Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Jeder kann einen Hedge Fund gründen

Dieser Beitrag dient ausschliesslich zur Information und stellt keinerlei Wertung des Inhalts dar. Es wird nicht empfohlen, sich an diese Empfehlung zu halten oder sich mit der Firma in Verbindung zu setzten, und es wird davon auch nicht abgeraten. Der Inhalt wurde von der Redaktion TerminmarktWelt nicht überprüft. Der Autor oder die Firma wusste nichts von der Übernahme des Beitrags auf TerminmarktWelt, es wurde nicht angefragt und es gab keinerlei Kontakte.

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Jeder kann günstig einen Hedge Fond gründen

be24.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.be24.at/blog/entry/10088/jeder-kann-g%C3%BCnstig-einen-hedge-fond-gr%C3%BCnden)

Geschrieben von Richard Ebert am
kanada
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#1]

Die im Artikel genannte Webseite finde ich äußerst seltsam. Anscheinend verkauft Cascada.cc auch Gitarren, Hotelangebote...

http://cascada.cc/consulting.htm

Gast

..."Nach der Firmengründung die ca. 4 Wochen bis zum Erhalt der gesamten Unterlagen dauert, richtet man ein Brokerkonto ein. Mit Einlage des Kapitals ist der private Hedge Fond dann einsatzbereit das grosse Geld zu verdienen. Für die Transaktionen empfiehlt es sich klarerweise eine High-Speed Internetverbindung zum PC zu haben, ausgenommen wenn das Kapital nur passiv ohne viel Trading w.o. erwähnt, verwaltet wird"...

Ich erinnere mich dunkel an lustige deutsche Regelungen und Vorschriften in Bezug über "den Ort der TATSÄCHLICHEN Geschäftsführung". Wer also nicht seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort an den Sitz seiner Firma legt, der braucht eigentlich auch keine ausländische Rechtsform, denn er wird vom deutschen Staat zwangsweise zur Eintragung seiner "deutschen Niederlassung" verdonnert. Und schon sind wir wieder bei so netten Partnern wie BAFIN, IHK, FA, ...

Jeder kleine deutsche LTD Gründer kommt so auch immer ganz schnell auf dem Boden der deuschen Bürokratie an, denn ausser ein bisschen kleinerer Haftungssumme bleibt meist kein Vorteil der ausländichen Rechtsform. "Steuervermeidung" oder "Regulierungsumgehung" klappt so einfach zumindest nicht.

Dazu kann man ja dann sein 2-3h Consulting für 5000$ buchen, da wird einem dann "sicher" erklärt wie man es "richtig" machen muss. :)

Wie Herr Ebert schon schrieb, jeder sollte selbst wissen was er tut und ob das Angebot nun gut oder schlecht ist lässt sich nur aus so ein paar Zeilen nicht pauschal beurteilen.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ TimeTrade [#3]
Ich erinnere mich dunkel an lustige deutsche Regelungen und Vorschriften in Bezug über "den Ort der TATSÄCHLICHEN Geschäftsführung". Wer also nicht seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort an den Sitz seiner Firma legt, der braucht eigentlich auch keine ausländische Rechtsform, denn er wird vom deutschen Staat zwangsweise zur Eintragung seiner "deutschen Niederlassung" verdonnert.

Und wenn man "nur" mit seinem IAB FFAccount über TWS aus der Privatwohnung handelt?
Oder muß man dann im Ausland die TWS hosten und von DE per VPN einloggen?

Bzw. bezieht sich deine Aussage nur auf den Fall mit Kundengeldern, oder auch wenn nur eigenes Kapital vermehrt wird? ...naiv gefragt.

Lenzelott
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

Frag mal Deinen Steuerberater.
Oder Boris Becker, der hat auch mal geglaubt er wohne in Monte Carlo.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Lenzelott [#5]
BB hatte aber mehr als 180 Tage in D, weil er nicht so weit zählen konnte. Soweit ich weiß war das der Grund für seine Nachzahlung, also die Anzahl der Tage, nicht dass er nciht zählen kann.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#6]

Ich dachte der war überwiegend in der Besenkammer.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#7]

und da hat er dann nicht weiter gezählt :)

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Jetzt hab ich Timetrades "deutschen Niederlassung" auch kapiert! ;)

Aber solange das Geld in der Offshore-Firma bleibt, bzw. die Firma Immobilen etc. kauft, hat doch der deutsche Fiskus keinen Anspruch auf das Geld? Erst wenn Geld "entnommen" wird, oder?

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

>Aber solange das Geld in der Offshore-Firma bleibt, bzw. die Firma Immobilen etc. kauft, hat doch der deutsche Fiskus keinen Anspruch auf das Geld? Erst wenn Geld "entnommen" wird, oder?

Ich vermute mal, das hängt davon ab, ob die Firma überhaupt als solche akzeptiert oder eher als Steuerumgehungvehicle klassifiziert wird.
Dafür soltle man vermutlich nicht selber die Geschäftführung inne haben und nicht direkt in die Aktivitäten eingreifen.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ sbendel [#10]

Gibt es denn kein anerkanntes Steuerumgehungsvehicle? :-0 Was ist die gängigste Methode?
Ist das immer so kompliziert Julius Baer? Auch wenn das Geld einfach in der Offshore-Firma bleiben soll?

Wie nennt man das Steuerumgehungsvehicle noch, mit http://www.google.de/#hl=de&q=Steuerumgehungsvehicle+&meta=&fp=1&cad=b kommt nur.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate
AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#12]
Danke! ;)

Aber die Frage ist ja (nochmal simpel formuliert), ist es denn überhaupt Steuerumgehung, solange das Geld einfach in der Offshore-Firma bleib?

Und man zB. ein Jahresgehalt auszahlen läßt von 50k und dieses brav in DE als Einkommen versteuert. Mit welchem Argument kann das FA Steuerumgehung/Steuerumgehungs-Vehikel vorwerfen?

sbendel
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ AAA [#13]

Keine Ahnung ob es etwas legales gibt, vermutlich können das nur die Gerichte am Ende entscheiden. Oder man lässt es sich von Finanzamt/Behörde absegnen, was sie bei so eindeutigen Sachen sicher nicht tun werden. Aber damit muss ich mich zum Glück nicht mehr plagen, ich lebe nicht in Deutschland.
Eine Firma, die nichts weiter als man selber ist, wird höchstwahrscheinlich immer (und das zu recht) problematisch sein. Man müsste vermutlich mehr Substanz rein bringen, die von einem selber unabhängig ist. Zum Beispiel anderer Angestellte oder Geschäftsführer in dem entsprechenden Land. Am besten man zieht sich rein darauf zurück, dass man die Firma besitzt. Direkte Kontrolle ist wohl immer schlecht.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ sbendel [#14]
...Direkte Kontrolle ist wohl immer schlecht.

Danke, dann muß wohl doch der Treuhänder her, oder eine andere indirekte Geschichte, oder auf die andere Seite vom Bodensee etc. etc.. :(

Aber sonst wärs auch zu einfach...

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Das Finanzamt unterscheidet sehr wohl wo die Geschäftstätigkeit stadt findet. Sizt die Geschäftsführung im Ausland ist es eine Firmenbeteiligung. Ansonsten ist es Steuerhinterziehung. Den Wohnsitz ins Ausland zu verlagern ist die einzigste Möglichkeit das dt. Finanzamt zu umgehen. Aber auch nur mit 6 Monaten Zeitverzögerung.

Lenzelott
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

Und nochmal:
frag Deinen Steuerberater!

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ tantan [#16]
wo die Geschäftstätigkeit

Das kannst du ja mit einer im Ausland gehosteten TWS und VPN theoretisch umgehen...

Sizt die Geschäftsführung im Ausland ist es eine Firmenbeteiligung.
Firmenbeteiligung von was?

Ansonsten ist es Steuerhinterziehung.
Doch nicht wenn ich für eine Firma trade, die mir nicht gehört.

@ Lenzelott [#17]
frag Deinen Steuerberater!

1. hat der davon keinen Plan, müßte also erstmal wechseln...
2. Ist ja immer so, wenn du nicht genau weißt was du willst, beraten sie dich falsch.
Darum quengle ich hier noch etwas, mal sehen welche Inspiration sich dann noch einstellt, oder auch nicht. Oder eben ganz anders ala Wohnsitz ins Ausland...

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pullPUSH
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12 Jahre 9 Monate

@ AAA [#18]

Ja mir dünkt als müsste man mal einen "eigenen Hedgefonds" aus der TMW Gemeinde heraus gründen. Jeder "Teilnehmer" wird über eine GbR "eigener Gesellschafter". Ein Anlageausschuss berät in Abstimmung über die Anlagen. Wäre eine Idee - aber dazu bedarf es einer "Risikobereitschaft".

Grüße

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ pullPUSH [#19]

Ich hab sicher mit tausend Dingen in der Welt Probleme, aber NICHT mit RISIKOBEREITSCHAFT!

Es wird daran scheitern, daß Du kaum mehr als 3 Leute für dieses Vorhaben begeistern kannst.

Gast

@ AAA [#18]
wenn dein Steuerbüro keinen Plan hat, dann leiste dir eben einen eigenen angestellten Bilanzbuchhalter mit Kenntnissen auf dem Gebiet.

@ pullPUSH [#19]
Sorry, aber auch mit meinen beschänkten Rechtskenntnissen glaube ich, alles was GBR und fremden Leuten zu tun hat, ist wegen der persönlichen Halftung großer Mist.

Das was du mit Anlageausschuß meinst, kannst du mit folgenden 2 Lösungen zumindest haftungstechnisch sicher realisieren(auch solidarische Haftung beschränkt auf Kapitaleinlage):

- Mit einer Aktiengesellschaft(AG), da kann der Vorstand handeln und der Aufsichtsrat nach internen Regeln diesen kontrollieren/beraten. Hohe Gründungskosten, hoher Verwaltungsaufwand und Berichtspflichten... 20KEUR an Kosten (10+5+5) wollen in den ersten 3Jahren verdient sein und Gewinn soll ja auchnoch übrig bleiben

- Mit einer Eingetragenen Genossenschaft(EG), als Zusammenschluß vieler Einzelfirmen zum Vorteil aller(da auch Einzelkaufleute, GBR's, GMBH's,Ltd's,... möglich). Nach reformierter Gesetzeslage macht das ab 3..5 Personen/Firmen Sinn. Sehr wenig Info's, da Gründungskosten niedrig und "für Gründungsberater nicht wirtschaftlich". finanztechnisch mit die einzige Rechtsform, welche auf Dauer selbstkostenorientiert arbeiten darf und Gewinne/Verluste relativ frei zuweisen/verteilen kann. Auch umfangreiche interne Verwaltung plus notwendiger durch Mitgliedschaft in einem Genossenschaftsverband.

Wenn "ich" einen eigenen kleinen Hedgefond zum puren Handel des eingelegten Eigenkapitals gründen wollte, würde ich es im festen kleinen Kreis bei Privatpersonen als KG und mit Firmen als EG machen. Wenns größer wird dann gleich eine richtige AG.

Die Risikobereitschaft aller Beteiligen sollte stets auf ihre Kapitaleinlage beschränkt sein. Also am besten Geld einzahlen und sofort zu 100% abschreiben.

Haltungsbeschränkung kostet Geld, wenn 5 Leute mit 20KEUR sich zusammenschließen und eine AG Gründen, werden im 1. Jahr 10% der Einlage zur Gründung gebraucht (nur Gründung&Verwaltung, da bekommt der Vorstand noch keinen Cent Gehalt) Eine AG macht also wohl erst ab 200KEUR Startkapital Sinn, wenn man mal mit "normalen" 5% Agio rechnen will. Wer mangels eigener Möglichkeiten nur mit externen Notaren, Anwälten, Steuerbüros, Wirtschaftsprüfern arbeitet kann die Kosten locker verdoppeln. Wer jetzt als Vorstand auch noch Gehalt will und ein Büro samt Büromize finanzieren will, braucht unter 7stellig bei dann noch möglichen normalen Renditen nicht anzufangen...

@pullPUSH so leid es mir tut, die Zeiten der Stammtischaktienclubs mit Gemeinschaftskonto sind glaube ich vorbei...

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ pullPUSH [#19]

Jemand mit Risikobereitschaft würde sich disqualifizieren bei so was mit zu machen. Jemand ohne Risikobereitschaft braucht einen guten Grund bei so was mit zu machen.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#20]

Es wird daran scheitern, daß Du kaum mehr als 3 Leute für dieses Vorhaben begeistern kannst.

Dann verrate mir, was ein U. Engler gemacht hat? Wie konnte er an die 1000 Leute begeistern und über 100Mio einsammeln? ;)

scorpion260, wo ein "Wille" ist, ist auch ein Weg. UND wenn du soweit bist, kommen die Leute von ALLEINE... das sind keine Phantasien von mir, sondern meine Erfahrung! Ich begegne immer wieder Leuten und sage zu ihnen, ich darf das nicht offiziell machen ( Vermögensverwaltung). Ich hab das privat mit zwei Freunden (per Kredit) gemacht und das ist ok. Ich will ja auch nicht gleich meine durch erfolgreiches Daytrading gewonnen Freiheit wieder mit diesen Verpflichtungen kastrieren, die sofort wieder auf den Plan kommen, mit so Geschichten!

@ TimeTrade [#21]

angestellten Bilanzbuchhalter

Ich will noch nicht gleich einen Hedge Fund gründen, sondern erst noch privat ein paar Erfahrungen machen.

@ tantan [#22]

Du wirst kryptischer als kobban und dhp5 zusammen! ;) siehe auch [#18]

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pullPUSH
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ alle,

Ok - eine Schnapsidee - aber die funktionieren bekanntlich am besten ;O)

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