Kältewelle treibt Rohstoffpreise
Versorgungsängste: Kältewelle treibt Rohstoffpreise
von Tobias Bayer
Financial Times Deutschland, FTD (07.01.10) - Minustemperaturen weltweit sorgen an den Börsen für Aufsehen: Sinkende US-Heizölbestände geben dem Ölpreis Auftrieb. Angst um die Florida-Ernte verteuert die Orangensaftpreise. Und Stromausfälle in China lösen eine Rally bei Aluminium aus.
Eisige Temperaturen weltweit sorgen für Turbulenzen an den Rohstoffmärkten. Öl, Erdgas, Industriemetalle wie Aluminium, aber auch Orangensaft verteuern sich, weil eine Kältefront viele Länder von den Vereinigten Staaten über Europa bis China fest im Griff hat. "Das Wetter erhöht die Nachfrage für Treibstoffe und Energie. Das treibt die Preise", sagte Timothy Ghriskey, der die Anlagestrategie des Vermögensverwalters Solaris Asset Management vorgibt. Der New Yorker Fonds hält rund 2 Mrd. $ Kundenvermögen.
Im Blickpunkt stehen die USA, der größte Energieverbraucher der Welt. Laut dem Wetterdienst Accuweather.com droht dem Land der härteste Winter seit 25 Jahren. Das schlägt sich auf den Verbrauch nieder. Im Dezember kam New York auf 893 Heizgradtage (Heating Degree Days, HDDs). Das sind rund sechs Prozent mehr als gewöhnlich und acht Prozent mehr als im Vorjahresmonat. HDDs sind ein Maß für den Energiebedarf.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: -> http://ftd.ftd.de/)