benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Japan: 25 Mrd Dollar ökonomischer Schaden

Das habe ich zumindest gehört, obs stimmt ist eine andere Frage.

Betrachtet man das Drama in Japan und stellt den monetären Schaden in Korrelation so bekommt man die Zörnesröte ins Gesicht, wenn man bedenkt
welchen Schaden ein paar Gangster in Nadelstreifenanzug in der Finanzanzkrise verursacht haben.

Genauso wie sich die Finanzkrise medial totgelaufen hat, so wird das auch mit Japan sein.

Geschrieben von benedikt54 am
sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

25Mrd scheint mir deutlich zu niedrig gegriffen. Allein die weggespülten Häuser zu ersetzen dürfte teurer werden.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ sbendel [#2]

das sind doch nur Holzhäuser

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Daß sich dieses Unglück in Japan totläuft, erscheint mir unwahrscheinlich. Sie werden als technikverliebte Nation bessere AKWs bauen, und sie werden einen Weg finden (anders als in der Ukraine), ein so großes, kontaminiertes Gebiet zu dekontaminieren, auch wenn das nach heutiger Technik unmöglich ist.

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

200.000 Menschen wurden dauerhaft evakuiert. Dei den Imobielienpreisen liegt der Schaden dieser Menschen bei über 40.000 Euro pro Kopf. Das sind dann 8 Mrd. Euro ohne Erdbeben und Zunami. Am Ende wird abgerechnet. Ich tippe auf weit über 500 Mrd. Euro. Wenn der Wind ungünstig steht wird es ein vielfaches davon.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@all

Die Schadensschätzungen lagen vor zwei Tagen schon bei 134 Mrd. USD oder ähnlich, wobei ich denke daß auch diese Summe nicht ausreichen wird.

Allein die Produktionsausfälle, die zerstörten Hafenanlagen, die eingeschränkte Logistik,, die kontaminierten Flächen, die vielen Fahrzeuge, Schiffe, das Kraftwerk natürlich und die ihm anzulastenden Folgekosten, die Stilllegung desselben, die Kompensationszahlungenan die Truppe, die man dort gerade opfert, und und und.

Und dazu natürlich, sämtliche Gebäude, die zerstört wurden.
Allein die Kosten, um erstmal alles aufzuräumen, dürften den genannten Rahmen von 25 Mrd. USD schon sprengen.

Ich denke eher, das Zehnfache dieser Summe ist realistisch.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ tantan [#5]
Welche Firmen stellen denn Dekontaminationsmaterial her?
Da würde ich eher investieren als in Q-Cells.

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#7]

Was willst du wie dekontaminieren?
Die C-Strahlung ist sehr leicht und wird sehr weit verteilt. Die Halbwertzeit ist dafür sehr gering (stunden bis Wochen). Das Jod-Isotop gehört zur C-Gruppe.
Die B-Strahlung verteilt sich nicht so weit über die Luft. Etwa 10 bis 50 Kilometer, je nach dem wie weit es in die Luft geschleidert wurde und nach der Windstärke. Die Halbwertzeit liegen im Bereich von Monaten bis Jahre.
Die A-Strahlung ist sehr schwer. Sie verteilt sich kaum. Sie verursacht den schnellen Tod. Die Halbwertzeit ist sehr lang. Ich glaube es sind etwa 40 Jahre und mehr. Die A-Strahlung kann man dekontaminieren. Sie liegt aber bei einem Supergau in der Mitte der Todeszone.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ tantan [#8]

Die C-Strahlung, also Gammastrahlen, ist doch reine Energiestrahlung, im Gegensatz zu A und B, welche Teilchenstrahlung darstellen.
Die kann man doch in keinster Weise "entfernen", oder?

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#9]

Bei der geringen Halbwertzeit braucht man das auch nicht. Reine Energiestrahlung?? Jod ist eine materielle Quelle! Reine Strahlung hätte auch nicht viel mit Wind am Hut. Und eine Halbwertszeit deutet auch auf eine Quelle hin.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Man will nicht "Strahlung dekontaminieren", man wird die mit radioaktiven Partikeln kontaminierte Erde rund um das Kraftwerk dekontaminieren wollen, um das Gebiet (nicht das Kraftwerk selbst) wieder nutzbar zu machen. Bei sehr viel kleineren Vorfällen wird die Erde abgetragen und entsorgt, ähnlich wie bei einem Chemieunfall. Das ist bei vielen Quadratkilometern nicht möglich.

Heute gibt es keine Technik dafür. In der Ukraine bleibt daher das Gebiet um den Reaktor einfach Sperrgebiet. Ich könnte mir vorstellen, daß den Japanern mehr einfällt, sie werden Technik dafür entwickeln. Aber wir reden hier natürlich von einem Zeitraum von Jahren oder Jahrzehnten, nicht von Monaten.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ scorpion260 [#9]
Strahlung entsteht nicht einfach so. Da braucht es immer eine Quelle und die ist eben ein Jod(S11) Körnchen :)

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Mit 25 Mrd. Euro wurde der Schaden des Produktionsausfalls in der Autoindustrie angegeben. Annahme dabei war, dass die Produktion 3 Monate gestört ist.

http://www.welt.de/wirtschaft/article12815881/Erdbeben-kostet-Japans-Autoindustrie-25-Milliarden.html

schalke04
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#11]

es ist schlichtweg undenkbar den Dreck großflächig zu entsorgen. Nicht nur der Jäger des bayerische Wildschweins kann davon ein Lied vom Sondermüll singen (vor kurzem noch in quer (?) oder auf 3sat gesehen).

Eine detaillierte Aufstellung in Form einer Massenbilanz in Bezug auf die Emission von Tschernobyl ist in http://www.lfu.bayern.de/strahlung/tschernobyl/doc/bodenschutzbericht_2006.pdf in den Abbildungen 1 und 2 zu finden - danach sind 80 kg 137Cs freigesetzt worden, die sich über große Teile Europas verbreitet haben (siehe Seite 15) und in den Böden noch in 100 Jahren nachzuweisen sein werden. Wie das in Bayern aussieht ist sehr anschaulich aufgeführt.
Auch wenn kein Graphitbrand für entsprechende Höhen sorgt, wird kumulativ über die Raktoren mit dem Inhalt der Abklingbecken nicht nur für Japan sondern auch für die Nachbarschaft genug Unangenehmes bereitgehalten (155 to in Abklingbecken).

Gewisse Pilze und Algen speichern reichern spezifische Elemente besonders gut (Haselnüsse aus der Türkei waren seinerzeit auch nicht ohne), was dann beim kontrollierten Wildschwein letzteres und nicht den Menschen zum letzten Glied in der Nahrungskette werden lässt.

Was soll denn ein ökonomisch praktikabler Ansatz für eine Dekontamination von Böden ganzer Regionen sein? Physikalische Methoden scheiden aus und chemische sind nicht selektiv genug, bleiben nur biologische.

Plutonium wurde zwar 5 * mehr emittiert (239er Isotop) aber trägt (ohne Wichtig der biologischen Relevanz) aber nur sehr wenig zur Bodenkontamination bei http://www.gesundheitsamt.de/alle/umwelt/physik/strahl/ion/ra/tscher.htm .

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ schalke04 [#14]

Ich habe ja gesagt, daß es aktuell nicht geht. Keine Diskussion.

"es ist schlichtweg undenkbar ..."

"Undenkbar" ist ein großes Wort. Ich kann mir eine Menge vorstellen. Und meine Vorstellung wird in Nullkommanix von der Wirklichkeit überholt werden. Wer will sagen, was in 20 oder 40 Jahren technisch möglich ist? Wer hätte bei den ersten Röhrenrechnern an heutige Rechenleistung gedacht? Wer hätte beim ersten menschlichen DNA-Sequencing (hat zehn Jahre gedauert und Milliarden gekostet), gedacht, daß das in 5 Jahren in 15 Minuten für 100 USD gehen wird? Wer sagt, daß nicht in 15 Jahren Krebs verstanden ist, und Kernkraft mit den Pillen gegen Strahlenkrankheit ihre Schrecken verloren hat?

Die Japaner sind nicht so technophobisch geworden wie wir. Sie werden das Problem angehen, keine Sorge.

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#1]

"welchen Schaden ein paar Gangster in Nadelstreifenanzug in der Finanzanzkrise verursacht haben."

da fällt mir die Frage ein:

Welchen Schaden für Deutschland bzw. seine Steurzahler hier haben denn die Politiker am letzten Wochenende wieder angestellt?

Die "Gangster in Nadelstreifen" konnten doch nur handeln weil die Zentralbanken die Blasen mit ihrem übertriebenen Geldmengenwachstum im letzten Jahrzehnt angetrieben haben.

Und unsere politisch korrekten Medien haben uns auch so "wahrheitsgemäss" Informiert wie jetzt bzw., in der vergangenen Woche über die Nuklearschäden in Japan. In den Medien erfolgte die Kernschmelze schon vor Tagen. Ist jetzt denn Kernschmelzen eingetreten?

Noch ein paar Infos zur Dosis in Tokio findet man hier:

http://blogs.forbes.com/christopherhelman/2011/03/16/what-are-millisieverts-and-should-tokyo-be-scared-of-them/

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ schalke04 [#14]
Ausgeerchnet ein japanisches Unternehmen hat einen Weg gefunden, um radioaktive Materialien so zu bearbeiten, dass am Ende nur 10% des kontaminierten Materials als Sondermüll entsorgt werden müssen. Das ist bei der Menge, die evtl. in Japan anfällt zwar auch noch recht viel, aber immerhin ein Lichtblick. Auch im Hinblick auf die vielen Atomkraftwerke, die noch entsorgt werden müssen.

http://www.nachhaltigkeit.org/201007194873/energie-kohlendioxid/hintergrund/mit-gesteinsmuehlen-gegen-atomstrahlung

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#17]

Wieso "ausgerechnet"?

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#18]
ok, ich habs nicht ausgerechnet.
Hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung von meinen Ämtern zurück.
In den Münchner Behörden sind einige Dächer undicht. Schon sechs Ämter tropfen.

schalke04
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Asamat [#15]

das hat mit Technophobie nicht das geringste zu tun. Der von gautama2 in [#16] beschriebene Weg ist mir als Chemiker sowohl nachvollziehbar als auch logisch, eben ein anorganischer Trennungsgang für die einzelnen Elemente unter Ausnutzung der einzelnen physiko-chemischen Eigenschaften der Elemente.
Um die kontaminierten Metalle von dem ansonsten sauberen Beton zu trennen, wird der Beton zunächst in ca. 8mm grosse Stückchen zerkleinert, dann bei etwa 120 Grad Celsius 24 Stunden lang in Salpetersäure eingeweicht. Auf diese Weise lösen sich viele Metalle – auch die radioaktiv verseuchten - aus dem Beton. Anschliessend wird das Gemisch mit einer Lauge stufenweise neutralisiert. Da sich jedes Metall bei einem anderen PH-Wert ablagert, lassen sich die radioaktiv verseuchten Metalle gut herausfiltern und von den nicht verseuchten Metallen trennen.
Damit kann das Volumen des Sondermülls auf 1 % des Ausgangsvolumens gesenkt werden. Sicher ein (nicht allzu überraschender) Fortschritt für das Abwracken der bestehenden Meiler. Das man das machen kann und soll habe ich nicht in Zweifel gestellt. Ich bezweifle aber, dass es (jemals / in den nächsten Jahrhunderten) eine ökonomisch akzeptable Lösung zur Befreiung von Landschaften von der radiaktiven Kontamination a la Tschernobyl geben können wird. Sicher kannman jedes Kilogramm Boden einer solchen Behadlung unterziehen, aber dann ist er weg und keinen Boden mehr.

Die Fortschritte in der Halbleitertechnik sind fraglos enorm und nicht nur für Leute wie mich, die noch mit Lochkarten stanzen in Berührung gekommen sind, jenseits des damals Vorstellbaren, aber beruhen letztlich noch auf dem gleichen Grundprinzip mit ständig verbesserten Fertigungstechnologien. Die Wissenschaftsleistungen in allen Disziplinen haben davon enorm profitiert und werden es weiter. Aber auf alle Zeiten wird es ein Naturgesetz bleiben, mit welcher Arte ein instabiler Kern seine Instabilität in einer Zerfallsreihe abbaut. Kein menschliches Handeln wird jemals in der Lage sein, diese Naturkonstanten umzudefinieren. Man kann also nur über die Beseitigung der Folgen nachdenken und sich zum Risiko-Management Gedanken machen. Dort gibt es bekanntermaßen nach Abwägen der Größe der Auswirkung eines Ereignisses und der Auftrittswahrscheinlichkeit dieses Ereignisses die Möglichkeiten

Mitigation (also Abwehrmaßen),
Akzeptanz des Risikos oder
Abwälzen der finanziellen Risiken gegen Zahlung einer Prämie.

Versichern lässt sich das Risiko nicht, da springt der Versicherungs-Mathematiker ein und winkt ab (http://www.zukunftslobby.de/Tacheles/prognstu.html) - eine hypothetische Umlegung der notwendigen Kosten für Versicherungen würde den Strompreis in nicht konkurrenzfähige Höhen treiben. Weiter Hintergründe zur Haftung in http://www.atomhaftpflicht.de/hintergruende.php3.
Ein komplettes Ausschalten der Risiken liegt ausserhalb der menschlichen Möglichkeiten also wurde auf eine Akzeptanz hingearbeitet.

Die Akzeptanz kann sich aber durch eine Neubewertung des (Rest-)Risikos ändern. Bei Arzneimitteln kann es nach Marktzugang durch neue Erkenntnisse zu Risiken und Nebenwirkungen nach der Zulassung zu Einschränkungen oder der Rücknahme der Zulassung kommen. Wieso soll das bei der Betriebsgenehmigung für AKWs anders aussehen? Bis jetzt will man nur Regierungsseitig nur den Beipackzettel ändern.
Stellt man bei Grünenthal fest, dass Contergan eine geschäftsschädigende Wirkung aufweist, ist man doch nicht so dreist, einen Ersatz für entgangenen Gewinn einzufordern. Wenn es bei der Nutzung der AKWs zu Änderungen kommt und sich dies in den Bilanzen niederschlägt, dann hat man eben ein im Nachhinein falsches Geschaäftsmodell oder nicht ausreichend diversifiziert.

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Weiss einer die Antwort auf folgende Frage:

Warum werden Kernkraftwerke nicht unter Wasser gebaut?
1) wird in einem Notfall die Kühlung kein Problem sein (es also nie zu einer Schmelze kommen)
2) Kann ich den Reaktor ins Meer fernab vom Festland bauen (eine Versorgungsleitung und ein Stromkabel genügen)
3) vergiss Flugzeugabstürze

Das kann doch technisch kein unlösbares Problem darstellen, alles höchstens eine Kostenfrage.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

]
Hannes [#21]

alles höchstens eine Kostenfrage.

Tja, und darauf basiert letztendlich doch alles.

Es geht ums Geld, ein AKW soll günstig Strom fabrizieren der dann mit entsprechenden Gewinn verkauft werden kann, sonst nichts.

Warum sollte diese Denkungsweise und Haltung eine andere sein als in der Wirtschaft üblich?

@ rodeonrwdeo [#16]

Das Thema hat in diesem Thread eigentlich nichts zu suchen und ist doch bereits mehrfach diskutiert worden.

Ein paar findige (kriminelle in Nadelstreifen) haben wertlose Immobilien in Pakete geschnürt und diese mit Leverage versehen.

Anschliessend besticht man die Ratingagenturen damit diese ansich wertlosen Derivate mit höchster Qualität versehen werden, mann kann auch sagen mit summa com laude bedacht werden und hier liegt meineserachtens das Verbrechen, da bis Heute keinerlei Konsequenzen nachgezogen hat.

Natürlich braucht man dann ein paar Volltrottel die nicht selbst denken, sondern nur nach Rating kaufen und genügend Geld damit der Narr auch handlen kann. In den LZB s gabs ja genügend davon, und vola, schon geht der Deal auf.

Ob zuviel Geld schuld ist weis ich nicht. Man muss ja auch nicht zwangsläufig zum Alkoholiker werden nur wenn man günstigen Zugang zu Alkohol hat.

Alles halt eine Frage der Vernunft und Intelligenz.

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes [#21]

Das Salzwasser wird sich freuen, wenn es dann die ganzen schoenen Bestandteile der Brennstaebe loesen kann. Danach gibt es dann wohl auch endlich mal ein paar harte Fangquoten fuer bedrohte Fische, falls es sie dann noch gibt heisst das.

schalke04
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ sbendel [#23]

http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-der-atomkatastrophe-in-japan-radioaktiver-tee-schmeckt-leckerer-1.1073335

an alle erdbebengefährdeten Küsten der Meere gehören einfach solche Dinger

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#22]

Ich hatte die Herrn mit den Nadelstreifen nicht in diesem Themenbereich eingeführt, das hatte doch Sie "benedikt54 in #1

auf die Frage zum Informationsstandard unserer Medien gehen Sie lieber nicht ein, oder gehört der auch nicht zur Überschrift?

Noch ein paar Infos zur Dosis in Tokio findet man hier:

http://blogs.forbes.com/christopherhelman/2011/03/16/what-are-millisieverts-and-should-tokyo-be-scared-of-them/

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ rodeonrwdeo [#25]

Wie und Was ich von unseren Medien halte habe ich doch in folgenden Thread bereits aufgeführt.

http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?F=47&ST=232709&CP=0&page=11

#55
#113

Mehr gibts dazu nicht zu sagen, ausser der Tatsache das ich keine Lust habe eine Meinung mehrfach zu posten.

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt 54

zur Kostenfrage:
was ist teurer: die AKW im Meer zu bauen, oder der derzeitige und zukünftige Aufwand in Japan (abgesehen von der Gefahr für die Menschen)?

Alle Atomkraftwerke sollten nur zentral von einer Organisation wie der IAEA errichtet und betrieben werden, dann sollte auch der Informationsfluß funktionieren. Private Betreiber werden immer lügen bzw. verschleiern.

Die Staaten könnten sich finanziell beteiligen und dann entsprechend dafür einen Anteil des erzeugten Stroms erhalten. Dann könnten diese Kraftwerke in menschenleeren Gebieten - von mir aus in der Antarktis oder im Meer unter Wasser -(@ sbendel natürlich kämen die Brennstäbe nicht direkt mit dem Meerwasser in Kontakt, das würde nur den Kühlkreislauf füllen) errichtet werden.

Wenn ich mich entscheiden könnte für bedrohte Fische oder Menschen würde ich mich zur Rettung der Menschen entscheiden. Aber ich habe dieser Tage schon Stimmen gehört, die sich um die armen Haustiere nach der Katastrophe sorgen. Mir gehen die Kinder mehr zu Herzen. Alles eine Frage der Priotitäten.

xtrade
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

3,2 Mrd Euro Kosten für den Rückbau EINES Kernkraftwerkes der alten DDR in Greifswald.
dagegen wirken die 25 Mrd Schaden regelrecht lächelich.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1287058/Das-verdrängte-Risiko

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Es gibt Tage, da frage ich mich: Was weiß die Börse, was ich nicht weiß?
-Die Wahrscheinlichkeit, dass in Japan ein Supergau der mindestens die Ausmaße von Tschernobyl haben könnte steigt.
-Ghaddafi zieht den Schwanz ein. Die Rebellen schlagen zurück, ein Schicksal (auch die Ölfelder betreffend) wie Saddam Hussein erscheint naheliegend.
-Die Proteste am Golf nehmen zu.
-Und das alles vor dem Wochenende.
und alles steigt!

Bitte um Belehrung !

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Hannes [#27]

"Private Betreiber werden immer lügen bzw. verschleiern."

Als ob Behörden und Staaten nicht Lügen, bzw. es lügen immer Personen egal in welchen Organisationen. Nur Konkurrenz und nicht ein Staatsmonopol verhindert halbwegs das dauernde Lügen.

Asamat
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#29]
Alles steigt, weil Japan dabei ist, den Reaktor in den Griff zu bekommen.

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