als „Nostradamus der Aktienmärkte" hat Edwards schon einige Markteinbrüche bzw. Bärenmärkte richtig vorhergesagt.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=46477&nlc=DE)
Ex-Goldman-Banker soll Griechenland entschulden
Das Wall-Street-Haus soll den Hellenen 2001 bei der Schönung der Finanzstatistik unterstützt haben. Die Expertise des Hauses ist wieder gefragt: Der neue Schuldenmanager des Landes war früher bei Goldman. Er wird bald eine Milliardenemission leiten.
Griechenland wechselt seinen obersten Schuldenmanager aus - und verpflichtet ausgerechnet einen ehemaligen Goldman-Sachs-Manager. Petros Christodoulou, früher beim Wall-Street-Haus und heute Treasurer bei der National Bank of Greece, folgt auf Spyros Papanicolaou. Das teilte das Finanzministerium am Donnerstagabend mit.
Die Personalie entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Goldman Sachs soll den Hellenen kurz nach deren Aufnahme in den Euro-Währungsraum im Jahr 2001 einen Milliardenkredit eingeräumt und die Transaktion als Währungsgeschäft verbucht haben. Das soll es Athen ermöglicht haben, weiterhin hohe Staatsausgaben zu tätigen und seine wahre Finanzlage zu verschleiern, ohne dafür von der EU bestraft zu werden.
Laut Medienberichten soll Goldman Sachs dafür rund 300 Mio. $ an Gebühren von den Griechen kassiert haben. Die Transaktionen seien von den Banken mit Namen aus der griechischen Mythologie wie "Aeolos", dem Gott des Windes, versehen worden.
.....
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:refinanzierung-ex-goldman-banker-soll-griechenland-entschulden/50077175.html
@ Richard Ebert [#606]
"Hoffentlich irrt sich Edwards dieses Mal "
Was ist so schlimm wenn der Esperanto TEURO wieder verschwindet?
Wenn in Zukunft immer mehr bargeldlos gezahlt wird sind doch umrechnungskurse kein wirkliches Problem. Wenn ich zur Zeit was in England kaufe geht das recht bequem.
wenn man eine übergeifendes europäische Zahlungsmittel möchte, dann könnte man das ja parallel zu den nationalen Währungen installieren. Am Markt würden sich dann schon die richtigen Preise bilden. Und wenn diese übegreifende Währung werthaltig wäre könnte Sie sich auf die Dauer von selbst durchsetzen und einen grossen Marktanteil erzielen.
Bankenpleiten wegen Griechenland-Krise
Saturday, 20. February 2010
BaFin warnt vor Bankenpleiten wegen Griechenland-Krise. "Das Hauptrisiko für den deutschen Finanzsektor besteht in kollektiven Schwierigkeiten der PIIGS-Staaten". Deutsche Banken habe problematische Papiere im Volumen von 522 Milliarden Euro gekauft. Das höchste Griechenland-Portfolio hat ausgerechnet die Hypo Real Estate.
http://www.mmnews.de/index.php/201002204980/MM-News/Bankenpleiten-wegen-Griechenland-Krise.html