Richard Ebert
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Handel in Kobalt Futures an der LME ab 22.02.10

LME Announces Further Long-Term Physical Cobalt Contract Finalised Using LME Pricing Formula

09/02/10 - The LME is pleased to announce that a second long-term physical cobalt contract has been finalised incorporating an LME pricing formula.

Jiangsu Cobalt Nickel Metal Co Ltd has agreed a long-term sales contract with LN Metals International Ltd for its 2010 export quota of the company’s KLK brand cobalt metal which received LME brand registration on 29th January, 2010.

For a terminal market contract to gain traction physical material has to be priced basis the exchange formula. Jiangsu’s decision is a further significant development and reflects keen interest in the physical industry to take advantage of LME pricing and the Exchange’s other services.

Others producers that that have obtained LME registration include Jinchaun Group, Sumitomo Metal Mining Co, Votorantim, Kasese, Norilsk Nickel and Vale Inco.

The LME cobalt futures contract begins trading on February 22nd, 2010.

Geschrieben von Richard Ebert am
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Banken steigen in Molybdän und Kobalt ein

Von Tobias Bayer

Financial Times Deutschland, FTD, Frankfurt (19.02.10) - Der Rohstoffhandel boomt. JP Morgan sichert sich die Handelsgesellschaft RBS Sempra. Goldman Sachs kauft sich Metalllagerhäuser. Die Party geht weiter: Ab Montag gibt es Futures auf Molybdän und Kobalt.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:industriemetalle-banken-steigen-in-molybdaen-und-kobalt-ein/50077086.html)

Richard Ebert
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Kobalthandel stellt sich auf steigende Preise ein

Dowjones.de, London (19.02.10) - Kobalthändler sind überzeugt, dass die Einführung eines Terminkontrakts an der Londoner Metallbörse zu einem spekulationsgetriebenen Preisanstieg führen wird.

Sie decken sich deshalb jetzt schon mit Material ein, werden damit allerdings selbst zu Spekulanten. Mehrere Händler berichten, dass eine größere Zahl von Marktteilnehmern die Preise herunterreden, während sie bei sinkenden Kosten Käufe tätigen. Als Grund für ihre Handelsstrategie nennen sie künftiges spekulatives Interese an den Kontrakten von Seiten der Banken und Hedgefonds. Während der vergangenen drei Wochen sind die Kobaltpreise um rund 2 USD/lb zurückgegangen. Kobaltkathoden mit 99,9% Reinheit werden derzeit zu 21,00 USD/lb gehandelt, verglichen mit 23,38 USD/lb am 29. Januaar, und Ingots von 99,3% haben sich um mehr als 10% auf 20,00 USD/lb verbilligt. Vom 22. Februar an wird das in der Luftfahrtindustrie, Galvanotechnik und für Lithiumionenbatterien verwendete Metall erstmals an einer Börse gehandelt. Ein Händler räumte ein, er sei zwar normalerweise nicht an diesem Markt tätig, habe aber Kobalt gekauft, weil er die "Chance" für einen Sprung des Kassapreises durch die Börseneinführung sehe. Ebenfalls am 22. Februar nimmt die LME den Handel mit Molybdän-Futures auf, und auch hier erwarten Händler einen Preisanstieg.

Chris Evans, LME Head of Business Development, wiegelt ab und verweist darauf, dass die LME ein regulierter Markt sei. Er hält das Engagement von Fonds nicht per se für eine schlechte Sache. Den Beginn der Laufzeit eines Kontrakts würden Spekulanten häufig als Möglichkeit für die Eröffnung von Positionen ansehen. Die Märkte für Kobalt und Molybdän gelten als zwei der am wenigsten transparenten der Welt. Bisher machten die Marktteilnehmer die Preise unter sich aus. Journalisten und Branchenpublikationen sammeln Preisangaben unter so vielen Käufern und Verkäufern wie möglich und ermitteln so einen Referenzpreis, der von Produzenten, Konsumenten und Händlern weltweit genutzt wird. Mit der Einführung der LME-Kontrakte wird dieses System nicht enden. Der Erfolg des neuen Börseninstruments wird sich aber daran ermessen, ob die LME im physischen Handel als Referenz herangezogen wird. Skeptiker verweisen auf die seit 2005 gehandelten Kunststoff-Futures, die nur schleppend das Interesse des Markts gewinnen konnten, und auf den Stahlkontrakt von 2008, dem bestenfalls ein stetiger Fortschritt attestiert werden kann.

Viel wird davon abhängen, ob das Interesse Chinas gefunden werden kann, das z.B. ein Drittel der weltweiten Molybdänproduktion erstellt und der größte Konsument dieses Metalls ist. Gegen die Einführung der beiden Nebenmetallkontrakte haben einige Händler starken Widerstand geleistet, generell gibt es aber unterschiedliche Meinungen. Die Minor Metals Trade Association in London, die 130 internationale Marktteilnehmer vertritt, verhält sich neutral. Produzenten und Konsumenten warten erst einmal ab, wenngleich einige wie etwa jüngst erst Codelco sich zustimmend äußern.

(Quelle: http://www.dowjones.de/site/2010/02/kobalthandel-stellt-sich-auf-steigende-preise-ein.html)

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Produktionsüberschüsse bei Kobalt absehbar

Von Christof Leisinger

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (22.02.10) - Ab diesem Montag sind an der Terminbörse Metal Exchange in London zwei neue Kontrakte auf Kobalt und Molybdän handelbar. Es sind die ersten neuen Metalle seit zwei Jahren, mit denen der Handel an der weltweit größten Metallbörse aufgenommen wird. Ab nun werden jeden Handelstag für fünf Minuten Futures auf die beiden für Legierungen verwandten Metalle gehandelt.

Es sei das Ziel des zweitgrößten Molybdän-Förderers der Welt, Codelco, den Molybdän-Kontrakt zu unterstützen, sagte einer der Codelco-Spitzenmanager, Gonzalo Cuadra, im Vorfeld des Handels.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E49C2819204C14FC7AE847B99B5E85E41~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?rss_googlenews)

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