hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

Handelssysteme: Exit Strategie - wann aussteigen ?

Als Future-Trendfolger schließe ich die meisten Positionen mit einer Bracket-Order. Wenn im betreffenden Future mehr als ein Kontrakt erlaubt ist, gibt es 2 brackets mit unterschiedlichem Ziel und SL.

An den meisten Tagen wird die Vola nicht reichen, das Ziel (3 bis 6%) zu berühren, aber manchmal schießt der Markt (Mai 2010!) darüber hinaus, die Posi ist geschlossen und am nächsten Tag läuft die Rallye vielleicht immer noch weiter. Da wäre man mit einem trailing stop besser dran. Andererseits ist ein Ziel von 3% vielleicht 10 x im Jahr zu erreichen und die 10%-Bewegung kommt nur 1x pro Jahr. Dafür ist der Ausstieg per SL nie zum besten Kurs, per Ziel-Bracket jedoch immer wieder mal.

Vieles spricht für festen SL plus Ziel. Meint Ihr das auch oder sollte man die Hälfte der Kontrakte mit einem Trailing-Stop sichern?

MfG

hw

Geschrieben von hardworker am
Gast

Meiner Meinung nach ist im Daytrading ein fixer SL plus Ziel besser. Trailing Stopps würde ich nur verwenden, wenn man rein mit dem Tageschart handelt.

Gast

@ hardworker [#1]

Ich empfehle für sowas ein aktives Stop&Target-Management... Fester SL und festes Target im Markt schaden nie, nur nehme ich als SL das Doppelte und als Target einen echten Wert gaaaanz weit weg auf irgend eine runde Marke.

Damit das mit dem Ausstieg besser klappt realisiere ich per Technik folgende 2 einfache Regeln:
- läuft es "plötzlich" sehr schnell gegen die Position, erlaube ich kurzzeitig eine Stopausweitung auf bis zu 175%... "normalisiert" sich alles nach einem Spike (denn darum geht es hier ja im Endeffekt), gilt virtuell wieder der Stop bei 100%

- läuft es "plötzlich" sehr schnell in meine Richtung, schalte ich ab eigentlichem Target einen "virtuellen" Trailingstop von ca. 40% des 100% - Stopwertes... normalisiert sich der Handel gibt es entweder zeitnah einen Schnellen Rücklauf (das war dann ein Spike), oder der Markt verharrt eine Zeit auf seinem neuen Level. Beim Spike würde die Position dann meist über den virtuellen Trailingstop schnell mit vieeel Gewinn geschlossen, beim Jump bleibt der Gewinn gesichert und man hofft das es noch weiter geht

=> Diese EXIT Strategie funktioniert als "OverRuling" quasi in jedem Markt und ist auch nicht an einen Tradingstil gebunden. Einzige Voraussetzung ist eine vollautomatische Positionsüberwachung die zu 99,9% online ist und funktioniert. Praktisch jede grundsätzlich profitable Basisstrategie kann man durch Beachtung und Rückkopplung der Marktdynamik (manche nennen es auch "LiveVola") beim EXIT verbessern.
Herkömmliche ATR oder Vola Verwendung schafft das so nicht, auch wenn man für einfache Test mal die 5min ATR/Vola mit der letzten 1Min ATR/VOLA vergleichen kann... aber richtig geht nur per Tickvergleich, also alle Infos der letzten 100Ticks werden verglichen mit den Werten der letzten 500..1000Ticks, das Ergebnis bekommt man dann über ein paar simple "Wenn->Dann" Regeln und muss diese nur noch permanent live in Echtzeit prüfen und abarbeiten.

Myrrdin
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich handle Commodities mit einem Zeithorizont von Wochen, auch Monaten.

Meist setze ich für die erste Hälfte ein Ziel, das nicht allzu weit vom Einstiegswert entfernt ist. Für die zweite Hälfte wähle ich einen eher großzügigen Trailing Stop.

Dies stellt in vielen Fällen einen positiven Trade sicher, sobald das erste Los wieder verkauft ist. Und lässt mich daher ruhiger schlafen, wenn es später einmal größere Schwankungen geben sollte.

Nachteil: Wenn es sofort ins Minus geht, verliert man beide Lose. Den Einstiegszeitpunkt sollte man also sehr sorgfältig wählen. (Aber das sollte man sowieso ...)

Mit besten Grüßen, Myrrdin

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

@ ladowa [#2]
Danke für Deine klare Antwort.

Zu Time Trade: Ich bin üblichertweise tagsüber im Büro und habe auch keine Möglichkeit über irgendein Programm bei besonderen Marktschwankungen einzugreifen.

Mein Tagesziel liegt bei 3 bis 6%, das sind 1.5 bis 3 ATR,

der SL liegt bei 1.5 bis 2 ATR. Ziel und SL werden um ca 22:00 angepaßt. Wenn ich tagsüber mal zu Hause bin, schaue ich oft nach und bei stärkeren Bewegungen ziehe ich Ziel und SL nach, so wie oben beschrieben. Wenn die Posi knapp am SL liegt, erweitere ich schon mal ein bißchen, aber nie mehr als 50% des ersten SL. Manchmal gebe ich auch unrealistische Ziele ein, zB in Zeiten mit dünnen Umsätzen.

Falls 2 Posi's oder mehr erlaubt sind, wird die zweite zu einem besseren Kurs eröffnet, mit 1R als stop und 2R als Ziel. Wenn ich am ersten Tag nicht reinkomme, lege ich eine OCA-Order rein mit entry 1/2% % besser oder on Stop 1/2 % schlechter als jetziger Kurs. Auch hier wieder spätestens um 22:00 Anpassung der Limits.

Also so professionell wie bei Dir geht es auf meinem Konto nicht zu.

Ad Myrrdin: Wie weit ist "nicht allzuweit entfernt? Hast Du bei der ersten Hälfte keinen SL? Wenn doch, wie viel?

Wie groß ist bei Dir ein großzügiger trailing Stop? Und das Ziel dabei?
Welche Kontrakte handelst Du?

Vielleicht liest Asamat diese Beiträge, würde mich interessieren, was er zum trailen oder nicht-automatisch-trailen sagt.

MfG

hw

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ hardworker [#5]
"Mein Tagesziel liegt bei 3 bis 6% ..."

Was heißt das? Prozent wovon? (Hoffentlich nicht das, was ich fürchte ...)

"... trailen oder nicht-automatisch-trailen ..."

Man kann nicht den Exit getrennt vom Rest eines Systems untersuchen oder bewerten. Ein System ist ein Ganzes, bei dem die Teile in einander greifen. Man bewertet ja auch nicht losgelöst, ob ein Vier-, Sechs- oder ein Sechzehngang-Getriebe besser ist. Denn ohne die Information, ob man über einen PKW, LKW oder Formel-Wagen redet, ist die Bewertung irgendwie willkürlich.

Unter diesem caveat: in meinen ganzen Untersuchungen über (meine) langfristigen Trendfolge-Systeme habe ich kein (!) Beispiel gefunden, wo ein Kursziel eine robuste Verbesserung gebracht hat. Alle scheinbaren Verbesserungen waren Curve-Fitting im Backtest; hervorgerufen dadurch, daß das Ziel bei einer geringen Anzahl von sehr guten Trades das Top pickt. Daher verwende ich ausschließlich einen Trailing-Stop und kein Kursziel.

Für LTTF ist das recht belastbar untersucht: zum gleichen Ergebnis sind eine ganze Menge Leute im Roundtable gekommen. Wie Ihr wißt, halte ich sehr viel von dem dortigen Forum, dort sind einige der besten Trendfolger überhaupt dabei.

Das bedeutet aber nicht, daß Kursziele beim Trendfolgen nicht funktionieren können. Man kann durchaus Systeme konstruieren, wo sie eine Verbesserung bewirken. Es gibt letztlich nur einen Weg: das System quantifizieren und backtesten. Alles andere ist Wunschdenken, Hoffnung oder Selbstbetrug.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Myrrdin [#4]

Was ich in #6 schrieb, gilt auch für profit targets von Teilpositionen. Meiner Erfahrung nach erkauft man sich das psychologisch Wünschenswerte (eine bessere Trefferquote) immer mit Performance. Wenn es hilft, ein System handelbar zu machen, was man sonst psychologisch nicht hin bekomt, mag das OK sein.

Aber es ist letztlich rein logisch nicht zu begründen, warum man beim Einstieg in einen Trade die Positionsgröße verdoppelt (und auch doppeltes Risiko geht) gegenüber dem Rest des Trades.

Steelskin
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich nutze drei Systeme.

Das erste ist Trend folgend und handelt automatisch mit den liquiden Futures. Ausgenommen sind aber Futures auf Aktien Indizes.
Die Stopps sind dabei zu Beginn sehr nah am Einstiegskurs und werden schnell nachgezogen. Dabei lasse ich die Stopps dynamisch bis zu einem festen Wert wachsen. Diesen Wert lege ich aber manuell fest. Ich starte z.B. bei Corn mit einem Stop von 200$ also 16 Ticks und lasse ihn ( wenn der Markt es denn so will ) auf bis zu 5000$ ( 400 Ticks ) wachsen. Bei Short Positionen gebe ich ein Gewinn Ziel ein das mir "realistisch" erscheint, aber bei Long Positionen niemals. Das System handelt relativ oft und produziert in jedem Markt viele Monate im Durchschnitt Verluste bis es mal einen mittleren oder großen Trend erwischt.
Bei Mais z.B. war der letzte gute Trade von Ende August bis Ende September und hat fast 5000$ pro Future gebracht.

Das zweite handelt automatisch mit Aktien und ist eine Art Market Maker Strategie mit festen prozentualen Stopps und Gewinn Zielen.

Das dritte System bin ich selbst und ist ein Art "Warren Buffet" System. Bilanzen lesen, verstehen was die Firmen machen, darüber nachdenken wie das Geschäft funktioniert und einen "günstigen" Preis ermitteln zu dem ich kaufen möchte. Wenn dann der Preis erreicht wurde kaufe ich und wenn der Preis sinkt kaufe ich nach. Natürlich ganz ohne Stopps und mit dicken Eiern. Verkauft wird nur, wenn mir ein Unternehmen nicht mehr gefällt. Das System macht mir am meisten Spaß und ich lerne immer wieder etwas neues dabei.

Ich habe drei Systeme und zumindest im Backtest funktionieren sie alle. Man kann meiner Meinung nach keine allgemein gültige Exit Strategie festlegen, sondern es kommt auf das System an das dahinter steckt.
Man muss an seine Systeme glauben und auch verstehen, warum sie funktionieren. Dann funktioniert es auch mit dem Trading.

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

@ Asamat [#6]

Danke für Deine Antwort.

3 bis 6% heißt je nach Vola.
1R ist bei mir ca 1.5 bis 2 ATR,und das ist beim Gold mal 6% und bei LE 3% und variiert natürlich. Aber ich passe nur bei extrem gestiegener oder gesunkener Vola an, manuell.

Du verwendest also nur Trailer. Ich würde gerne die alte Börsenregel anwenden, bei Unsicherheit "mach die Hälfte", also 1/2 mit 3 - 6% Ziel und 1/2 nur mit trailing SL. Diesen aber ca. 1/4 bis 1/3 höher als den festen SL, weil ja nach einer günstigen Bewegung der fixe SL einen immer größeren Abstand zum aktuellen Kurs aufweist. Damit ist der mögliche Verlust incl. schon vorhandenem Buchgewinn höher als beim Trailer. Eine heftige Gegenbewegung intraday kann den trailer rauswerfen und den fixen SL unberührt lassen.

Steelskins Ansatz ist auch sehr interessant. Aber ich weiß nicht, ob ich die Nerven hätte, viele kleine SL zu ertragen um mit einem großen R-Vervielfacher wieder ins Plus zu kommen.

MfG

hw

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ hardworker [#9]

Tut mir leid, ich hab's immer noch nicht kapiert. Wovon sind Deine % denn %?
Drei Prozent sind drei Hundertstel wovon?

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

Manchmal drücke ich mich undeutlich aus.

6% des Goldpreises, also 6% von 1387 = 83.2 $ . Das ist das Ziel meiner Gold-Posi, wenn 1 ATR grade ca. 41.6 $ ausmacht. (83.2 sind auch gleich 2 ATR)

Bei LE ist die Vola gering, zB 60 Cents pro Tag, dann ist ein Ziel von 1.8$ grade mal ca 2% vom Kurs (derzeit 103) oder ca. 3 ATR.

MfG

hw

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ hardworker [#11]
Danke für die Erklärung.

Prozent vom Preis ist ein seltsames Maß. Im Bereich von Futures ist es ziemlich nutz- und bedeutungslos. Was machst Du bei Eurodollar?

Vielfache von ATR und absolute Preise, damit kann man etwas anfangen.

Gast

@ Asamat [#12]

Prozent vom Preis geht auch bei Futures... muss nur in "Ticks" umgerechnet werden... und ergibt dann als absolute Zahl "x" Ticks!

Klappt also auch mit EuroDollar und anderen Komma-Werten, und du hast es sicher auch schon mal genutzt wenn du eine log. oder prozentuale Chartskalierung verwendet hast:)

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ TimeTrade [#13]

Prozentuale Größen sind beim Backtesting von Futures sehr gefährlich, weil die Preise in der Vergangenheit durch das Backadjustment verschoben werden. D.h. man testet nur dem letzten Kontraktmonat richtig, der Rest des Tests liefert Nonsens. Wenn man das einmal erlebt hat (und den Fehler gesucht hat bzw vergeblich versucht hat, die Ergebnisse zu verstehen), hat man diese Lektion ziemlich gut intus. Die Effekte können sehr subtil und überhaupt nicht offensichtlich sein. Ich habe mir da im Roundtable-Forum mal gehörig die Eselsmütze aufgesetzt.

Beispielsweise ist ein Indikator, der "im Inneren" mit einer prozentaulen Größe arbeitet, beim Backtesting unbrauchbar. Bzw, man muß einen anderen (eher unpraktischen) Backadjustment-Algoritmus verwenden, der prozentuale statt absoluter Relationen erhält. Beides zusammen geht nicht.

Ich habe mir daher angewöhnt, grundsätzlich nur mit absoluten Größen oder aus absoluten Größen abgeleiteten Maßen zu arbeiten. Das umgeht die Gefahr, das Problem doch einmal zu übersehen. (Ein log-Chart ist natürlich erlaubt). Viele andere arbeiten ebenso. Daher rührt u.a. auch die Beliebtheit bzw Nützlichkeit von ATR, einer absoluten Größe.

---------------------------------------------
Aus dem Universum der absoluten und prozentualen mathematischen Möglichkeiten nur die eine Hälfte zu verwenden, klingt zunächst wie eine große Einschränkung. Man könnte auf die Idee kommen, daß in der Welt der Systeme mit prozentualen Indikatoren mehr zu holen ist, weil die Mehrheit nur mit absoluten Größen arbeitet. Allerdings ist es bei Futures (anders als bei Aktien) so, daß der absolute Preislevel überhaupt keine Rolle spielt. Wichtig sind nur Margin und absolute Preisänderungen. Und weil die absolute Preishöhe für das Trading völlig bedeutungslos ist, machen auch prozentuale Angaben (die ja irgendetwas in Bezug zur absoluten Preishöhe setzen) generell viel weniger Sinn.

Und letztlich ist das Entscheidende für das Ergebnis auch immer der absolute Geldbetrag, den ein Trade eingebracht hat. Es ist zwar für manche Überlegungen hilfreich, den Gewinn in Relation zur Kontogröße oder zur Margin oder zum eingesetzten Kapital zu betrachten. Aber man darf sich darin nicht verlieren: letztlich geht es nur um absoluten Gewinn, nicht um relativen.

Gast

@ Asamat [#14]

"Backadjustment" wie du es meinst habe ich noch nie verwendet...
Da ich werde niemals eine Methode zur Datenanpassung verwenden, welche historische Daten verändert!

Ich arbeite deshalb auch speziell für sinnvolle Exits an/um "psychologisch" wichtigen Marken (z.B. volle "Doppelnuller") immer mit den echten völlig unveränderten Daten des
deshalb gibt es das Preisproblem hier erstmal nicht.

Die Entrys bestimme ich zusätzlich über folgenden Trick: Ich arbeite mit dem FairValue eines Futures, soll heißen ich rechne stets die Zinskosten aus dem Futures heraus.

Nur am vorletzten Handelstag stimmt mein Analysekurs mit dem Realkurs des auslaufenden Kontraktes überein. Am letzten Handelstag nehme ich die Eröffnungsdifferenz zwischen auslaufendem und nächstem Folgekontrakt, teile diese durch die Summe der ZinsTage (also 89+88+87+...+1) und multipliziere mit der aktuellen Restanzahl von Zinstagen(also erst x89, dann x88,... bis x1)... den so ermittelten Wert ziehe ich täglich vom Eröffnungskurs des Futures ab (der Abzug ist bei Kontraktwechsel am größten und zu vorletzt "0")
=> so bekomme ich eine "forward" Adjustierung, welche zwar den Nachteil hat, das man Live und zum Test quasi immer 2 Kurse braucht, diese sich aber nie wieder verändern! Ein Backtest heute liefert für einen bestimmten Zeitpunkt vor einem Jahr 100% die gleichen Daten wie beim Backtest vor 9Monaten... Nur so schaffe ich es zu über 98% meine realen historischen Trades im wiederholten Backtest exakt nachzuvollziehen:)

Wie andere mit sonstigen backward adjustierten Daten, welche sich historisch bei jedem neuen Kontraktwechsel immer wieder verändern, das ist mir unklar.
Egal ob Test mit Indikatoren, Marken, oder Verhältnissen... es kann doch nicht sein, das bei einem Test heute die Ergebnisse auf anderen Daten beruhen sollen wie beim Test des gleichen alten Zeitraum, nur eben vor 6Monaten schonmal ausgeführt!?

Mit konstanter Basis spielt es dann für die Signalerzeugung(Entry, Stop, Exit, Target) keine Rolle, ob mit absoluten, relativen oder sonstigen Teilungen gearbeitet wird.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ TimeTrade [#15]

Erst mal mußte ich schmunzeln, daß Du Dich im ersten Satz gegen Ändern von hsitorischen Daten aussprichst, um danach ausführlich zu erklärer, wie Du die Daten veränderst.

:-))

Aber im Ernst:
das Backadjustment ändert weder die historischen Ergebnisse, noch die mögliche Identität von realen und simulierten Ergebnissen. Die Simulation mit den heutigen Daten ergibt exakt dieselbe Ergebnisse wie die Simulation vor neun Monaten. Alles andere würde dem Mantra des Roundtable widersprechen: Test what you trade, and trade what you test. Es ist natürlich und unbedingt so, daß die simulierten Trades exakt so ausgeführt werden konnten wie simuliert. Alles andere würde den ganzen Sinn der Simulation in Frage stellen.

Das Ziel und der persönliche Ehrgeiz von vielen im Roundtable hängt keineswegs am Ertrag des Tages, sondern daran, ob sie Deine 98% in eine 100% bekommen.

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Der Schlüssel zum Verständnis dieses scheinbaren Paradoxons habe ich schon in #14 zu beschreiben versucht. Beim Handel von Futures sind nur Preisdifferenzen relevant, keine absoluten Preise. Das Ergebnis ist der Unterschied im Preis von Entry- und Exit-Preis. Wenn beide Preise in der Simulation um den gleichen Betrag nach unten oder oben verschoben sind, hat das auf das Trade-Ergebnis und auf Trigger- und Signalbedingungen keine Auswirkung.

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Ich würde mir im Gegenteil bei Deiner Vorgehensweise, einen "echten" Futures-Preis zu bestimmen, ganz genau überlegen, ob das Handelbar ist, was Du betreibst. Denn das ist der "echte" Futurespreis gerade nicht, handelbar ist klarerweise nur der Future inclusive Zinsen.

Ich bezweifele natürlich keineswegs die Richtigkeit Deiner Berechnung, allerdings kann ich den Sinn derselben noch nicht erkennen.

Gambler59
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich lese gerade die interessante Diskussion mit. Ich habe da als "Newbie" Fragen.

Inwieweit spielen die Zinsen eine Rolle bei der Preisbildung von Futures?
Mein Broker erhebt Zinsen da ich nur einen Bruchteil des nominellen Kontraktes finanziere (Margin)?
Sie sind somit eine Kostenfaktor für mich, der meine Rendite schmälert. Warum beeinflusst er den Futurepreis?

Wenn ich mit backadjustierten Endlosfuturepreisen arbeite, verändert sich beim Roll Over in einen neuen Kontrakt die komplette Zahlenreihe um einen Faktor nach oben oder unten. Beim Backtesting dürften sich doch die Ergebnisse für den gleichen Zeitraum bei sonst gleichen Bedingungen nicht verändern. Ausnahme...Das Handelssystem orientiert sich an absoluten Werten wie runden Größen etc.

Was ist der Roundtable?

Schonmal eine Entschuldigung sofern die Fragen zu dumm seinen sollten und ein Danke für Antworten

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Gambler59 [#17]
Das sind keine dummen Fragen. Es ist gut, wenn noch nicht so Erfahrene wirklich versuchen, die Sachen zu verstehen, statt wirklich dumme Fragen zu stellen. Also: nur keine Hemmungen.

"Inwieweit spielen die Zinsen eine Rolle bei der Preisbildung von Futures?"

Der Future nähert sich zum Fälligkeitsdatum immer mehr dem Kassa-Preis an. Durch Arbitrage wird erzwungen, daß in der Zeit vor dem Fälligkeitsdatum während der gesamten Laufzeit der Future-Preis gleich dem Kassa-Preis plus die Kosten ist, die ein möglicher Arbitrageur hätte, jetzt zu kaufen und das Underlying bis zur Fälligkeit zu lagern (bzw umgekehrt).

Die Kosten hängen vom Underlying ab. Bei Korn mußt Du es lagern, Öl ebenso und evtl noch transportieren, man muß die physische Güter versichern, usw. Bei den Finanz-Futures, wo es also nicht um physische Dinge geht, fallen die ganzen physischen Kosten weg, und es bleiben nur die Finanzierungskosten übrig.

Finanzierung bedeutet beispielsweise im Fall des DAX/FDAX, daß der Arbitrageur heute einen DAX kaufen und einen FDAX verkaufen müßte. Den FDAX kann er auf Margin kaufen, den DAX muß er aber finanzieren. D.h. wenn einmal DAX 100.000 EUR kostet, entgehen dem Arbitrageur die Zinsen auf die 100.000 EUR, die er andernfalls mit diesem Geld erwirtschaften könnte.

Dieser Zinsverlust, den man hat, wenn man das Underlying anstelle des Future hält, ist im Future-Preis enthalten; davon haben wir oben geredet. Das ist zu unterscheiden von Zinsen, die Dir Dein Broker in Rechnung stellt, wenn Du Aktien oder Forex gehebelt kaufst, also Dir Dein Broker einen Kredit gibt. Die letzteren Zinsen zahlst Du an Deinen Broker, und die haben nichts mit den ersteren, im Future enthaltenen zu tun.

Wenn Du ein CFD-Konto hast, kannst Du sowohl den DAX wie den FDAX kaufen. Für ersten berechnet Dir Dein Broker Zinsen der zweiten Sorte (weil er die 100.000 für Dich finanziert). Für CFDs auf Futures berechnet er Dir üblicherweise keine Zinsen, weil diese (Zinsen der zuerst erklären Sorte) bereits im Future-Preis enthalten sind.

Zu Deiner eher geringen Überraschung sind die Zinsen der zweiten Sorte, die ein Broker seinen Retail-Kunden abknöpft, viel höher als die Zinsen, die im Future eingepreist sind, und die auch die Profis zahlen ...

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Gambler59 [#17]
"Was ist der Roundtable?"

Der Roundtable ist ein englischsprachiges Forum zu einer kommerziellen Backtesting-Software. Die Software heißt TradingBlox oder TB, Details hier: http://www.tradingblox.com/ Das Roundtable-Forum ist ebenfalls dort: http://www.tradingblox.com/forum/
Es enthält öffentliche Teile, die jeder sehen kann, und verschiedene nicht-öffentliche Teile für Kunden und Tester.

Die Software wurde anfangs von Curtis Faith, einem ehemaligen Turtle-Trader speziell für langfristiges Trendfolgen konzipiert. Ich bin ein großer Fan dieses Tools. Wenn Du Bilder von mir hier auf TMW findest, sind sie meist mit TB erstellt. Curtis selbst hat seit einigen Jahren nicht mehr mit der Firma und der Software zu tun, beides gehört jetzt seinem langjährigen Partner Tim, der Support und Weiterentwicklung macht.

Das ist auch das Thema des Roundtable: LTTF, long term trend following. Speziell zu diesem Thema ist der Roundtable IMHO die hochklassigste und tiefgehendste Informationsquelle, die es auf der Welt gibt. Curtis selbst hat früher viel dort geschrieben, und es gibt viele Beiträge dort, neben deren Autoren ich ein blutiger Anfänger bin. Ich habe sehr viel dort gelernt.

Die Posting-Frequenz ist sehr viel geringer als hier auf TMW. Es wird dort ausschließlich fachlich diskutiert. Die allgemein-weltanschaulichen Diskussionen, die wir von TMW kennen, gibt es dort nicht. Das allgemeine Gelaber von Leuten ohne Ahnung a la elitetrader gibt es dort auch nicht.

Der Roundtable und TMW sind die beiden Foren, die ich mit Abstand als Hochwertigste kenne, und daher die einzigen, auf denen ich regelmäßig lese oder schreibe.

Gast

@ Asamat [#16]

kein Widersruch, Ich verwende IMMER 2 Daten, also die simpel verketteten völlig unadjustierten für Handel & Preismarken, denn nur so passt das was die Masse "sieht" mit den runden magnetischen runden Zahlen:) Da ich eh nur intraday arbeite, gibt es niemals einen Rollover innerhalb eines Trades.

Einzig ein paar meiner statistischen Muster und GAP-Analysen gehen auch mal über mehrere Tage und da mache ich die beschriebene Rückrechnung, welche auf Dauer in sich kontant bleibt. Da ich nicht mit Indikatoren handele, kann ich aber ehrlicherweise nicht sagen, was hierfür das brauchbarste ist.

Ich bin da aber offen für alles, weiß eben nur das meine Ansätze zwingend reale Preismarkten brauchen, weil ich dafür spezielle Setups und Trigger habe... ohne unveränderte Grunddaten geht nichts.

Also nochmal was ist der Sinn:
Ich kann mich nicht damit anfreunden, das sich alle 3 Monate meine gespeicherten historischen Kontraktdaten in der gesamte Datenbank durch back-adjustment ändern sollen... das geht einfach nicht, denn einmal gehandelte/getestete Daten dürfen sich nie wieder verändern, egal wann wie oft der gleiche Zeitbereich nochmal durchgerechnet wird.

Für den seltenen speziellen Fall das ich eine zweite fortlaufende indexähnliche Datenreihe wirklich brauche, ist aus meiner Sicht der sich tageweise reduzierende Offset zwischen 2 Kontrakten "live" auf den unveränderlichen Daten über die Differenz der letzten Handelstage bestimmt, die für mich einzig mögliche Variante mit konstanter Datenbasis (aber eben wohl auch nur mit eigener spezieller Software für identischen Handel & Test zu realisieren).

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ TimeTrade [#20]

Ja, ich verstehe. Für Deinen Zweck ist Backadjusting in der Tat unbrauchbar. Und in Deinem Fall ist klarerweise auch das absolute Preisniveau relevant.

Bzgl des dauernden Änderns der Daten: das macht die Software von CSI. Nachdem ich es einige Male im Detail untersucht und verstanden habe, halte ich es für a) ungefährlich und b) exakt. Da tausende oder zehntausende Trader einschließlich vieler Profis mit den CSI-Daten arbeiten, habe ich keie Sorgen wegen deren Backadjusting-Algorithmen.

Man kann mit CSI auch die unadjustieren Daten extrahieren. Wäre für Deinen zuerst genannten Zweck geeignet, dort findest Du Deine runden Marken. Ähnliches wie das im letzten Abschnitt genannte kann man mit CSI auch machen. Weil ich das aber nicht brauche, habe ich es nicht genau angesehen und weiß daher nicht, was es genau ist und ob es Dir helfen würde. Grob gesagt haben sie verschiedene Methoden, die Kontraktsprünge (also wie bei Dir die während der Laufzeit auflaufenden Kosten) über die Daten "zu verschmieren". Immer bleiben dabei bestimmte Eigenschaften erhalten, und andere werden zerstört.

Gambler59
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#18]

@ Asamat [#19]

Danke vielmals für die ausführlichen und verständlichen Darstellungen. Ich merke schon...ich habe es hier mit Profis zu tun.

Ich verfolge zurzeit eine einfache Trendfolgestrategie per CFD sehr erfolgreich. Mein Backtesting geht über Excel und heruntergeladenen Daten.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Gambler59 [#22]

Frag ruhig, wenn etwas nicht klar ist. Es ist der Sinn eines Forums, Ideen auszutauschen.

Ich weiß nicht, ob es hier Profis gibt. Ich bin natürlich keiner.

Worin besteht denn Dein System? Und wie lange machst Du das schon?

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

@ Asamat [#12]

Was ist da seltsam? Ich nehme die ATR und daraus berechne ich mein R. Für das Forum habe ich diese Risikoparameter oder besser meinen Einsatz (+/- gap) in diesem Spiel in % des future-Preises umgerechnet.

Zum Backtesten habe ich keine Möglichkeit. Habe aber schon viel darüber gelesen. Ich glaube bei Perry Kaufman. Ich hatte den Eindruck, daß es dabei so viele Schwierigkeiten gibt, zB keine kontinuierlichen tic to tic- Daten, Zeiten mit Mini-Umsätzen, Übernacht-gap, Kontraktwechsel) daß ein wirkliches Testen unmöglich ist.
Außerdem denke ich , daß man mit den money-Mgmt -Regeln und mit soliden Büchern sowie mit schmerzhaften Selbstversuchen ausgestattet, durch das jahrelange Üben selbst ein Muster findet, das mit der eigenen Psyche kompatibel ist und bei konsequenter Einhaltung erfolgreich sein wird.

MfG

hw

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ hardworker [#24]
Ich verstehe halt den Sinn der prozentualen Angabe nicht, ihren Zweck. Um irgendwelche Entscheidungen zu treffen, Entries, Exits, Stops, muß Du ja doch wieder in Preise zurück rechnen. Aber egal, ist nicht wichtig.

"Außerdem denke ich , daß man ... durch das jahrelange Üben selbst ein Muster findet, das mit der eigenen Psyche kompatibel ist und bei konsequenter Einhaltung erfolgreich sein wird."

Ja, das ist ein wahres Wort. Jeder muß ein System finden, das zu ihm paßt. Ich persönlich reagiere sicherlich so allergisch auf diskretionäre Systeme, weil das bei mir überhaupt nicht funktioniert.

Wahrscheinlich ist es auch schlicht so, daß diejenigen ausscheiden, die es nicht schaffen oder nicht genug Bankroll haben, um es mehrmals zu versuchen, während diejenigen übrig bleiben, die von Psyche und Starrsinn her "geeignet" sind. Daß dann solche übrig sind, die sich mit ihrem System wohl fühlen, ist quasi eine Tautologie. Die anderen sind halt nicht mehr dabei.

Gambler59
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#23]

Ein einfaches Cross Over System im Dax mit einem gleitenden EMA; klappt hervorragend, ca. 70% Negativtrades; aber die 30% holen es raus; ohne Stop Loss; manchmal etwas langweilig; seit 3 Jahren mit Erfolg; Backtest 10 Jahre zurück auch mit guter Rendite;
Ich ergänze es noch mit etwas Seasonality Trading.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Gambler59 [#26]

Cool. Genau sowas würde ich mit zum Robustesten zählen, was es gibt. Einzig am Portfolio könnte man noch arbeiten ...

Und nicht überdrehen, wenn es gut läuft. Das ist wichtig.

xtrade
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Gambler59 [#17]

Asamat hat es eigentlich schon super erklärt, aber für jemand, der sich damit noch nicht auseinander gesetzt hat, ist es meist am Anfang etwas schwierig zu verstehen, wie die Finanzierungskosten nun in den Preis hineinkommen, denn schließlich legt das ja niemand fest oder so ..

stell Dir vor, Du hast 100.000 Euro.
Diese möchtest Du anlegen.
Du investierst also in den Aktienmarkt, wir nehmen an, Du bist clever und Du kaufst Dir einen FDAX.
Du musst aber nicht die vollen 100.000 hinterlegen, sondern nur einen geringen Margin Betrag.
Clever wie Du bist merkst Du, dass nun Geld übrig ist.
Also legst Du es in Zinspapiere an.
Du nimmst also Deine restlichen 85.000 und kassierst dafür Zinsen.
Dein FDAX Investment hat einen Wert von 6900 * 25 = 172.500 EUR

Du bist also für Deine 100.000 insgesamt mit einem Betrag von 257.000 Euro investiert (85.000 + 172.500 Euro)
Da es an der Börse kein geschenktes Geld gibt und diese Konstruktion eine Spekulation auf Kredit darstellt, werden Dir mit dem höheren Futurepreis, die Zinskosten für Deinen "Kreditwert" berechnet.
Wenn es nicht so wäre, hättest Du einen Vorteil, welcher Dir an der Börse aber nicht gegeben wird. Es wird Dir also niemand den Futurekontrat zu niedrig verkaufen ...

Im Gegenzug genauso für Deinen Kontraktpartner.

Er hat z.b. Öl auf Lager.
Wenn er es gleich verkauft, spart er Lagerkosten. Wenn er es zu einem Termin später verkauft ( also mit einem Futurevertrag), dann muss er es bis dahin lagern oder hat eben Kosten. Diese sind in einem höherem Futurekurs eingepreist.

Und natürlich sorgen Arbitrageure dafür, dass der Preis des Futures in der Nähe des Kassapreises bleibt.

Wenn der Öl-Kontrakt-Preis zu hoch wäre und der Kassamarkt zu niedrig, dann ließe sich ja einfach Öl zu einem Termin vertragsbindend verkaufen und Röhöl am Kassamarkt sofort einkaufen. Man lagert das Öl dann bis zum Kontraktende und hat dann einen Gewinn. (man kann das gelagerte Öl dann zum teuren Vertragspreis verkaufen)
Deswegen halten sich die Abweichungen des Futures und des Kassamarktes in einem maximalen Rahmen ...

Gambler59
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#27]

Danke! Was das Portfolio angeht? Ich habe weitere Märkte untersucht mit frei zugänglichen und wahrscheinlich verlässlichen Daten (trading.blox.) Mühselig mit Excel; kein anderer Markt zeigte bessere Ergebnisse.
Prämisse: Die Kurse verhalten sich auch zukünftig so.

@ xtrade [#28]

Auch dir vielen Dank für die ausführlichen Informationen.

Ich glaube ich verstehe es und gewinne den Eindruck, dass die Abwicklung über Futures kostengünstiger ist als über CFD.

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ xtrade [#28]

gute theoretische Erklärung. nur darf man nicht vergessen, dass es bei Commodities backwardation(Liquiditätspräferz) und supercontango (zu wenig Lagerkapazität gibt). Warenterminkontrakte des gleichen Underlyings haben im Gegensatz zu Finanzkontrakten ein Eigenleben bei unterschiedlichen Fristigkeiten, sonst gäbe es keinen SpreadHandel.

Grüsse SPOMI

Gambler59
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ SPOMI [#30]

Danke für die ergänzenden Hinweise.

Es ist schön, dass man als Newbie hier nicht alleine "im Regen" steht.

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